Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1 - Stroud, Jonathan

Jonathan Stroud 

Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kategorie Kinderbuch

Gebundenes Buch
 
30 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1

Eines Tages bekommt der Dschinn Bartimäus in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Dann aber beginnt ein Abenteuer, das die zwei aneinander schweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen. Mit Bartimäus' Hilfe gelingt das auch - aber es löst eine ganze Reihe von Problemen aus ...


``Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?´´
Und ob Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den 5.000 Jahre alten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan, denn er will sich rächen! Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz von Simon Lovelace ist.
Doch Nathanael hat keine Ahnung, wie gefährlich dieses Amulett ist. Bevor er und Bartimäus sich versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderisch-magischer Intrigen.


Produktinformation

  • Verlag: CBJ
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 539 S.
  • Seitenzahl: 539
  • Bartimäus Bd.1
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 752g
  • ISBN-13: 9783570127759
  • ISBN-10: 3570127753
  • Best.Nr.: 12688401
"Strouds Erzählung wird brillant untermauert durch Fußnoten, die der ohnehin dichten Geschichte historische Tiefe, einen ironischen Unterton und das gewisse Etwas verleihen."<br /> (The Guardian)<br />"Wirklich originell ist die Art, wie Stroud Nathanaels Geschichte mit der Weisheit und den Schimpftiraden des Dschinn abwechselt." (The Guardian)<br />"Der Junge und der sich ständig neu verwandelnde Dämon werden zum ultimativen Team wider Willen, als sie die Mächte des Bösen bekämpfen." (The Independent on Sunday)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Entzückt zeigt sich Rezensent Reinhard Osteroth nach der Lektüre von Jonathan Strouds erstem Band seiner Zaubertrilogie. Darin erzähle der Autor mit "Witz, Ironie und Tempo" die Geschichte des Dschinn Bartimäus, der nach einigen entspannten Jahrtausenden von einem minderjährigen Zauberer beauftragt wird, ein unverwundbar machendes Amulett zu stehlen. Bereits der nun vorliegende erste Band der Reihe zeigt, so lobt der Rezensent, dass der "erzählerische Kunstgriff" Strouds "überraschend gut" funktioniert. Während der Dschinn als Ich-Erzähler auftritt, wird die Geschichte des Jungen aus der Außenperspektive geschildert, und die daraus resultierende "Asymmetrie" übe einen besonderen "Reiz" auf den Leser aus. Zauberhaft.

© Perlentaucher Medien GmbH

´´Strouds Erzählung wird brillant untermauert durch Fußnoten, die der ohnehin dichten Geschichte historische Tiefe, einen ironischen Unterton und das gewisse Etwas verleihen.´´<br /> (The Guardian)<br />´´Wirklich originell ist die Art, wie Stroud Nathanaels Geschichte mit der Weisheit und den Schimpftiraden des Dschinn abwechselt.´´ (The Guardian)<br />´´Der Junge und der sich ständig neu verwandelnde Dämon werden zum ultimativen Team wider Willen, als sie die Mächte des Bösen bekämpfen.´´ (The Independent on Sunday)<br /> ´´Ein großangelegter Fantasy-Roman von Menschen, Zauberern und Dämonen. Ein Junge wird von seinen Eltern in die Obhut eines Zauberers gegeben, wo er die Kunst der Magie erlernt. Als er von einem anderen Zauberer gedemütigt wird, schwört er Rache. Als er zwölf Jahre alt ist, beschwört er den Dschinn Bartimäus. Dieser soll dem Gegner ein Amulett stehlen, das er geraubt hat. Doch der Feind verfolgt die Spur des Diebes. In einem großartigen Showdown wird er aber von einem unendlich mächtigen Dämon zerstört, da ihm das schützende Amulett fehlt.<br /> Ich finde dieses Buch spitze. Mit unglaublichem Witz redet der Dämon zu anderen Dämonen und Zauberern. Allerdings ist die Handlung manchmal etwas verwirrend.´´<br /> (Alexander Lemster, geb. 1993)<br />

