Denn niemand hört dein Rufen - Clark, Mary Higgins

Mary Higgins Clark 

Denn niemand hört dein Rufen

Thriller

Übers.: Andreas Gressmann u. Karl-Heinz Ebnet
Broschiertes Buch
 
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Denn niemand hört dein Rufen

Ein mörderisches Vermächtnis

Eine berühmte Schauspielerin wird ermordet. Die junge Staatsanwältin Emily Wallace soll das Anklageverfahren gegen den Hauptverdächtigen übernehmen. Immer tiefer gräbt sie sich in den Fall- ohne zu erkennen, dass es eine unheimliche Verbindung zwischen ihr und der Toten gibt. Schon längst ist sie selbst in tödlicher Gefahr.

Die Juristin Emily Wallace bekommt den Fall ihres Lebens übertragen: Sie darf die Anklage gegen Gregg Aldrich führen, der unter Mordverdacht steht. Seine Frau, eine berühmte Schauspielerin, wollte sich von ihm trennen. Heimlich verfolgte er sie auf Schritt und Tritt. Als sie ermordet aufgefunden wird, weisen die Umstände eindeutig auf Aldrich, doch kann lange kein letztgültiger Beweis für seine Tat vorgelegt werden. Emily ist überzeugt von seiner Schuld- und sie hat einen Trumpf im Ärmel: Ein Zeuge ist aufgetaucht, der gegen ihn aussagen will. Mit seiner Hilfe baut Emily die perfekte Anklage auf, sie arbeitet Tag und Nacht an demFall. Dabei merkt sie gar nicht, dass jemand sie überwacht. Dass jemand heimlich in ihrer Wohnung ein und aus geht und dort ein Mikrofon installiert hat. Und dass es eine Verbindung zwischen ihr und der Toten gibt. Nun ist sie selbst zur Zielscheibe des Bösen geworden.


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2011
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 415 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 432
  • Heyne Bücher Nr.43394
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 35mm
  • Gewicht: 349g
  • ISBN-13: 9783453433946
  • ISBN-10: 3453433947
  • Best.Nr.: 29516461
"In ihren raffiniert konstruierten Psychothrillern legt Mary Higgins Clark immer neue Fährten - bis zum völlig überraschenden Ende." (Süddeutsche Zeitung)<br/><br/>"Eine Legende unter den Krimischriftstellerinnen" (Hessischer Rundfunk)<br/><br/>"Die Queen of Crime bleibt unschlagbar" (Echo der Frau)<br/><br/>"In ihren raffiniert konstruierten Psychothrillern legt Mary Higgins Clark immer neue Fährten - bis zum völlig überraschenden Ende." (Süddeutsche Zeitung)<br/><br/>"Eine Legende unter den Krimischriftstellerinnen" (Hessischer Rundfunk)<br/><br/>"Die Queen of Crime bleibt unschlagbar" (Echo der Frau)

"Ein Psychothriller der Extraklasse!"
Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautorinnen weltweit.Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten "Edgar Award".

Leseprobe zu "Denn niemand hört dein Rufen" von Mary Higgins Clark

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Leseprobe zu "Denn niemand hört dein Rufen" von Mary Higgins Clark

Nicht der kalte Nor'easter, sondern das hartnäckige Gefühl eines drohenden Unheils hatte Natalie veranlasst, an diesem Montag in aller Herrgottsfrühe von Cape Cod zurück nach New Jersey zu flüchten. Sie hatte gehofft, dass sie sich in dem gemütlichen Haus, das einst ihrer Großmutter und jetzt ihr gehörte, etwas geborgener fühlen würde, doch der eisige Schneeregen, der gegen die Fenster schlug, hatte ihre innere Unruhe und Angst nur noch verstärkt. Als dann auch noch ein Stromausfall das Haus in Dunkelheit hüllte, hatte sie wachgelegen und bei jedem Geräusch geglaubt, jemand sei ins Haus eingedrungen.

Nach fünfzehn Jahren hatte sie plötzlich, durch einen puren Zufall, Gewissheit darüber erlangt, wer ihre Mitbewohnerin Jamie erdrosselt hatte, damals, als sie beide noch junge, um Erfolg ringende Schauspielerinnen gewesen waren. Und er weiß, dass ich es weiß, dachte sie - ich habe es an seinem Blick gesehen.

