Das Papierhaus - Dominguez, Carlos M.

Carlos M. Dominguez 

Das Papierhaus

Erzählung

Übersetzer: Müller, Elisabeth
Gebundenes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Das Papierhaus

´´Ein wirklich großes, wundersames Buch.´´ (Elke Heidenreich)

Carlos Maria Dominguez vezaubert uns mit einem literarischen Kabinettstück über die Magie der Bücher. Die Literaturdozentin Bluma Lennon kauft in einer Buchhandlung eine alte Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson und wird an der nächsten Straßenecke - als sie gerade beim zweiten Sonett angelangt ist - von einem Auto überfahren. Ein argentinischer Kollege an der Universität Cambridge übernimmt ihre Vertretung. Bald erhält er ein an Bluma adressiertes Buch, das vollständig von Zementresten verklebt ist und ihm ein großes Rätsel aufgibt. Schließlich reist er auf den Spuren des Absenders über Buenos Aires nach Montevideo, um das Geheimnis dieses seltsamen Buchs zu lüften und stößt dabei auf die Geschichte eines Mannes mit einer außergewöhnlichen Liebe zu Büchern. Mit erzählerischer Leichtigkeit, eindrucksvollen Bildern und einem poetischen Stil überzeugt Carlos Maria Dominguez in einer melancholischen Geschichte über die Leidenschaft für Bücher und darüber, wie sie das Schicksal denschen verändern können.



Produktinformation

  • Verlag: EICHBORN
  • 2004
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 92 S.
  • Seitenzahl: 92
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 127mm x 12mm
  • Gewicht: 196g
  • ISBN-13: 9783821857305
  • ISBN-10: 3821857307
  • Best.Nr.: 12702212
"Eine kleine Geschichte über die Leidenschaft für Bücher." Elke Heidenreich "Ein kleiner, feiner Leckerbissen für alle Leseverrückten." Hamburger Morgenpost "Domínguez entwirft kenntnisreich das Lebensgefühl seiner Büchernarren. Eine vorzügliche Erzählung!" Der Bund 345331169AutorenporträtCarlos María Domínguez wurde 1955 in Buenos Aires geboren und lebt heute in Montevideo, wo er als Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller arbeitet. Das Papierhaus wurde 2001 in Uruguay mit dem Premio Lolita Rubial ausgezeichnet.
Carlos María Domínguez wurde 1955 in Buenos Aires geboren und lebt heute in Montevideo, wo er als Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller arbeitet. »Das Papierhaus« wurde 2001 in Uruguay mit dem »Premio Lolita Rubial« ausgezeichnet.

Kundenbewertungen zu "Das Papierhaus" von "Carlos M. Dominguez"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 11.10.2010 ***** ausgezeichnet
Ich hatte gerade den ersten Satz gelesen, als ich laut loslachen musste. Was für ein Beginn für ein Buch!!! Zum besseren Verständnis:
'Im Frühjahr 1998 kaufte Bluma Lennon in einer Buchhandlung von Soho eine alte Ausgabe der Gedichte von Emiliy Dickinson und wurde an der ersten Straßenecke, als sie gerade beim zweiten Gedicht angelangt war, von einem Auto überfahren.'
Welch ein Tod für Bücherwürmer ;-) Doch nicht jedes Buch führt zu solch radikalen Konsequenzen, aber in doch vielen Fällen zu durchaus markanten Einschnitten im Leben der Lesenden. Davon handelt diese Erzählung: welchen Einfluss Bücher haben, wie sie nach und nach das Leben eines Menschen in Besitz nehmen können bis kaum noch etwas anderes Raum einnimmt. Wie es auf unerklärliche Weise immer mehr werden, jedes Regal zu klein wird und über kurz oder lang keine freie Wand mehr vorhanden ist.
Das Ganze ist verpackt in eine stimmungsvolle, poetisch erzählte Geschichte über die Suche nach der Herkunft eines Buches, die nach Uruguay führt und in deren Verlauf man Personen kennenlernt, deren Bücherverrücktheit kaum Grenzen zu kennen scheint. Für die weniger Bücherbesessenen mag dies eher phantastisch klingen, alle anderen aber werden diese Erzählung vermutlich realistischer sehen und wahrscheinlich gewisse Ähnlichkeiten mit der eigenen Person feststellen. Mir ist es zumindest so ergangen ;-)

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Bewertung von mama aus Bad Berka am 21.09.2010 ***** ausgezeichnet
Bücher verändern das Schicksal von Menschen - nicht nur so, dass man Literatur studiert oder durch Kochbücher vor dem Selbstmord bewahrt wird. Auch halbseitige Lähmungen, Beinbrüche oder sogar tödliche Verkehrsunfälle können Folgen eines exzessiven Bücherkonsums sein. Eines der Opfer ist Bluma Lennon, nach deren Beerdigung ihr Kollege ein Buch findet, welches ihn fasziniert. Das Exemplar ist staubig, voller Zementreste, die Seiten feucht und aufgequollen. Er begibt sich auf die Suche nach dem Absender und findet Büchernarren, die ganze Etagen vollgesammelt haben und kaum noch Platz zum Leben haben. Und er erfährt von Brauer, dem Absender, dessen Lese- und Bücherlust so unkontrollierbar wurde, dass er alles verlor bis auf eine Hütte am Strand, gebaut aus Bücher-Ziegelsteinen.
Die Geschichte von Carlos M. Dominguez zieht den Leser sofort in ihren Bann, da er versteht, was die Faszination des Lesens ausmacht. Durch die Augen des Ich- Erzählers vollzieht der Leser diese Leidenschaft für Bücher nach und überlegt, wie weit er für seine "Schätze" gehen würde - und plötzlich sieht er sein Bücherregal mit ganz anderen Augen.

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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 11.06.2009 ***** sehr gut
"Im Frühjahr 1998 kaufte Bluma Lennon in einer Buchhandlung von Soho eine alte Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson und wurde an der ersten Straßenecke, als sie gerade beim zweiten Gedicht angelangt war, von einem Auto überfahren. Bücher verändern das Schicksal der Menschen." So beginnt das kleine feine Buch über Bücherliebhaber und Buchfanatiker, die es mit ihrer Sucht fast schon übertreiben. Ihr Auto verschenken, damit die Garage für die Bücher frei ist oder sich aus ihren Büchern ein Haus bauen lassen- eben jenes Papierhaus.

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