Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa -
Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, einseitig
bedruckt, Note: 2,0, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 30. Januar
1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg
nach langem Zögern zum Reichskanzler ernannt. Dieses Ereignis war
das Ergebnis monatelangen Ringens um den politischen richtigen Kurs
für die kränkelnde Weimarer Republik. Die Entscheidung fiel dem
Reichspräsidenten keineswegs leicht, sowohl aus politischen, als
auch persönlichen Gründen. Diese werde ich in meiner Hausarbeit
näher beleuchten, und der Frage nachgehen, warum Hindenburg sich so
lange weigerte Hitler zum Reichskanzler zu ernennen, und es
schließlich doch tat. Um diese Frage zu erörtern, werde ich die
politische Entwicklung und damit die Gegensätzlichkeit von
Hindenburg und Hitler zur Sprache bringen. Eine wichtige Rolle in
der Analyse des politischen Verhältnisses zwischen Hindenburg und
Hitler spielen auch deren drei Treffen. Ebenso sind weitere
tragende Persönlichkeiten wie Papen und Schleicher auf dem Weg der
Ernennung Hitlers zum Reichskanzler nicht zu vergessen. Alle
Geschehnisse münden schließlich in den bedeutungsvollen 30. Januar
1933, dessen Ereignisse ich ebenfalls kurz darstellen möchte. Im
Folgenden werde ich kurz die Bedeutung des Tages von Potsdam und
der Personalunion des "Führers und Reichkanzlers"
ansprechen. Abschließen werde ich meine Arbeit mit einem Zitat als
Schlussfolgerung, da die eben aufgeworfene Frage im Laufe der
Kapitel beantwortet wird.Für den Hauptteil meiner Arbeit, Hitlers
Weg zur Kanzlerschaft, werde ich häufig auf die Bücher von Andreas
Dorpalen, "Hindenburg in der Geschichte der Weimarer
Republik",Wolfram Pyta "Hindenburg. Herrschaft zwischen
Hohenzollern und Hitler" und Walter Rauscher "Hindenburg,
Feldmarschall und Reichspräsident" zurückgreifen.