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.10.2004

Niemals vertrauen!
Noch ein Zauberschüler: "Bartimäus" von Jonathan Stroud

Harry Potter hat es weder mit seinen Muggel-Verwandten noch mit Lord Voldemort und dessen Helfern leicht. Verglichen mit Zauberlehrling Nathanael, der im Mittelpunkt der neuen "Bartimäus"-Trilogie steht, erscheint er jedoch wie ein verzogener privilegierter Fratz. Der englische Autor Jonathan Stroud setzt mit dem ersten Band "Das Amulett von Samarkand" auf ein ungebrochenes Interesse am Bildungsweg von Zauberer-Eleven. Der sieht allerdings bei ihm vollkommen anders aus als bei Joanne K. Rowling. Während in den Potter-Bänden der Geist Enid-Blytonscher Schulgeschichten umgeht, weht durch "Bartimäus" der rauhe Wind von "Oliver Twist".

In Nathanaels London werden magisch begabte Vorschulkinder von den Behörden aufgekauft und ihren Lehrmeistern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert - eigentlich hätte Nat nicht einmal seinen alten Vornamen behalten dürfen. Die Zauberer bilden eine Kaste über den verachteten "Gewöhnlichen" ohne magische Fähigkeiten und haben vom Premierminister abwärts sämtliche wichtigen Positionen Großbritanniens inne. Vertrauenswürdige Mentoren …

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Strouds Erzählung wird brillant untermauert durch Fußnoten, die der ohnehin dichten Geschichte historische Tiefe, einen ironischen Unterton und das gewisse Etwas verleihen.<br />The Guardian<br/><br/>Wirklich originell ist die Art, wie Stroud Nathanaels Geschichte mit der Weisheit und den Schimpftiraden des Dschinn abwechselt.<br />The Guardian<br/><br/>Der Junge und der sich ständig neu verwandelnde Dämon werden zum ultimativen Team wider Willen, als sie die Mächte des Bösen bekämpfen.<br />The Independent on Sunday

"Mitreißend wie ein Film ... Seit Gullivers Reisen hat es kein Kinderbuchautor vermocht, eine packende und fantastische Abenteuergeschichte mit solch vorzüglich pointiertem Humor zu verknüpfen."
Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Während er als Lektor für Kindersachbücher arbeitete, verfasste er bereits seine ersten eigenen Kinderbücher. Nachdem er seine ersten beiden Jugendbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin für Kinderbücher, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in St. Albans. "Das Amulett von Samarkand" ist der erste Teil der Bartimäus-Trilogie.

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Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fläche sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschten über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.

Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchsäule und würgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zurückzogen. Die Säule stand direkt über dem Pentagramm und brodelte unablässig zur Decke empor wie die Rauchwolke über einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf.

Also bitte - es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!

Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfuß, etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Zähnen. Schweißperlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelkörner auf den Fußboden.

Alles schön und gut, aber - was soll's? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zwölf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges Bürschlein zu Tode zu erschrecken.1

Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es würde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, ließ ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporzüngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Natürlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles überprüft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.

Schließlich sah es so aus, als hätte der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzurühren schien. Ich ließ das blaue Feuer erlöschen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.

Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.

"Ich befehle dir... mir... mir..." Nun mach schon! "...d-d-deinen N-Namen zu nennen."

So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte - wie hätte er mich sonst beschwören können? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi - bei einer Beschwörung kommt nicht einfach irgendwer!

Ich wählte eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von überall und nirgends ertönt und Anfängern die Haare zu Berge stehen lässt.

"BARTIMÄUS."

Der Kleine schluckte schwer, als er das hörte. Immerhin - er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.

Als er seine Spucke runtergewürgt hatte, stotterte er weiter: "I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bartimäus, der in alten Zeiten von den Magiern beschworen wurde, die Mauern von Prag wieder aufzurichten?"

Was für ein elender Umstandskrämer. Welcher Bartimäus sollte ich wohl sonst sein? Diesmal drehte ich die Lautstärke ein bisschen auf. Das Eis auf den Glühbirnen knisterte wie karamellisierter Zucker. Die Fensterscheiben hinter den schmutzigen Vorhängen summten und vibrierten. Der Junge schwankte.

