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Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3
Kriminalroman
Aus d. Amerikan. v. Rudolf Hermstein
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Zsolnay
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 253 S.
- Seitenzahl: 253
- Parker-Trilogie Bd.3
- Best.Nr. des Verlages: 551/05479
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 128mm x 26mm
- Gewicht: 338g
- ISBN-13: 9783552054790
- ISBN-10: 3552054790
- Best.Nr.: 26366491
Leseprobe zu "Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3"
Produktbeschreibung zu "Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3"
Beschreibung
Leseprobe zu "Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3"
27.11.2010
Im Schatten des Verbrechens
Es ist an der Zeit, die Parker-Romane von Richard Stark alias
Donald Westlake endlich auch bei uns zu entdecken. Dieser einsame
Jäger und Gejagte besitzt die Überwältigungskraft eines film noir
und eines Comics.
Von Hanns Zischler
Ohne Vorankündigung geht es los. Ein Einbruch, eine Verfolgung,
eine Hetzjagd, ein Ausbruch. Mit jedem neuen Parker-Roman von
Richard Stark sieht der Leser sich umstellt, auf eine verschlagene
Fährte gesetzt. Es gibt kein Zurück. Die Jagd hat immer schon
begonnen, unabsehbar ist ihr Verlauf, und wenn sie mit der Erlegung
der Beute endet, ist der Jäger erschöpft und neuen Gefahren
ausgesetzt. Denn die Beute will gesichert, verwahrt und verteilt
werden. Kaum vorhanden, weckt die Beute, Trophäe geworden,
Begehrlichkeiten. Und der Jäger wird zum Gejagten.
Die Rede ist von Parker, ein Jäger im ausgewilderten Sinn des
Wortes, ein Fährtenleser, Treiber und Wilddieb, ein unerkannter
Gesetzloser. Habgier ist ein mächtiger Impuls, sie macht die tief
vergrabenen, sicher verwahrten Reichtümer beweglich und reißt jene,
die sich ihrer bemächtigen, in unabsehbare Verteilungskämpfe. …
Kundenbewertungen zu "Das Geld war schmutzig / Parker-Romane Bd.3"
Bewertung von Tuppi am 15.07.2011
Parker ist mit seiner Freundin Claire auf dem Weg nach den Geldscheinen aus seinem letzten Raubüberfall zu schauen. Da die Scheine nummeriert sind, möchte er sie ins Ausland schaffen um den Bankenkreislauf zu umgehen. Aber er ist nicht alleine hinter dem Geld her, seine beiden Komplizen wollen es ebenfalls holen. Und Polizisten, FBI und Kopfgeldjäger sind auch auf der Suche danach.
Das Buch hat etwas sonderbar angefangen. Als würde ich mitten in ein Geschehen hineinplatzen und hätte den Anfang verpasst. Auch sehr seltsam fand ich, dass Parker scheinbar keinen Vornamen besaß, während alle übrigen Beteiligte sowohl Vor- als auch Nachnamen hatten. Es handelt sich bei diesem Buch um den dritten Band in der Parker-Reihe und ich bin mir nicht sicher, ob die beiden vorherigen Bände wichtig für das Verständnis gewesen wären, denn scheinbar ging es im vorigen Band um diesen Überfall. Das Buch ist in 4 Teile gegliedert und jeder Teil hat mehrere Kapitel. Leider konnte ich keinen Sinn in den Unterteilungen entdecken. Der Schreibstil ist sehr einfach und es gibt keine langen Sätze. Ich konnte mir die einzelnen Figuren und die Umgebung gut vorstellen. Die Story war an sich auch nachvollziehbar und schlüssig, aber zwischendurch auch etwas langatmig. Es wurde aus Sicht von Parker erzählt und das Ende war etwas abrupt und offen.
Bewertung von sabatayn76 am 11.08.2010
Inhalt:
Parker ist nach seinem letzten Überfall um 2,2 Millionen Dollar reicher. Doch leider liegt das Geld noch in seinem ursprünglichen Versteck, und eine Bergung ist aufgrund des hohen Polizeiaufkommens eher schwierig. Parker und seine Freundin Claire quartieren sich schließlich in der Nähe des Geldverstecks in einer Pension ein und warten auf eine günstige Gelegenheit, sich das Geld zu schnappen und zu verschwinden. Damit sind sie allerdings nicht allein, denn auch andere Personen haben - berechtigterweise - Interesse an den Millionen.
Mein Eindruck:
'Das Geld war schmutzig' ist der dritte Teil der Parker-Trilogie und war mein erstes Buch von Richard Stark - vielleicht bin ich deshalb nicht recht in die Geschichte hinein gekommen. Der Roman liest sich sehr schnell und flüssig, hat mich aber sonderbar unbeteiligt zurück gelassen. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass ich die ersten beiden Bände nicht kenne, obwohl ich beim Lesen nicht das Gefühl hatte, dass mir wichtige Informationen fehlen. Alles in allem hat mir zwar Starks Stil gefallen und die kurzen Kapitel haben mich stets zum Weiterlesen motiviert, aber wirklich gefesselt hat mich das Buch nicht. Vielleicht versuche ich mich irgendwann an den ersten beiden Romanen.
