Der Archipel GULAG Bd.3 - Solschenizyn, Alexander

Alexander Solschenizyn 

Der Archipel GULAG Bd.3

Die Katorga kommt wieder; In der Verbannung; Nach Stalin

Übersetzer: Peturnig, Anna; Walter, Ernst
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Der Archipel GULAG Bd.3

»Der dritte Band des ›Archipel GULAG‹ schließt ein Werk ab, das als rhetorische und polemische Monumentalmontage einer historischen Notzeitsituation seinesgleichen sucht … Als Versuch einer, wie Solschenizyn es nennt, ›künstlerischen Bewältigung‹ von im Grunde nicht zu bewältigenden historischem Explosivstoff ist es tatsächlich ein Jahrhundertbuch traumatischer Erfahrung zu nennen … Thematisch enthält ›GULAG III‹ die Bestrafung politischer Häftlinge unter dem zaristischen und dem bolschewistischen System; ein Vergleich, der eindeutig zugunsten des Zarismus ausfällt, weil seine Maßnahmen bei aller Dummheit und Brutalität niemals den Charakter der Massenverfolgung hatten.«
(Helen von Ssachno, Süddeutsche Zeitung)


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 548 S. m. 11 Abb.
  • Seitenzahl: 560
  • Fischer Taschenbücher Bd.18426
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 31mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783596184262
  • ISBN-10: 3596184266
  • Best.Nr.: 24768544
Alle Abkürzungen, die der bürokratisierte Terror zur Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit hervorgebracht hat, sind hässliche Gebilde, heißt es an einer Stelle in Solschenizyns Werk, dessen Titel selbst aus dieser sprachlichen Sphäre stammt: GULAG (Glawnoje Uprawlenie Lagerej - Hauptverwaltung der Lager) und das diesem Amt unterstehende Inselreich von Straflagern, die'krebsig, bösartig wuchernd' das Staatsgebiet der Sowjetunion überall bedecken - dies sind die beiden Elemente, aus denen die Überschrift sich zusammensetzt. Was die folgenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs... (Neue Züricher Zeitung).
Alexander Solschenizyn, geb. 1918 in Kislowodsk, erhielt 1970 den Nobelpreis für Literatur. 1974 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen. Er lebte zunächst in Zürich und seit 1976 in den USA. 1994 kehrte Solschenizyn nach Russland zurück. 2008 verstarb Alexander Solschenizyn.

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