Das Badezimmer - Toussaint, Jean-Philippe

Jean-Philippe Toussaint 

Das Badezimmer

Roman

Aus d. Französ. u. e. Nachw. v. Joachim Unseld
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Produktbeschreibung zu Das Badezimmer

Ein junger Mann trifft einen folgenreichen Entschluss: Ab jetzt will er sein Leben nur noch in der Badewanne verbringen. Dort liest er Bücher, geht seinen Gedanken nach. Und registriert interessiert, was um ihn herum passiert. Eines Tages reist er überstürzt nach Venedig, was der Beziehung zu seiner Frau aber auch nicht hilft. Also kehrt er wieder zurück. Oder hat er die Badewanne nie verlassen ...

'Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk.' - Süddeutsche Zeitung

'Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk.' Süddeutsche Zeitung

Produktinformation


  • Verlag: Btb
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 125 S.
  • Seitenzahl: 125
  • btb Bd.73470
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 119mm x 12mm
  • Gewicht: 139g
  • ISBN-13: 9783442734702
  • ISBN-10: 3442734703
  • Best.Nr.: 20841558
"Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk."

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Über eine neue Übersetzung von Jean-Philippe Toussaints Erstlingsroman "Das Badezimmer" freut sich Rezensent Hans-Peter Kunisch. Nach Jürgen Hoch hat sich nun Joachim Unseld des "skurrilen" Werks angenommen und zwar durchaus mit Erfolg. Unseld modernisiere die Sprache Hochs, ohne dass die Lesbarkeit der Geschichte verändert werde. Toussaint erzählt darin von einem jungen Mann, der sein Leben wahlweise in seinem Badezimmer oder in venezianischen Hotels verbringt und erklärt so dem Leser, dass man den "Zumutungen des Lebens nie entkommt", auch wenn man für manches Dilemma einen Ausweg weiß. All dies habe Toussaint in einem solch schön "verspielt-verschnörkelten" Französsisch geschrieben, dass das Buch "nicht einfach" ins Deutsche zu übersetzen sei. Vor dem direkten Vergleich des französischen Originals mit den deutschen Interpretationen warnt denn auch der Kritiker: Bei literarischen Übersetzungen kann es immer nur um "Annäherungen ans Original" gehen, darum, möglichst viele "optimale Entsprechungen" zu treffen. Joachim Unseld ist dies gelungen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.01.2005

Bleib in der Wanne und nähre dich redlich
Jean-Philippe Toussaints Erstling „Das Badezimmer” in neuer Übersetzung
Es bleibt erstaunlich, wie selektiv das Gedächtnis mit Vergangenheit umgeht. Jean-Philippe Toussaints Erstling „Das Badezimmer”, der den 1957 in Brüssel geborenen Drehbuchautor und Regisseur 1985 als Schriftsteller in Frankreich bekannt machte, gilt zwanzig Jahre später überall als das Buch, in dem sich der männliche Ich-Erzähler, ein junger Mann Ende zwanzig, eines Tages ohne Begründung in sein Badezimmer zurück- zieht, um es sich dort bequem zu machen. Dabei verlässt der Ich-Erzähler, der gerade eine Doktorarbeit schreibt, genau dieses Badezimmer schon auf Seite vierzehn wieder, kurz nach seiner Ankunft dort, und das Buch entpuppt sich auf seinen über hundert weiteren Seiten als skurriler Abenteuerroman.
Denn der Ich-Erzähler verlässt nicht nur die Wanne, sondern, nach unguten Geschichten mit polnischen Handwerker-Künstlern und französischen Provinzangebern, begründungslos und überstürzt auch seine Freundin Edmondsson. Er fährt nach Venedig und beschäftigt sich dort hauptsächlich in seinem Hotelzimmer - mit Darts, …

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"Pascal steckt in seinen Büchern, Flaubert mit seiner Impassibilite, Ionesco, Camus, der Nouveau roman in seiner Vielfalt - und wahrscheinlich steht Toussaint auch noch mit Marc Aurel, Kierkegaard und Derrida auf gutem Fuße." (SDZ)"Ein Candide mit belgischem Pass." (Figaro)"Um Toussaint einzuordnen, müsste man ihn irgendwo neben Kafka und Beckett stellen, eine Brücke zwischen Mondrian und Pascal. Mit großer schriftstellerischer Reife lotet sein neuer Roman die Tiefen eines Liebeswahns aus. Und den Moment danach, das Nicht-mehr-Lieben. Beeindruckend und mit großer Meisterschaft vereint er in diesem Roman alle seine Gaben: Das ist große Kunst, die Toussaints Ruf als großer Autor festigt." (Le Monde)
Jean-Philippe Toussaint, Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, wurde 1957 in Brüssel geboren und lebt heute abwechselnd in Brüssel und auf Korsika. Toussaints Gesamtwerk erscheint auf deutsch in der Frankfurter Verlagsanstalt.