"Ich bin Bartimäus! Ich bin Sakhr al-Dschinni, N'gorso der Mächtige und die Silbergefiederte Schlange. Ich richtete die Mauern von Uruk, Karnak und Prag wieder auf. Ich sprach mit König Salomo. Ich galoppierte mit den Büffelvätern über die Prärie. Ich wachte über das Alte Simbabwe, bis seine Wälle zerfielen und die Schakale seine Bewohner fraßen. Ich bin Bartimäus! Ich kenne weder Herrn noch Meister. Deshalb frage ich dich, mein Junge: Wer bist du, dass du mich rufst?"

Echt eindrucksvoll, was? Und obendrein wahr, was dem Ganzen noch mehr Nachdruck verleiht. Aber ich wollte nicht einfach nur auf den Putz hauen. Ich hoffte das Bürschlein dazu zu verleiten, mir seinerseits seinen Namen zu verraten, damit ich etwas in der Hand hatte, wenn er mal nicht aufpasste.1 Aber ich hatte Pech.

"Bei den Kräften des Kreises, den Zacken des Pentagramms und dem Ring der Runen - ich bin dein Herr und Meister! Du hast mir zu gehorchen!"

Irgendwie war es demütigend, diese alte Leier aus dem Mund so eines schmächtigen Knirpses zu hören, noch dazu mit dieser nervigen Piepsstimme. Ich verkniff mir, ihm gehörig die Meinung zu geigen, und intonierte stattdessen die übliche Erwiderung. Hauptsache, es war rasch vorbei.

"Was ist dein Begehr?"

Ich muss allerdings zugeben, dass ich überrascht war. Die meisten Anfänger wollen erst mal nur gucken. Sie möchten einen Blick hinter den Vorhang werfen und sich an ihrer künftigen Macht berauschen, sind aber viel zu nervös, um sie wirklich auszuprobieren. So einen kleinen Scheißer wie diesen, der sich gleich als Erstes traut, Wesenheiten wie mich anzurufen, findet man selten.

Der Junge räusperte sich. Sein großer Auftritt war gekommen. Darauf hatte er sich lange vorbereitet. Davon hatte er seit Jahren geträumt, statt auf seinem Bett herumzulümmeln und an Rennautos oder Mädchen zu denken. Mürrisch wartete ich auf seinen lächerlichen Befehl. Was hatte er sich wohl ausgedacht? Meistens sollte ich einen Gegenstand schweben lassen oder quer durchs Zimmer bewegen. Vielleicht wollte er auch, dass ich irgendein Trugbild herbeihexte. Das könnte lustig werden, denn es gab bestimmt eine Möglichkeit, den Befehl falsch zu verstehen und den Jungen aus der Fassung zu bringen.

"Ich befehle dir, das Amulett von Samarkand aus dem Haus von Simon Lovelace zu holen und es mir morgen bei Sonnenaufgang, wenn ich dich wieder rufe, herzubringen."

"Was soll ich?"

"Ich befehle dir..."

"Schon gut, ich hab's gehört." Ich wollte nicht gereizt klingen. Es rutschte mir einfach so raus. Auch die Grabesstimme verrutschte mir ein bisschen.

"Dann geh!"

"Moment mal!" Ich spürte dieses komische Gefühl im Magen, das man immer hat, wenn man entlassen wird. Als würde einem das Gedärm zum Hintern rausgezogen. Die Formel muss dreimal gesprochen werden, bevor man endgültig verschwinden muss, falls man es darauf anlegt, noch ein Weilchen dort herumzuhängen.

Normalerweise legt man es nicht darauf an. Aber diesmal rührte ich mich nicht vom Fleck, sondern blieb ein glühendes Augenpaar in einer bösartig blubbernden Rauchsäule.

"Weißt du überhaupt, was du da verlangst, Kleiner?"

"Ich wünsche kein Gespräch mit dir, keinen Streit und keine Verhandlungen. Ich lasse mich nicht auf Rätsel noch auf Wetten oder Glücksspiele ein und schon gar nicht..."

