Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1 - Wilson, N. D.

Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1

N. D. Wilson 

Gebundenes Buch
 
6 Kundenbewertungen
  ausgezeichnet
Führen wir nicht mehr
Nicht lieferbar
10 Angebote ab € 1,10


Andere Kunden interessierten sich auch für

Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1

Eine abenteuerliche Reise in 100 magische Welten

Als der 12-jährige Henry York zur Familie seines Onkels zieht, findet er das düstere alte Haus ziemlich gruselig. Und als immer wieder seltsame Dinge geschehen, beginnt er nachzuforschen und macht eines Nachts eine unglaubliche Entdeckung: Hinter dem Putz an der Wand seines Zimmers verbergen sich 100 Pforten - magische Portale, die in 100 fremde Welten führen. Aufgeregt öffnen Henry und seine Cousine Henrietta ein Tor nach dem anderen. Doch nicht alle dieser magischen Zauberreiche sind so friedlich wie es zunächst scheint - hinter einigen Toren lauern gefährliche Hexen und Dämonen, die den Kindern den Rückweg in ihre Welt verwehren ...

Ein mächtiger Gong erfüllte die Kammer und ließ Henry erzittern. Etwas stieß ihn von hinten. 'Dieser Weg', sagte eine unheimliche Stimme, 'war viele Jahre lang verschlossen. Nenne deinen Namen!' Henry antwortete nicht. 'Nenne deinen Namen!', sagte die Stimme noch einmal. 'Das kann ich nicht' , sagte Henry. Die Stimme lachte und sagte etwas, das Henry das Blut in den Adern gefrieren ließ...

Ein bezauberndes Kinderbuch voller Fantasie und sprühender Einfälle.

"N. D. Wilsons erster Roman für junge Leser ist ein bemerkenswertes Abenteuer, eine Reise in die Dunkelheit und die Rückkehr ins Licht." - Publishers Weekly

"Eine bezaubernde fantastische Geschichte, die mit überraschenden Einfällen und starken Helden beeindruckt." - Kirkus Review


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 347 S.
  • Seitenzahl: 347
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 560g
  • ISBN-13: 9783570137505
  • ISBN-10: 3570137503
  • Best.Nr.: 25622939
N.D. Wilson, geb. 1978, entdeckte bereits früh seine Liebe zur Sprache und zu magischen Geheimnissen, studierte Geisteswissenschaften in Annapolis und unterrichtet heute Literatur und Klassische Rhetorik am New Saint Andrews College in Moscow, Idaho. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in einem alten Haus und schreibt kulturwissenschaftliche Essays und Bücher für Kinder.

Leseprobe zu "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1 zu blättern!



Leseprobe zu "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1"

PDF anzeigen

Die Stadt Henry in Kansas ist eine heiße Stadt. Und sie ist eine kalte Stadt. Sie ist eine so stille Stadt, dass man von Zeit zu Zeit hören kann, wie eine Fliege versucht, durch das Fenster des geschlossenen Antiquitätenladens auf der Hauptstraße zu fliegen. Niemand weiß heute mehr, wem dieser Antiquitätenladen gehört. Wenn man aber seine Nase an die Scheibe drückt, wie die Fliege, sieht man, dass der Besitzer, wer auch immer er sein mag, außer einer großen Auswahl an Wagenrädern nicht viel zu bieten hat. Ja, Henry ist eine stille Stadt. Allerdings gibt es ab und zu Tornados. Wenn der Wind einmal bläst, denkt man, er würde nie mehr aufhören. Und wenn er dann doch aufgehört hat, kann man sich nicht vorstellen, dass er irgendwann einmal wieder anfängt.

Es gibt einen Busbahnhof in Henry. Er liegt aber nicht an der Hauptstraße. Er liegt einen Block weiter Richtung Norden; die Stadtväter hatten damals keinen zusätzlichen Verkehr gewollt. Der Busbahnhof hat bei einem Tornado vor fünfzehn Jahren ein Drittel seines Dachs eingebüßt. Im selben Sommer hat ein Feuerwerkskörper in den Toiletten ein Feuer verursacht. Der Schaden ist zwar niemals behoben worden, aber der Stadtrat achtet darauf, dass das Gebäude jedes Jahr frisch gestrichen wird, und zwar immer in grellen Swimmingpool-Farben. Graffiti gibt es überhaupt keine. Die Sprayer müssten auch erst mehr als zwanzig Meilen weit fahren, um überhaupt an Farbdosen heranzukommen.

