Der Augenjäger - Fitzek, Sebastian
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Sebastian Fitzek 

Der Augenjäger

Psychothriller

Gebundenes Buch
 
34 Kundenbewertungen
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Der Augenjäger

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste "Patientin" geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...


Produktinformation

  • Verlag: (Droemer/Knaur)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 427 S.
  • Seitenzahl: 432
  • Alina Gregoriev und Alexander Zorbach Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 152mm x 36mm
  • Gewicht: 612g
  • ISBN-13: 9783426198810
  • ISBN-10: 3426198819
  • Best.Nr.: 33356952
Sebastian Fitzek, geb. 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Sein dritter Roman 'Das Kind' wurde mit internationaler Besetzung verfilmt und startet noch in diesem Jahr in den deutschen Kinos.

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Kundenbewertungen zu "Der Augenjäger" von "Sebastian Fitzek"

34 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 34 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Der Augensammler" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, und Alexander Zorbach, ein Polizeireporter, bekommen es erneut mit einem Augen-Fanatiker zu tun. Dr. Suker ist ein Spezialist in der Augenchirurgie und vermag in seinem Fachgebiet Unglaubliches zu leisten. Dieses ändert sich auch nicht nach Feierabend, denn dann vollbringt Suker erneut Unglaubliches - unglaublich Erschreckendes. Er entfernt Frauen die Augenlider, um ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Augen zu öffnen. Bisher haben alle seine Opfer anschließend Selbstmord begangen und brauchbare Spuren gibt es nicht...

Nachdem mich "Der Augensammler" dieses Jahr total begeistert hat, war ich enorm auf die Fortsetzung des Romans gespannt. Um "Der Augenjäger" zu verstehen ist es nicht zwingend notwendig "Der Augensammler" gelesen zu haben, wer allerdings Interesse daran hat beide Romane zu lesen, sollte es unbedingt in der richtigen Reihenfolge machen, denn ansonsten wird "Der Augensammler" leider nicht mehr so spannend sein, da Sebastian Fitzek etliche Elemente aus dem ersten Roman wieder aufnimmt und dem Leser weitere Erkenntnisse zu den Inhalten vermittelt.

"Dann, kurz bevor Johanna schreiend zusammenbrach, schritt der Besucher von dannen. Sein Gang war leicht, federnd und beschwingt. Wie der eines glücklichen und zufriedenen Mannes, der mit sich selbst und seiner Welt im Reinen war." (Seite 22)

Meiner Meinung nach gelingt es Fitzek hervorragend so viel wie nötig aus dem ersten Roman wieder aufzunehmen und gekonnt mit den neuen Inhalten zu verknüpfen, so dass die Fortsetzung absolut Sinn macht und den ersten Fall, um den Augensammler, weiter fortführt, ohne dabei den Augenjäger aus den Augen zu verlieren. Dieser Roman verdient definitiv die Bezeichnung "Psychothriller", denn die Geschichte ist fesselnd, spannend, grausam, bewegend und erschütternd. Auf jeden Fall lässt sie den Leser nicht mehr los, so dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe und nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fitzeks toller, flüssiger Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich mich sofort in der Story verloren habe und regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Immer wieder baut der Autor Überraschungen und unerwartete Wendungen ein, immer wieder muss man das Buch beim Lesen kurz zur Seite legen und einmal durchatmen und immer wieder ist man überrascht, was für kranke Ideen Sebastian Fitzek an den Tag legt - als Autor von Psychothrillern ist das als Kompliment zu verstehen :). Ihm ist es absolut gelungen mich immer wieder auf falsche Fährten zu locken und ständig neu zu schockieren.

Die Ideen in diesem Roman sind neu, brillant und wirken nicht erzwungen oder gekünstelt, wie es oft bei Thrillern der Fall ist. Außerdem fiebert man mit Alina Gregoriev und Alexander Zorbach mit, die mir beide sympathisch sind, und hofft für jedes weitere Opfer, dass Zarin Suker zu ihr nicht so grausam sein wird, wie er es zu seinen früheren Opfern war. Der Roman endet nicht mit so einem heftigen Knall, wie es "Der Augensammler" getan hat, aber das war auch nahezu unmöglich. Trotzdem ist der Schluss nicht enttäuschend, denn Fitzek hat mich vorher absolut im Dunkeln stehen lassen und mir erst gegen Ende die Augen geöffnet.