Mein Resümee:
Wahrscheinlich ist es besser, beim ersten Band der Reihe zu beginnen und die Parker-Trilogie chronologisch zu lesen. Mich hat Richard Stark leider nicht begeistern können.
Bewertung von anyways aus greifswald am 12.03.2010
Fazit: Ich war mehr als enttäuscht.Diese vielen losen Handlungsstränge sind mir ja schon beim Leseeindruck aufgefallen und ich nahm an, das das Buch den Lesestoff flüssiger rüberbringt. Aber weit gefehlt, es geht weiter holpernd und stolpernd durch die Story.Es werden viel zu viele Personen aufgeführt, die völlig nebensächlich für die Handlung sind.Und zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, einer Aufzählung statt eines Romans zu folgen. Schade!
Bewertung von kleinfriedelchen aus Berlin am 10.11.2009
Um die Lage unauffällig zu sichten, mietet er sich mit seiner Freundin Claire in einer Pension ein. Doch die Wiederbeschaffung der Beute ist gar nicht so leicht: einer seiner Kumpanen wurde von der Polizei gefasst und hat bei seiner Flucht einen Polizisten erschossen, wodurch die Suche nach den Dieben nur noch verschärft wurde. Straßensperren und Fahndungsposter machen Parker das Leben schwer. Zusammen mit seinem anderen Kumpel McWhitney und einer Kopfgeldjägerin gelingt es ihnen schließlich, das Geld aus der Kirche zu holen. Aber auch einige andere zwielichte Gestalten wollen das Geld für sich haben.
Die Schlinge um Parker beginnt sich weiter zuzuziehen, als auch noch ein übereifriger Journalist meint, ihn gesehen zu haben und auch die Vermieterin ihn auf den Fahndungspostern wiedererkennt.
Gegen Ende hin kam es mir so vor, als wäre die Geschichte mit diesem Band noch nicht abgeschlossen. Gut, sie haben das Geld, aber was passiert nun?
Was von der Handlung her eigentlich recht spannend ist, kam irgendwie nicht ganz in die Gänge. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weshalb man sich oft einiges dazu denken muss. Auch waren manche Gedankenzüge der Charaktere für mich nicht nachvollziehbar.
Es ist zwar nicht zwingend notwendig, die Vorgänger der Trilogie gelesen zu haben, aber hilfreich wäre es schon. Ich hatte oft das Gefühl, nicht genau zu verstehen, worüber die Buchcharaktere gerade reden. Man erfährt aber trotzdem in groben Zügen von dem Raub.
Schön an dieser Ausgabe war die Einleitung am Anfang, die einen Überblick über die Parker-Romane gibt.
Bewertung von kockritz aus Dresden am 25.08.2009
Nach einem Überfall auf einen Geldtransporter müssen Parker und seine Partner sich erst einmal von dem Geld trennen. Sie verstecken es in der Nähe des Ortes des Verbrechens. Leider wird kurz darauf einer von Ihnen gefasst. Erkann zwar entfliehen, bildet jetzt aber ein Sicherheitsrisiko.
Der "Thriller" behandelt nicht die Thematik des Überfalls, sondern die auftretenden Probleme danach, wobei besonders das Geld im Vordergrund steht. Wenige Krimis zeigen die Komplikationen der Geldwäsche, der neuen Identitätsbeschaffung und das Umgehen mit dem wachsenden Druck. Leider wird nur all zu deutlich, dass auch unter Gaunern kein Vertrauen herrscht. Das Buch beinhaltet keine halsbrecherischen Verfolgungsjadgen und keinen Showdown mit der Polizei. Im Gegenteil, die Staatsgewalt wird eher als inkompetent dargestellt. Das Ende kommt überraschend und ist als solches auch nicht wirklich erkennbar. Ich war mit dem Buchschluss unzufrieden. Nichts schien für mich geklärt zu sein.
Jetzt bin ich kein Parker-experte und kann daher nicht beurteilen, ob so ein offener Schluss typisch ist, damit die nächste Geschichte genau an dieser Stelle einsetzen kann. Dennoch - falls dies der Fall sein sollte - erschwert eine solche Schreibart das Lesevergnügen. Es werden Erwartungen geweckt, die noch nicht mal ansatzweise erfüllt werden.
Bewertung von Silke B. aus Köln am 19.08.2009
Und doch schafft es Richard Stark, dass man sich beim lesen dabei ertappt, Parker die Daumen zu drücken. Sich zu wünschen, dass er der Polizei abermals entkommen kann und er am Ende als Gewinner da steht.
