Leseprobe zu "Das Mondlexikon vom richtigen Zeitpunkt"
Abbeizen
So manches schöne Möbelstück, so manche fein gedrechselte und geschnitzte Tür aus massivem Holz kann Jahrhunderte überdauern und nichts von ihrer Schönheit verlieren. In der Natur des Menschen aber liegt es, dass nicht Jahrhunderte vergehen können, ohne stetigen Wandel im Gefühl der Besitzer für Farbe und Form. Das Entfernen alter Farben und Anstriche durch Abbeizen ist daher eine seit Jahrhunderten geübte Fertigkeit, bei der man stets auf den Stand des Mondes achtete, um den Erfolg zu sichern.
Erst seit kurzem bringt sie allerdings größere Probleme mit sich, denn früher genügte oftmals das gründliche Abschrubben zum richtigen Zeitpunkt (bei abnehmendem Mond). Heutige, oft mehrmalige Lackanstriche aus Chemiefarben (Kunstharz, Acryl usw.) erfordern den Einsatz ebensolcher chemischer Stoffe, um die Oberflächen wieder von ihnen zu befreien. Umso wichtiger wäre es, dabei auf den richtigen Zeitpunkt zu achten.
Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt einhalten: Die Arbeit geht müheloser von der Hand, Farben lösen sich leichter. Giftige Dämpfe werden von Lunge und Körper nicht so gut aufgenommen.
Mögliche Folgen des falschen Zeitpunkts: Farbreste lassen sich nur schwer entfernen, verbinden sich möglicherweise sogar noch fester mit dem Untergrund. Holz wird beschädigt, giftige Dämpfe belasten Lunge und Körper.
Besondere Tipps zum Abbeizen: Manchmal gelingt Abbeizen am einfachsten und "gesündesten" mit einer Heißluftpistole, die Lackschichten anlöst, so dass sie mühelos entfernt werden können. Diese Patentlösung ist jedoch abhängig von Alter und Zusammensetzung des Anstrichs.
Aberglaube
Wer sich noch nie mit den Mondrhythmen beschäftigt hat, könnte verständlicherweise auf die Idee kommen, dass es sich dabei um eine Form althergebrachten Volksglaubens handelt, für den in unserer "aufgeklärten" Zeit kein Platz mehr ist - mit einem Wort: um Aberglaube.
Nehmen wir zwei Beispiele: Vielleicht kennen Sie aus unseren Büchern oder aber aus eigener Erfahrung schon die Regel, dass an Skorpiontagen gesammelte Kräuter generell eine hohe Wirksamkeit besitzen, unabhängig davon, für welchen Zweck sie verwendet werden. Seltsam ist, dass die Kräuter sehr viel weniger wirksam sind, wenn sie freitags und sonntags gesammelt werden - selbst wenn ein Skorpiontag herrscht!
Nach einer uralten Regel können Sie problematische Haare (mit Schuppen, zu dünn, zu licht) durch Schneiden und Waschen zu bestimmten Zeiten in gesunde, glänzende Haare verwandeln.
Warum funktionieren diese Dinge? Es ist ein altes Erfahrungswissen, das sich nur durch sich selbst begründet. Manche mögen es als Aberglauben oder "Einbildung" abtun, aber für denjenigen, der sich diese Erfahrung zunutze macht und sie ausprobiert, ist es gültig und sinnvoll.
Ob nun noch unentdeckte Naturgesetze am Werk sind oder Einbildung oder eine Mischung aus beidem: Gehören nicht Einbildung, Phantasie, Träume und Glauben zu den stärksten Kräften überhaupt? Wie oft erleben Ärzte, dass sich jemand von einer als unheilbar geltenden Krankheit erholt, nur weil er das Gottvertrauen hat, dass es ihm gelingen wird? Wenn es so ist, dass ausschließlich "Einbildung" zur besonderen Heilwirkung von an Skorpiontagen gesammelten Kräutern führt, dann hat diese Form der Einbildung Berechtigung und Sinn.