Hier und da verirrt sich ein Bus in die Stadt und hält an dem teilweise überdachten grellbunten Busbahnhof mit den angekokelten Toiletten. In Henry freut man sich immer, wenn der Bus kommt. Solche Ereignisse sind selten.

An jenem Tag, dem Tag, an dem unsere Geschichte beginnt, gab es berechtigte Hoffnungen darauf, dass ein Bus halten würde. Familie Willis bekam Besuch von ihrem Neffen, und Mr. und Mrs. Willis standen am Bordstein und erwarteten seine Ankunft.

Mrs. Willis war furchtbar nervös und stieg in einem fort vom Bordstein herunter und wieder hinauf, als wenn sie darauf wartete, dass dieser Bus sie zurück in ein Leben voll Grundschule und Gummitwist bringen würde. Eigentlich hatte sie ihr bestes Kleid anziehen wollen - so wie ihre Mutter es auch getan hätte -, aber sie wusste nicht, welches ihrer Kleider ihr bestes war, oder wonach sie es hätte auswählen sollen. Es war sogar möglich, dass sie gar kein bestes Kleid besaß.

Darum hatte sie es bei Jogginghose und T-Shirt belassen. Sie war in der Küche beim Einmachen gewesen, und trotz ihrer nachlässigen Kleidung sah sie nett aus. Ihr Gesicht war vom Dampf gerötet und fröhlich, und ihr braunes Haar, das normalerweise nach hinten gekämmt und zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war, trug sie nun offen. Wenn man heute nahe genug an sie herankam (wie es ja der Fall sein würde, wenn sie ihren Neffen in die Arme nahm), roch sie recht intensiv nach Pfirsich. Sie war von mittlerer Statur, in jeder Hinsicht, und wurde von ihren Freunden Dotty genannt, Dots von ihrem Ehemann und Mrs. Willis von allen anderen.

Dotty war bei den Leuten beliebt. Es hieß, sie sei interessant. Das sagte man von ihrem Ehemann eher selten. Man fand, Mr. Willis sei mickrig, und das meinten die Leute nicht nur körperlich. Sie meinten mickrig auf jede Weise und in jeglicher Hinsicht. Dotty aber sah in ihrem Mann mehr als nur das Mickrige und sie liebte ihn. Darüber hinaus schien sich Frank Willis für nicht allzu viel zu interessieren.

Mrs. Willis hörte plötzlich auf, den Bordstein hinauf- und herunterzusteigen, und trat einen Schritt zurück. Auf der Schnellstraße glitzerte etwas. Der Bus kam. Sie stieß Frank an und deutete in die Richtung, doch er schien es nicht mitzubekommen.

Der Henry, der im Bus saß, war ein ganz normaler zwölfjähriger Junge, der in einem langsamen Bus aus Boston saß und sich darauf vorbereitete, eine Tante und einen Onkel wiederzusehen, denen er das letzte Mal im Alter von vier Jahren begegnet war.

Er freute sich nicht gerade auf das Wiedersehen mit Tante Dotty und Onkel Frank. Nicht weil er sie irgendwie nicht gemocht hätte. Doch bislang hatte er ein Leben geführt, in dem er gelernt hatte, sich auf gar nichts zu freuen.

Der Bus hielt mit einem Schwall metallischer Grunzlaute. Henry ging nach vorn, verabschiedete sich von einer redseligen Mitreisenden und trat auf den Bürgersteig hinaus in eine atemberaubende Dieselwolke. Der Bus fuhr wieder an und der Gestank verzog sich. Plötzlich fühlte Henry, wie er heftig von jemandem umarmt wurde, der ziemlich weich war und dabei nicht allzu groß, und er roch, dass der Dieselgeruch einem Pfirsichduft gewichen war. Jetzt fasste ihn seine Tante an den Schultern. Ihr Lächeln verflog und sie wurde plötzlich ernst.