"Auch mir liegt wahrhaftig nichts daran, mich mit einer halben Portion wie dir abzugeben, also verschone mich gefälligst mit deinem auswendig gelernten Humbug. Offenbar versucht jemand, dich für seine Zwecke zu missbrauchen. Wahrscheinlich dein Meister, hab ich Recht? Ein feiger Tattergreis, der ein Kind vorschickt." Ich nahm den Rauch ein wenig zurück und offenbarte zum ersten Mal meine Gestalt, aber nur verschwommen. "Wenn du danach trachtest, einen richtigen Zauberer zu bestehlen, indem du mich beschwörst, spielst du doppelt mit dem Feuer. Wo sind wir hier überhaupt? In London?"

Er nickte. Klar war das London. Irgendein heruntergekommenes Reihenhaus. Ich spähte durch die Rauchschwaden ins Zimmer. Niedrige Decke, wellige Tapete, an der Wand der verblichene Druck einer düsteren holländischen Landschaft. Einen komischen Geschmack hatte der Junge. Ich hätte eher Popsängerinnen oder Fußballspieler erwartet... Die meisten Zauberer sind schon in ihrer Jugend schrecklich angepasst.

"Du Ärmster -", meine Stimme klang sanft und mitleidsvoll, "die Welt ist schlecht und man hat dich schlecht auf sie vorbereitet."

"Ich habe keine Angst vor dir! Ich habe dir einen Auftrag erteilt und fordere dich auf zu gehen!"

Die zweite Entlassung. Meine Eingeweide fühlten sich an wie von einer Dampfwalze überrollt, und ich spürte, wie meine Gestalt flackerte und flimmerte. Trotz seiner Jugend verfügte dieser Knabe über beträchtliche Macht.

"Nicht mich hast du zu fürchten, jedenfalls vorerst nicht. Simon Lovelace wird dir schon selbst die Hölle heiß machen, wenn er merkt, dass man ihm sein Amulett gestohlen hat, und dein jugendliches Alter wird für ihn kein Anlass zur Nachsicht sein."

"Du musst mir zu Diensten sein."

"Schon gut." Eins musste man ihm lassen: Er war fest entschlossen. Und ziemlich dumm.

Er hob die Hand. Ich vernahm die erste Silbe des Methodischen Schraubstocks. Er wollte mich durch Schmerzen gefügig machen.

Ohne mich mit weiteren Spezialeffekten aufzuhalten, machte ich mich davon.

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1 (S. 9-10)

Die Temperatur im Zimmer sank rasch. Eis bildete sich auf den Vorhängen und überzog die Deckenlampen mit einer dicken Kruste. Die Glühfäden sämtlicher Birnen schnurrten zusammen und verglommen, und die Kerzen, die wie eine Kolonie Giftpilze aus jeder freien Fläche sprossen, erloschen. Das abgedunkelte Zimmer füllte sich mit einer stickigen gelben Schwefelwolke, in der verschwommene schwarze Schatten wühlten und waberten, und von weit her erklang ein vielstimmiger Schrei. Plötzlich drückte etwas gegen die Tür, die hinaus zur Treppe führte. Das ächzende Gebälk wölbte sich. Unsichtbare Füße patschten über die Dielen und unsichtbare Lippen zischelten Niederträchtigkeiten hinter dem Bett und unter dem Schreibtisch hervor.

Der Schwefeldampf verdichtete sich zu einer dicken Rauchsäule und würgte kleine Tentakel aus, die wie Zungen in die Luft leckten und sich wieder zurückzogen. Die Säule stand direkt über dem Pentagramm und brodelte unablässig zur Decke empor wie die Rauchwolke über einem Vulkan. Dann, nach einer kaum merklichen Unterbrechung, tauchten mitten im Rauch zwei gelbe, stechende Augen auf. Also bitte – es war sein erstes Mal. Ich wollte ihm einen Schrecken einjagen!