Es ist jedoch sicherlich kein Aberglaube, dem jahrtausendealten Mondwissen wieder eine Chance zu geben und durch persönliche Erfahrung seine Gültigkeit zu bestätigen - einem Wissen, ohne das wir keine Zukunft haben.
Mit anderen Worten: Echter Aberglaube ist es, wenn man der modernen Wissenschaft blind vertraut und ihr manchmal sogar die Verantwortung für die eigenen Gefühle und Gedanken, für das eigene Leben überträgt. Dass beispielsweise Asbest ein ungefährlicher Werkstoff sei, hat sich als Aberglaube herausgestellt. Und in hundert Jahren wird vieles von dem, was uns heute als "neuester Stand" von Wissenschaft und Technik verkauft wird, als Aberglauben der Vorväter belächelt werden. In vielen Fällen zu Recht.
Abnehmender Mond
Der Mond wendet bei seinem Umlauf der Erde stets nur eine Seite zu, er dreht sich nicht um sich selbst. Wandert der Mond - von der Erde aus gesehen - genau hinter die Erde - mit Sonne, Erde und Mond fast auf einer Linie -, dann ist sein Gesicht gänzlich von der Sonne beschienen. Auf der Erde herrscht nun für kurze Zeit Vollmond. Nur wenige Stunden nach Vollmond wandert der Mond langsam weiter, der Schatten "beult" ihn scheinbar - von rechts nach links - aus, und die etwa dreizehntägige Phase des abnehmenden Mondes beginnt, auch "III. und IV. Viertel des Mondes" genannt.
Unseren Vorfahren ist die Entdeckung besonderer Einflüsse während dieser Zeit zu verdanken: Operationen gelingen besser als sonst, fast alle Hausarbeiten gehen leichter von der Hand, und selbst wer jetzt etwas mehr isst als gewöhnlich, nimmt nicht so schnell zu.
Viele Arbeiten in Garten und Natur sind jetzt begünstigt - etwa das Aussäen und Pflanzen von unterirdischem Gemüse -, oder aber wirken sich eher ungünstig aus (etwa auf das Veredeln von Obstbäumen).
Über den Körper herrscht eine Kraftwirkung, die bestimmte Absichten und vorbeugende und heilende Maßnahmen unterstützt, andere dagegen eher bremst und ungünstig beeinflusst. Der Merksatz lautet:
Der abnehmende Mond entgiftet und spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, festigt, schließt und dichtet ab, speichert Wasser in der Erde, fordert zu Einsatz und Energieverausgabung auf. Je näher an Neumond, desto mehr verstärkt sich diese Kraftwirkung.
Alle Maßnahmen beispielsweise, deren Termin frei wählbar ist und die auf eine Entgiftung des Körpers abzielen, sollten Sie stets in die zwei Wochen des abnehmenden Mondes legen.
Ein wichtiger Aspekt des abnehmenden Mondes ist die Tatsache, dass bei abnehmendem Mond die Erfolgschancen von Operationen viel größer und die Heilungsphasen kürzer sind! Wunden bluten nicht so stark, entstellende und den Energiefluss im Körper blockierende Narben bleiben fast nie zurück.
Die entziehende Wirkung des abnehmenden Mondes macht sich übrigens auch im Haushalt bemerkbar: Alles Reinigen, Putzen und Waschen ist viel erfolgreicher und geht leichter von der Hand als bei zunehmendem Mond.
Absteigender Mond
Als absteigenden Mond bezeichnet man jene etwa 14 Tage, in denen der Mond die Tierkreiszeichen Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze durchwandert. Volkstümlich wird er auch als "übergehender Mond", "über sich gehender Mond" oder "Pflanzzeit" bezeichnet. Dieser "Zustand" des Mondes hat also nichts mit dem abnehmenden Mond zu tun.
Der Begriff ist nur in Garten und Landwirtschaft von Bedeutung, wo die Zeit des absteigenden Mondes fast gleich günstige Alternativtage bringt für Arbeiten, für die man in anderen Mondphasen keine Zeit gefunden hat. Bei absteigendem Mond (Zwillinge bis Schütze) ziehen die Säfte nämlich mehr nach unten und fördern die Wurzelbildung. Bei aufsteigendem Mond dagegen (siehe dort) steigen die Säfte auf, Obst und Gemüse sind besonders saftig, die oberirdische Entwicklung der Pflanzen wird besonders begünstigt.