"Das mit deinen Eltern tut uns beiden furchtbar leid", sagte sie. Dabei blickte sie ihn so intensiv an, dass Henry fast nicht mehr wegsehen konnte. "Aber wir freuen uns, dass du zu uns kommst. Deine Cousinen sind schon ganz aufgeregt."

Jemand schlug Henry auf die Schulter. Er blickte auf.

"Jawoll", sagte Onkel Frank. Er sah dem Bus hinterher, der sich langsam entfernte. "Der Truck steht da drüben", fügte er hinzu und machte eine Bewegung mit dem Kopf.

Onkel Frank trug Henrys Seesack, während Tante Dotty, einen Arm fest um Henrys Schulter geschlungen, mit ihm zum Truck ging. Es war ein alter Truck. Vor Jahrzehnten mochte er mal ein Ford gewesen sein. Dann hatte man ihn als Handwerksprojekt einer High-school-Klasse in Henry überlassen. Und schließlich hatte Onkel Frank ihn einem Spendensammler für das Schuljahresabschlussfest abgekauft. Der Truck hatte die Farbe von schmutzigem Braun, wie Schlamm, der sich normalerweise auf dem Grund eines Tümpels verbirgt und der meist nur von Blutegeln und anspruchslosen Fröschen als attraktiv empfunden wird. Es war der Schulklasse nicht gelungen, die größeren Räder anzuschaffen, von denen sie eigentlich geträumt hatte. Daher hatten sie einfach nur die Karosserie des Trucks so weit angehoben, wie der Hersteller es erlaubte. Der Gesamteindruck war entsetzlich wackelig. Henrys Seesack wurde auf die Ladefläche des Trucks geworfen.

"Du musst draufklettern", sagte Onkel Frank und deutete auf die Ladefläche.


Kundenbewertungen zu "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen   ausgezeichnet)
  ausgezeichnet
 
(3)
  sehr gut
 
(3)
  gut
  weniger gut
  schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Waschi aus Kronach am 30.03.2013   sehr gut
In dem Buch geht es um einen 12jährigen Jungen namens Henry. Seine Eltern sind entführt worden und deshalb zieht er erstmal zu seinem Onkel Frank und zu seiner Tante und zu ihren Töchtern (Penelope, Henrietta und Anastasia). Das Haus kommt ihm ziemlich merkwürdig und ein bisschen gruselig vor aber sonst fühlt er sich hier sehr wohl und schon fast wohler als bei seinen Eltern. Er hat gar nichts mehr dagegen dass sie eine Weile weg sind und genießt die Zeit wenn er mit den Nachbarn Baseball spielen kann. Schon bald bemerkt er, dass in seinem Zimmer unter dem Dach hinter dem Putz an der Wand Türen sind. Mit einem Messer kratzt er den Putz ab und findet 99 Türen. Er versucht die natürlich zu öffnen aber das klappt erst nicht. Dann schafft er es aber mit Henrietta zusammen und sie blicken in diese geheimnisvollen Türen die in andere Welten führen. Hinter manche Türen hätte er lieber nicht geschaut denn dahinter warten böse Wesen wie eine Hexe und Dämonen. Besonders gefährlich wird es als Henry in das Zimmer des Großvaters der Familie geht, der schon ein paar Jahre tot ist und diese Tür war bisher immer verschlossen. Es kommen auch Familiengeheimnisse heraus.
Ein richtiges Ende hat die Geschichte nicht weil es noch mehrere Bände gibt. An manchen Stellen ist das Buch wirklich unheimlich und deshalb würde ich es nicht an Kinder unter 10 Jahren empfehlen. Es hat 350 Seiten und ist daher eher etwas für Kinder die gerne lesen und auch ein bisschen dickere Bücher mögen. An manchen Stellen kann ich mich nicht so gut in Henry hineinversetzen, es gab schon Bücher bei denen ich mehr mit den Hauptfiguren mitgefühlt habe. Daher ist das auch nicht mein Lieblingsbuch geworden und ich weiß noch nicht ob ich mir die beiden anderen Bände noch von meinen Eltern wünschen werde. Der Einband sieht sehr spannend aus und zeigt die einzelnen Fächer die Henry in seinem Zimmer findet und freikratzt. Für Kinder die gerne Fantasy-Bücher lesen und es etwas gruselig mögen, ist das Buch genau richtig. Ich gebe ihm die Note 2-3.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Selina aus Berlin am 23.01.2013   ausgezeichnet
Henry York ist 12 Jahre alt und wohnt zurzeit bei seinem Onkel und seiner Tante in henry in Kansas, da seine Eltern im Urlaub entführt wurden. Doch dann entdeck Henry, zusammen mit seiner cousine Henrietta 100 geheimnissvolle Pforten in seinem Zimmer. Durch sie kann er an verschiedene Orte in unterschiedlichen Welten reisen.
Ich finde das Buch gut. Ich kann so, genauso wie Henry, in andere Welten eintauchen. Und der zweite Teil ist nicht weniger interessant, denn dort lüftet Henry schließlich das Geheimniss seiner Herkunft.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Njamf1 aus Deutschland am 11.08.2010   sehr gut
Gut, besser, N. D. Wilson :)

