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| Bewertung von P. Masche aus Berlin am 09.02.2013 | |
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Daniel und Aylin sind zurück - und wie! Nach dem sich Beide im ersten Teil "Macho Man" kennen und lieben lernten, geht es in diesem Buch um das Auf und Ab auf dem Weg zur gemeinsamen Hochzeit. Und immer dabei Daniels Eltern und Aylins Großfamilie. Spaß und Ärger sind vorprogrammiert! Moritz Netenjakob hat mit diesem Buch eine sehr erfolgreiche und lustige Fortsetzung zum Machoman geschaffen, das Spaß beim Lesen bereitet! |
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| Bewertung von KleineHexe82 aus Bayreuth am 18.11.2012 | |
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Das Buch „Der Boss“ von Moritz Netenjakob ist im März 2012 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. Es handelt sich dabei um eine Fortsetzung vom „Macho-Man“, in dem es um das Kennenlernen der beiden Hauptpersonen Daniel und Aylin ging. Ich habe dieses Vorgängerbuch gelesen, aber auch ohne es zu kennen, sollte es kein Problem sein, die Zusammenhänge in „Der Boss“ zu verstehen. Dass beide Bücher zusammengehören, lässt sich aber bereits an der Covergestaltung erkennen, da das Cover von „Der Boss“ sich lediglich durch die türkisgrüne statt pinke Hintergrundfarbe und den Rosenstrauß, den der Mann in Boxershorts in der Hand hält, unterscheidet. Durch dieses Motiv und die Farbwahl ist das Buch recht auffällig. Die beiden Hauptpersonen des Romans sind Daniel und Aylin. Daniel ist Anfang 30, arbeitet in einer Werbeagentur und stammt aus einem Alt-68er-Elternhaus. Aylin dagegen ist Türkin und legt großen Wert auf einen guten Kontakt mit ihrer unüberschaubar großen Familie. Kennengelernt haben sich beide während Daniels Türkeiurlaub, weil Aylin dort ohne das Wissen ihrer Familie in einem Ferienclub als Animateurin jobbte. In „Der Boss“ wollen beide nun heiraten, was natürlich für viele komische Situationen und auch Konfliktpotential sorgt. Schon allein das Aufeinandertreffen von Daniels Eltern, die sehr offen mit Sexualität umgehen und noch weitere unkonventionelle Freunde haben und Aylins muslimischen Eltern bietet jede Menge davon. Da Aylin aber trotzdem viel Wert darauf legt, mit beiden Familien einen guten Kontakt zu pflegen, lässt sich das oft nicht vermeiden. Und zu ihrer engsten Familie gesellen sich immer mehr entferntere Verwandte, die dem Brautpaar natürlich auch mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen, was vor allem für Daniel zu einer großen Belastung wird. Dazu kommt die Planung der eigentlichen Feier, die so natürlich als großes türkisches Fest gefeiert werden soll, was im Laufe des Buches noch für viel Stress sorgt, mehr möchte ich aber dazu noch nicht verraten. Mitten drin in diesem Chaos befindet sich Daniel, der sich eigentlich vorgenommen hat, sich in der Beziehung als „der Boss“ zu behaupten, wie er meint, dass es von der türkischen Familie seiner Verlobten und ihr selbst auch erwartet wird. Daher also der Buchtitel. Dass es ihm aber in den seltensten Fällen gelingt, wirklich „der Boss“ zu sein, egal ob im Umgang mit Aylin, deren Großfamilie, seinen Eltern oder in der Werbeagentur, ist keine Überraschung. Als kleine Nebenhandlung ist noch eingebaut, dass Daniel beruflich die Aufgabe bekommen hat, den untalentierten Sohn eines Kölner Brauereibesitzers zu einem Fernsehstar zu machen. Darauf hätte das Buch meiner Meinung nach aber verzichten können, da es nicht allzu viel zur eigentlichen Geschichte beiträgt und ich die Situationen um diesen Möchtegernstar auch etwas plump und weniger witzig finde. Aber das ist Geschmackssache. Insgesamt bietet das Buch viele Übertreibungen und Klischees, sowohl was die türkische Familie angeht, aber auch die Werbeagentur und die Alt-68er-Generation. Ich konnte beim Lesen viel lachen, dennoch wird niemand total ins Lächerliche gezogen, sondern Moritz Netenjakob geht trotz allem respektvoll mit den Eigenarten der jeweils anderen Kultur um. Das mag auch daran liegen, dass er selbst mit einer Türkin verheiratet ist und somit sicher auch häufig miterlebt, wie beide Kulturen aufeinanderprallen, aber auch, dass es wichtig ist, sich gegenseitig mit seinen Eigenheiten zu respektieren. Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der nach einer amüsanten Lektüre sucht. Der Schreibstil des Autors ist leicht verständlich, aber dennoch pointenreich, sodass es sich auch gut im Zug oder am Strand lesen lässt. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Tinkers aus Berlin am 19.05.2012 | |