Früher nahm man eine Gedächtnisstütze zu Hilfe, um die beiden Impulse unterscheiden zu können, ohne etwa einen Kalender zu Rate ziehen zu müssen: Wenn man den Lauf der Sonne verfolgt, erkennt man, dass die Sonne im Sommer in den nördlichen Breiten mittags höher steigt als im Winter. Die gleiche zuerst hohe und dann flache Bogenbewegung beschreibt der Mond allerdings nicht innerhalb eines Jahres, sondern innerhalb eines Monats.
Bei absteigendem Mond sinkt der Mond vom Nordwendepunkt zum Südwendepunkt und sieht wie eine umgedrehte Schüssel aus. Die Schüssel wird geleert - Pflanzzeit. Bei aufsteigendem Mond steigt der Mond vom Südwendepunkt zum Nordwendepunkt auf und hat dabei die Form einer Schüssel. Eine Schüssel wird gefüllt - Erntezeit.
Abstillen
Lassen Sie sich beim Abstillen vom Mond helfen: Es kann sehr einfach und ohne Medikamente erfolgen. Man legt einfach das Baby in den Tagen und Wochen vor Vollmond immer weniger an und trinkt selbst nicht mehr so viel. Bei Vollmond legt man das Kind ein letztes Mal an und trinkt an diesem Tag wenig.
Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt einhalten: Problemloses Abstillen. Das Kind weint nicht mehr nach der Mutter und beginnt problemlos mit der Beikost. Auf Ernährungstyp (siehe dort) des Kindes achten!
Mögliche Folgen des falschen Zeitpunkts: Gefahr von Brustentzündungen, Knötchenbildung. Die Brust schwillt immer wieder an und schmerzt, die Milch schießt unkontrolliert ein, beim Duschen oder bei Berührung.
Besondere Tipps zum Abstillen: Salbeitee kann den Stillstand der Milchproduktion zusätzlich fördern. Einfach einige Tassen kurz vor dem Abstillen und danach trinken. Salbeitee ist aus diesem Grund für noch stillende Mütter generell nicht geeignet!
Sie stillen Ihr Baby oder haben vor, es zu tun? Lassen Sie sich von nichts und niemandem davon abbringen! Stillen Sie Ihr Kind und lassen Sie es später ganz normal bei Ihnen am Tisch mitessen, wenn sich die ersten Zähnchen zeigen: ganz einfach Ihr Essen ein wenig auf das Kind einstellen und vorher pürieren - und genau beobachten, was es mag und was nicht. Dann können Sie ganz ohne jedes konservierte Produkt der Babykost-Industrie auskommen.
Aderlass
Manchmal geschieht es, dass jahrtausendealtes Wissen so sehr in Vergessenheit gerät, dass seine Bezeichnung zwar nicht im Dunkel der Geschichte versinkt, aber heute das Gegenteil von dem aussagt, was es in Wahrheit bedeutete und bewirken konnte - wie etwa im Fall des Aderlassens. "Aderlass" ist heute ein Begriff, der fast immer gleichgesetzt wird mit Ausbluten, Schwächung und Erschöpfung. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein, wenn es um den echten Aderlass geht, einen geringen, absichtlich herbeigeführten Blutverlust. Denn:
Wer auf die Regeln und den richtigen Zeitpunkt des Aderlassens achtet, gewinnt damit eine der erfolgreichsten Methoden der Vorbeugung und Heilung, der Entgiftung und Entstrahlung - sinnvoll und hochwirksam bei einer Vielzahl körperlicher und geistig-seelischer Probleme!