Am letzten Freitagabend war er mit einer Gruppe von Bekannten zur Schlussvorstellung von Endstation Sehnsucht ins Omega Playhouse gekommen. Sie hatte die Blanche DuBois gespielt, die anspruchsvollste und befriedigendste Rolle in ihrer bisherigen Karriere. Sie hatte nur lobende Kritiken bekommen, doch die Rolle hatte sie seelisch ziemlich beansprucht. Deshalb hatte sie zuerst gar nicht öffnen wollen, als nach der Vorstellung an die Tür ihrer Garderobe geklopft wurde. Schließlich waren doch alle hineingeströmt, um ihr zu gratulieren, und aus dem Nichts heraus hatte sie ihn wiedererkannt. Er war mittlerweile Ende vierzig, sein Gesicht war etwas fülliger geworden, doch es war ohne Zweifel der Mann, dessen Bild in Jamies Geldbeutel fehlte, als man ihre Leiche fand. Jamie hatte immer ein großes Geheimnis um ihn gemacht und von ihm nur als "Jess" gesprochen, "mein Kosename für ihn", wie sie ihr erklärt hatte.

Ich war so geschockt, dass ich ihn spontan "Jess" genannt habe, als wir einander vorgestellt wurden, erinnerte sich Natalie. Alle haben so viel durcheinandergeredet, dass ganz sicher niemand sonst es mitbekommen hat. Aber er hat es gehört.

Wem soll ich davon erzählen? Wer würde mir glauben? Mein Wort gegen seines? Meine Erinnerung an ein kleines Foto, das Jamie in ihrem Geldbeutel versteckt hatte? Ich war nur darauf gestoßen, weil ich ihr meine Kreditkarte geliehen hatte und sie wieder brauchte. Sie war gerade unter der Dusche gewesen und hatte mir zugerufen, ich solle sie aus ihrem Geldbeutel herausnehmen. Und da habe ich das Bild gesehen, es steckte hinter einer Scheckkarte in einem der Fächer.

Jamie hat mir nicht mehr über ihn erzählt, als dass er sich angeblich als Schauspieler versucht hätte, am Ende aber nicht gut genug gewesen sein soll, und außerdem sei er gerade im Begriff, sich scheiden zu lassen. Ich habe ihr noch gesagt, das sei doch die älteste Geschichte der Welt, dachte Natalie, doch sie wollte nichts davon wissen. Jamie und sie hatten zusammen in einer Wohnung in der West Side gewohnt, bis zu jenem schrecklichen Tag, an dem Jamie bei ihrem frühmorgendlichen Jogging im Central Park erdrosselt wurde. Ihr Geldbeutel lag auf dem Boden, ihr Geld und ihre Uhr fehlten. Und eben dieses Bild von "Jess". Ich habe das alles der Polizei erzählt, dachte sie, aber sie haben es nicht ernst genommen. Es hatte vorher ein paar Raubüberfälle am frühen Morgen im Park gegeben, und sie waren überzeugt davon, dass Jamie nur ein weiteres Opfer war, das einzige, das dabei zu Tode kam, wie sich herausstellte.

Auf der Strecke durch Rhode Island und Connecticut hatte es die ganze Zeit geschüttet, doch nachdem Natalie den Palisades Parkway erreicht hatte, hörte der Regen nach und nach auf. Und als sie weiter südwärts fuhr, sah sie, dass die Straßen bereits wieder trockneten.

Würde sie sich zu Hause sicher fühlen? Sie wusste es nicht. Vor zwanzig Jahren war ihre Mutter froh gewesen, das Haus zu verkaufen, nachdem sie Witwe geworden war. Sie, die in Manhattan geboren und aufgewachsen war, hatte sich eine kleine Wohnung in der Nähe des Lincoln Center gekauft. Und letztes Jahr hatte Natalie gehört, dass das bescheidene Haus im Norden von New Jersey wieder zum Verkauf angeboten wurde, gerade als sie und Gregg sich getrennt hatten.

"Natalie", hatte ihre Mutter sie gewarnt, "du machst einen großen Fehler. Ich finde es verrückt von dir, dass du nicht versuchst, deine Ehe wieder in Ordnung zu bringen. Sich nach Hause zu flüchten, ist noch nie eine Lösung gewesen. Man kann die Vergangenheit nicht wieder lebendig machen."

Ihre Mutter wollte einfach nicht wahrhaben, dass es ihr nie gelingen würde, die Art von Ehefrau zu sein, die sich Gregg wünschte und die er brauchte. "Ich bin nicht fair zu Gregg gewesen, als ich ihn geheiratet habe", hatte sie geantwortet. "Er hat eine Frau gesucht, die Katie eine richtige Mutter sein würde. Ich bin dazu nicht in der Lage. Im letzten Jahr war ich insgesamt sechs Monate nicht zu Hause. Es hat einfach nicht funktioniert. Ich glaube, wenn ich aus Manhattan wegziehe, wird er verstehen, dass es mit unserer Ehe endgültig aus ist."