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„Der Boss“ von Moritz Netenjakob, erschienen 2012 bei Kiepenheuer & Witsch gewährt uns endlich wieder neue Einblicke in das Leben von Daniel und Aylin, einem deutsch-türkischen Pärchen, das seine große Liebe lockerflockig ausleben könnte, wenn es nicht die liebe Verwandtschaft gäbe. Daniels Eltern sind antiautoritäre Hardcore-68er und Aylin wuchs in einer typisch türkischen Großfamilie auf. Nun stehen Daniel und Aylin kurz vor ihrer Hochzeit und erleben alle möglichen Dinge, die ihre Liebe und ihren Zusammenhalt auf die Probe stellen. Es beginnt mit der Auswahl des Flitterwochen-Ziels, geht über verschobene Hochzeitstermine und endet beinahe mit einer Trennung… und an allem sind die unterschiedlichen Kulturen der Verwandtschaft schuld! Dazu kommt noch Daniels Selbstfindung, die die Sache noch komplizierter macht. Ist er nun ein angepasstes Weichei oder kann er sich gegen alle äußeren Einflüsse behaupten und durchsetzen??? Das ganze Buch ist wieder mal brüllend komisch, es strotzt vor Übertreibungen und Klischees und verteilt gerecht kleine Spitzen mit deutlichem Augenzwinkern in beide Richtungen !!! Netenjakob schreibt in einem sehr leichten Stil, der einen dennoch fesselt und nicht mehr los lässt. Der Humor ist teils sarkastisch, manchmal sehr spitz, aber trotzdem immer noch respektvoll und charmant. Der Autor selbst ist mit einer Türkin liiert, die ihm offensichtlich auch bei einigen gut ausgewählten Redewendungen geholfen hat. Im Vorgänger „ Macho-Man“ (2009, ebenfalls Kiepenheuer & Witsch) lernt man die meisten Beteiligten schon gut kennen, man kann aber auch ohne dessen Lektüre „Der Boss“ lesen und findet sich sehr schnell zurecht. Beide Cover sind gleich, bis auf die Farbe (Macho-Man pink, Der Boss grün) und den Brautstrauß für den 2. Teil. Das finde ich sehr gelungen, denn dadurch wusste ich sofort, dass es eine Fortsetzung ist. Ich hoffe, dass es noch mehr Fortsetzungen gibt, denn auch „Der Boss“ ist wieder ein äußerst gelungenes Buch für die lauten Lacher und die orientalischen Momente im Leben. |
10 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von micra-cat aus bordesholm am 08.04.2012 | |
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Daniel hat es im ersten Teil 'Macho Man' geschafft, seine Traumfrau Aylin zu erobern. Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis zur Hochzeit. Doch bis es soweit ist, gilt es noch einige Hindernisse zu überwinden. Daniel versucht sich in Aylins Familie zu integrieren und deren Sitten und Gebräuche zu verstehen. Plötzlich hat er eine riesige Verwandtschaft, die sich in alles einmischt und Daniel soll sämtliche Entscheidungen treffen, weil er jetzt 'der Boss' ist. Dabei glaubte er, eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen. Aylins und Daniels Eltern lernen sich besser kennen und wenn zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen, sind Mißverständnisse und peinliche Situationen quasi vorprogrammiert. Mama Demizoglu "beglückt" die intellektuellen Hagebergers mit gräßlich-kitschigen Geschenken und die revanchieren' sich dafür mit verstörend-modernen Theateraufführungen. Daniel muss sich vor Aylins Onkel als Moslem ausgeben und die Pläne für die Hochzeitsreise und die Hochzeit selbst laufen auch ganz anders ab als geplant. Moritz Netenjakob hat mit Daniel einen sehr sympathischen Charakter erschaffen, der von einer dummen Situation in die nächste stolpert. Dabei versucht er auch schon mal sich mit Imitationen von Udo Lindenberg oder Didi Hallervorden zu retten. Das ist in der Hörbuch-Version natürlich besonders gelungen, weil der Autor auch die entsprechenden Stimmen perfekt imitieren kann und auch die türkische Familie so noch überzeugender und lebendiger wirkt. Manchmal sind Autorenlesungen ja nicht so gelungen, aber hier hätte ich mir keinen besseren Sprecher vorstellen können. Die Familiengeschichte ist witzig, warmherzig und streckenweise zum Schreien komisch. Zwar ähnelt einiges dem ersten Teil (wilde Autofahrten, Diskussionen über Fußball und die Griechen), aber insgesamt hat mir 'Der Boss' noch besser gefallen als 'Macho Man' und man kann die Teile auch unabhängig voneinander hören bzw. lesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
24 von 46 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Nilly am 25.03.2012 | |
