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Das Leben der Wünsche
Roman
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Hanser
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 318 S.
- Seitenzahl: 320
- Best.Nr. des Verlages: 505/23390
- Deutsch
- Abmessung: 212mm x 135mm x 32mm
- Gewicht: 465g
- ISBN-13: 9783446233904
- ISBN-10: 3446233903
- Best.Nr.: 26366345
Leseprobe zu "Das Leben der Wünsche"
Produktbeschreibung zu "Das Leben der Wünsche"
Kurzbeschreibung
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas' Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
Beschreibung
Leseprobe zu "Das Leben der Wünsche" von Thomas Glavinic
15.08.2009
Aus diesem Panikraum gibt es kein Entkommen
Was, wenn alle Wünsche in Erfüllung gehen? Diese Frage stellt der
österreichische Schriftsteller Thomas Glavinic in seinem
verstörenden, ergreifenden neuen Roman. "Das Leben der
Wünsche" zeigt, warum man sich vor seinen tiefsten Sehnsüchten
in Acht nehmen muss - sie könnten wahr werden.
Von Felicitas von Lovenberg
Was ist schlimmer: der letzte Mensch auf Erden zu sein - oder in
einem geordneten, bürgerlichen Leben einem Albtraum ausgesetzt zu
sein, den man selbst mit engsten Vertrauten nicht teilen kann? Was
ist unerträglicher: alle Wünsche erfüllt zu bekommen - oder keine
Wünsche mehr zu haben? Und was, wenn sich eine private Utopie als
übergreifende Apokalypse entpuppt?
Der erste Hinweis, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht,
lässt im neuen Roman von Thomas Glavinic keine drei Seiten auf sich
warten. Denn obwohl ein zwielichtig aussehender Mann Jonas aus
heiterem Himmel verspricht, ihm drei Wünsche zu erfüllen, ja ihm
diese Wunscherfüllung geradezu aufnötigt, erzählt "Das Leben
der Wünsche" kein Märchen, im Gegenteil. Dafür sorgt Jonas
selbst mit einer Antwort, deren …
08.09.2009
Der Versucher trägt Weiß
Thomas Glavinics Gruselroman „Das Leben der Wünsche”
Die Märchenfee, die den Menschen ein paar Wünsche freigab, stellte gewöhnlich ihren Verstand auf die Probe. Es lohnt sich, vor Thomas Glavinics neuem Roman „Das Leben der Wünsche” noch einmal die alte Kurzgeschichte Johann Peter Hebels von den drei Wünschen zu lesen. Das arme junge Paar, dem eine Fee – sie stellt sich sogar mit ihrem Namen Anna Fritze vor – drei Wünsche für genau acht Tage schenkt, verspielt seine Chance durch Unbedachtheit. In einem Moment der Selbstvergessenheit am Herd wünscht sich die Frau eine Bratwurst zu den Kartoffeln („Grundbirnen” sagt Hebel), die sie gerade röstet; das erzürnt den Mann so sehr, dass er ihr die Wurst an die Nase wünscht. Damit ist auch der dritte Wunsch verspielt, denn mit dem Wurstschnurrbart kann das Weib nicht weiterleben. Nicht überraschend lautet Hebels „fabula docet” am Ende, das Erste, was man sich wünschen solle, sei „Verstand, dass du wissen mögest, was du wünschen sollest, um glücklich zu werden”.
So schlau ist Jonas, der Held von Glavinic, schon lange, als sich ihm ein schlecht …
Kundenbewertungen zu "Das Leben der Wünsche" von "Thomas Glavinic"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 12 Bewertungen):




gut
Bewertung von anette1809 aus Sulzheim am 15.02.2010

-




- gut
- Du hast 3 Wünsche frei...
So fängt dieser Roman an - Jonas wird von einem unbekannten Mann angesprochen, der ihm 3 Wünsche erfüllen will. Beginnt der Roman noch wirklich vielversprechend mit einem langsam aufbauenden Spannungsbogen der im Tod von Jonas Frau gipfelt, ging es danach leider - für mich - rapide mit diesem Buch bergab.
Meine drei Wünsche wären gewesen: weniger bizarre Traumszenen, ein verständlicherer Ablauf der Geschichte, Anführungszeichen in der wörtlichen Rede. Punkt 1 und 2 führten dazu, das ich mich in der zweiten Hälffte des Buches kaum noch auf die Handlung konzentrieren konnte, unterstützt von Punkt 3. Denn jedesmal, wenn ich den Faden zu verlieren drohte, musste ich mehrfach nachlesen, wer denn jetzt was zu wem gesagt hat, man konnte es kaum erkennen auf den ersten Blick!
Schade, schade, schade... Nach dem guten Beginn dieses Romanes habe ich mir soviel mehr erhofft! Wegen dem guten flüssigen Erzählstil des Autoren, und der eigentlich tollen Idee, gibt es von mir trotzdem noch 2 1/2 Sterne - aufgerundet auf 3. Vielleicht ist es ein Buch, das man nach einiger Zeit ein zweites Mal lesen sollte, damit einem der tiefere Sinn dahinter aufgeht. Mich lässt es auf jeden Fall nach dem Lesen etwas ratlos und unzufrieden zurück. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 10.01.2010