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Jean-Philippe Toussaint 

Das Badezimmer

Das Badezimmer - Toussaint, Jean-Philippe

Roman

Aus d. Französ. u. e. Nachw. v. Joachim Unseld

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SZ-Rezension Perlentaucher-Notizen
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Produktinformation
  • Verlag: Btb
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 125 S.
  • Seitenzahl: 125
  • btb Bd.73470
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 119mm x 12mm
  • Gewicht: 139g
  • ISBN-13: 9783442734702
  • ISBN-10: 3442734703
  • Best.Nr.: 20841558

Leseprobe zu "Das Badezimmer"

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Produktbeschreibung zu "Das Badezimmer"

Kurzbeschreibung

Ein junger Mann trifft einen folgenreichen Entschluss: Ab jetzt will er sein Leben nur noch in der Badewanne verbringen. Dort liest er Bücher, geht seinen Gedanken nach. Und registriert interessiert, was um ihn herum passiert. Eines Tages reist er überstürzt nach Venedig, was der Beziehung zu seiner Frau aber auch nicht hilft. Also kehrt er wieder zurück. Oder hat er die Badewanne nie verlassen ...

'Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk.' - Süddeutsche Zeitung

Beschreibung

'Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk.' Süddeutsche Zeitung

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20.01.2005

Bleib in der Wanne und nähre dich redlich
Jean-Philippe Toussaints Erstling „Das Badezimmer” in neuer Übersetzung
Es bleibt erstaunlich, wie selektiv das Gedächtnis mit Vergangenheit umgeht. Jean-Philippe Toussaints Erstling „Das Badezimmer”, der den 1957 in Brüssel geborenen Drehbuchautor und Regisseur 1985 als Schriftsteller in Frankreich bekannt machte, gilt zwanzig Jahre später überall als das Buch, in dem sich der männliche Ich-Erzähler, ein junger Mann Ende zwanzig, eines Tages ohne Begründung in sein Badezimmer zurück- zieht, um es sich dort bequem zu machen. Dabei verlässt der Ich-Erzähler, der gerade eine Doktorarbeit schreibt, genau dieses Badezimmer schon auf Seite vierzehn wieder, kurz nach seiner Ankunft dort, und das Buch entpuppt sich auf seinen über hundert weiteren Seiten als skurriler Abenteuerroman.
Denn der Ich-Erzähler verlässt nicht nur die Wanne, sondern, nach unguten Geschichten mit polnischen Handwerker-Künstlern und französischen Provinzangebern, begründungslos und überstürzt auch seine Freundin Edmondsson. Er fährt nach Venedig und beschäftigt sich dort hauptsächlich in seinem Hotelzimmer - mit …

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Perlentaucher-Notiz zur SDZ-Rezension

20.01.2005

Über eine neue Übersetzung von Jean-Philippe Toussaints Erstlingsroman "Das Badezimmer" freut sich Rezensent Hans-Peter Kunisch. Nach Jürgen Hoch hat sich nun Joachim Unseld des "skurrilen" Werks angenommen und zwar durchaus mit Erfolg. Unseld modernisiere die Sprache Hochs, ohne dass die Lesbarkeit der Geschichte verändert werde. Toussaint erzählt darin von einem jungen Mann, der sein Leben wahlweise in seinem Badezimmer oder in venezianischen Hotels verbringt und erklärt so dem Leser, dass man den "Zumutungen des Lebens nie entkommt", auch wenn man für manches Dilemma einen Ausweg weiß. All dies habe Toussaint in einem solch schön "verspielt-verschnörkelten" Französsisch geschrieben, dass das Buch "nicht einfach" ins Deutsche zu übersetzen sei. Vor dem direkten Vergleich des französischen Originals mit den deutschen Interpretationen warnt denn auch der Kritiker: Bei literarischen Übersetzungen kann es immer nur um "Annäherungen ans Original" gehen, darum, möglichst viele "optimale Entsprechungen" zu treffen. Joachim Unseld ist dies gelungen.

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Rezensionen und Kritik

"Ein ebenso amüsantes wie überzeugendes kleines Meisterwerk."

Rezension

"Pascal steckt in seinen Büchern, Flaubert mit seiner Impassibilite, Ionesco, Camus, der Nouveau roman in seiner Vielfalt - und wahrscheinlich steht Toussaint auch noch mit Marc Aurel, Kierkegaard und Derrida auf gutem Fuße." (SDZ)"Ein Candide mit belgischem Pass." (Figaro)"Um Toussaint einzuordnen, müsste man ihn irgendwo neben Kafka und Beckett stellen, eine Brücke zwischen Mondrian und Pascal. Mit großer schriftstellerischer Reife lotet sein neuer Roman die Tiefen eines Liebeswahns aus. Und den Moment danach, das Nicht-mehr-Lieben. Beeindruckend und mit großer Meisterschaft vereint er in diesem Roman alle seine Gaben: Das ist große Kunst, die Toussaints Ruf als großer Autor festigt." (Le Monde)

Autorenporträt zu "Jean-Philippe Toussaint"

Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957 in Brüssel, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Romanveröffentlichungen, mehrere Filmdrehbücher und führte selbst Regie. Der Autor lebt in Brüssel und auf Korsika.

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