Das Herz der Hölle - Grangé, Jean-Christophe
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Jean-Christophe Grangé 

Das Herz der Hölle

Roman

Aus d. Französ. v. Thorsten Schmidt
Gebundenes Buch
 
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Das Herz der Hölle

Mathieu und Luc sind Freunde seit Schulzeiten. Beide waren auf einem katholischen Internat. Beide haben das Priesterseminar besucht. Beide waren der Überzeugung, dass man den Kampf gegen das Böse besser bei der Polizei führen kann als im Priesteramt. Eines Tages wird Luc tot aufgefunden. Er hat versucht, sich in einem Fluss zu ertränken. Glücklicherweise gelingt es den Ärzten, ihn zu reanimieren. Luc kehrt ins Leben zurück, liegt aber im Koma. Mathieu hat nur einen Wunsch: Er will herausfinden, wie es zu dem Selbstmordversuch kam, und beschäftigt sich zu diesem Zweck mit den letzten Fällen seines Freundes. Seine Ermittlungen führen ihn zu dem grausamen Mord an der Uhrmacherin Sylvie, deren Leiche, von Chemikalien und Insekten zerfressen, mit einem Kruzifix in der Vagina in einem Kloster gefunden wurde. Doch sie ist nicht das einzige Opfer, das auf diese Weise umgebracht wurde. Wer steckt dahinter? Eine satanistische Sekte? Gar der Leibhaftige selbst? Immer tiefer gerät Luc in okkulte Teufelsgeschichten, die er mit aller Vernunft durchbrechen will, bis er eine verstörende Entdeckung macht: Alle mutmaßlichen Mörder waren schon tot und sind wieder aus dem Koma erwacht


Produktinformation

  • Verlag: Ehrenwirth
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 778 S.
  • Seitenzahl: 778
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 879g
  • ISBN-13: 9783431037371
  • ISBN-10: 3431037372
  • Best.Nr.: 22837452
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Mathieu Dureys Kollege und bester Freund Luc liegt nach einem Selbstmordversuch im Koma. Da Luc ein genauso gläubiger Christ ist wie Mathieu, versteht der Polizist die Tat seines Freundes nicht. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen - und findet heraus, dass Luc heimlich zu einer Serie besonders grausamer Morde ermittelt hat. Jean-Christophe Grangé ("Die purpurnen Flüsse") wählte für seinen sechsten Roman einen konventionellen Aufbau: Schritt für Schritt begleitet der Leser die Ermittlungen Mathieu Dureys, die ihn quer durch Europa und bis in den Vatikan führen. Dass es alle paar Seiten einen neuen Hauptverdächtigen gibt, mehrere Sekten auftauchen und die Existenz des Satans abwechselnd belegt und wieder angezweifelt wird, ist manchmal verwirrend. Insgesamt gelingt dem Franzosen aber ein spannender Thriller im Stil von Dan Browns "Sakrileg", der viele Infos über den Umgang der Gesellschaft und insbesondere der katholischen Kirche mit dem Bösen beinhaltet. Dass das Ende für den Leser nicht ganz so überraschend kommt wie für die Hauptfigur Mathieu, sei Grangé verziehen. Immerhin macht er es sich nicht so leicht, die detailliert beschriebenen Gräueltaten schlussendlich einer geheimnisvollen bösen Macht in die Schuhe zu schieben. (jul)
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.

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Kundenbewertungen zu "Das Herz der Hölle" von "Jean-Christophe Grangé"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** gut)
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***** sehr gut
 
(2)
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***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Lulu Leseratte aus Oldenburg am 02.08.2011 ***** sehr gut
Sehr spannend, ein Buch das bis zum Schluß seine Spannung behält und erst nach und nach eine neue Sicht auf das Geschehen preisgibt. Gänsehaut bei den Schilderungen ist garantiert.

