Das Versprechen - Baldacci, David

David Baldacci 

Das Versprechen

Roman

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Das Versprechen

Nachdem die 12jährige Lou und ihr kleiner Bruder Oz ihre Eltern durch einen Verkehrsunfall verloren haben, werden sie von der Urgroßmutter aufgenommen. Diese lebt auf einer Farm in den Bergen von Virginia, und die Kinder müssen dort von morgens bis abends schwer arbeiten. Nur allmählich erschließt sich ihnen die Schönheit der Natur, die sie umgibt. Erst als eine Bergbaugesellschaft ihre Hände nach der Farm ausstreckt, wird Lou klar, wie viel ihr das Land bedeutet und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt...
Auch als Audio-CD und Kassette erhältlich.


Louisa Mae Cardinal, genannt Lou, ist ein aufgewecktes zwölfjähriges Mädchen im New York des Jahres 1940. Für Lou sind die finanziellen Nöte ihrer Familie nicht sichtbar. Dafür betet sie ihren Vater, einen angesehenen, aber nicht sehr erfolgreichen Schriftsteller, zu sehr an, und sie ist selbst verliebt in die Kunst des Erzählens. Dann, in einem einzigen schrecklichen Moment, ändert sich ihr Leben von Grund auf. Bei einem Autounfall findet der Vater den Tod, und die Mutter fällt in ein tiefes Koma. Lou und ihr kleiner Bruder Oscar, genannt Oz, sind auf einmal ganz auf sich allein gestellt. Das heißt, da gibt es noch Louisa Mae, nach der das Mädchen Lou seinen Namen hat: ihre Urgroßmutter, die in den Bergen von Virginia lebt. Ein Zug bringt die Kinder und ihre Mutter, die immer noch zwischen Tod und Leben schwebt, fort von der Großstadt in das andere, fast vergessene Amerika. Plötzlich sieht sich Lou in einer Welt wieder, in der die Zeit stillgestanden zu haben scheint. Das Leben hier ist hart, und sie und ihr kleiner Bruder müssen von morgens bis abends mitarbeiten, um auch nur das Nötigste zu erwirtschaften. Und doch findet Lou auf dem Land, das ihr Vater so liebte und über das er schrieb, ihren ersten wirklichen Freund, erlebt tragische, komische und gefährliche Abenteuer und erfährt, was Familie und Treue, Schuld und Vergebung bedeuten. Als diese alte Lebensform von den vordringenden Mächten der Industrie bedroht wird, ist es an Lou und Oz, den Menschen zu helfen, denen sie so viel zu verdanken haben, vor allem der bemerkenswerten alten Louisa Mae. Und dort, wo selbst die Gerechtigkeit versagt, helfen am Ende Glaube, Hoffnung und Liebe.



Produktinformation

  • Verlag: Lübbe
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 368 S.
  • Seitenzahl: 368
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 144mm x 34mm
  • Gewicht: 575g
  • ISBN-13: 9783785720660
  • ISBN-10: 3785720661
  • Best.Nr.: 10146776
"Ein realistischer und lesenswerter Einblick in das Leben auf dem Lande im Amerika zur Zeit der Weltwirtschaftskrise." (The Washington Post)

Baldacci wird zum Klassiker<br /> Natürlich ist es eine Gratwanderung: David Baldacci, der sich mit erstklassigen Spannungsromanen wie <em>Der Präsident</em> und <em>Die Wahrheit</em> in den Neunzigerjahren als zweiter großer Thrillerautor neben John Grisham etabliert hat, wechselt mit seinem neuesten Werk - wie zuletzt auch eben jener Grisham - das Genre: <em>Das Versprechen</em> ist eine gefühlvolle, in Teilen autobiografisch angelegte Familiengeschichte. Vielleicht sogar ein Abenteuerroman.<br /> Amerika in den Vierzigerjahren. Die zwölfjährige Lou und ihr achtjähriger Bruder Oz, beide Stadtkinder aus New York, verlieren bei einem Autounfall ihren heiß geliebten Vater, ihre Mutter fällt ins Koma. Lou und Oz kommen zu ihrer Urgroßmutter Louisa. In die Berge Virginias. In eine andere Welt. Das Leben beginnt völlig neu für die beiden Kinder: ohne ihre Eltern und ohne selbstverständliche Annehmlichkeiten, mit denen sie in der aufstrebenden Ostküstenmetropole aufgewachsen sind. Sie müssen lernen, dass nur ihre eigene Arbeit auf den Feldern und mit den Tieren sie jeden Tag satt machen wird, dass der Schulbesuch keine Selbstverständlichkeit, sondern Luxus ist. Dass es nicht dann hell wird, wenn man einen Lichtschalter anzündet, sondern eine Petroleumlampe anzündet. Wochen und Monate vergehen, bis Lou und Oz mit geduldiger Hilfe und ländlichem Charme ihrer Urgroßmutter, ihrem Helfer Eugene und den neuen Freunden Diamond und Cotton ihr neues Leben verstehen und mit dem Land, der Heimat ihres Vaters, verwachsen. Doch dann taucht eine skrupellose Bergbaugesellschaft auf, und die Story mündet in ein furioses Finale, dass dann plötzlich wieder typisch Baldacci ist.<br /> Ruhig und souverän.<br /> Seinem neuesten Buch merkt man David Baldaccis enge Verbundenheit mit der Abgeschiedenheit Virginias deutlich an. Mit großer Ruhe und Souveränität entfaltet er nicht nur eine sehr dichte Schilderung des Landlebens im Amerika der Vierzigerjahre, sondern nimmt sich auch viel Zeit mit der peniblen Entwicklung der Charaktere zwischen Tod und Trauer, Kampf und Trotz, Zufriedenheit und Glück. Das typische Ende wirkt nicht aufgesetzt, sondern gibt der Geschichte zuletzt einen schlüssigen Drive. Von der Kritik zurecht gelobt, wird <em>Das Versprechen</em> inzwischen sogar in Virginia als Schullektüre gelesen. (al/André Lorenz. Medien)<br/><br/>"Ein realistischer und lesenswerter Einblick in das Leben auf dem Lande im Amerika zur Zeit der Weltwirtschaftskrise." (The Washington Post)<br/><br/>