Was soll ich sagen, nach einem für meine Verhältnisse recht schleppenden Anfang, hat die Story mich überzeugt.

An manchen Stellen empfand ich das Buch etwas zu langatmig und an einigen zu kurz und somit nicht immer schlüssig, aber alles in allem ein gelungenes Buch, voller Spannung und einem Ende, das man nicht unbedingt absehen konnte.


Der Junge Henry York wird zu seinen Verwandten in ein Dorf namens Henry geschickt, nachdem seine Eltern bei einer Fahrradreise entführt worden sind. Eine große Summe Lösegeld wird gefordert.

Diese Geschichte bildet aber nur den Rahmen und dient zum Verständnis, warum Henry bei seinen Verwandten untergebracht werden muss. Gleichzeitig baut sie komplex ein Bild von Henry als den Angsthasen auf. Ich hoffe, dass in dem zweiten Teil wieder etwas auf diese Eigenheiten –einen Schutzhelm für den Sportunterricht ;)- eingegangen wird.

Jedenfalls erlebt Henry mit seiner Cousine Henrietta und im Endeffekt mit der ganzen Familie ein magisches Abenteuer, das das große Familiengeheimnis aufdeckt bzw. ankratzt.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von nothing.to.say aus Pullach im isartal am 23.07.2010   sehr gut
Als Henry Yorks Eltern gekidnappt werden, zieht er (solange bis das mit seinen Eltern geklärt ist) zu seiner Tante Dotty, seinem Onkel Frank und seinen drei Cousinen nach Henry, in Kansas. Dort wohnt er auf dem Dachboden, wo sich ein großes Geheimnis versteckt. Als er dann mit seinem Taschenmesser den Putz von der ganzen Wand gekratzt hatte, kommt er hinter das Geheimnis: Hinter dem Putz liegen 99 sehr verschiedene Türen und hinter jeder einzelnen Tür liegt eine andere Welt!!!!! Henry will das Geheimnis dieser Welten aufklären. Auf welche Antwort er dabei stößt, muss man selber lesen......
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, denn es ist eine schöne Geschichte. Doch leider wird bis zum Schluss nicht das GANZE Geheimnis aufgeklärt.
Ich würde es dennoch weiter empfehlen, und zwar denen, die Lust auf ein gutes Buch haben.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Schaufelwurf aus MD am 25.01.2010   ausgezeichnet
Das perfekte Buch um in der Badewanne zu relaxen und zu lachen! ... wenn nur das Wasser nicht so schnell kalt werden würde ...
Dieses Buch ist super spannend und lustig geschrieben. Wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen nur um endlich zu wissen wie es ausgeht! Jetzt weiss ich es .... es lohnt sich!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 11.01.2010   ausgezeichnet
„Jemand hat sie versteckt. Sie sollen geheim bleiben. Wir müssen sie öffnen und herausfinden weswegen.“ (Seite 94)

