Leseprobe zu "Der ewige Fluch" von Robert A. Salvatore
War der Sieg seinen Preis wert?
Allein diese Worte laut auszusprechen tut weh, und in Wahrheit scheint bereits die bloße Frage ein Höchstmaß an Selbstsucht widerzuspiegeln, eine Respektlosigkeit gegenüber dem Gedenken an all jene, die ihr Leben gaben, um die Finsternis zu vertreiben, die über Korona gekommen war. Wenn ich mir wünsche, dass Elbryan - und Avelyn und all die anderen - wieder am Leben sein mögen, schmälere ich dann den Wert ihrer Selbstaufopferung? Ich stand in geistiger Vereinigung mit Elbryan, als wir gemeinsam gegen den Geflügelten kämpften, der die leibliche Hülle Vater Markwarts befallen hatte. Ich sah und spürte, wie Elbryans Geist erlosch und sich in nichts auflöste, während ich gleichzeitig das Aufbrechen der Finsternis mit verfolgte, die Vernichtung Bestesbulzibars.
Und ich spürte Elbryans Bereitschaft, sich zu opfern, seinen Wunsch, den Kampf zum einzig akzeptablen Ende zu führen, obgleich er wusste, dass dieser Sieg sein Leben kosten würde. Er war ein Hüter, ausgebildet von den Touel'alfar, ein Diener und Beschützer der Menschheit, und seine Grundsätze verlangten von ihm Verantwortungsbereitschaft und völlige Selbstaufgabe.
Und so schied er zufrieden aus diesem Leben, in dem Wissen, die Finsternis von Kirche und Land genommen zu haben.
Seit ich nach Dundalis zurückgekehrt war und Elbryan gefunden hatte, war unser ganzes gemeinsames Leben durch bedingungslose Opfer- und Risikobereitschaft geprägt. Wie viele Kämpfe wir austrugen, obwohl wir ihnen hätten aus dem Weg gehen können! Wir begaben uns zum Herkunftsort des Geflügelten, zum Berg Aida im Barbakan, obwohl wir überzeugt waren, uns auf ein hoffnungsloses Unterfangen einzulassen, obwohl wir davon ausgingen, dass jeder von uns - vermutlich vergebens - bei dem Versuch sterben würde, gegen das uns weit überlegene Böse anzukämpfen. Und doch zogen wir los. Freiwillig. Der Realität hatten wir nur Hoffnung entgegenzusetzen, das Bewusstsein, dass wir es zum Wohle der Welt tun mussten, ganz gleich zu welchem Preis.
Und an jenem Tag in Chasewind Manor schloss sich der Kreis, als wir endlich den Geist von Bestesbulzibar stellten, die Essenz des absolut Bösen. Wir gewannen jenen Kampf und vernichteten den Geist des Geflügelten.
Aber war der Sieg seinen Preis wert?
Ich schaue auf die vergangenen Jahre meines Lebens zurück und kann diese Frage nicht so einfach abtun. Ich erinnere mich an all die guten, großartigen Menschen, die mich auf meinem Weg begleiteten und starben, und oft kommt es mir so vor, als sei alles umsonst gewesen.
Ich weiß, dass ich mit diesen Gedanken Elbryan entehre und seinen Geist verärgere, aber meine Empfindungen sind äußerst real.
Wir kämpften unentwegt und gaben alles, was wir hatten. Trotzdem kommt es mir so vor, als hätten wir den Großteil der Zeit damit verbracht, unsere Toten zu begraben. Als kurz nach meinem Kampf mit dem Dämonengeist Bruder Francis, Bruder Braumin und König Danube meinten, Elbryan sei nicht vergebens gestorben und die Welt sei dank unserer Taten eine bessere geworden, hatte ich für einen Moment tatsächlich geglaubt, dass sich trotz des hohen Preises unsere Opfer gelohnt hatten. In diesem Moment des Triumphes hegte ich die Hoffnung, dass Elbryans Tod reichen würde, um das Schicksal der Menschheit zum Guten zu wenden und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Ist es nach Markwarts Sturz tatsächlich besser bestellt um das Königreich des Bären?
