Das letzte Opfer - Hammesfahr, Petra

Petra Hammesfahr 

Das letzte Opfer

Roman

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Das letzte Opfer

Gerade Jahre bringen den Tod.

Sie durfte nicht schwitzen. Tote schwitzen nicht.
Und sie spielte tot, weil sie leben wollte.
Alle zwei Jahre bringt ein Serienkiller eine junge Frau in seine Gewalt und tötet sie. Immer am 14. September. Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur des Mörders. Drei Leichen wurden bisher gefunden, fünf Frauen gelten als vermisst. Nur für das Jahr 1990 gibt es eine Lücke. In diesem Jahr hat die damals 18-jährige Karen einen alten Mann überfahren. Aber sie weiß nicht, wie es zu diesem Unfall gekommen ist...


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 400 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 394
  • rororo Taschenbücher Nr.25709
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 115mm x 32mm
  • Gewicht: 322g
  • ISBN-13: 9783499257094
  • ISBN-10: 3499257092
  • Best.Nr.: 32470049
"Beklemmend real." (Brigitte)

Der Serienmörder und sein letztes Opfer<br/><br/>Ein schwieriger Fall für Thomas Scheib, Fallanalytiker und Sonderermittler beim BKA: Schon seit Jahren ist er auf der Suche nach einem Serienmörder, der alle zwei Jahre, immer am 14. September eine junge Frau in seine Gewalt bringt und sie auf bestialische Weise tötet. Mit Hilfe eines Profilers vom FBI erstellt er ein genaues Täterprofil. Trotzdem scheint Scheib weiterhin im Dunkeln zu tappen. Es gilt eine ganze Reihe wichtiger Fragen zu klären: Warum gibt es für den 14. September 1990 kein Opfer? Welche Rolle spielt Karen Stichler, die damals an diesem 14. September 1990 einen Unfall hatte, sich nun aber an nichts zu erinnern vermag? Im Laufe seiner Ermittlungen merkt Scheib, dass der Täter im Umfeld dieser Karen zu suchen ist...<br/><br/>Kein Buch für schwache Nerven!<br/><br/>Mit ihrem Roman <em>Der gläserene Himmel</em> schaffte Petra Hammesfahr den Sprung in die Garde der deutschsprachigen Autoren und kann sich inzwischen zweifelsohne mit den ganz Großen des Krimi-Genres messen. Ihr Erzählstil ist aber ein unverwechselbarer. Er ist einerseits von einer betont schlichten Sprache andererseits von einer großen Sensibilität geprägt. Auch in ihrem neuen Roman <em>Das letzte Opfer</em> verfolgt die Autorin diese Linie. Mit einem unermesslich großen psychologischen Einfühlungsvermögen beschreibt sie die einzelnen Protagonisten: den verzweifelten, zuweilen besessenen Kommissar, für den der Fall beinahe zur Lebensaufgabe werden soll; die wehrlosen Opfer; den skrupellosen Täter, dem es offensichtlich gelingt, unerkannt ein Doppelleben zu führen; und die ahnungslosen Angehörigen des Mörders. Aufgrund der plastischen, durchwegs realistischen Schilderung wird der Leser von Petra Hammesfahr mitten ins Geschehen geworfen. Nichts bleibt ihm verborgen; nicht die Verzweiflung des Kommissars, nicht die panische Todesangst der Opfer, nicht das krankhafte Wesen des Täters. <br /> (Wibke Garbarukow)<br/><br/>

kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
"Scheuch doch mal die Enten weg, damit ich sehe, was da los ist." Karen, hochbegabt als Kind, ein wahres Schauspieltalent als Jugendliche, mit 15 schwanger, fährt mit 18 in einem geklauten Auto einen Radfahrer über den Haufen. Das Leben kaputt, die Psyche am Ende: Da wird ihr Herz von Marko erobert. Der einzige Zeuge ihrer Tat heiratet sie. Doch die Enten, sie bleiben. Die Enten waren im Weg, verhinderten ihr die Sicht und tun dies noch immer. Viel später - das BKA geht einer Mordserie an Frauen nach, die nur im Jahr von Karens Autounfall unterbrochen scheint - wird Karen die Sicht auf unsagbar brutale Weise freigeräumt. Da hält das BKA bereits ihren Mann für den Serienmörder ... Der neue Thriller von Petra Hammesfahr besticht, wo er live die Handlung begleitet. Lebensbedrohliche Situationen beherrscht die Autorin so meisterhaft, dass man beim Lesen die brutal geschundenen Frauen in Nahaufnahme vor Augen hat, gar in ihre Psyche eindringt. Das ist nicht schön, doch ein Thriller lebt davon. Wo die Autorin aber ganze Familiengeschichten rückblickend erzählt, meint man, in den Abschlussbericht der Fahndungskommission zu blicken. Das ist auch nicht schön. Und langweilig. (jw)
Petra Hammesfahr, geboren 1952, begann mit 17 Jahren zu schreiben, u. a. zahlreiche Kriminalromane. Auszeichnung mit dem Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg und dem FrauenKrimiPreis der Stadt Wiesbaden. Ihre Veröffentlichungen - auch Romane - wurden übersetzt und z. T. verfilmt. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Kerpen bei Köln.

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