Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie -
Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: -, -,
Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung[...] Wird ein Blick auf
Statistiken geworfen, so wird ersichtlich, dass unter allen Berufen
im Lehrerberuf am häufigsten auf psychologische Behandlungen
zurückgegriffen wird. Bei genauerer Begutachtung des
Burnout-Syndroms wird allerdings schnell erkennbar, dass es keine
einheitliche Definition für das Syndrom gibt. Ebenso ist es
problematisch, bestimmte Symptome ausschließlich dem
Burnout-Syndrom zuzuordnen, da sie immer von Person zu Person
variieren. Ein weiteres Problem ist, dass die Symptome auch oft bei
anderweitigen Krankheiten auftreten und somit auch bei Menschen,
die nicht vom Burnout betroffen sind. Die jeweiligen Phasen, die
ein Betroffener während des Burnout-Syndroms durchläuft, sind zudem
in der Forschung umstritten bzw. nicht kongruent. Durch diese
Unstimmigkeiten stellt sich erstens die Frage, wie sich der Begriff
Burnout bestimmen bzw. eingrenzen lässt und zweitens, welche
Symptome in der Regel auf das Burnout-Syndrom hinweisen. Außerdem
wird der Frage nachgegangen, welche Unterschiede es zwischen den
Phasen des Burnoutverlaufs innerhalb der Forschung gibt und welche
Verbindung zwischen dem Burnout-Syndrom und Stress besteht. Die
Beziehung zwischen Burnout und Stress wird thematisiert, weil viele
Lehrkräfte wie bereits erwähnt erheblich unter diesen Problemen
leiden und Burnout oft als Folge von Stress gesehen wird.
Abschließend wird die Frage nach der Prävention von Stress und
Burnout im Lehrerberuf geklärt. Andere Berufszweige werden bewusst
außer Acht gelassen, um die Arbeit einzugrenzen und um
nachvollziehen zu können, warum gerade Lehrer und Lehrerinnen oft
vom Burnout bedroht bzw. betroffen sind.Für die Beantwortung der
Fragestellungen erfolgt einleitend eine Annäherung an die
Begriffsbestimmung und Begriffsabgrenzung des Terminus Burnout.
Darauf folgend werden die
Symptome von Burnout und drei Phasen des Burnoutverlauf
aufgegriffen, wobei es sich bei den Phasen um die klassische
Entwicklung nach Malsach & Jackson, sowie dem Burnoutverlauf
nach Freudenberger und den Verlauf nach Burisch handelt. Im
Anschluss wird das Burnout-Syndrom mit Stress in Verbindung gesetzt
und das transaktionale Stressmodell von Lazarus vorgestellt.
Zuletzt werden die besonderen Belastungen, welche im Lehrerberuf
vorzufinden sind, bündig illustriert und einige
Präventionsmaßnahmen für Lehrkräfte beleuchtet , um daraufhin im
Fazit die Fragestellungen zu beantworten.
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