Im ersten Moment schien die Antwort klar auf der Hand zu liegen.
Aber jener Moment ist vergangen, fürchte ich. Nach dem augenblicklichen Triumph begann abermals das verwirrende Spiel um Macht und Einfluss, das die Oberen des Landes seit jeher treiben und von dem sie auch künftig nicht lassen werden.
Die Kraft jenes triumphalen Augenblicks nimmt immer weiter ab, verliert an Substanz und wird schließlich auf unsichtbaren Winden von dannen getragen, genau wie Elbryans Seele.
Und ich bin mutterseelenallein in Palmaris und schaue zu, wie die Welt im Chaos versinkt. Bin auch ich von einem Dämon besessen? Vielleicht. Oder aber - und dies ist meine größte Befürchtung -, dieses Chaos gehört schlichtweg zur Natur des Menschen. Ist das Leben nur ein endloser Kreislauf aus Leid und Opfern, eine Aneinanderreihung gleißender Momente der Hoffnung, die so sicher verblassen wie die Sterne im Morgengrauen? Haben Elbryan und ich die Welt tatsächlich aus der Finsternis geführt oder nur durch eine lange dunkle Nacht, der mit Sicherheit die nächste folgen wird?
Dies ist meine Befürchtung, mein Verdacht. Wenn ich mich hinsetze und mich all derer entsinne, die ihr Leben gaben, damit wir unseren Weg bis zum Ende beschreiten konnten, beschleicht mich die Angst, dass dieser Weg uns wieder an seinen Ausgangspunkt geführt hat.
Im Lichte dieser Erkenntnis sage ich voller Überzeugung, dass der Sieg seinen Preis nicht wert war.
Jilseponie Wyndon
Demonstration der Stärke
Der Schlamm blieb an seinen Stiefeln kleben, während er, gefolgt von einer Gruppe bewaffneter Soldaten, durch den engen, rauchigen Kellergang marschierte. Die Zustände gefielen ihm nicht - schließlich wollte er seine "Gefangenen" nicht verärgern.
Nach einer Biegung wurde es etwas heller und die Luft klarer. Vor Herzog Targon Bree Kalas lag ein Kellerverlies, dessen einziger Zugang fest verschlossen war. Kalas gab dem hinter ihm stehenden Soldaten ein Zeichen, und der Mann eilte an ihm vorüber, fummelte mit den Schlüsseln herum und schloss hastig die schwere Eisentür auf. Weitere Soldaten traten heran und wollten zur Sicherung vor ihrem Anführer in den Raum gehen, aber Kalas wies sie zurück und trat furchtlos alleine ein.
Zwergenhafte Gesichter schauten zu ihm auf. Die normalerweise rotgesichtigen Pauris waren nach Monaten in unterirdischer Gefangenschaft deutlich blasser geworden.
Kalas blickte in die Gesichter und sah, wie sich die Augen verengten, ein Zeichen des brodelnden Hasses, wie er wusste. Nicht, dass die Pauris nur ihn hassten, nein, sie hassten alle Menschen.
Fast wie auf Kommando senkten die Zwerge die Köpfe und widmeten sich wieder ihren Gesprächen und den verschiedenen Spielen, die sie sich ausgedacht hatten, um die Langeweile zu vertreiben.
Einer der Soldaten ermahnte die Pauris zur Aufmerksamkeit, doch Herzog Kalas fuhr dem Mann ins Wort und wies ihn und die übrigen an, den Mund zu halten. Er selbst blieb ruhig an der Tür stehen und wartete darauf, dass die Zwerge sich rührten.
"Igitt, er wird den ganzen verdammten Tag hier rumhängen, wenn wir nicht mit ihm sprechen", sagte schließlich einer der Pauris. Der Zwerg nahm seine rote, vom Blut seiner Opfer gefärbte Kappe ab und kratzte seinen verlausten Haarschopf; dann sprang er auf die Beine und stapfte zum Herzog.
