Denkmalgeschütztes Ensemble in München, Fuggerei, Altstadt Ochsenfurt, Schlosspark Nymphenburg, Olympiapark, Liste der denkmalgeschützten Ensembles in München, Gut Freiham, Villenkolonie Gern, Schloss Nymphenburg, Weißgerbergasse
Quelle: Wikipedia. Seiten: 66. Kapitel: Denkmalgeschütztes Ensemble
in München, Fuggerei, Altstadt Ochsenfurt, Schlosspark Nymphenburg,
Olympiapark, Liste der denkmalgeschützten Ensembles in München, Gut
Freiham, Villenkolonie Gern, Schloss Nymphenburg, Weißgerbergasse,
Ludwigstraße, Prinzregentenstraße, Maximilianstraße,
Richard-Wagner-Straße, Odeonsplatz, Schloss Fürstenried,
Waldfriedhof, St. Sebastian, Siedlung Neuhausen, Moosschwaige,
Zwangsarbeiterlager Neuaubing, Siemens-Siedlung, Hinterdorf
Unterammergau, Parkstadt Bogenhausen, Barbarasiedlung,
Gollierplatz, Siedlung am Gößweinsteinplatz, Gärtnerplatzviertel,
Mustersiedlung Ramersdorf, Kriegersiedlung. Auszug: Die Altstadt
Ochsenfurt ist das historische Zentrum der unterfränkischen Stadt
Ochsenfurt. Sie ist als denkmalgeschütztes Ensemble in die
Bayerische Denkmalliste eingetragen. Ein wesentliches Merkmal
dieses Ensembles ist die enge Verbindung einer monumentalen
Mainbrücke, die im 16. Jh. ihre heutige Gestalt als steinerne
Pfeiler-Bogen-Brücke erhielt, mit einer kleinen, sehr einheitlich
erscheinenden Stadtanlage des 14. Jahrhunderts über einem
regelmäßigem Rechteckgrundriß, die von einer noch größtenteils
erhaltenen Stadtmauer umgeben ist. Das Ensemble Altstadt Ochsenfurt
(Denkmalnummer E-6-79-170-1) umfasst den Bereich, der von der
Stadtbefestigung umschlossen war (). Soweit erhalten, gehören dazu
auch der Wall und der Graben. Das Ensemble bildet annähernd ein
Rechteck mit einer Ausdehnung von etwa 500 m in Ost-West-Richtung
und von etwa 400 m in Nord-Süd-Richtung. Es hat eine Fläche von
etwa 18 ha. An der Nordseite reicht das Ensemble bis zum Main und
enthält auch die Uferanlagen. Die Alte Mainbrücke, die ehemals in
die Stadtbefestigung einbezogen war, ist in ihrer ganzen Länge Teil
des Ensembles. Ochsenfurt, Ölgemälde von Albert Hermann, 1623An der
Stelle eines fränkischen Königshofs entstand die Stadt zusammen mit
der ursprünglich hölzernen Brücke seit dem späteren 12. Jahrhundert
an der neuen, für das Stauferreich wichtigen nordsüdlichen
Rompilgerstraße, als eine Gründung der Würzburger Bischöfe. Immer
im Schatten der nahen Großstadt Würzburg, war eine Entwicklung zum
Fernhandelszentrum oder Sitz bedeutender Gewerbe von vornherein
ausgeschlossen. Wochenmärkte waren dagegen seit dem 14. Jahrhundert
kennzeichnend für die Rolle der Stadt als befestigter regionaler
Markt, von der ihre architektonische Erscheinung bis heute geprägt
wird: eine langgezogene Marktstraße mit platzartigen Erweiterungen,
umstanden von schmalen zweigeschossigen Fachwerkhäusern, die im 18.
Jahrhundert teilweise verputzt und barockisiert worden sind. Die
Stadtbefestigung umgreift hauptsächlich