Henry York verbringt seine Ferien in „Henry“, einem kleinen Ort in Kansas, bei seinem Onkel Frank und seiner Tante Dotty. Der Besuch bei den Verwandten ist eigentlich eher unfreiwillig, denn Henrys Eltern wurden während einer beruflichen Reise entführt und seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Henrys drei Cousinen und sein eigenes Zimmer unter dem Dachboden erleichtern ihm den Start in seine Ferien von dem er anfangs nicht ahnt, welche Abenteuer sie für ihn bereit halten.
Eines nachts wacht Henry auf, weil ein wenig Putz von der Wand auf sein Gesicht gebröckelt ist und als er näher hin sieht, bemerkt er, dass sich hinter dem Putz etwas verbirgt. Eine Art Schranktür oder Schublade. Mithilfe seines neuen Messers legt er das Türchen frei und entdeckt einige weitere. Nach mehrern Tagen hat er die ganze Wand vom Putz befreit und 99 verschiedene Türen frei gelegt. Einige wenige von ihnen lassen sich problemlos öffnen, aber ihr Inhalt ist irgendwie merkwürdig, es scheint als könne man in andere Räume sehen, dabei ist die Wand eine Außenwand des Hauses und dahinter liegt in einigen Metern Tiefe der Garten. Natürlich bleibt seine Aktion bei den Mädchen im Haus nicht unbemerkt und die älteste Schwester Henrietta wird schnell zu Henrys Komplizin. Die Wand in Henrys Zimmer ist allerdings nicht das einzig Myteriöse am Haus der Familie, doch was die seit zwei Jahren verschlossene Tür des verstobenen Großvaters mit der Sache zu tun hat, erschließt sich nur langsam...

Dass das Geheimnis der 100 Pforten der Auftakt zu einer Trilogie ist, merkt man beim Lesen sehr deutlich. Die Charaktere und die Situation in der die Geschichte spielt, werden detailliert beschrieben und eine solide Basis für die spannende Grundidee der magischen Türen geschaffen. Man erlebt mit, wie Henry sich einlebt und dann versucht dem Geheimnis der Türchen auf die Schliche zu kommen. Schnell wird ihm klar, dass diese nicht immer etwas Gutes verbergen und der Reiz dessen, was man eben nicht sieht, überträgt sich eins zu eins auf den Leser. Trotz der zunächst ruhigen Erzählweise kommt keine Langeweile auf, denn auch wenn manche Episoden eingeschoben werden um die Spannung zu halten, so kommt der Verlauf der Geschichte doch realistisch rüber und so wartet man eben auch als Leser so lange mit den beiden Kindern, bis die Eltern mal wieder aus dem Haus sind und die Kratzgeräusche sie nicht verraten. Als die Geschichte dann so richtig Fahrt aufnimmt und Henry und Henrietta mehr und mehr über die Funktionsweise der Fächer erfahren, muss man als Leser schon an einigen Stellen ziemlich gut mitdenken, um nicht den Faden zu verlieren. Am Anfang des Buches werden Fäden gesponnen, die gegen Ende zwar zusammen laufen und vorerst enden, aber keinen endgültigen Abschluss der Geschichte bilden.
Einziges kleines Manko an der Geschichte ist der Erzählstrang, in dem Henry mehr über seine Eltern und seine eigene Herkunft erfährt. Hier fragt man sich doch, ob ein Junge seines Alters nicht anders auf die Neuigkeiten reagieren würde.

Fazit:
Eine tolle Idee toll umgesetzt. Man muss unbedingt wissen wie es mit den Pforten weiter geht!

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1" von N. D. Wilson ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop


10 Marktplatz-Angebote für "Das Geheimnis der 100 Pforten / 100 Pforten Bd.1" ab EUR 1,10

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
deutliche Gebrauchsspuren 1,10 1,65 Banküberweisung gentania_lueta 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung nicoleroeben 100,0% ansehen
wie neu 1,80 1,65 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Topfblume 100,0% ansehen
wie neu 3,50 2,00 Banküberweisung leeranerin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,25 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne GbR 99,8% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,25 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne GbR 99,8% ansehen
gebraucht; mittelmäßig 4,50 2,50 PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Antiquariat BehnkeBuch 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,62 2,15 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung lordvaldemort 99,7% ansehen
wie neu 5,00 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) pepe+gaby 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 9,50 2,50 Banküberweisung, offene Rechnung, PayPal, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Modati/Buchland a.de 98,9% ansehen
Mehr von
Andere Kunden kauften auch