Was mir auch gelang. Der dunkelhaarige Junge stand in einem zweiten, kleineren, mit verschiedenen Runen ausgemalten Drudenfuß, etwa einen Meter neben dem eigentlichen Pentagramm. Er war leichenblass und zitterte wie Espenlaub. Er klapperte mit den Zähnen. Schweißperlen tropften ihm von der Stirn, erstarrten im Fallen zu Eis und klirrten wie Hagelkörner auf den Fußboden.

Alles schön und gut, aber – was soll’s? Ich meine, er sah aus wie gerade mal zwölf. Aufgerissene Augen, eingefallene Wangen. So erhebend ist es nun auch wieder nicht, ein mickriges Bürschlein zu Tode zu erschrecken.

Daher schwebte ich abwartend auf der Stelle und hoffte, es würde nicht allzu lange dauern, bis er die Entlassungsformel sprach. Um mir die Zeit zu vertreiben, ließ ich blaue Flammen so am Innenrand des Pentagramms emporzüngeln, als versuchten sie auszubrechen und nach ihm zu schnappen. Natürlich reiner Hokuspokus. Ich hatte bereits alles überprüft. Das Siegel war recht ordentlich gezogen und er hatte sich nirgendwo verschrieben. Schade.

Schließlich sah es so aus, als hätte der Bengel genug Mut gefasst, um zu sprechen. Jedenfalls schloss ich das aus dem Beben um seine Lippen, das nicht nur von nackter Angst herzurühren schien. Ich ließ das blaue Feuer erlöschen und ersetzte es durch einen widerlichen Gestank.

Der Junge sagte etwas. Ziemlich piepsig.

»Ich befehle dir… mir… mir…«Nun mach schon!»…d-d-deinen NNamen zu nennen.«

So fangen sie immer an, die Jungen. Sinnloses Gestammel. Er wusste genauso gut wie ich, dass er meinen Namen schon kannte – wie hätte er mich sonst beschwören können? Dazu bedarf es der richtigen Worte, der richtigen Gesten und vor allem des richtigen Namens. Ich meine, es ist ja nicht so, als bestellte man ein Taxi – bei einer Beschwörung kommt nicht einfach irgendwer!

Ich wählte eine volle, tiefe, samtig dunkle Stimme, so eine, die von überall und nirgends ertönt und Anfängern die Haare zu Berge stehen lässt.

»BARTIMÄUS.«

Der Kleine schluckte schwer, als er das hörte. Immerhin – er war also nicht ganz dumm: Er wusste, wer und was ich war. Er kannte meinen Ruf.

Als er seine Spucke runtergewürgt hatte, stotterte er weiter: »I-Ich befehle dir nochmals zu antworten. Bist du jener B-Bartimäus, der in alten Zeiten von den Magiern beschworen wurde, die Mauern von Prag wieder aufzurichten?«

Kundenbewertungen zu "Das Amulett von Samarkand / Bartimäus Bd.1"

30 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 30 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Bangstede am 08.01.2012 ***** ausgezeichnet
Amüsante und spannende Geschichte. Liebenswerte Haupfiguren. Kurzweilig und flüssig zu lesen.