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Bewertung von wiesel aus Flieden am 27.01.2010 ***** schlecht
Es ist äußerst penetrant, ständig darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass der ermittelnde Kriminalbeamte (bzw. der Autor) ein übereifriger Katholik ist. Ein Meisterwerk der Langenweile.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

3 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 22.05.2009 ***** sehr gut
Mathieu Durey ist tief gläubig und wollte eigentlich Priester werden, doch nach einschneidenden Erlebnissen des Grauens in Ruanda beschließt er, ebenso wie sein Freund und Mentor Luc vor ihm, im Polizeidienst das Böse zu bekämpfen. Fassungslos erfährt er vom misslungenen Selbstmord seines besten Freundes, der nunmehr im Koma liegt. Mathieu kann sich jedoch nicht erklären, wieso Luc diese Todsünde begangen haben soll und begibt sich auf die Spur seiner letzten Ermittlungen. Er stößt als Erstes auf einen grauenhaften satanistischen Mord. Dieser ist jedoch kein Einzelfall und Mat verstrickt sich immer tiefer in ein Geflecht aus satanistischen Sekten, negativen Nahtoderfahrungen und einer atemlosen Jagd quer durch Europa bis hin zum Vatikan. Ist wirklich der Teufel höchstselbst verantwortlich für alles? Mathieu kann und will das nicht glauben und wird nicht müde, nach einem realen Täter zu suchen.

Das mit fast 800 Seiten doch sehr umfangreiche Buch vermag es konstant, den Leser bei der Stange zu halten. Der Protagonist folgt unbeirrbar den Spuren eines wahrhaft perfiden Täters. Er geht dabei selbst wenig zimperlich zur Sache und auch die detailgenauen Beschreibungen von Ritualen und Morden sind vielleicht nichts für empfindliche Leser. Jedoch hat der Autor es genial verstanden, immer neue Spuren zu legen, den Zweifel an der Existenz eines Satans zu schüren und die Spannung teilweise ins Unerträgliche zu steigern.

Wer dann noch Gefallen an Verschwörungsthrillern a la Dan Brown hat, wird mit diesem Roman bestens bedient.

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Bewertung von Marshall am 03.01.2008 ***** weniger gut
Leider ist das neue Buch von Grangé nicht das spannende Buch zudem es überall gemacht wird. Zwar ist der Plot für Liebhaber dieses okkulten Bereichs sehr interessant, und wird auch besser, doch der Schreibstil ist leider absolut daneben. Ich hatte mich informiert ob dies auch (wie bei so vielen anderen Büchern) an einer schlechten Übersetzung gelegen hat, doch weit gefehlt: Im französischen Original ist dies alles recht ähnlich. Dafür gibt es dann auch die schlechte Wertung. Ein Bestseller-Autor sollte es nun einmal schlicht und ergreifend vermeiden drei ähnlich kurze Sätze immer wieder mit einem 'Ich...' zu beginnen. Mag das vielleicht zu der gestrikten Hauptperson passen, doch meinereiner wurden derart einfache Strukturen bereits im Deutschunterricht der 5. Klasse abgewöhnt.
Und schlussendlich leidet darunter auch die Spannung: Der düstere Plot entfaltet einfach kaum seine Wirkung wenn der Schrecken derart plump rübergebracht wird.
Womit man zum zweiten großen Problem kommt: Die Charaktere. Hauptperson Mathieu ist leider der Archetyp der "coolen Bullensau". Seine Facette als strenggläubiger Christ dient dem Plot, doch fließt kaum nennenswert in dessen Persönlichkeit ein und wirkt hier ebenfalls so, als wollte man den Charakter nur auf diese Art "besser" machen wollen. Hier wäre soviel Potenzial gewesen.
Die Nebencharaktere sind ebenso mehr Stereotypen und bedienen sich Klischees (z.B. korrupte und schlägerartig wirkende Polizisten, plappernde Schwarze, unscheinbare Gastwirte, die insgeheim als brutal gelten, eine afrikanische Voodoopriesterin). Dies ist nicht unbedingt schlimm, doch die Figuren dienen eigentlich nur als Funktionsträger. Hier baut sich einfach kein echtes Gefühl für diese Figuren auf. Erst im 2. Teil wartet Grangé mit teilweise guten Ideen auf (z.B. dem Insektenzüchter).

Fazit:
Unnötig gehyptes Buch, welches zwar interessante Ansätze besitzt, aber nicht sonderlich über den Durchschnitt hinauskommt. Bestenfalls für Fans interessant.

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