Das Leben ist zum Kotzen - Malet, Léo

Léo Malet 

Das Leben ist zum Kotzen

Kriminalroman

Aus d. Französ. v. Sarah Baumfelder u. Thomas Mittelstädt
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Das Leben ist zum Kotzen

Der Roman erzählt von einer Gruppe junger Rebellen, die nach dem Vorbild der Bonnot-Bande Geld für einen Bergarbeiterstreik beschafft. Als die Aktion blutig ausgeht, wird sie vom anarchistischen Komitee verurteilt, und die Gruppe macht auf eigene Rechnung weiter. In der Spirale von Illegalität und Kriminalität gefangen, bricht ihre Gemeinschaft auseinander. Neid entsteht, Einsamkeit, Verrat. Der Held hat ein Leben voller Fehlschläge und Frustrationen hinter sich und keine Perspektive vor sich. Träume und Phantasien von Liebe sind kurze Illusionen. Einziger Ausweg aus seinem Sklavenleben scheint ihm "das Böse". Sein selbstzerstörerischer Amoklauf ist durch nichts mehr aufzuhalten.


Produktinformation

  • Verlag: Edition Nautilus
  • 2002
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 139 S.
  • Seitenzahl: 139
  • Schwarze Trilogie Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 126mm x 14mm
  • Gewicht: 187g
  • ISBN-13: 9783894013912
  • ISBN-10: 3894013915
  • Best.Nr.: 03408547

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Tobias Gohlis resümiert: Es ist "leicht, vom Revoluzzer zum Verbrecher zu werden". Das könne man in der Vertonung der drei Kriminalromane, die Leo Malet zu einer "Serie Noire" verknüpft habe, eindrucksvoll nachvollziehen. Da fallen eine Menge Schüsse, gibt es einiges an Fiepen und Rauschen der Rundfunksender der "frühen Jahre" zu hören und das Schwarze daran sei die "Sicht der Ganoven". Für Gohlis' Geschmack "glänzend" gekürzt und arrangiert, falle hier der Regen auf die "Ausgestoßenen der Nachkriegszeit". Wenn auch keine dezidierte Begeisterung rauszulesen ist, gewinnt man doch den Eindruck, dass den Rezensenten diese Vertonung des SWR überzeugt hat.

© Perlentaucher Medien GmbH
Léo Malet (1909 - 1996), Anarchist, Surrealist, Chansonnier, Verfasser von ca. 50 Kriminalromanen, veröffentlichte 1943 den ersten der berühmten Nestor-Burma Krimis. Diverse Preise; etliche seiner Bücher wurden verfilmt. 1947/1948 schrieb Malet die 'Schwarze Trilogie', die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Kriminalliteratur einnimmt.

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