-




- sehr gut
- Jonas, verheirateter Familienvater mit Dauergeliebter, bekommt von einem seltsamen Mann ein Geschenk: drei Wünsche frei.
Bei diesem Buch weiß ich nicht so richtig, wie ich es bewerten soll. Einerseits ist am Ende Ernüchterung: aus dem Geschenk sich erfüllender Wünsche hätten die meisten Autoren wohl eine völlig andere Geschichte entwickelt. Die habe ich fraglos auch erwartet. Aber der Autor zeichnet ein surreales Bild, verwirrende Entwicklungen, einen unglücklichen Protagonisten wenngleich alles hätte anders sein können. Das Buch ist auf eine merkwürdige Weise faszinierend. Obwohl ziemlich schnell klar wird, dass meine Vermutungen nicht erfüllt werden, treibt mich der klare und sachliche Schreibstil voran, möchte ich wissen, wie es weiter geht. Ich erhoffe eine Wendung im Sinne der erwarteten Handlung und bin doch mitgerissen von den nicht erfüllten Hoffnungen.
Dem Vorwort ist zu entnehmen, dass dieses Buch so ist, wie es nur Glavinic-Kenner erahnen konnten. Vielen anderen wird es wohl wie mir gehen. Es ist faszinierend, und am Ende auf keinen Fall enttäuschend. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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- 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von kleinfriedelchen aus Berlin am 10.11.2009
-




- schlecht
- Da mir der Autor bis dato unbekannt war, habe ich durch den Klappentext einen Thriller erwartet, bei dem der mysteriöse Mann auf fiese Weise seine Wünsche erfüllt, z.B. seine Frau ermordet, damit er endlich mit seiner Geliebten zusammen sein kann. Stattdessen gab es hier philosophische Abhandlungen über das Leben und den Tod. Aber hier eine etwas genauere Wertung:
Ein Buch, das ohne jegliche Anführungszeichen auskommt, war mal etwas neues. Man gewöhnt sich jedoch sehr schnell an diesen Stil und dadurch liest sich das Buch flüssig weg. Soviel zum Positiven.
Abgesehen davon, dass mir der Hauptcharakter Jonas einfach unsympathisch war, gab es aber auch noch viele andere Kritikpunkte, die zu dieser schlechten Bewertung geführt haben:
In den normalen Handlungsverlauf wurden immer wieder vollkommen abstruse Szenene eingefügt, die nicht nur keinen Sinn ergaben, sondern mich auch an der geistigen Gesundheit des Protagonisten zweifeln ließen. Er steht auf einem Parkplatz und sieht sich plötzlich selbst als eine zweite Person, die letztendlich mit ihm verschmilzt. Er fährt einem fremden Mann hinterher, der gar kein Gesicht hat. Bei einer Bergwanderung sieht er zwei Männer, die auf eine Frau einprügeln, natürlich sind das nur Geister aus einer vergangenen Zeit. Er sitzt im Auto und plötzlich schwebt er über der Erde und sieht neben sich den Mond. Spätestens hier möchte man Jonas rezeptpflichtige Medikamente verschreiben und die Männer mit den weißen Jäckchen anrufen. Vermutlich soll diesen Szenen eine tiefere Bedeutung zukommen, die mir leider vollkommen entgangen ist.
Desweiteren waren die Gefühle der Charaktere irgendwie nicht nachvollziehbar. Plötzlich schreit Jonas rum, was aber nur durch dieses Wort vermittelt wird und sich nicht aus dem Kontext ergibt. Im Allgemeinen ist mir das ewige Rumgejammere von Jonas und Marie auf die Nerven gegangen, wie gern sie doch zusammen wären aber nicht können. In einer anderen Geschichte wäre dies sicherlich Stoff für eine herzzerreißende Liebesgeschichte gewesen, hier hat mich das einfach genervt.
Der mysteriöse Mann vom Anfang taucht übrigens nicht ein einziges Mal wieder auf. Als sich die Todesfälle und Unfälle um Jonas herum häuften, wurde mir schon klar, welche der am Anfang geäußerten Wünsche der Mann ihm erfüllt. (Einfach mal in die Leseprobe gucken)
Am Ende musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, weil mich auch gar nicht mehr interessiert hat, was nun noch passieren soll.
Hinter der Grundidee des Buches steckte viel Potenzial, das meiner Meinung nach vollkommen verschenkt wurde. Schade! - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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Bewertung von sueorange am 27.08.2009

