Der Diskos von Phaistos, ein vielbestauntes Objekt im Museum von
Iraklion, ist eines der ungelösten Rätsel der Archäologie. Seit
beinahe 100 Jahren bemühen sich Wissenschaftler und Laien
vergeblich um ihn. Zu den unzähligen Lösungsversuchen kommt hier,
mit einem Augenzwinkern, ein weiterer, ulitmativer (?) hinzu. Auch
auf Kreta hat der Ausbruch des Santorin-Vulkans 1628 v.Chr. seine
Spuren hinterlassen. Doch bald geht das Leben an den minoischen
Palästen und am zerstörten Tempel von Anemospili weiter. Da taucht
ein Unbekannter auf - der Diskos von Phaistos. Die rätselhafte
Scheibe, mit unverständlichen Zeichen bedruckt, bringt Unruhe und
Aufregung in Priesterschaft und Volk. Nach einer abenteuerlichen
Reise durch die Paläste von Malia und Kato Zakros landet sie
schliesslich in Phaistos. Mit Hilfe von Adamas und Minea, die aus
dem zerstörten Kalliste nach Kreta gezogen sind und ihren Bruder
Manis wieder finden, löst sich das Rätsel schliesslich, nicht ganz
zur Zufriedenheit aller.
Verena Appenzellers Leben ist ganz unspektakulär. Sie wohnt seit eh und je in Zürich. Nach Studium in Zürich und Aberdeen und Doktorat (Anglistik) arbeitete sie als Englischlehrerin. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und fünf Enkel. Ihre Liebe zur Antiken Welt ist seit der Gymnasialzeit mit intensivem Latein- und Altgriechisch-Unterricht nie erloschen. Ein Jahr ohne Griechenland ist ein verlorenes Jahr: Archäologische Stätten, Meer, Inseln, Klippen, Höhlen - eine Fundgrube von herrlichen Geschichten, von alten und noch zu erfindenden.
Ein Marktplatz-Angebot für "Der Diskos von Phaistos" für EUR 6,50