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Bewertung von Njamf1 aus Deutschland am 11.08.2010 ***** sehr gut
Gut, besser, N. D. Wilson :)

Was soll ich sagen, nach einem für meine Verhältnisse recht schleppenden Anfang, hat die Story mich überzeugt.

An manchen Stellen empfand ich das Buch etwas zu langatmig und an einigen zu kurz und somit nicht immer schlüssig, aber alles in allem ein gelungenes Buch, voller Spannung und einem Ende, das man nicht unbedingt absehen konnte.


Der Junge Henry York wird zu seinen Verwandten in ein Dorf namens Henry geschickt, nachdem seine Eltern bei einer Fahrradreise entführt worden sind. Eine große Summe Lösegeld wird gefordert.

Diese Geschichte bildet aber nur den Rahmen und dient zum Verständnis, warum Henry bei seinen Verwandten untergebracht werden muss. Gleichzeitig baut sie komplex ein Bild von Henry als den Angsthasen auf. Ich hoffe, dass in dem zweiten Teil wieder etwas auf diese Eigenheiten –einen Schutzhelm für den Sportunterricht ;)- eingegangen wird.

Jedenfalls erlebt Henry mit seiner Cousine Henrietta und im Endeffekt mit der ganzen Familie ein magisches Abenteuer, das das große Familiengeheimnis aufdeckt bzw. ankratzt.

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Bewertung von nothing.to.say aus Pullach im isartal am 23.07.2010 ***** sehr gut
Als Henry Yorks Eltern gekidnappt werden, zieht er (solange bis das mit seinen Eltern geklärt ist) zu seiner Tante Dotty, seinem Onkel Frank und seinen drei Cousinen nach Henry, in Kansas. Dort wohnt er auf dem Dachboden, wo sich ein großes Geheimnis versteckt. Als er dann mit seinem Taschenmesser den Putz von der ganzen Wand gekratzt hatte, kommt er hinter das Geheimnis: Hinter dem Putz liegen 99 sehr verschiedene Türen und hinter jeder einzelnen Tür liegt eine andere Welt!!!!! Henry will das Geheimnis dieser Welten aufklären. Auf welche Antwort er dabei stößt, muss man selber lesen......
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, denn es ist eine schöne Geschichte. Doch leider wird bis zum Schluss nicht das GANZE Geheimnis aufgeklärt.
Ich würde es dennoch weiter empfehlen, und zwar denen, die Lust auf ein gutes Buch haben.

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Bewertung von Schaufelwurf aus MD am 25.01.2010 ***** ausgezeichnet
Das perfekte Buch um in der Badewanne zu relaxen und zu lachen! ... wenn nur das Wasser nicht so schnell kalt werden würde ...
Dieses Buch ist super spannend und lustig geschrieben. Wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen nur um endlich zu wissen wie es ausgeht! Jetzt weiss ich es .... es lohnt sich!

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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 11.01.2010 ***** ausgezeichnet
„Jemand hat sie versteckt. Sie sollen geheim bleiben. Wir müssen sie öffnen und herausfinden weswegen.“ (Seite 94)

Henry York verbringt seine Ferien in „Henry“, einem kleinen Ort in Kansas, bei seinem Onkel Frank und seiner Tante Dotty. Der Besuch bei den Verwandten ist eigentlich eher unfreiwillig, denn Henrys Eltern wurden während einer beruflichen Reise entführt und seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Henrys drei Cousinen und sein eigenes Zimmer unter dem Dachboden erleichtern ihm den Start in seine Ferien von dem er anfangs nicht ahnt, welche Abenteuer sie für ihn bereit halten.
Eines nachts wacht Henry auf, weil ein wenig Putz von der Wand auf sein Gesicht gebröckelt ist und als er näher hin sieht, bemerkt er, dass sich hinter dem Putz etwas verbirgt. Eine Art Schranktür oder Schublade. Mithilfe seines neuen Messers legt er das Türchen frei und entdeckt einige weitere. Nach mehrern Tagen hat er die ganze Wand vom Putz befreit und 99 verschiedene Türen frei gelegt. Einige wenige von ihnen lassen sich problemlos öffnen, aber ihr Inhalt ist irgendwie merkwürdig, es scheint als könne man in andere Räume sehen, dabei ist die Wand eine Außenwand des Hauses und dahinter liegt in einigen Metern Tiefe der Garten. Natürlich bleibt seine Aktion bei den Mädchen im Haus nicht unbemerkt und die älteste Schwester Henrietta wird schnell zu Henrys Komplizin. Die Wand in Henrys Zimmer ist allerdings nicht das einzig Myteriöse am Haus der Familie, doch was die seit zwei Jahren verschlossene Tür des verstobenen Großvaters mit der Sache zu tun hat, erschließt sich nur langsam...

Dass das Geheimnis der 100 Pforten der Auftakt zu einer Trilogie ist, merkt man beim Lesen sehr deutlich. Die Charaktere und die Situation in der die Geschichte spielt, werden detailliert beschrieben und eine solide Basis für die spannende Grundidee der magischen Türen geschaffen. Man erlebt mit, wie Henry sich einlebt und dann versucht dem Geheimnis der Türchen auf die Schliche zu kommen. Schnell wird ihm klar, dass diese nicht immer etwas Gutes verbergen und der Reiz dessen, was man eben nicht sieht, überträgt sich eins zu eins auf den Leser. Trotz der zunächst ruhigen Erzählweise kommt keine Langeweile auf, denn auch wenn manche Episoden eingeschoben werden um die Spannung zu halten, so kommt der Verlauf der Geschichte doch realistisch rüber und so wartet man eben auch als Leser so lange mit den beiden Kindern, bis die Eltern mal wieder aus dem Haus sind und die Kratzgeräusche sie nicht verraten. Als die Geschichte dann so richtig Fahrt aufnimmt und Henry und Henrietta mehr und mehr über die Funktionsweise der Fächer erfahren, muss man als Leser schon an einigen Stellen ziemlich gut mitdenken, um nicht den Faden zu verlieren. Am Anfang des Buches werden Fäden gesponnen, die gegen Ende zwar zusammen laufen und vorerst enden, aber keinen endgültigen Abschluss der Geschichte bilden.
Einziges kleines Manko an der Geschichte ist der Erzählstrang, in dem Henry mehr über seine Eltern und seine eigene Herkunft erfährt. Hier fragt man sich doch, ob ein Junge seines Alters nicht anders auf die Neuigkeiten reagieren würde.

Fazit:
Eine tolle Idee toll umgesetzt. Man muss unbedingt wissen wie es mit den Pforten weiter geht!

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