"Kommt Ihr hier runter, um uns beim Feiern zuzusehen?", fragte der Zwerg.
Kalas zeigte keine Regung, sondern starrte nur finster auf den Pauri herab. Der Zwerg, der Anführer der Gruppe, neigte zum Sarkasmus und musste ständig daran erinnert werden, dass er ein Kriegsgefangener war und dass er und seine armseligen kleinen Kameraden nur deshalb noch am Leben waren, weil Herzog Kalas es so wollte.
"Nun?", bohrte der Zwerg namens Dalump Keedump.
"Ich sagte, dass ich am Ende des Jahres Eure Dienste benötigen würde", erklärte der Herzog leise.
"Und woher sollen wir wissen, dass das Jahr zu Ende geht?", fragte Keedump sarkastisch. Er wandte sich zu seinen Kameraden um. "Meint ihr, die Sonne steht nun an ihrem tiefsten Punkt?", fragte er sie mit einem boshaften kurzen Lachen.
"Möchtet Ihr die Sonne wieder sehen?", fragte Herzog Kalas ernst.
Dalump Keedump musterte ihn lange. "Ihr glaubt, Ihr könntet uns brechen?", fragte er schließlich. "Ihr seid ein Narr. Wir haben länger in Tonnen-Booten gehaust, die enger und schmutziger waren als das hier."
Kalas ließ einige Augenblicke verstreichen und starrte den Zwerg finster an. Dann wandte er sich um, verließ den Raum und begann, die Eisentür zuzuziehen, während er zu seinen Soldaten in den feuchten Kellergang hinaustrat. "Na schön", sagte er. "Ich komme in einigen Tagen wieder. Vielleicht habt Ihr ein offeneres Ohr für meinen Vorschlag, nachdem Ihr vor Hunger ein paar Eurer Kameraden verspeist habt." Dann schloss er die Tür und machte sich auf den Weg nach oben.
Er war einige Schritte gegangen, als Dalumps gedämpfte Stimme erklang: "Ihr seid den ganzen Weg heruntergekommen, dann könnt Ihr uns ruhig sagen, was Ihr wollt."
Kalas ließ die Tür öffnen und ging lächelnd in das Kellerverlies zurück. Die übrigen Zwerge hatten sich hinter Dalump versammelt, plötzlich an dem Gespräch interessiert.
"Ihr bekommt Extra-Rationen und bequemere Betten", sagte der Herzog.
"Ihr habt gesagt, Ihr würdet uns freilassen!", protestierte Dalump Keedump. "Uns ein Schiff geben, mit dem wir nach Hause segeln können."
"Alles zu seiner Zeit, mein kleiner Freund, alles zu seiner Zeit", entgegnete Kalas. "Ich brauche einen Feind, um dem gemeinen Volk die Stärke der Allhearts zu demonstrieren. Dann kann ich ihm die Sicherheitsgarantien geben, die es so sehnlichst wünscht. Unterstützt mich dabei, dann werden schon bald die Vorkehrungen für eure Freilassung getroffen."
Ein anderer Zwerg drängte sich nach vorne und stellte sich neben Dalump. "Was, wenn wir nicht mitmachen?", fragte er aufgeregt.
Herzog Kalas zückte blitzschnell sein Schwert und setzte es dem widerspenstigen Kerl an die Kehle. "Dann eben nicht", sagte Kalas ruhig und richtete den Blick wieder auf Dalump. "Ich habe von Beginn an meine Absichten offen dargelegt und bin immer aufrichtig zu Euch gewesen. Trefft Eure Wahl, Dalump, und akzeptiert die Konsequenzen."
Der Anführer der Pauris warf seinem vorlauten Stellvertreter einen zornigen Blick zu.