Fazit: Ein wahnsinnig guter Thriller, der dem Augensammler um nichts nachsteht, und die Messlatte für alle zukünftigen Thriller sehr, sehr hoch legt. Kaufen, lesen und selbst fesseln lassen!

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Droemer (27. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198819
ISBN-13: 978-3426198810

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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 13.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ich kann jedem nur empfehlen, den „Augensammler“ zuerst zu lesen, da es sonst nur halb so spannend ist! Denn nachdem ich den „Augensammler“ gelesen habe, dachte ich eigentlich zu wissen, wer sich dahinter verbirgt. Daher bin ich beim „Augenjäger“ nun davon ausgegangen, dass die Geschichte „nur“ von einem neuen Serienmörder handelt, der es mal wieder auf die Augen seiner Opfer abgesehen hat. Doch es handelt sich definitiv um eine Fortsetzung des „Augensammlers“.

Im Vergleich zum „Augensammler“ fand ich den „Augenjäger“ sehr viel besser – zumindest im Nachhinein betrachtet. Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, denn sonst nehme ich das Ende und die wohl spannendste Wendung vorweg.
Nur soviel: am Ende ergibt alles einen Sinn und der dramaturgische Aufbau ist einfach genial – ein typischer Fitzek eben, bei dem man bis zuletzt nie weiß wie das Blatt sich wendet und der einen immer wieder aufs Neue überrascht und das Gesamtpuzzle am Ende doch ein ganz anderes Bild ergibt.

Ähnlich wie beim Seelenbrecher wurde hier auch wieder mit „erschreckenden Marketingmethoden“ der Geschichte das i-Tüpfelchen aufgesetzt.

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Bewertung von allegra am 06.04.2012 ***** sehr gut
Rezension zum Hörbuch:

„Der Augenjäger“ ist die Fortsetzung von „Der Augensammler“ und obwohl es für mich das erste Augen-Buch von Fitzek war, habe ich sofort in die Geschichte herein gefunden. Selbstverständlich habe ich durch die Lektüre von Rezensionen in etwa gewusst, worum es in „Der Augensammler“ geht und hatte sehr schnell den Überblick über die Hauptfiguren gewonnen.

Simon Jäger drückt als Sprecher diesem Hörbuch einmal mehr seinen unverwechselbaren Stempel auf. Er schafft es, die verschiedenen Personen durchgehend mit verschiedenen Stimmen und teilweise leichter Dialektfärbung zu lesen, so dass man zwischendurch vergisst, dass es nur eine Person ist, die liest. Die einzelnen CDs werden mit passender, geheimnisvoller Musik eingeleitet und abgeschlossen, was ich als sehr stimmig empfunden habe.

Zu Beginn der einzelnen Kapitel, die sich im Hörbuch praktischerweise mit den tracks decken, wird angekündigt aus welcher Perspektive - aus Alex Zorbachs oder aus Alina Gregorievs - das Kapitel erzählt wird. Das erleichtert die Orientierung sehr, wenn man mal zurückgehen muss.
Die Erzählstränge von Zorbach sind in der Ich-Perspektive verfasst, was eine besondere Nähe zu ihm verschafft, während die Handlungen mit Alina in der 3. Person geschrieben sind, was den Leser (oder Hörer) in die Position eines Beobachters stellt. Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung und trägt dem Umstand Rechnung, dass Alina blind ist und eine Schilderung aus ihrer Sicht ja nicht möglich wäre.

In diesem Buch lernen wir einen neuen Täter kennen, Dr. Suker, der für mich die Inkarnation eines Albtraums darstellt. Er ist intelligent, gerissen, perfektionistisch und als Augenchirurg ein Meister seines Fachs. Dieser Zwiespalt - einerseits bewundert man seine Expertise auf seinem Fachgebiet und andererseits ist man abgestoßen durch sein grausames, psychopathisches Handeln – macht ihn zu einer sehr interessanten Figur.