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Bewertung von FirefoxX aus Köln am 28.05.2011 ***** ausgezeichnet
Bartimäus ist sehr erstaunt, als er sieht, wer ihn heraufbeschworen hat. Es ist ein 12-jähriger Zauberlehrling und dabei ist Bartimäus ein alter, überaus mächtiger Dämon. Zuerst glaubt Bartimäus, dass er Nathanael überlisten kann, aber dieser weiß genau was er tun muss, denn er weiß wie heimtückisch Dämonen sein können.
Nathanael hat einen Plan. Er will sich an dem Zauberer und Handeslminister Simon Lovelace rächen und zugleich auch an seinem eigenen Zauberlehrer und Meister. Dafür braucht braucht er Bartimäus. Dieser soll ihm das Amulett von Samarkand stehlen, das Lovelace besitzt. Alles sieht nach einem leichten, wenn auch kühnen Plan aus. Aber Nathanael ahnt nicht welche Kräfte er damit auf den Plan ruft. Die ganze Zaubererwelt ist nun hinter Bartimäus und Nathanael her, denn das Amulett ist nicht nur wertvoll sondern ist auch überaus mächtig. Lovelace versucht mit allen Mitteln das Amulett zurückzubekommen und schreckt nicht davor zurück seine magischen Diener, ebenfalls mächtige Dschinn, und seine Zauberfreunde dafür einzuspannen. Eine wilde Jagd durch ein imaginäres, von Zauberern beherrschtes London beginnt. Aber nicht nur Zauberer, sondern auch ein 12-jähriges Mädchen mit ihrer Bande ist hinter dem Amulett her. Woher weiß dieses Mädchen von dem Amulett und was hat es damit vor? Bartimäus ganzer Witz, Scharfsinn und jahrtausendealte magische Erfahrung und Kunst der schnellen Verwnalung in jede nur denkbare Gestalt wird gebraucht, um diese grandiose Jagd zu gewinnen. Dabei kommen Nathanael und Bartimäus auch noch auf die Spur einer Verschörung gegen den amtierenden Premierminister. Wer steckt wohl hinter dieser täuflischen Intriege? Kannst du es schon ahnen? Wird Nathanaels Können ausreichen, um das Komplott zu verhindern?
Das Buch ist ein temporeicher Spaß in der Welt der Magie und die Spannung ist vom ersten Augenblick an groß, dass du weiterlesen willst.Bartimäus ist mit seinen Sprüchen und Kommentaren so witzig, dass keine Langeweile aufkommt. Zudem findet nicht nur die Jagd nach dem Amulett statt, sonder auch ein wortreicher Schlagabtausch zwischen Bartimäus und Nathanael, Auch wenn du bisher noch nicht der große Zauberer-Fan bist, so wirst du von dem Buch begeistert sein, denn auch wenn es eine Fantasygeschichte ist, so ist sie in London angesiedelt und immer öfter hat man das Gefühl sie könnte auch gerade heute im Hier und Jetzt stattfinden,und schon will man wieder wissen wie es weitergeht.Lies das Buch und es wird dich vom ersten Augenblick gefangen nehmen und du bist mitten im Geschehen um die Jagd nach dem Amulett von Samarkand.

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Bewertung von Bartimäus.Fan aus Groß-Zimmern am 12.05.2011 ***** sehr gut
"Bartimäus, Das Amulett von Samarkand" von Jonathan Stroud:
Bartimäus, der Dämon, bekommt einen Auftrag, von einem Zauberlehrling namens Nathanael. Er soll ihm das Amulett von Samarkand bringen. Bartimäus kann sich zwar in jede vorstellbare Figur verzaubern, aber trotzdem fällt es ihm schwer, das Amulett aus den Händen von seinem jetztigen Besitzer Simon Lovelace zu nehmen.
Dieses Buch ist der 1. Teil aus der Reihe "Bartimäus".
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, besonders, dass Bartimäus öfters so witzig beschwert. Manchmal könnte ich mir die Seele aus dem Leib lachen.
Der einzige Nachteil ist, dass es für unter 14.jährige etwas schwer zu verstehen ist.
Ansonsten würde ich es auf jeden Fall an neugierige Leser, die auch viel und gerne lesen weiterempfehlen und ich garantiere, ein wunderbares Buch über insgesamt 540 Seiten und 44 Kapitel.

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Bewertung von Bücherwurm am 17.02.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch hat mir persönlich sehr gut gefallen, da es eigentlich keine unspannenden Stellen gibt. Es ist sehr spannend geschrieben und teilweise auch durch die vielen Gedanken der Personen sehr humorvolle gestaltet. Dieses Buch ist für jung und alt geeignet. Wer Fantasy Bücher mag, dem wird dieses Buch sehr gut gefallen.

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Bewertung von Janek aus BS am 01.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ich kann nur die Trilogie empfehlen. Jeder der dem Alltag entfliehen will und nicht unbedingt ein Kind ist, wird diese Bücher lieben.

Ich vergebe 5 Sterne für ein tolles und spannendes Buch.
Übrigens sind sind die anderen Teile auch empfehlenswert. Nur der 4. Teil erzählt eigentlich die Geschichte vor Nathanael.