"Aber du liebst ihn doch immer noch", hatte ihre Mutter beharrt. "Und er dich auch."

"Das bedeutet noch lange nicht, dass wir füreinander geschaffen sind."

Ich weiß, dass ich Recht habe, dachte Natalie und schluckte. Immer wenn sie an Gregg dachte, bekam sie einen Kloß im Hals. Sie wünschte, sie könnte mit ihm über das reden, was am Freitagabend geschehen war. Was würde sie sagen? "Gregg, was soll ich tun - ich weiß mit absoluter Sicherheit, wer meine Freundin Jamie ermordet hat, aber ich habe nicht den geringsten Beweis in der Hand"? Aber sie konnte ihn nicht fragen. Das Risiko war zu groß, dass sie am Ende seinen Bitten, es noch einmal zu versuchen, nicht widerstehen könnte. Obwohl sie gelogen und behauptet hatte, dass es einen anderen Mann gebe, hatte Gregg sie weiterhin angerufen.

Als sie den Parkway verließ und wenig später in die Walnut Street einbog, bekam Natalie Lust auf eine Tasse Kaffee. Sie war ohne Pause durchgefahren, und mittlerweile war es Viertel vor acht. An einem normalen Tag hätte sie um diese Uhrzeit schon mindestens zwei Tassen getrunken.

Kundenbewertungen zu "Denn niemand hört dein Rufen" von "Mary Higgins Clark"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von heinzelsandi aus Saterland am 26.11.2011 ***** ausgezeichnet
Wieder einmal ein sehr spannendes Buch von dieser Autorin.
Den Inhalt brauche ich ja nicht zu erwähnen, der steht weiter oben!
Mary Higgins-Clark schreibt sehr spannend und in schönen kurzen Kapiteln, so
daß man immer mal zwischendurch wieder ein Kapitel lesen kann und nicht immer mittendrin aufhören muß.
Sie hält die Spannung bis zu den letzten Seiten aufrecht.
Und immer, wenn man denkt: AHA, der/die ist es also gewesen!
wird man auf den nächsten Seiten eines Besseren belehrt!
Das schaffen nicht viele.
Mein Tipp: lest mehr von dieser Frau!

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Bewertung von Tina86 aus Koblenz am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Diese Buch fesselte mich im Urlaub ungemein. Wieder einmal ein klasse Thriller, den ich innerhalb von 48 Stunden verschlang. Auf jeden Fall--> LESEN!

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Bewertung von vfb_sternle23 aus Baden-Württemberg am 08.05.2011 ***** ausgezeichnet
Wieder einmal ein klasse Roman von Mary Higgins Clark; es lohnt sich auch dieses Mal wieder aufs Neue, diesen Roman zu lesen; sie versteht es das eine um andere Mal, alles so in einander zu verstricken, dass man nicht leicht vermuten kann, wer der Mörder sein soll, so dass das Ende doch eher überraschen ist; man leidet teilweise richtig mit den handelnden Personen mit; ein MUSS für alle Krimifans!

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Bewertung von domel aus Berlin am 19.04.2011 ***** sehr gut
Das Buch hat mich echt gefesselt und war spannend von Anfang an. Jedoch kam die Wendung überraschend und unerwartet, dass ich mir den Übergang anders gewünscht hätte. Aber auf jeden Fall kann ich das Buch empfehlen und werde auch weitere Bücher von ihr lesen

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Bewertung von Vampi aus Celle am 24.09.2010 ***** sehr gut
Auch das war mal wieder ein guter Thriller den ich euch ohne wenn und aber empfehlen kann. Er ist zwar nicht so grusselig wie so manch anderes Hörbuch von Mary Higgins Clark, aber doch zu empfehlen.


Dieses mal geht es um eine berühmte Schauspielerin die ermordet aufgefunden wird und die junge Staatsanwältin Emily Wallace soll das Anklageverfahren gegen den Hauptverdächtigen übernehmen. Sie gräb sich auch immer tiefer in den Fall ein ohne zu erkennen das es da eine Verbindung zu einer Toten Frau gibt. Und auch bald ist sie selbst in tödlicher Gefahr da sie selbst zur Zielscheibe des Bösen geworden ist. Da sie leider bei dem Wiederaufnahme verfahren hiter ein dunkles geheimnis gekommen ist.

Wer wissen will wie es weitergeht dem kann ich das Hörbuch/Buch nur empfehlen und keine Angst diesmal ist es nicht so prutal wie manch anderes Hörbuch was ich in letzter Zeit gehört habe.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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