Auch die Figur der Alina gefällt mir recht gut. Sie ist auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin mit der man mitfiebert und natürlich auch mitleidet. Nicht zuletzt, weil sie blind und dadurch doppelt hilflos ist.

Ich konnte meinen mp3-Player kaum mehr auf die Seite legen und hatte dieses Hörbuch in zwei Tagen fertig gehört. Üblicherweise zieht sich das bei mir auch bei einem so kurzen Hörbuch etwa eine Woche hin. Von der Spannung her und vom Handlungsaufbau hat mir dieser Thriller auf jeden Fall sehr gut gefallen. Den Aufbau der Handlung empfand ich sehr klar und stimmig. Die unerwarteten Wendungen, die sich an Tragik jeweils noch toppen, selbst wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr schlimmer, haben mir echtes „Thrillerfeeling“ beschert.

Einige Punkte fand ich aber dann doch nicht so gelungen. So trägt für mich die spontane Selbstheilung des Alex Zorbach innerhalb weniger Stunden nicht gerade positiv zur Glaubwürdigkeit bei. Das war mir unnötig viel Dramatik, die den Plot nicht wirklich voran gebracht hat. Durch seine fast übermenschliche Zähigkeit, kann er mir nicht wirklich als Identifikationsfigur dienen.

Leider kann ich so gar nichts anfangen mit dem Trend, den ich in letzter Zeit immer häufiger beobachte, dass „Mystery“ auf Realität trifft. Den Visionen von Alina kann ich so gar nichts Positives abgewinnen. Wenn etwas nicht weitergeht, dann hat sie eine Vision. Das ist mir zu einfach gestrickt. Ein Thriller ist für mich an naturwissenschaftliche Realitäten gebunden; die Geschichte müsste sich so abgespielt haben können.

Insgesamt vergebe ich diesem Buch eine Hör- und Lesempfehlung mit 4 Sternen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von ikopiko aus Hesel am 20.02.2012 ***** ausgezeichnet
Alina Gregoriev, die bei der Jagd nach dem Augensammler ihre hellseherischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, soll bei der Überführung eines weiteren Serienkillers helfen.

Dr. Zarin Suker ist ein angesehener Augenarzt, der jedoch nach Feierabend seine medizinischen Kenntnisse nutzt, um Frauen die Augenlider so zu entfernen, dass sie nie wieder geheilt werden können. Alina soll anhand ihrer Begabung feststellen, ob Suker wirklich der gesuchte Mörder ist. Doch kurz nachdem sie ihn im Gefängnis aufsucht, kann er fliehen und wählt sie als sein nächstes Opfer aus.

Alinas Komplize im „Fall Augensammler“ war Alexander Zorbach. Zorbach ist schwer erkrankt, aber als er von Alinas Entführung erfährt, setzt er alles daran, sie zu finden. Und dies nicht nur weil er glaubt, dass sie Hinweise auf den Aufenthaltsort seines Sohnes hat.

„Der Augenjäger“ ist die Fortsetzung des eigentlich abgeschlossenen Thrillers „Der Augensammler“. „Eigentlich abgeschlossen“, weil sich in diesem Folgeroman herausstellt, dass doch alles anders ist, als man dachte. Doch hierzu Ausführungen zu machen, würde zu viel verraten.

Sebastian Fitzek hat es wieder geschafft, den Leser mitten ins Geschehen zu katapultieren. Wie bei der Jagd nach dem Augensammler, war ich auch jetzt von der ersten Seite an gefesselt. Verschiedene mögliche Täter werden ins Auge gefasst, wieder verworfen, doch wieder kritisch betrachtet …

Obwohl die Geschichte weit hergeholt ist, glaubt man Fitzek jedes Wort und ist geschockt und fasziniert zugleich.

