Das vergessene Kind - Atkinson, Kate

Kate Atkinson 

Das vergessene Kind

Roman

Übersetzung: Anette Grube
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Das vergessene Kind

»Plötzlich verspürte sie einen Stich Angst. Sie hatte gerade ein Kind gekauft.« Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin und absolut gesetzestreue Bürgerin, kauft ein Kind. Niemand ist davon mehr überrascht als sie selbst. Zwar handelt es sich dabei eigentlich um eine Rettungsaktion, dennoch ist das Ganze keineswegs legal, und Tracy ist von Stund an auf der Flucht. Da kommt es ihr höchst ungelegen, dass ein gewisser Jackson Brodie, Privatdetektiv, sie unbedingt wegen eines dreißig Jahre alten Falles sprechen möchte ...

»Bis jetzt Atkinsons bestes Buch. Genau genommen ist es eines der besten englischen Bücher der letzten Jahre überhaupt.« The Mirror


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 454 S.
  • Seitenzahl: 464
  • Jackson Brodie Bd.4
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm x 39mm
  • Gewicht: 674g
  • ISBN-13: 9783426199107
  • ISBN-10: 3426199106
  • Best.Nr.: 33357414

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Einen "vielfädrigen und vielfältigen Roman" hat Sylvia Staude gelesen, der sie nicht wegen des Kriminalfalls, sondern viel stärker wegen der persönlichen Geschichte der Ex-Polizistin Tracey und Privatdetektiv Brodie beeindruckt hat. Illegaler Weise erfüllt sich Tracey ihren Kinderwunsch - sie kauft das Kind einer Prostituierten. Jahre zuvor hatte sie das Kind einer anderen ermordeten Prostituierten ins Heim schicken lassen. Für Staude geht es in diesem Krimi nicht um Mord und Ermittlungen, sondern um Sehnsucht und Reue, dem schlechten Gefühl in der Vergangenheit etwas nicht getan zu haben, wodurch sich das erhoffte Glück hätte erfüllen können.

© Perlentaucher Medien GmbH
Kate Atkinson, geb. 1951 in York, studierte in Dundee und kehrte nach ihrem Universitätsabschluss in ihre Heimatstadt zurück. Bereits ihre ersten Kurzgeschichten werden mit Preisen ausgezeichnet.
1996 erhält sie für ihren ersten Roman (Behind the Scenes at the Museum, deutsch: Familienalbum) den angesehenen Whitbread Award.

Kundenbewertungen zu "Das vergessene Kind" von "Kate Atkinson"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut)
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(1)
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 09.10.2011 ***** gut
Tracy Waterhouse ist nicht nur eine pensionierte Polizistin, sondern auch eine sehr ungewöhnliche Frau. Bisher hat sie sich immer ganz genau an das Gesetz gehalten. Umso verwunderlicher, dass sie nun aus heiterem Himmel ein Kind kauft. Klar entschuldigt sie diese Tatsache. Sie hat das Kind doch eher gerettet. Das macht die Tat aber nicht legaler und das weiß Tracy. Was bleibt ihr anderes übrig als zu flüchten und was, wenn ganz plötzlich ein Privatdetektiv alles wissen möchte, was Tracy zu einem Fall bekannt ist, der schon 30 Jahre zurückliegt?
Eins ist klar: Sie will das Kind auf jeden Fall behalten.

"Das vergessene Kind" ist der 4. aus einer Reihe von Kate Atkinson. Das machte sich allerdings erst bei späteren Recherchen bemerkbar. Anscheinend sind alle Bücher in sich abgeschlossen.

Die Geschichte selbst spielt in zwei Zeitepochen. Die eine befindet sich natürlich in der Gegenwart und die andere liegt bereits 30 Jahre zurück. Was es mit den Geschehnissen auf sich hat und was diese miteinander zu tun haben, wirkt zwar erst einmal sehr verwirrend, findet der Leser so nach und nach selbst raus.
Diese Sprünge in der Zeit sollten mit Konzentration gelesen werden, da es schnell zu Verwirrungen kommen kann.

Es dauerte seine Zeit, bis man sich an den Schreibstil und an die Geschichte gewöhnen kann. Man ist als Leser nicht sofort im Geschehen. An sich wirkt der ganze Verlauf sehr ruhig, depressiv und düster. Es gibt auch nicht wirklich Höhen und Tiefen. Anfangs war ich einfach nur Verwirrt und das so sehr, dass hier für mich viel lange Weile aufkam.
Positiv ist zu erwähnen, dass der Krimi etwas für Menschen ist, die äußerst ungern Bücher lesen in denen viel Blut vergossen wird. "Das vergessene Kind" ist völlig unblutig.

Ich möchte hier nicht sagen, dass es sich bei "Das vergessene Kind" um einen schlechten Krimi handelt. Ganz im Gegenteil. Ich erwartete nur etwas anderes und für mich war die Geschichte einfach zu ruhig. Es passierte sich für mich, als Fan der atemberaubenden Spannung zu wenig. Meiner Meinung nach ist diese Kritik gleichzeitig der Pluspunkt schlechthin für Leser, die genau das schätzen. Die Geschichte selbst wurde nämlich von der Autorin grandios ausgearbeitet.

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