Äußerlich geschieht nichts Aufregendes: Mit einem speziellen Messer oder einer Venennadel verursacht ein Heilkundiger bei Mensch oder Tier eine kleine Wunde an einer Vene (beim Menschen meist in der Armbeuge), aus der ein wenig Blut frei fließen kann. Nach kurzer Zeit - abhängig von Menge oder Farbe des Blutes - wird der Aderlass beendet; stets aber dann, wenn das Blut nicht mehr selbstständig fließt. Es darf nicht "herausgezogen" werden.
Sicherlich eine der Hauptursachen für den Verzicht auf den Aderlass liegt darin, dass man - wie bei den Mondrhythmen auch - nicht weiß, warum er so gut funktioniert. Warum sollten wohl ein paar Tropfen Blut (meist etwa 100 Milliliter, ein Fünftel der Menge, die beim Blutspenden fließt) solch durchschlagende Wirkung erzielen - eine Wirkung, die weder physikalisch noch chemisch erklärbar ist? Andererseits, warum sollte man auf diese wertvolle Bereicherung unserer Heilweisen verzichten, nur weil die Frage nach der Wirkungsweise noch nicht geklärt ist? Dass es funktioniert, ist unsere persönliche Erfahrung und die Erfahrung vieler Patienten und Heilkundiger früherer und moderner Zeiten.
Die gute Nachricht ist, dass trotz allem heute noch viele Menschen (vor allem zahlreiche Tierärzte, wie sie hinter vorgehaltener Hand zugeben) um die heilenden und lebensrettenden Fähigkeiten des Aderlassens wissen, weil sie oftmals erleben dürfen, wie schwer erkrankte Menschen und besonders Tiere nach dem Aderlassen wieder gesund werden. Manche heute als unheilbar geltende Tierkrankheiten werden gar regelmäßig mit dem Aderlass behandelt und in einer Vielzahl von Fällen völlig geheilt.
Die richtige Methode des Aderlassens
Richtige Methode und richtiger Zeitpunkt sind von absolut entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Aderlassens! Wer nur eine der wenigen Regeln außer Acht lässt, verwandelt den Aderlass bestenfalls in eine überflüssige Maßnahme, schlimmstenfalls aber in eine schädliche, den Körper schwächende Behandlung. Ohne genaue Kenntnis der Methode und die genaue Einhaltung bestimmter Regeln ist der Aderlass ein Lotteriespiel!
Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die Kunst des Aderlassens ursprünglich sogar eine Geheimwissenschaft war, die ausschließlich von Person zu Person vermittelt wurde, teils mündlich, teils schriftlich. Man muss sich vergewissern, dass sie allzeit korrekt, verantwortungsbewusst und zum richtigen Zeitpunkt ausgeübt wird - mit Ausnahme von Notfällen, deren Zeitpunkt man sich ja nicht aussuchen kann.
Mit allem Nachdruck möchten wir Ihnen ans Herz legen, als Patient auf die Regeln des Aderlassens selbst zu achten, und als Arzt oder Heilpraktiker diese Regeln genau zu befolgen:
Die Grundregeln des Aderlassens
- Die wichtigste Regel: Das Blut muss frei aus der Vene fließen! Es darf weder abgezogen noch in seinem Fließen behindert werden. Erfolgt der Aderlass an einer Vene der Armbeuge, sollte der Arm wie bei einer normalen Blutabnahme abgebunden werden. Das Blut darf dabei auch durch eine Kanüle fließen.
- Die abfließende Blutmenge kann zwischen wenigen Tropfen und bis zu 80 bis 150 Milliliter betragen. Manchmal ist ein leichter Farbwechsel im Blut zu beobachten - beenden Sie danach den Aderlass, unabhängig von der Menge, die schon abgeflossen ist.
- Der Aderlass sollte nüchtern erfolgen, die Tageszeit ist jedoch unwichtig.
- Zur Vorbeugung und allgemeinen Entgiftung sollte der Aderlass höchstens einmal alle zwei Jahre (am besten im Frühling) und im Alter zwischen 35 und 77 Jahren erfolgen. In Krankheits- und Notfällen gelten 28 und 84 Jahre als Altersgrenze.