Fazit:

Unheimlich spannender Pageturner. Wer auch „Der Augensammler“ lesen möchte, sollte dies aber unbedingt vorher tun, da es sich nach dem Lesen dieses Thrillers erübrigt.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 ***** ausgezeichnet
Keine Zeit zum Durchatmen
Die Fortsetzung des Augensammlers, endlich ist sie da.

Bereits den Augensammler hab ich geliebt und verschlungen und das offene Ende damals gehasst. Wusste man doch nicht, wie und wann es weitergeht mit dem neuen Buch, wie lange uns der Autor wohl in der Schwebe lassen würde bis wir endlich wieder eintauchen dürfen und wissen dürfen wie es mit Julian und Dr. Zorbach und dem Augensammler weitergeht.

Und nun das neue Buch, genauso spannend, genauso gut geschrieben. Gleich von Beginn an wird der Leser in den Sog des Buches gezogen und legt es garantiert bis zur letzten Seite nicht mehr weg. Allein die Spannung zu Beginn als der Augensammler Dr Zorbach das Ultimatum stellt, sich zu erschießen um damit seinen Sohn zu retten... Und deren Szenen gibt es im Buch noch viele.

Der Autor führt den Leser immer wieder aufs Glatteis, so dass man zwischendurch nicht mehr weiß, wem man eigentlich trauen kann und woran man eigentlich ist. Sehr viele Wendungen, unerwartete Handlungsstränge und spannende Szenen halten den Leser gefangen. Kurze Kapitel, wechselnde Szenen und gut ausgearbeitete Charaktere tragen zum Lesegenuss bei.

Sehr schön fand ich am Anfang die Warnung des Autors und die Zusammenfassung des ersten Teils in Form eines Zeitungsartikels. So wusste man gleich wieder was im ersten Teil passiert ist. Falls man das vergessen haben sollte, was aber eigentlich nicht wirklich möglich ist.

Fazit: Herr Fitzek spielt in diesem Thriller massivst mit den Nerven seiner Leser. Wirft ihnen ein Bröckchen hin und zieht es dann wieder weg. Ich habe bisher noch keinen Autoren erlebt, dem das Halten der Spannung in einem Buch von der ersten bis zur letzten Seite, ja sogar von ersten bis zur letzten ZEILE dermaßen gut gelingt.

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Bewertung von Lilli15 aus HC am 12.01.2012 ***** ausgezeichnet
Der Augenjäger

Der neue Thriller von Sebastian Fitzek ist ganz sicher nichts für schwache Nerven oder für Einsteiger in das Genre der Kriminalliteratur. Bei diesen Schriftsteller muss man mit Dingen rechnen, welche man nie für möglich gehalten hat.

Den Vorgänger muss man nicht gelesen haben, da es am Anfang dieses Buches eine Zusammenfassung gibt. Somit ist man in die Handlung involviert ohne etwas verpasst zu haben. Ich fand es allerdings besser, das ich den ersten Teil vorher gelesen habe.

Er beginnt mit mehreren Handlungssträngen, wobei einer davon genau dort weitergeht, wo Teil eins aufgehört hat. Das Buch ist von Beginn an spannend, die Wendungen kann man manchmal kaum nachvollziehen so rasant werden sie dargeboten. Ein Kapitel musste ich zwei mal lesen weil ich dachte, da habe ich etwas nicht so richtig mitbekommen. Auch sollte man niemals glauben“ na das dachte ich mir schon“, denn spätestens drei Kapitel weiter ist nichts mehr so, wie es sollte.

Die Gedankensprünge des Autors und seine , wie soll man sich ausdrücken, nicht gerade alltägliche Phantasie überraschen den Leser andauernd. Den Vorgänger fand ich persönlich trotzdem besser, basierte er doch auf einen Fall, mit einem Psychopaten. In diesem Buch kam mir der Augenarzt Dr. Zarin Suker, doch ein bischen zu kurz, da ja doch sehr viel Wert auf die (verständliche) Suche nach Zorbachs Sohn gelegt wurde und auf die Jagd nach dem vermeindlichen Killer aus dem vorhergegangenen Roman.

