Das große Gold / Parker-Romane Bd.4 - Stark, Richard

Richard Stark 

Das große Gold / Parker-Romane Bd.4

Kriminalroman

Übersetzung: Rudolf Hermstein
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Das große Gold / Parker-Romane Bd.4

»Richard Starks Parker-Romane sind einzigartig innerhalb der gesamten Kriminalliteratur.« -- John Banville

Als Preis für seine Flucht aus dem Knast muss Parker beim Einbruch in einen Juweliergroßhandel mitmachen. Von Anfang an missfällt ihm der vermeintlich todsichere Plan. Und tatsächlich muss Parker all seinen Scharfsinn aufbieten, um sich und seine Kumpanen heil aus der Sache herauszubringen. Doch dann begeht ausgerechnet Brenda, Ganovenbraut und eigentlich ein Profi, eine Dummheit ...


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 283 S. 191 mm
  • Seitenzahl: 288
  • dtv Taschenbücher Bd.21337
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 276g
  • ISBN-13: 9783423213370
  • ISBN-10: 342321337X
  • Best.Nr.: 33361316
"Mit Parker hat er wohl seine coolste Figur geschaffen, der Leser drückt dem Bösewicht die Daumen." (Gustav Förster, Delmenhorster Kreisblatt 14.02.2012)

»Mit Parker hat er wohl seine >coolste< Figur geschaffen, der Leser drückt dem Bösewicht die Daumen.« Gustav Förster, Delmenhorster Kreisblatt 14.02.2012

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Ulrich Baron berichtet genüsslich von diesem neuerlichen Parker-Krimi aus der Feder des mittlerweile verstorbenen Autors Richard Stark. Nach einem missglückten Einbruch kommt Parker in den Knast, wo er naturgemäß nicht lange bleiben will. Und prompt lässt er sich zu einem weiteren Einbruch überreden. Was den Rezensenten besonders für diesen Berufsganoven einnimmt, ist dessen instrumentelles Verhältnis zu Gewalt, Psychologie oder Empathie, Baron sieht in ihm quasi einen "Souverän des Verbrechens". Und auch die lakonische-schlichte Ausstattung des Hardboiled-Helden gefällt dem Rezensenten: "Keine Kinder, keine Hunde, keine Musik bei der Arbeit."

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.11.2009

Keine Kinder, keine Musik
Und Psychologie gibt’s auch nicht. Richard Starks Krimi „Das große Gold”
„Schon wieder ein Ausbruch”, sagt Parker. Sein Komplize Williams stimmt zu: „Dauernd brechen wir irgendwo aus. Und jetzt müssen wir diese Brenda rausholen.” Soweit das Handlungsprinzip dieses im Original folgerichtig „Outbreak” betitelten Krimis, das ein Paradoxon enthält, denn eigentlich hatten Parker und Williams einen Einbruch geplant. Während Williams nur eine Nebenrolle spielt, ist Parker ein Serienheld, an dessen von hymnischen Rezensionen begleiteten Neuentdeckung in Deutschland sich Richard Stark alias Donald E. Westlake (1933-2008) nicht lange freuen konnte. Er starb wenige Monate, nachdem der Zsolnay-Verlag mit „Fragen Sie den Papagei” einen ersten von nunmehr vier der gut zwei Dutzend Bände umfassenden Serie herausgebracht hatte. Der jüngste Roman dieser Edition, „Das große Gold”, ist im Original schon 2002 erschienen. Doch selbst da konnte der ausgekochte Berufsganove Parker bereits auf vierzig Dienstjahre zurückblicken. Erstmals trat er 1962 in „The Hunter” (auch „Point Blank” und „Payback”) auf.
Parker, der …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.11.2010

Im Schatten des Verbrechens

Es ist an der Zeit, die Parker-Romane von Richard Stark alias Donald Westlake endlich auch bei uns zu entdecken. Dieser einsame Jäger und Gejagte besitzt die Überwältigungskraft eines film noir und eines Comics.

Von Hanns Zischler

Ohne Vorankündigung geht es los. Ein Einbruch, eine Verfolgung, eine Hetzjagd, ein Ausbruch. Mit jedem neuen Parker-Roman von Richard Stark sieht der Leser sich umstellt, auf eine verschlagene Fährte gesetzt. Es gibt kein Zurück. Die Jagd hat immer schon begonnen, unabsehbar ist ihr Verlauf, und wenn sie mit der Erlegung der Beute endet, ist der Jäger erschöpft und neuen Gefahren ausgesetzt. Denn die Beute will gesichert, verwahrt und verteilt werden. Kaum vorhanden, weckt die Beute, Trophäe geworden, Begehrlichkeiten. Und der Jäger wird zum Gejagten.

Die Rede ist von Parker, ein Jäger im ausgewilderten Sinn des Wortes, ein Fährtenleser, Treiber und Wilddieb, ein unerkannter Gesetzloser. Habgier ist ein mächtiger Impuls, sie macht die tief vergrabenen, sicher verwahrten Reichtümer beweglich und reißt jene, die sich ihrer bemächtigen, in unabsehbare Verteilungskämpfe. …

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Richard Stark (Jahrgang 1933) ist eines von mehreren Pseudonymen des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake, dem Grandseigneur des amerikanischen Noir-Krimis.
Donald E. Westlake ist am 31.12.2008 im Alter von 75 Jahren verstorben.

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