Das Symbol in der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP)
Die Bedeutung des Symbols in der KIP wird in 2 Richtungen erörtert.
Zum einen wird die allgemeine Bewandtnis des Symbols in den
Motivvorgaben erklärt, zum anderen wird aufgezeigt, dass die
Motivvorgabe lediglich eine themenfokussierte Triggerfunktion zur
prozessualen Aktivierung innehat und dadurch das innere Bild ohne
Suggestion und willentliche Steuerung anschaulich wird. An dieser
Stelle erfolgt die theoretische Untersuchung der dialogischen
Arbeit mit dem symbolischen Bildinhalt auf der PP- Ebene im
Erlebensmoment. Hier wird speziell auf die Funktion des
Zusammenspiels von Regression und Progression im Primär- und
Sekundärprozess eingegangen, da die KIP im PP-Modus der Imagination
direkt am Ort der inneren Erlebensverarbeitung systematisch agiert.
Weiters wird der Zusammenhang des Erfahrungsprozesses in einer
Imaginationssequenz, also das Erleben des inneren Bildes auf der
unbewussten Symbolebene in seiner Bedeutung für Veränderung und
Strukturbildung erörtert. Ausgewählte Erklärungsansätze ergänzen
die Ausführungen. Dieses Buch richtet sich primär an
Psychotherapeuten anderer Methoden, Psychologen und fachlich
Interessierte
Mag., Universitätsstudium der Psychotherapiewissenschaft in Wien; kfm. u. betriebswirtsch. Ausbildungen in Ibk. u. Wien; 7 Jahre Vorstand; 6 Jahre Geschäftsführerin; leitende kfm. Tätigkeiten. Aktuell: Unternehmens- u. Organisationsberatung, Coaching, Mentaltraining, Psychotherapie in Ausbildung in KIP (ÖGATAP), in eigener Praxis.