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Es fällt mir immer besonders schwer, die richtigen und vor allem ausdrucksstarken Worte für ein wirklich gelungenes Buch zu finden. Ich möchte dem mitreißenden Inhalt nämlich voll und Ganz gerecht werden! Das Buch „Der Boss“ stellt mich vor solch ein Problem. Der Autor Moritz Netenjakob hat nämlich einen richtig guten Job gemacht. Der doch etwas durchgeknallte Daniel hat endlich seine Traumfrau Aylin gefunden. Natürlich will er sie heiraten. Aylin ist Türkin und stellt Daniel somit vor ungeahnte Probleme! Er wird nämlich nicht nur seine große Liebe ehelichen, sondern gleich die ganze Sippschaft. Wenn das nicht schon Potential für eine richtig gute Story ist, kommen Daniels, wie soll ich sagen, überdurchschnittlich toleranten, außerordentlich Geschmack für Kunst habenden und freizügigen Althippies dazu. Eine Peinlichkeit jagt die nächste. Das Buch trieft nur so von Übertreibungen. Der Autor hat genau den schmalen Grad getroffen, den Witz und die Komik nicht zu überladen und in das Lächerliche zu ziehen. Ganz im Gegenteil! Nicht nur einmal konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen. Die türkische Familie ist absolut warmherzig und dadurch so nervig und manchmal einfach unerträglich! Ich könnte all die Tanten und Onkels einfach knuddeln. Daniels Familie hingegen ist so was von durchgeknallt. Kein normaler Mensch könnte es mit Erika und Rigobert lange aushalten – aber genau das macht die Familie so passend für dieses Buch. Durch den flüssigen und lockeren Schreibstil bin ich nur so über die Seiten geflogen. Die gut gewählten Kapitel Bezeichnungen geben dem Buch noch mehr Pep. Ich haben den Vorgänger „Macho Man“ noch nicht gelesen. Das werde ich aber auf jeden Fall nachholen! Ich finde es fantastisch, dass das deutsch-türkische Verhältnis durch ein Liebesverhältnis so sympathisch und liebevoll in dieses Buch gepackt worden ist. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, hat einfach seine Macken. Mein Fazit: UNBEDINGT LESEN!!!! |
21 von 42 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von regenbogen aus Altdorf am 10.03.2012 | |
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Multikulti Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Hier prallen zwei Kulturen aufeinander. Zur Geschichte: Daniel (von seinen Eltern zu extremer Toleranz erzogen) will Aylin heiraten. Er wünscht sich eine kleine überschaubare Hochzeit, doch Aylins Eltern planen eine riesengroße türkische Hochzeit mit 1000 Gästen oder mehr. Jetzt fangen die Probleme aber erst an. Die ersten am Heiligabend, zu dem Daniels Eltern auch Aylins Eltern einladen und offenherzig über ihr Sexulleben erzählen. Aylins Eltern sind geschockt. Auch über die anderen besonderen Gäste, die an diesem Abend noch anwesend sind. Schließlich quartiert sich Onkel Abdulah bei Daniel ein. Er bekommt einen tollen Anzug für die Hochzeit und Tante Emine sagt Probleme voraus, die sie im Kaffeesatz liest. Aber es soll noch dicker kommen. Daniel wird von seinen zukünftigen türkischen Verwandten regelrecht überrollt. Aber dann ........ Das Buch ist ein absoluter Knüller. Herzerfrischend und humorvoll von Anfang bis Ende. Man fühlt sich richtig hineinversetzt und den ganzen Trubel und man kann sich alles bildlich vorstellen. Ich habe mir an manchen Stellen Tränen gelacht. Es war mein 1. Roman von Moritz Netenjabob, den ich gelesen habe und bestimmt nicht mein letzter. Ich kann das Buch nur bestens empfehlen. |
23 von 47 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von james aus kassel am 09.03.2012 | |
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Irre komisch, atemberaubend witzig, Lachtränengarantie ich glaube damit habe ich schon die Rezi fertig. Moritz Netenjakob schafft es hier ein Treffen der Kulturen zu erschaffen, welches lustiger nicht sein könnte. In keinster Weise ist dieses Buch auch nur in einer Szene überzogen oder gar unglaubwürdig. Ich habe beruflich mit türkischen Mitmenschen (Clans) zu tun und muss sagen, wir haben es wirklich mit Übertreibungen und absoluter Familien"idylle" zu tun. Diese sehr Familienverbundenen Menschen mit uns Deutschen zu vereinen und daraus ein Beziehungsdrama entstehen zu lassen, lässt wirklich kein Auge trocken. Man nehme Szenen wie Weihnachten, moderne Theaterinszenierungen und dann Hochzeit und die Brüller sind da.Man sollte sich wirklich überlegen, wo man dieses Buch liest. Ist es in der Öffentlichkeit sollte man sich nicht wundern, wenn man seltsam angeschaut wird - denn Lacher (und ich rede von lauten Lachern) sind garantiert. Die Protagonisten sind ja nun hier schon im 2ten "Abenteuer" aber man muss nicht zwingend das erste Buch gelesen haben (auch wenn man es hier nach einfach nur lesen will) um die Geschichte zu ferstehen. Der Autor schafft es in einer einfachen Sprache ein Szenario zu erschaffen und die Protagonisten einfach leben zu lassen. Ich bin wirklich einfach nur begeistert. |
23 von 46 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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