-




- gut
- Wenn die Wünsche laufen lernen!
Wer kennt sie schon so genau, seine ureigensten und geheimsten Wünsche? Brisant wird es erst, wenn man diese plötzlich erfüllt bekommt, ohne zu ahnen, was man sich überhaupt gewünscht hat.
Jonas, ein Mitdreißiger, verheiratet mit Helen, hat zwei kleine Söhne und ein außereheliches Liebesverhältnis mit Marie, beruflich ist er Werbetexter. Eines Tages hat er eine schicksalhafte Begegnung mit einem unbekannten Mann auf einer Parkbank, der so einiges über ihn und sein Leben weiß und ihm eröffnet, dass er drei Wünsche frei hätte. Jonas überlegt laut, was er sich so alles wünschen könnte und entscheidet sich dann dafür, dass er sich wünscht, dass alle seine Wünsche erfüllt werden. Daraufhin entgegnet seine etwas heruntergekommene, männliche Fee: „Von morgen an, Jonas, erfüllen sich Ihre Wünsche. Zwei Dinge noch: Geben Sie Ihren Wünschen Zeit, sich zu entfalten. Und: Sie können sich keine anderen Wünsche wünschen.“
So einfach scheint das mit dem Wünschen nicht zu sein, denn es geht nicht um das, was er will, sondern um das, was er sich wünscht. Und bald nimmt das Ganze eine Eigendynamik an.
Rund um Jonas geschehen seltsame Dinge, hat dies tatsächlich etwas mit seinen Wünschen zu tun? Seine Aktienkurse steigen rasant, er entgeht zufällig einem Flugzeugabsturz und dann liegt plötzlich auch noch seine Frau tot in der Badewanne...
Ein wenig anders hätte ich mir den Verlauf der Geschichte schon vorgestellt. Und an manchen Stellen empfand ich den Roman auch etwas langatmig. Doch insgesamt finde ich, ist es eine interessante Geschichte, stellenweise ein wenig abstrakt. Schade fand ich, dass manche Personen nicht richtig eingeführt wurden, sie waren plötzlich da und man erfuhr erst im Laufe der Handlung, in welcher Beziehung sie zu Jonas stehen. Auch wurde manches nicht wirklich aufgeklärt.
Es hat etwas philosophisches, dieses Buch, es macht nachdenklich, es lässt einen eintauchen in eine andere Gedankenwelt. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 24.08.2009
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- schlecht
- 3 Wünsche und ein hoffnungslos verworrenes Leben.
Jonas - ein Mann im Alltag, Familienvater, Ehemann, Liebhaber, Außenseiter und inmitten eines total verworrenen Lebens. Die Geschichte beginnt spannend und teils belustigend, denn Jonas trifft in einem Park einen scheinbar herunter gekommenen Mann, der ihm 3 Wünsche anbietet. Da dieser so gar keiner Fee aus dem Märchen entspricht und das Ganze sowieso ein übler Scherz zu sein scheint, geht Jonas zunächst nicht darauf ein. Jedoch weiß der Mann erschreckend viel über Jonas´ Leben ... und leider nicht nur die positiven Dinge. So lässt sich Jonas darauf ein in der Hoffnung den Mann schnellstmöglich los zu werden. Die 3 Wünsche sind allzu schnell vergessen. Bis hier hin klingt die Geschichte wirklich gut. Zumal der Autor sehr flüssig schreibt. Daher war ich mir nach der Leseprobe nicht ganz so sicher, ob der Verlauf des gesamten Buches hielt was er verspricht oder nicht. Nun, nach Beendigung des Buches muss ich leider sagen, dass dies überhaupt nicht der Fall war. Jonas´ Leben ist die reinste Katastrophe und es scheint als warte er tatsächlich darauf, dass er sich immer mehr in Schwierigkeiten verspinnt. Es wird leider immer verworrener und unverständlicher. Manchmal musste ich einen Absatz doppelt lesen und habe trotzdem nicht verstanden worum es jetzt eigentlich ging und in welche Schwierigkeit Jonas nun wieder steckt. Marie, die zunächste seine Liebhaberin ist und später jedoch nicht mehr geheim gehalten werden muss ist irgendwie ein total abstruser Charakter. Mag sein, dass in dem Buch ein tieferer Sinn liegt ... jedoch blieb der für mich verschlossen. Das Ende konnte ich leider überhaupt nicht verstehen. Nichtsdestotrotz ließ sich der Schreibstil des Autors sehr gut lesen. Nervig war nur, dass keinerlei wörtliche Rede gekennzeichnet war. Das war wirklich befremdend und teils auch störend. Ich kann dem Buch leider nur ein "Naja" geben und muss kein weiteres Werk des Autors lesen. Schade. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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06.02.2010
Als "Alptraum in der Verkleidung eines Märchens"
bezeichnet Katharina Granzin dieses Buch, in dem es der Kritikerin
zufolge um nichts weniger als den Sinn des Lebens geht. Und dessen
nicht zu durchschauende Gesetze. All dies fand Granzin in dieser
Geschichte um einen Werbetexter, der nicht nur eines Tages einem
Mann begegnet, der ihm die Erfüllung dreier Wünsche in Aussicht
stellt, sondern dessen Frau auch plötzlich tot in der Badewanne
liegt. Dementsprechend märchenhaft-archaisch sei auch das
erzählerische Prinzip des Romans, wie uns die Kritikerin
versichert. Was allerdings für sie den nicht ganz leserfreundlichen
Effekt mit sich bringt, dass der Romanheld kaum über
Entwicklungsmöglichkeiten verfügt. Potenziell entstehende Langweile
habe der Autor mit einem Haufen Sex-Szenen zu kompensieren
versucht. Und obwohl das für die Kritikerin meist ganz gut
funktioniert, bleibe das Gerüst des Romans für sie dennoch recht
fragil. Auch scheint ihr, dass sich Thomas Glavinic mit seinem
märchenhaft angelegten Plot verzettelt hat.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Ein Roman, der auf sehr unheimliche und beunruhigende Weise
in die eigene Lebenswirklichkeit zielt." (Frankfurter
Allgemeine Zeitung, 17.07.09)
"Glavinic evoziert meisterhaft das Grauen in unschuldig
banalen Situationen, das ungewollt Mörderische in scheinbar harmlos
bösen Gedanken, und er staffiert 'Das Leben der Wünsche'
mit einem eindrucksvoll dichten Netz von symbolischen
Unheimlichkeiten aus." (Neue Zürcher Zeitung, 19.08.09)
"Die Eröffnungssequenz diese seltsamen, dieses magisch
zwischen Realität und Traum flirrenden Romans öffnet die Büchse der
Pandora. (...) Glavinic ist ein bestechender Stilist."
(Frankfurter Rundschau, 25.08.09)

