Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1 - Stroud, Jonathan

Jonathan Stroud 

Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1

Ins Dtsch. übertr. v. Katharina Orgaß u. Gerald Jung
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Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1

Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen. Und mit Bartimäus Hilfe könnte ihm das auch gelingen ...

Nominiert für den Deutschen Jugendbuchpreis 2005!



Produktinformation

  • Verlag: BLANVALET
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 539 S.
  • Seitenzahl: 539
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36402
  • Deutsch
  • Abmessung: 20, 5 cm
  • Gewicht: 607g
  • ISBN-13: 9783442364022
  • ISBN-10: 3442364027
  • Best.Nr.: 14115707
"Überraschend gut!" (Die Zeit)<br/><br/>"Mitreißend wie ein Film ... Seit Gullivers Reisen hat kein Kinderbuchautor es vermocht, eine packende und fantastische Abenteuergeschichte mit solch vorzüglich pointiertem Humor zu verknüpfen." (The Times)<br/><br/>"Der Junge und der sich ständig neu verwandelnde Dämon werden zum ultimativen Team wider Willen, als sie die Mächte des Bösen bekämpfen." (The Independent on Sunday)

"Überraschend gut!" Die Zeit

"Mitreißend wie ein Film ... Seit Gullivers Reisen hat es kein Kinderbuchautor vermocht, eine packende und fantastische Abenteuergeschichte mit solch vorzüglich pointiertem Humor zu verknüpfen."
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.

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1 (S. 9-10)

Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fläche sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschten über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.

Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchsäule und würgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zurückzogen. Die Säule stand direkt über dem Pentagramm und brodelte unablässig zur Decke empor wie die Rauchwolke über einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf. Also bitte – es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!

Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfuß, etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Zähnen. Schweißperlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelkörner auf den Fußboden.

Alles schön und gut, aber – was soll’s? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zwölf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges Bürschlein zu Tode zu erschrecken.

Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es würde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, ließ ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporzüngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Natürlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles überprüft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.

Schließlich sah es so aus, als hätte der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzurühren schien. Ich ließ das blaue Feuer erlöschen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.

Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.

»Ich befehle dir… mir… mir…«Nun mach schon!»…d-d-deinen NNamen zu nennen.«

So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte – wie hätte er mich sonst beschwören können? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi – bei einer Beschwörung kommt nicht einfach irgendwer!

Ich wählte eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von überall und nirgends ertönt und Anfängern die Haare zu Berge stehen lässt.

»BARTIMÄUS.«

Der Kleine schluckte schwer, als er das hörte. Immerhin – er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.

Als er seine Spucke runtergewürgt hatte, stotterte er weiter: »I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bartimäus, der in alten Zeiten von den Magiern beschworen wurde, die Mauern von Prag wieder aufzurichten?«

Kundenbewertungen zu "Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Bangstede am 08.01.2012 ***** ausgezeichnet
Amüsante und spannende Geschichte. Liebenswerte Haupfiguren. Kurzweilig und flüssig zu lesen.

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Bewertung von Jan.L aus Bad Schönborn am 18.07.2011 ***** weniger gut
Ein Dschinn namens : "Bartimäus" bekamm den Auftrag einem Zauberschüler Nathanael zu helfen. Der Auftrag Macht Bartimäus überglücklich. Bartimäus und Nathanael erleben mit Pech und Schwefel ein großes Abenteuer kennen das sie zusammenschweift...
Das Buch hat mir nich so gut gefallen ich es selber nicht warum. Naja ich würde es nicht weiter empfehlen.

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Bewertung von Paul Kruse aus Leipzig am 07.05.2011 ***** ausgezeichnet
In Bartimäus das Amulet von Samarkand geht es um eine Welt in der es Magie gibt. Es handelt sich um eine Geschichte die im Modernen London spielt. Bloß mit Magie. Die Engländer haben ein magiches Empire geschaffen. Das unbedroht ist...
Zumindest von außen. Rivalitäten und intriegen sind in Londen an der Tagesordnug. Magier haben die komplette Macht. Doch diese schtützt sich auf die Kobolde, Foliten, Dischinn, Afriten und Mariden die sie herbei zwingen. Hinn und wieder kommt es vor das es einen der "Dämonen" gelingt seinen Herren zu überlisten und zu flieh.
In diser Welt wächst der ergeitzige Lehrling Nathanel auf.
Heimlich beschwört er den mächtigen, aber eingebildeten und angeberichen Dischinn Bartimäus herbei und befihlt ihm das Amulet von Samarkand zu stehlen. Doch die Sache entgleitet ihm...
Nathanael ist ein seltsamer Karakter voll Hass, Ergeiz und Sorge schon mit zarten 12.Bartimäus hingegen hat immer einen spruch dabei und ist immer Optimistig. Zusammen Ergeben sie ein gutes Team.
Mir hat Bartimäus das Amulet von Samarkand gefahlen weil es in einem interessanten Stil geschrieben ist. Der Autor hat keinen Anhahng verwendet sonder in der tyisch Bartimäusart Fußnoten verfasst die Tehmen vertiefen. Ich würde es jeden lese Freund weiter empfelen da es wirglich super ist.
Bekommen hab ich dieses Buch über meine Eltern

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Bewertung von mahea2 aus Bad Berka am 31.10.2010 ***** sehr gut
In the fantasy written by Jonathan Stroud book "Bartimäus - The amulet of Sarmakand" it is about the young magic apprentice Nathanael. He was offended one year ago by another magician, Lovelace, and was hit unconsciously because he was too cheeky. His mentor Mr. Underwood found only fair. Indeed, Nathanaels the favorite teacher who wanted to help him was fired what spurred on him to a revenge. He learns a whole year formulae and sayings and makes then actual to swear to the famous-infamous djinn Bartimäus. With his help stielt he the most valuable possession of Lovelace: The amulet of Sarmakand. Indeed, Lovelace plans this amulet also stolen and big with him.
I find the book very good, because it always from passed away views is written and Bartimäus it creates by his sarcasm joke in the history over and over again brings and behind his rough appearance a soft core is.

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Bewertung von Vampi aus Celle am 03.09.2010 ***** ausgezeichnet
Das Hörbuch ist voller Magie, Humor und natürlich auch voller Verschwörung. Tja und genau das sind sehr gute Zutaten für ein JugendBuch/Hörbuch. Dieses Hörbuch ist ein wunderbaren Auftakt der Bartimäus-Saga.

Die beide Charaktere erzählen und gestaltet das Hörbuch durch ihre unterschiedliche Auffassungen was das ganze doppelt interessant macht. Die eigentlichen Geschichte aus der aufregenden Lebensgeschichte unseres neuen Helden Bartimäus den immer wieder gerne in die vergangene Jahrhunderte und große Schlachten schweift.

Das Hörbuch ist spannend bis zum Schluß es ist ein wirklicher genuß und macht richtig neugierig auf Band 2.

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