Der Dreißigjährige Krieg - Rosendorfer, Herbert

Herbert Rosendorfer 

Der Dreißigjährige Krieg

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Der Dreißigjährige Krieg

Der vierte Band von Rosendorfers deutscher Geschichte beschäftigt sich mit dem 16. und 17. Jahrhundert. "So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen." News


Produktinformation

  • Deutsche Geschichte
  • Bd.4
  • Verlag: Dtv
  • 2006
  • Ungek., v. Autor neu durchges. Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Ungek., v. Autor neu durchges. Ausg. 2006. 175 S. m. 4 Übers.-Ktn. u. 4 Stammtaf.
  • Seitenzahl: 176
  • dtv Taschenbücher Bd.13484
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 14mm
  • Gewicht: 191g
  • ISBN-13: 9783423134842
  • ISBN-10: 3423134844
  • Best.Nr.: 20772170
"Herbert Rosendorfer interpretiert den Lauf der Welt in unkonventioneller Lesart neu und hat darüber ein neues Genre der Geschichtsschreibung geschaffen... So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen." (News, Wien)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.01.1999

Trompetentöne ohne Tremolo
Laut, deutlich, schief: Rosendorfers Mittelalter

Warum sollten Romanciers keine deutsche Geschichte schreiben? Die angeblichen "Priester der Klio", die professoralen Historiker, verwalten schließlich nicht die Wahrheit über die Vergangenheit, ganz abgesehen davon, daß schon der Versuch, dem nationalen Gedächtnis Vorschriften zu machen, sie in heillosen Streit verwickeln würde. Warum sollte man also Herbert Rosendorfers Versuch einer Nationalgeschichte des Mittelalters nicht neugierig zur Hand nehmen, in Erwartung überraschender Einsichten, suggestiver Anschaulichkeit und - nicht zuletzt - guter Unterhaltung? Vielleicht sollte man dann nicht zu kleinlich sein und dem Autor die deutsche Geschichte mit den Germanen beginnen lassen, auch wenn die heutige Geschichtswissenschaft ebendiesen Anfang zumeist erst ein Jahrtausend später datiert - etwa zwei Generationen bevor Rosendorfers Darstellung mit 1122 schon wieder endet.

Vielleicht muß man auch akzeptieren - so schwer es ist, Fehlschläge der Aufklärung zu ertragen -, daß Rosendorfer in der Manier des neunzehnten Jahrhunderts Geschichte mit den Taten und Untaten …

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"Herbert Rosendorfer interpretiert den Lauf der Welt in unkonventioneller Lesart neu und hat darüber ein neues Genre der Geschichtsschreibung geschaffen... So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen." (News, Wien)
Herbert Rosendorfer, geb. 1934 in Bozen, 1939 nach München umgezogen, studierte an der Akademie der Bildenden Künste, wechselte danach zum Jurastudium. Seit 1969 zahlreiche Romane und Erzählungen sowie Theaterstücke. Professor für Bayrische Literaturgeschichte an der Universität München.
2005 erhält er den Literaturpreis der Stadt München. 2010 wird ihm die Corine - Internationaler Buchpreis für sein Lebenswerk verliehen.
Er lebt mit seiner Familie in Südtirol und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste.

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