Als Figur ist Parker einfach herrlich und so kann ich mir gut vorstellen, dass es um ihn herum eine ganze Buchreihe gibt. Bisher habe ich noch keinen weiteren Parker-Krimi gelesen, aber vielleicht werde ich noch mal zu einem der späteren Bücher greifen. Obwohl der Autor Richard Stark bereits verstorben ist, sollen weitere Bücher auf dem Deutschen Markt heraus gegeben werden.
Was mir an „Das Geld war schmutzig“ jedoch fehlte, ist die Spannung.
Ich fand die Geschichte sehr durchschaubar und ohne wirkliche Spannungsbögen. So hangelte ich mich beim Lesen von Kapitel zu Kapitel und war auch längeren Pausen nicht abgeneigt. Vielleicht ist diese Gemächlichkeit aber auch genau das Merkmal dieser Parker Krimis, die ohne Effekthascherei und spritzendes Blut auskommen. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch auch vor allem an Freunde von klassischen Kriminalromanen.
Bewertung von S.L aus KL am 04.08.2009
Positiv fand ich an dem Buch, dass es immer kurze Kapitel waren. Aber ansonsten fand ich das Buch furchtbar langweilig. Nach der Leseprobe hatte ich etwas mehr Spannung erwartet und mehr Action. Es war der erste Krimi aus der Parker-Reihe die ich gelesen habe, aber ich glaube nicht, daß ich noch weitere lesen werde!
Bewertung von hasewue am 03.08.2009
Dabei werden sie nicht nur von der Polizei verfolgt und gejagt, sondern auch von diversen anderen Verbrechern, die etwas von der Beute abhaben wollen.
Richard Stark schreibt sehr nüchtern und gefasst, teilweise auch sarkastisch und humorvoll. Parker wirkt trotz seiner Kälte und Skrupellosigkeit sympathisch auf den Leser.
Dennoch schafft Stark es nicht richtige Spannung in seinem Buch „Das Geld war schmutzig“ aufkommen zu lassen. Man ist nicht wirklich gelangweilt oder genervt, aber auch nicht gefesselt oder begeistert.
Verwirrend war auch oft für mich die verschiedenen Personen, die in der Geschichte mitspielten. Man verlor leicht den Überblick.
Letztendlich ist die „Parker – Reihe“ ganz nett und sicherlich auch lesenswert, wenn sie mich vom Spannungspotential bisher noch nicht überzeugen konnte!
3 von 5 Sternen!
Bewertung von kiki aus norddeutschland am 02.08.2009
Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.07.2009
Um den Einstieg Nicht-Parker-Lesern zu erleichtern, hat das Buch einige Vorworte zu den ersten beiden Geschichten. Damit lässt sich die Handlung auch ohne Vorkenntnisse verstehen.
In kurzen und kurzweiligen Kapiteln lässt der Autor den Gangster Parker eine Lösung für sein Problem, nun ja, zumindest suchen. Der Schreibstil ist intelligent und recht flüssig, wobei das Springen zwischen verschiedenen Zeitebenen gelegentlich einen kleinen Stolperstein dazwischen schiebt.
Für meinen Geschmack ist das Buch zu sehr serienlastig. Auch mit Einstiegserleichterung sind Vorkenntnisse eindeutig besser und auch am Ende des Buches bleibt ein Cliffhanger. Trotzdem mal was völlig anderes zu den Standardkrimis und definitiv ein Lesevergnügen.
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17.09.2009
Einen "unnachahmlichen, kalten Stil, gesättigt von
schwärzestem Humor", bescheinigt Rezensent Tobias Gohlis dem
Krimiautor Richard Stark auch in seinem 27. Roman, dem letzten
Roman, wie Gohlis weiß, da Stark, der mit bürglichen Namen Donald
Westlake heißt, Neujahr 2008 verstorben ist. Mehr noch als am Stil
Starks hat Gohlis einen Narren am Helden Parker gefressen, einem
furchtlosen und lässigen Verbrecher ohne Makel, dessen Pläne - hier
der Überfall eines Geldtransports - einzig an der kontinuierlichen
Gier seiner Komplizen scheitern. Gohlis schwärmt von Parker als
einem "Traummann" und "Utilitaristen reinsten
Wassers", den er als Spitzenkandidat der FDP sogar wählen
würde.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Die Romane Starks sind ein Phänomen. ... Sein Stil ist unnachahmlich, kalt, gesättigt von schwärzestem Humor." (Tobias Gohlis, Die Zeit, 17.09.09)
Autorenporträt zu "Richard Stark"
Richard Stark (Jahrgang 1933) ist eines von mehreren Pseudonymen
des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald
E. Westlake, dem Grandseigneur des amerikanischen
Noir-Krimis.
Donald E. Westlake ist am 31.12.2008 im Alter von 75 Jahren
verstorben.
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