Das Buch endet, wie sollte es auch anders sein, mal wieder etwas anders als gedacht und nun muss der dritte Teil her, denn der Leser möchte ja bitte die komplette Aufklärung, Herr Fitzek.

Ich habe das Buch an einem verregneten WE gelesen, passend zur Lektüre.
Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 08.01.2012 ***** ausgezeichnet
SUPER! Den Vorgänger Augensammler hatte ich bereits gelesen und vom Augenjäger vorab eine Leseprobe. Nun konnte ich es endlich komplett lesen. Man darf von der Story nicht zuviel erzählen, sonst ist die Luft raus. Das Buch knüpft an den Vorgänger an (auch hier wollen wir nicht zuviel verraten, falls jemand diesen noch nicht gelesen hat). Eine Alkoholikerin bekommt in einer Entzugsklinik ein Foto von ihrer offensichtlich entführten und misshandelten Tochter gezeigt. Alex hat sich mit dem Augensammler ein tödliches Finale geliefert. Und Alina wird in eine Story um einen inhaftierten Augenarzt hineingezogen, der seinen Opfern die Augenlider entfernte bevor er sie vergewaltigte.
Die Handlungsstränge sind gewohnt komplex und verwirrend. Die ganze Zeit verdächtigt man abwechselnd jemand anderen, versucht in allem einen Sinn zu erkennen, bloß um am Ende wie vor den Kopf gestoßen zurück zu bleiben. Die Technik hat Fitzek wirklich gut raus. Und um es mit seinen Worten zu sagen, das ist kein Hollywoodroman, in dem am Ende alle glücklich sind und einfach weiter leben. Spannung bis zum Ende. Um aber wirklich alles verstehen zu können bitte Augensammler vorher lesen!

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Bewertung von Sylvia aus Bodenseekreis am 11.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe bisher alle Sebastian Fitzek-Bücher regelrecht verschlungen und auch "Der Augenjäger" bildet hier keine Ausnahme. Sebstian Fitzek schreibt extrem spannend (wenn man das Genre mag) und versteht es ungemein, einem die Nackenhaare aufzustellen.

Ich liebe seine Geschichten und seine Art zu schreiben, obwohl sich der Kauf der Bücher schon allein wegen seiner lustigen und offensichtlich ehrlichen Danksagungen lohnt. =) Die muss man einfach gelesen haben. Man fühlt sich auch als Leser extrem angesprochen und möchte ihn am liebsten sofort anrufen und zum Kaffee einladen, nur damit man ihn mal drücken kann. Vielen Dank dafür.

Ich hab schon nach dem ersten Roman Treue geschworen und werde mir auch alle weiteren Bücher kaufen. Und ich hoffe, es werden noch viele sein.

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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 15.11.2011 ***** ausgezeichnet
Nach dem heftigen Ende des "Augensammlers" musste ich sofort mit "Der Augenjäger" weiter machen. Und auch die Fortsetzung hält, was sie verspricht.

Der Augensammler ist enttarnt und hat es geschafft, Alexander Zorbach alles zu nehmen, was ihm lieb ist. Und so tritt dieser gleich zu Beginn des Buches auf spektakuläre Weise ab. Die blinde Alina hingegen wird wegen ihrer Gabe in Ermittlungen gegen Dr. Zarin Suker mit einbezogen. Der geniale, aber auch psychopathische Augenchirurg ist von ihr wie besessen. Seinen bisherigen Opfern hat er die Augenlider entfernt, damit sie ihre anschließende Vergewaltigung bei voller Aufmerksamkeit miterleben müssen. Keins seiner Opfer hat überlebt, alle begingen Selbstmord. Bis auf Tamara, die in Schwanenwerder versteckt wird. Doch sie hat die psychische Folter nicht überstanden und ist nicht mehr aussagefähig. Kommissar Stoya und Scholle jagen Suker, den sie zähneknirschend mangels Beweisen wieder auf freien Fuß setzen müssen. Doch Suker hat ein besonderes Interesse an Alina gefunden und seine ganz eigenen Pläne mit ihr. Ehe sich alle versehen, befinden sie sich in einem erneuten Katz- und Maus-Spiel mit dem psychopathischen Arzt. Doch dieser scheint nicht alleine zu arbeiten. Wer ist sein Partner? Und was ist mit dem Augensammler? Sind die beiden zu einem Duo verschmolzen?