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Weiß ja jedes Kind: Wenn eine Fee kommt und dir die Erfüllung von drei Wünschen anbietet, dann bloß nichts überstürzen! Nur der Mittdreißiger Jonas, frustrierter Familienvater und Werbetexter samt Affäre zu einer ebenfalls Verheirateten, weiß das offensichtlich nicht. Als ihm ein Unbekannter mit Bierfahne im Park oben Genanntes offeriert, ist er leichtsinnig: "Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen." Der Fremde nickt, verschwindet, und Jonas' Leben nimmt seinen Lauf. Doch dann passieren seltsame Dinge - die eher grausam und verstörend als schön oder beglückend sind. Mit seinem letzten Roman "Das bin doch ich" landete Thomas Glavinic auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Der Nachfolger "Das Leben der Wünsche" hätte die Auszeichnung eher verdient: In gewohnt klarer Sprache und unter Verzicht sämtlicher Anführungszeichen schildert der 37-jährige Österreicher vor allen Dingen in Dialogen, wie das Leben seines Protagonisten aus den Fugen gerät. Mit einem Märchen hat das nichts zu tun; mehr mit der Frage nach Realität und Fiktion. Bis zum Schluss bleibt unklar, ob die seltsamen Vorfälle real sind oder lediglich Jonas' Fantasie …
Rezensionen und Kritik
"Das Leben der Wünsche" ist ein Hörbuch, auf das man sich ganz einlassen muss, wenn man in seine Bann gezogen werden möchte. Durch die Vermeidung des Autors, die Charaktere direkt sprechen zulassen, bewahrt der Hörer stets eine gewisse Distanz zur Geschichte, kann sie dadurch aber wesentlich besser reflektieren. Quelle: Media-Mania.de
Autorenporträt zu "Thomas Glavinic"
Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Thomas Glavinic lebt mit seiner Familie in Wien.
































