"Ein realistischer und lesenswerter Einblick in das Leben auf dem Lande im Amerika zur Zeit der Weltwirtschaftskrise." (The Washington Post)
David Baldacci, geb. 1960 in Virginia studierte Politikwissenschaft und Jura und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war 'Absolute Power'; es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen, darunter die National Multiple Sclerosis Society, die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.

Leseprobe zu "Das Versprechen" von David Baldacci

Es war noch sehr früh am Morgen. Die Vögel waren gerade erst erwacht und schüttelten ihre Flügel auf. Kalte Dunstschleier stiegen vom warmen Boden empor, und die Sonne zeigte sich vorerst nur als glühender Strich am östlichen Horizont. Sie hatten in Richmond Halt gemacht, wo die Lokomotive gewechselt worden war; dann hatte der Zug das Shenandoah Valley mit seinem fruchtbaren Boden und dem milden Klima durchquert, das dort praktisch alles wachsen ließ. Doch nach und nach wurde dieser Winkel des Landes schroffer. Lou hatte nur wenig geschlafen, denn sie hatte sich mit Oz die harte Bank geteilt, und ihr Bruder war in der Nacht sehr unruhig gewesen. In einem schaukelnden Zug unterwegs in eine neue, beängstigende Welt ... das hatte den schlafenden kleinen Kerl in eine wahre Wildkatze verwandelt. Lous Arme und ihr Oberkörper waren mit blauen Flecken übersät, denn Oz hatte im Schlaf um sich geschlagen, obwohl die große Schwester ihn fest im Arm gehalten hatte; ihre Ohren waren taub von seinen Schreien, obwohl sie ihm beruhigende Worte zugeflüstert hatte. Schließlich war Lou mit bloßen Füßen auf den kalten Abteilboden gestiegen, im Dunkeln zum Fenster gestolpert, hatte die Vorhänge zurückgezogen und war mit einem ersten Blick auf einen Berg in Virginia belohnt worden. Jack Cardinal hatte seiner Tochter einmal erzählt, die Berge in dieser Gegend seien tatsächlich die Folge von zwei geologischen Aufwerfungen. Die erste sei vor Millionen von Jahren durch das Zurückweichen des Urmeeres und die Schrumpfung des Kontinents gebildet worden und habe sich zu einer gewaltigen Höhe emporgehoben, höher als die Rocky Mountains heute. Später seien die gewaltigen Gipfel durch Regen und Wind zu Hügeln abgetragen worden. Dann habe die Welt sich noch einmal geschüttelt, hatte Dad ihr erklärt, und das Gestein sei ein zweites Mal hochgedrückt worden, allerdings nicht ganz so hoch wie zuvor, und bilde seitdem die Appalachen, die wie drohende Hände zwischen Teilen Virginias und West-Virginias aufragten und sich von Kanada bis hinunter nach Alabama erstreckten.

Kundenbewertungen zu "Das Versprechen" von "David Baldacci"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Nicky aus Berlin am 27.10.2008 ***** ausgezeichnet
Der Autor schreibt mit viel Gefühl und ich konnte bei dem Buch einige Tränen fließen lassen. Ich würde dieses Buch immer weiterempfehlen.

Liebe Grüße aus Berlin
Nicky

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Bewertung von romoe am 21.01.2008 ***** ausgezeichnet
Ein tolles Buch voller Herz und Gefühl geschrieben. Man mag es nicht aus der Hand legen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 10.12.2005 ***** ausgezeichnet
das buch ist geschrieben mit sehr viel gefuehl.
eines der besten buecher, die ich gelesen habe.

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Bewertung von Nadine aus Wunstorf am 14.06.2002 ***** sehr gut
Es ist ein sehr schönes Buch, welches nicht mit seinen anderen Werken verglichen werden kann. Man hat jedoch manchmal das Gefühl, dass nichts passiert! Aber am besten selber lesen! :-)

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