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Bewertung von Phuong Anh H. aus Krefeld am 25.10.2010 ***** sehr gut
In dem von Jonathan Stroud geschriebenen Fantasy Buch "Bartimäus - Das Amulett von Sarmakand" geht es um den jungen Zauberlehrling Nathanael. Er wurde vor einem Jahr von einem anderen Zauberer, Lovelace, beleidigt und ohnmächtig geschlagen, weil er zu Vorlaut war. Sein Mentor Mr. Underwood fand das nur gerecht. Allerdings wurde Nathanaels Lieblingslehrerin, die ihm helfen wollte, gefeuert, was ihn zu einer Rache anspornte. Er lernt ein ganzes Jahr Formeln und Sprüche und schafft es dann tatsächlich, den berühmt-berüchtigten Dschinn Bartimäus zu beschwören. Mit seiner Hilfe stielt er den wertvollsten Besitz von Lovelace: Das Amulett von Sarmakand. Allerdings hat Lovelace dieses Amulett auch gestohlen und großes mit ihm vor.
Ich finde das Buch sehr gut, da es immer aus verschieden Sichten geschrieben ist und Bartimäus schafft es immer wieder durch seinen Sarkasmus Witz in die Geschichte bringt und hinter seinem rauen Äußeren ein weicher Kern steckt.

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Bewertung von gummibaer aus Worms am 08.10.2010 ***** ausgezeichnet
Nathaniel ist clever und ein bisschen hochnäsig.Und er wird nicht gerne ausgelacht.Deswegen beschwört er einen sehr heimtückichen Dschinn namens Bartimäus.Nathaniel will sich rächen bei Simon
Lovelace ,weil er ihn zum Narren gemacht hat.
Er erteilt Bartimaeus den auftrag Simon Lovelace das Amulett von Samerkant zu stehlen.Darauf hat bartimaeus natürlich keinen Bock.als er den Auftrag doch ausführt erfahren beide dass es weitaus mehr ist als ein Amulett....
Das buch hat mir supergut gefallen,weil es total witzig geschrieben ist und dazu auch noch total spannend.Ich empfehle es jeden weiter.

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Bewertung von Bartimäus aus Eich am 08.10.2010 ***** sehr gut
Die Charaktere sind Bartimäus der 5.000 Jahre alte Dschinn, der sehr scharfsinnig und spitzzüngig ist.Nathanael, der sehr jung und sehr schlau ist, beschwört Bartimäus. Dann gibt es noch den bösen Magier Simon Lovelace. In dem Buch geht es um das Amulett von Samarkand das Simon Lovelace gestohlen hat.Der junge Nathanael hat den 5.000 Jahren alten Dschinn Bartmäus beschwört, um mit ihm das Amulett von Samarkand von Simon Lovelace zu stehlen. Bartimäus und Nathanael verstehen sich am Anfang nicht so gut. Nach ein paar Tagen verstehen sie sich und schmieden sie zusammen einen Racheplan.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es spannend und lustig bis zur letzten Seite ist. Ich würde das Buch weiter empfehlen, weil man erfahren kann, was Bartimäus denkt, da es aus seiner Sicht geschrieben ist.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 26.09.2010 ***** ausgezeichnet
Nathanel wird im Alter von 5 Jahren von seinen Eltern abgegeben, damit er bei seinem Meister eine Ausbildung zum Zauberer beginnt. Zunächst ist Nathanel alles andere als begeistert von der Idee und vermisst seine Eltern. Erst nach und nach entwickelt er ein Gespür für Zauberei und wird immer wissbegieriger. Doch dann stoppt sein Meister ihn, weil er der Meinung ist, dass Nathanel zu vorschnell ist und ihm das schaden wird.
Als Nathanel eines Tages auf den Zauberer Simon Lovelace trifft, wird er von diesem mehrfach gedemütigt. Sein Meister ignoriert die Demütigungen und so erkennt Nathanel recht bald, dass sein Meister nur eine kleine unbedeutende Rolle in der britischen Regierung spielt. Von da an lernt Nathanel auf eigene Faust und lernt in Kürze alles, was ein junger Zauberer wissen muss.
Noch während dieser Zeit schmiedet er einen Plan: Er will sich an Lovelace rächen. Nathanel beschwört den Dschinn Bartimäus zu sich und gibt ihm eine unmögliche Aufgabe. Er soll das Amulett von Samarkan aus dem Hause Lovelace stehlen.

