Produktbeschreibung zu 'Das war's dann wohl'
Wenn Männer am Ende sind
Nach dem erfolgreichen Band "Und ich dachte, es sei
Liebe". Abschiedsbriefe von Frauen bietet Sibylle Berg nun
unverblümte und intime Einsichten in die Gefühlswelten der Männer.
Die von ihr gesammelten Briefe sind anrührende Zeugnisse männlichen
Ausdrucksvermögens.
Natürlich haben Männer Gefühle, oft sogar sehr viel verzweifeltere
als Frauen, denn sie wissen gemeinhin nicht, wie sie ihnen Ausdruck
verleihen sollen. Was sagen die Sprachlosen, wenn ein Abschied
ansteht? Von der Liebe? Vom Leben? Von Gewohnheiten? Um das
herauszufinden, hat Sibylle Berg Abschiedsbriefe gesammelt und
kommentiert, Briefe von berühmten und weniger berühmten Männern,
von lebenden und toten. Und eines hat sie dabei festgestellt: Egal
ob sich der Mann von einer Liebe, einer Katze oder seinem Auto
trennt - erst handelt er, dann denkt er nach. Und gelegentlich
versucht er, für seine Gedanken die richtigen Worte zu
finden.
- Mit Briefen von Leo Tolstoi, Edgar Allan Poe, Fernando Pessoa,
Charles Baudelaire, Alain Delon, Wiglaf Droste, Tom Kummer, Moritz
Rinke, Friedrich Dürrenmatt, Oskar Lafontaine und vielen anderen
mehr
- Liebevoll eingeleitet und kommentiert von einer der bekanntesten
Autorinnen Deutschlands
"Das von Sibylle Berg herausgegebene Buch 'Und ich dachte,
es sei Liebe' ist sehr schön zu lesen. Das liegt zum einen an
den Begleittexten der Herausgeberin, die in der ihr eigenen und so
großartigen lapidaren Schonungslosigkeit wahr, traurig und
beglückend sind, alles auf einmal..." Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung
"Die Abschiedsbriefe der Frauen, die Sibylle Berg gesammelt
hat, sind alles andere als deprimierend. Sie erzählen von Wut,
Kraft und Neuanfang. Und kommentieren das Lebensdesaster oft
wunderbar ironisch." Freundin
"Eine berührende Sammlung." Für Sie
Produktinformation
- Verlag: Dva
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 206 S.
- Seitenzahl: 206
- Deutsch
- Abmessung: 21 cm
- Gewicht: 334g
- ISBN-13: 9783421042989
- ISBN-10: 3421042985
- Best.Nr.: 23329189
"Die Schriftstellerin Sibylle Berg hat Abschiedsbriefe von Frauen gesammelt und in einem höchst unterhaltsamen Buch zusammengestellt. 'Und ich dachte, es sei Liebe' ist eine verwegene Mischung quer durch Epochen, Stil- und Reflexionslagen." Welt am Sonntag
Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension
Aufschlussreich fand Rezensent Henning Sussebach diese Sammlung mit von Männern geschriebenen Abschiedsbriefen. Sie ist seinen Informationen zufolge das Pendant einer Sammlung von Frauenabschiedsbriefen, die Sibylle Berg im Jahr 2006 unter dem Titel "Ich dachte, es sei Liebe" herausgegeben hat. Schon mit den beiden Titel, (der eine lakonisch, der andere sentimental), suggeriere, so der Eindruck des Rezensenten "große Unterschiede zwischen den Geschlechtern". Deshalb hat er immer wieder Lust, zwischen beiden Bücher hin- und her zu lesen. Aber auch einzeln verschaffte ihm das Buch Einblicke in das Trieb- und Jagdverhalten seiner Geschlechtsgenossen. Und in ihre Gefühlsökonomie.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 11.03.2008 |
Post Scriptum
Wie man letzte Briefe schreibt
So ein Abgang will gut geplant sein. Da gibt es schon mal kleine
Pannen, wie im Fall des Edgar Allan Poe. Der beschäftigte sich
zeitlebens mit postalischen Verwicklungen. Irgendwann sollte er
dann selbst einen Brief schreiben, um sich zu verabschieden, von
seinem Leben und seiner Geliebten „Annie”. Poe steckte also den
Abschiedsbrief in die Tasche, flößte sich eine letale Dosis
„Laudanum” ein, und machte sich auf den Weg zur Post. Falsche
Reihenfolge! Der Schöpfer von Dupin hätte wissen müssen, dass man
sich erst vergiften sollte, nachdem man den Brief abgeschickt hat.
So musste ein Freund zur Magenentleerung einspringen, und der
gerettete Poe verlegte sich auf ein anderes empfindsames Genre, den
Liebesbrief, der schildert, wie ein Abschiedsbrief verfasst wird,
und genau diesen revidieren will: „...aber, Annie, ist ihr Herz so
hart? Gibt es keine Hoffnung?”
Das dient wie zur Illustration der These, die Sibylle Berg einen
Band mit „Abschiedsbriefen von Männern” herausgeben ließ. Sie
lautet, dass Männer keine Abschiedsbriefe schreiben können. Man
muss vermuten, dass diese These auf …
"Die Schriftstellerin Sibylle Berg hat Abschiedsbriefe von Frauen gesammelt und in einem höchst unterhaltsamen Buch zusammengestellt. 'Und ich dachte, es sei Liebe' ist eine verwegene Mischung quer durch Epochen, Stil- und Reflexionslagen." Welt am Sonntag
"Das von Sibylle Berg herausgegebene Buch 'Und ich dachte, es sei Liebe' ist sehr schön zu lesen. Das liegt zum einen an den Begleittexten der Herausgeberin, die in der ihr eigenen und so großartigen lapidaren Schonungslosigkeit wahr, traurig und beglückend sind, alles auf einmal..." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
"Die Abschiedsbriefe der Frauen, die Sibylle Berg gesammelt hat, sind alles andere als deprimierend. Sie erzählen von Wut, Kraft und Neuanfang. Und kommentieren das Lebensdesaster oft wunderbar ironisch." Freundin
"Eine berührende Sammlung." Für Sie
Sibylle Berg, geboren vor nicht allzu langer Zeit in Weimar, gilt seit ihrem Debüt-Roman "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" als Übermutter der jungen deutschen Literatur. Darauf könnte sie verzichten. Neben Büchern schrieb die überzeugte Kettenraucherin Theaterstücke und Texte für verschiedene Magazine in Deutschland und der Schweiz, darunter "Das Magazin" (Zürich), "Allegra" (Hamburg) und das "Zeit-Magazin". 2008 erhält sie den Wolfgang-Koeppen-Preis.Sibylle Berg lebt in Zürich.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20