"Ins Messer gelaufen", bemerkte Herzog Kalas, was durchaus treffend war angesichts der Tatsache, dass er noch immer sein Schwert in der Hand hielt und die Bemerkung auch sonst voll ins Schwarze traf. Dalump und sein Trupp waren ihm in dem Waldstück um Palmaris praktisch vor die Füße gefallen, als sie einen Angriff auf die Stadt vorbereiteten. Herzog Kalas war an keine Regeln gebunden, was sein Vorgehen bezüglich der Pauris betraf. Er konnte sie in aller Öffentlichkeit auf Palmaris' größtem Platz hinrichten und sie, von aller Welt vergessen, hier unten in den Kerkern von Chasewind Manor verhungern lassen.
Dalumps wütender Blick wanderte zwischen Kalas und dem vorlauten Stellvertreter hin und her. Dem Pauris-Anführer war anzusehen, dass er die beiden am liebsten erwürgt hätte, um die wachsende Frustration herauszulassen, die seine missliche Lage verursachte. "Tragt mir Euren elenden Plan vor", willigte er widerstrebend ein.
Herzog Kalas nickte und lächelte erneut.
Einige Tage nach seinem Besuch bei Dalump Keedump begab sich Herzog Kalas frühmorgens auf den hinteren Balkon von Chasewind Manor. Nebelschwaden und ein feiner Nieselregen hingen in der Luft. Es war ein grauer Tag, doch zu Kalas' Freude war es für die Jahreszeit wieder unangemessen warm geworden. Die Überreste der ersten Schneefälle schmolzen schnell dahin, und dem Bericht zufolge, den Kalas am Vortag erhalten hatte, zeigte sich auf den windgepeitschten Feldern im Westen wieder Gras.
Dieser Umstand sowie die Gewitterwolken, die sich im Westen zusammenzogen und einen Sturm ankündigten, hatten den Herzog in seinem Entschluss bestärkt, und aufgrund der wie erwartet schlechten Sichtverhältnisse hätte er sich keinen besseren Morgen aussuchen können. Er hörte, wie hinter ihm die Balkontür geöffnet wurde, wandte sich um und erblickte König Danube Brock Ursal, der herauskam und sich zu ihm gesellte.
Der König war einige Jahre älter als sein Freund Kalas und um die Hüften etwas rundlicher, doch sein Haar war noch immer dicht und schwarz, und auch der Bart, den er neuerdings trug, wies keine Spuren von Grau auf.
"Ich hoffe, binnen einer Woche in See zu stechen", sagte Danube. Kalas war nicht überrascht, denn Bretherford, der Herzog des Mirianik und der Oberbefehlshaber der königlichen Flotte, hatte am Vorabend diesbezügliche Andeutungen gemacht.
"Das Wetter müsste sich halten, bis Ihr Ursal erreicht", ermutigte Herzog Kalas seinen geliebten König, obwohl ihn dessen Absichten mit Sorge erfüllten. Denn falls der Winter doch noch verfrüht hereinbrechen sollte, während die Flotte sich noch in den nördlichen Gewässern des Masurischen Flusses befand, konnte dies katastrophale Folgen haben.
"Das sagte Bretherford auch", meinte Danube. "Aber ich mache mir mehr Gedanken über die Lage, die ich hier hinterlasse, als über mein Reisewetter."
Kalas sah den König gekränkt an.
"Bruder Braumin ist fürchterlich, und doch scheint das Volk ihn zu schätzen", sagte Danube. "Und wenn diese Frau, Jilseponie, sich auf Bruder Braumins und Bruder Francis' Seite stellt, werden sie bei der Bevölkerung von Palmaris beträchtlichen Anklang finden. Ich will dich daran erinnern, wie dieser Francis sich am Ende von Markwarts Herrschaft beim Volk einschmeichelte, als er Bischof der Stadt war."
Kalas wusste auf die Befürchtungen des Königs nichts zu entgegnen, denn er und Danube hatten die Situation seit dem Tode Markwarts und des Helden, Elbryan, an genau dieser Stelle viele Male ausführlich besprochen.
"Dann hat Jilseponie Euer Angebot ausgeschlagen?", fragte er stattdessen.
"Ich werde ein letztes Mal mit ihr reden", entgegnete der König, "aber ich bezweifle, dass sie es annehmen wird. Der alte Je'howith verbrachte viel Zeit in St. Precious und berichtete mir, sie sei eine gebrochene Frau ohne jede Ambition."