- Die Atmosphäre während des Aderlassens sollte entspannt und gelassen sein. Man muss dem Blut erlauben, den Körper zu verlassen und mitzunehmen, was man loswerden will. Ohne Druck, ohne Zwang, ohne Hektik, ohne überzogene Erwartungen.
- Ein den Regeln entsprechender Aderlass hat manchmal Nebenwirkungen! Eine davon besteht in einer stärkeren Lichtempfindlichkeit während der zwei oder drei nachfolgenden Tage. Setzen Sie sich in dieser Zeit keiner direkten Sonnenbestrahlung aus und tragen Sie eine Sonnenbrille, überanstrengen Sie sich nicht, körperlich wie geistig, und essen Sie nichts Belastendes, wenig Milchprodukte und sonstige schleimbildende Nahrungsmittel. Verzichten Sie zwei bis drei Tage lang auch auf ungewohnte Speisen.
Im Aderlassen erfahrene Ärzte und Heilpraktiker kennen mehrere Körperstellen, deren Venen sich für den Aderlass eignen. Generell sind jene Armvenen, die auch bei einer normalen Blutabnahme oder beim Blutspenden verwendet werden, tauglich. Beim Aderlass zur Vorbeugung sollte man bei Männern den rechten Arm, bei Frauen den linken Arm verwenden.
Der richtige Zeitpunkt für den Aderlass
Ganz entscheidend ist: Für den Aderlass und seine Wirkung gibt es gute und schlechte Tage! Aderlässe an schlechten Tagen wirken schwächend auf den ganzen Körper. Wie Sie an der Tabelle auf Seite 27 erkennen können, ist der richtige Zeitpunkt von zentraler Bedeutung, weil manchmal gute und schlechte Tage direkt aufeinander folgen oder sich abwechseln.
Der Neumondtag für die Zählung berechnet sich wie folgt:
- Finden Sie zuerst den Tag und die genaue Uhrzeit des letzten Neumondes heraus (beide Informationen sind in unseren Mondkalendern enthalten, siehe Anhang).
- Wenn der letzte Neumond vor 12 Uhr mittags (13 Uhr Sommerzeit) eingetreten ist, zählt der Neumondtag als Tag 1, der folgende Tag als Tag 2 usw.
Beispiel: Dienstag, 12. 2. 2002, Neumond um 8.41 Uhr = Tag 1, Mittwoch, 13. 2. 2002 = Tag 2 (unsere Kalender Das Mondjahr geben den Tag 1 automatisch für Sie an).
- Wenn der letzte Neumond nach 12 Uhr mittags (13 Uhr Sommerzeit) eingetreten ist, zählt der Neumondtag als Tag 0, der nächste Tag als Tag 1, der übernächste als Tag 2 usw.
Beispiel: Freitag, 12. 4. 2002, Neumond um 20.18 Uhr = Tag 0, Samstag, 13. 4. 2002 = Tag 1.
- Wichtig: Sie werden manchmal feststellen, dass Tag 30 und der nächste Neumondtag auf den gleichen Tag fallen. Wenn an diesem Tag der Neumond vor 12 Uhr mittags eintritt, fällt der 30. Tag gleichsam aus, er zählt dann wieder als Tag 1. Mit anderen Worten: Die Zählung beginnt immer bei Neumond!
An der Gültigkeit der folgenden Angaben zur Aderlasswirkung ändert sich nichts, selbst wenn die Neumondzeit sehr nahe an 12 Uhr mittags liegt; zum Beispiel Neumond um 11.58 Uhr = Tag 1, Neumond um 12.02 Uhr = Tag 0. In unserem PC-Programm Vom richtigen Zeitpunkt haben wir auf eine Berechnung des Aderlasses für den kommenden Monat verzichtet, wenn der genaue Zeitpunkt zu nahe an 12 Uhr mittags lag - aus Sicherheitsgründen.
Und schließlich: Wenn Sie nicht unsere Mondkalender verwenden, sollten Sie unbedingt nachsehen, ob Ihr Kalender bei der Angabe der Neumondzeiten die Sommerzeit berücksichtigt oder nicht!
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