Auch im zweiten Teil muss man höllisch aufpassen, um nicht den Anschluss an die Geschichte zu verlieren. Es gibt so viele verschiedene Handlungsstränge, die das Buch extrem spannend, aber auch wieder verwirrend machen. Zum Schluss fügt sich alles fast perfekt zusammen und die ständigen Kehrtwendungen halten einen von der ersten bis zur letzten Seite in Atem. Hier kann man definitiv nicht vorausahnen, was den Leser erwartet. Am Besten an einem Wochenende am Stück durchlesen.

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 07.11.2011 ***** ausgezeichnet
Dr. Zarin Suker hat sich als Augenchirurg einen Namen gemacht.
Kaum ein anderer weiß so gut mit dem Skalpell umzugehen wie er.

Aber er hat auch eine dunkle Seite...
Er verschleppt junge Frauen, schneidet ihnen die Augenlider ab und missbraucht sie danach brutal.
Die Frauen leiden solche Höllenqualen, dass ihnen ein Weiterleben danach unmöglich erscheint...
Alina, das blinde Medium, soll der Polizei dabei helfen, den Psychopathen zu überführen.
Dabei stößt sie auch wieder auf die Spuren des "Augensammlers", der die Schuld am traurigen Schicksal ihres Freundes Alexander Zorbach trägt ...

Ich bin doch froh, den Rat des Autors Sebastian Fitzek im Vorspann seines Buches "Der Augenjäger" befolgt und den "Augensammler" zuerst gelesen zu haben.
Auch wenn die Geschichten unabhängig voneinander sind, baut der "Augenjäger" doch sehr auf seinen Vorgänger auf...

Wir begegnen den Protagonisten wie alte Bekannte, der Wahnsinn setzt sich fort...

Auch hier wird wieder aus den unterschiedlichen Sichtweisen der Hauptcharaktere erzählt, der Stil passt sich dem des Vorgängers nahtlos an.

Es ist schwierig, eine Rezension zu vorliegendem Buch zu schreiben, ohne zuviel zu verraten und dem potentiellen Leser damit die Spannung zu nehmen.
Denn spannend ist Fitzeks "Neuer" natürlich wieder, ...maßlos spannend und an Rasanz kaum zu überbieten.
Der Autor führt uns gnadenlos in stetem Tempo durch sein Werk, dass ich manchmal schon etwas Mühe hatte, zu folgen und die Spuren des Sammlers und des Jägers nicht durcheinander zu bringen.

Fitzek wartet auch in seinem neuen Thriller wieder mit Überraschungsmomenten auf, die dem Leser den Atem nehmen.
Er beschreibt stellenweise ein Grauen, das mich diesmal förmlich an den Rand der Verzweiflung trieb (Seite 230...menno, Herr Fitzek, musste das sein?)...
Man kann gar nicht anders, als das Buch in einem Rutsch durchzulesen!

Auch wenn die Ereignisse sich manchmal etwas zu gut zu fügen scheinen, sind sie doch niemals vorhersehbar und treffen den Leser unvermittelt.
Kalkulierbar ist bei Fitzek gar nichts...

Selbst die Tatsache, dass er die Protagonisten phasenweise zu Superman bzw -woman mutieren lässt, verzeihen wir dem Autor gerne, gehört seinen Charakteren doch unsere vollste Sympathie.
Wir sind auf ihrer Seite, lieben und leiden mit ihnen.

Der "Augenjäger" ist ein Knaller, Action pur und wie aus einem amerikanischen Film entsprungen.
Ich könnte mir die beiden Augenbücher gut als Vorlage für eine weitere Fitzek-Verfilmung vorstellen.

Und ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird....
Zu wünschen wäre es uns!

Wie wäre es mit "Der Augenhirte"?

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