Die bloße Erwähnung von Je'howith, dem Abt von Ursal, ließ Kalas eine argwöhnische Miene ziehen. Es war am Hof kein Geheimnis, dass Je'howith Jilseponie mehr hasste als jeder andere. Er war Markwarts Mann gewesen, und sie und ihr toter Geliebter hatten Markwart umgebracht und damit plötzlich seine sichere, kleine Kirchenwelt auf den Kopf gestellt. Daraufhin hatte Je'howith König Danube gedrängt, die Frau in das Amt einer Baroness hoch zu loben. In weltlichen Kreisen und dem König unterstellt, käme ihr Einfluss auf die Kirche von außen, was Je'howith als ungefährlicher erachtete, als wenn sie die Kirche von innen zu beeinflussen versuchte.
"Abt Je'howith befürwortet Jilseponies Ernennung zur Baroness", rief Danube dem Herzog ins Gedächtnis.
"Am meisten würde er ihre Hinrichtung befürworten", entgegnete Kalas.
Danube lachte über die Ironie des Ganzen. Pony und Elbryan wären tatsächlich einmal beinahe hingerichtet worden, damals auf Geheiß von Vater Markwart.
Ihr Gespräch wurde von lauten Stimmen im Haus gestört.
"Nachricht über einen Pauri-Angriff an der Westmauer", sagte Herzog Kalas, ein listiges Grinsen im Gesicht.
"Du spielst ein gefährliches Spiel", erwiderte der König, doch dann nickte er, denn er wusste um die Notwendigkeit des falschen Spiels. "Ich werde nicht zur Mauer gehen", sagte er, obwohl er und Kalas dies im Vorfeld ins Auge gefasst hatten. "Dadurch verringern wir das Risiko, dass eine Verschwörung vermutet wird."
Herzog Kalas starrte einen Moment nachdenklich ins Leere, dann nickte er beipflichtend.
Ein weiterer Vertrauter des Königs - eine Hofdame namens Constance Pemplebury, die von Kalas' Plan nichts wusste -, erschien aufgeregt auf dem Balkon. "Rotkappen-Pauris!", rief sie atemlos. "Sie greifen am Westtor an!"
Kalas gab sich alarmiert. "Ich werde die Allhearts rufen", sagte er und eilte ins Haus.
Constance trat neben den König, der beiläufig einen Arm um sie legte und sie auf die Wange küsste. "Keine Angst, liebste Constance", sagte er. "Herzog Kalas und seine Männer werden mit dem Angriff schon fertig."
Constance nickte und schien sich etwas zu beruhigen. Sie kannte die stolze Allheart-Brigade gut, hatte viele Male ihre Glanzleistungen auf dem Schlachtfeld bewundert. Außerdem, wie sollte sie sich hier oben auf dem Balkon des hochherrschaftlichen Chasewind Manor fürchten, in den Armen des Mannes, den sie so anhimmelte?
Sie wurde von aufgeregten Rufen geweckt und hob den Kopf vom Kissen, als ein Mönch an ihrem kleinen Zimmer vorbeieilte und rief: "Pauris! Pauris am Westtor!"
Pony machte große Augen und sprang aus dem Bett. Dieser Tage gab es kaum etwas, das sie aus ihrer Lethargie reißen konnte, aber der Ausruf "Pauris!" brachte ihr Blut vor Zorn zum Kochen. Diese elenden, mörderischen Zwerge! Binnen Sekunden zog sie sich an, stürmte aus dem Zimmer und rannte durch die düsteren Gänge von St. Precious, bis sie die Brüder Braumin Herde, Francis, Anders Castinagis und Marlboro Viscenti fand, die sich in der großen Kapelle der Abtei versammelt hatten - in jener Kapelle, in der sie vor Jahren Connor Bildeborough geheiratet hatte.
"Sind sie in der Stadt?", fragte sie."Wir wissen es nicht", sagte Francis, der sehr gefasst wirkte.
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