Und so nimmt das Drama seinen Lauf, denn Bartimäus hat keine Lust, sich von einem 12jährigen Zauberer Befehle geben zu lassen. Bartimäus ist selbstsüchtig, rücksichtslos, direkt und dreist. Er lässt sich nur ungern etwas sagen und ist alles andere als menschenfreundlich.

Doch es bleibt ihm nichts anderes übrig und es gelingt ihm tatsächlich, dass Amulett zu stehlen. Jedoch bleibt dies nicht lange unentdeckt und das große Abenteuer beginnt für Nathanel und Bartimäus, bei dem sie nur mehr schlecht als recht zusammen arbeiten.

Jonathan Stroud hat mit dem 1. Band der Bartimäus-Reihe ein wunderbares und witziges Buch geschaffen, dass einen sofort in seinen Bann zieht.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Bartimäus und Nathanel geschrieben, bei Bartimäus sogar in der Ich-Form, was eine Bereicherung für diese Geschichte ist.
Bei den Erzählungen aus Bartimäus’ Sicht findet man sehr viele Fußnoten, die witzig und interessant geschrieben sind.

Nathanel und Bartimäus muss man einfach in sein Herz schließen. Ein wunderbares Buch, dass am Anfang ein wenig an Harry Potter erinnert.

Der 2. Band befindet sich bereits auf meinem SUB und wird recht bald von mir gelesen. Ich kann es kaum erwarten.

Unbedingt lesen!

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Bewertung von Clemens aus Hannover am 21.09.2010 ***** ausgezeichnet
Von der gefährlichen Zaubererwelt

Der zwölf jährige Nathanael wird von seinen Eltern weggegeben und zu einer Zaubererfamilie gebracht. Dort lernt er die Welt der Zauberer kennen. Doch sein meister Arthur erkennt nicht das Potenzial von seinem Schüler. Doch dieser führt heimlich trotzdem Beschwörungen durch. Diese rufen Dämonen aus einer anderen Welt und werden von den Zauberern benutzt. Nathanael schickt einen Kobold zu dem Haus von Lovelace, ein feind von ihm. Jedoch erfährt er durch diesen Kobold etwas, das er lieber nicht hätte erfahren sollen. Lovelace hat einen Mann ermorden lassen um an ein Amulett zu kommen welches sehr mächtig ist. Doch anstatt das er aufhört, ruft er einen Dschinn, ein sehr viel mächtigeren Dämon als ein Kobold, und lässt diesen das Amulett stehlen. Aber als der Dämon dann das Amulett bringt erfährt er Nathanaels Namen, der ihnen die Macht verleit ihren eigenen Herrscher zu schaden. Doch das ist nicht das einzige Problem denn Nathanael erwarten noch sehr viel mehr Gefahren. Denn er weiß nicht was für eine schreckliche Macht das Amulett von Samarkand besitzt. Als er dann erfährt was Lovelace für einen Plan mit dem Amulett hat und was er damit anrichten kann, entschließt sich Nathanael sich mit dem Dschinn Barthimäus ihn aufzuhalten dies gelingt ihm auch, allerdings entringt er dabei nur sehr knapp dem leben. Am ende wird ihm endlich angesehen was für ein Talent er hat und die ganze Menge ist verwundert das ein zwölf jähriger junge ihnen allen das leben gerettet hat. Und Nathanael wird endlich respektiert. Doch Nathanael soll nicht ungeschoren davon kommen aber dies ist eine andere Geschichte.
Das buch bietet eine menge einfallsreicher Ideen und vor allem zeigt es die Kreativität des Autors. Das buch ist spannend, witzig, und packend. Ich finde Jonathan Stroud kann sich mit diesem Buch oder sogar mit der gesamten reihe durchaus zu einem der besten Autoren zählen.

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