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| Bewertung von Fannie aus Oelsnitz/Erzgebirge am 08.02.2012 | |
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„Kriminalistischer Lachgarant mit einer Prise Ernsthaftigkeit” Der allseits unbeliebte Realschul-Rektor Höpfl wird bedroht. Von wem? Das weiß man nicht genau. Kurz darauf wird ein Mann vom Zug überrollt. Sehr unappetitliche Sache, denn das Opfer, das man sehr bald als den verhassten Rektor identifiziert, wird dabei enthauptet. War es Selbstmord? Vielleicht ein Unfall? An einen Mord jedenfalls will so recht niemand glauben. Doch Franz Eberhofer, Niederkaltenkirchens einziger Dorfsheriff, ist überzeugt davon, dass der Höpfl aus dem Weg geräumt wurde. Verdächtige gibt es wie Sand am Meer. Also ermittelt er gemeinsam mit seinem altem Weggefährten Rudi Birkenberger und stößt dabei auf so manche Überraschung… Mit ihrem zweiten Buch „Dampfnudelblues“ knüpft Autorin Rita Falk nahtlos und ohne Abstriche an ihren tollen Erstling „Winterkartoffelknödel“ an. Die liebgewonnenen und schrulligen Persönlichkeiten aus Franz Eberhofers Umfeld sind alle wieder mit von der Partie. Es gibt sogar Zuwachs in Form von Franz’ winziger Nichte Uschi, die er wegen ihrer Mandeläuglein und der zur Hälfte thailändischen Abstammung liebevoll „Sushi“ nennt. Auch dem mitunter rabenschwarzen Humor bleibt Rita Falk treu. Im Unterschied zum Vorgänger-Krimi schlägt die Autorin in „Dampfnudelblues“ jedoch zwischendrin auch ernste Töne an. Sie präsentiert uns nuancenweise einen gebeutelten Franz, der es in diesem Buch wirklich nicht leicht hat. Er hat den Blues: Den Dampfnudelblues. Mühelos geht die Nachdenklichkeit dann allerdings wieder über in den gewohnt grandiosen Humor, mit dem Rita Falk schreibt. Und so ist auch „Dampfnudelblues“ ein wunderbarer, kurzweiliger und unglaublich komischer Provinzkrimi – diesmal gewürzt mit einer kleinen Prise Ernsthaftigkeit. |
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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 10.01.2012 |
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Bayrisches Krimivergnügen Der zweite Niederbayernkrimi von Rita Falk dreht sich um das Graffiti „Stirb du Sau“ an der Hauswand des eher ungeliebten Schulrektors Höpfl. Als dieser kurze Zeit später vom Zug überfahren tot aufgefunden wird, beginnt Kommissar Eberhofer zu ermitteln. Die Flut Verdächtiger ist bemerkenswert, denn so richtig gemocht hat den Zeitgenossen niemand so richtig. Eberhofers familiäre Situation ist nicht so rosig, wie es beruhigend und hilfreich für ihn wäre. So treibt es ihn eher unruhig durchs Leben. Wer den Erstauftritt des niederbayrischen Ermittlers in „Winterkartoffelknödel“ gelesen hat, wird mit wenigen Worten hin und wieder daran erinnert und kann an schon Bekanntes anknüpfen. Alle anderen können jedoch auch ohne Bezug zum ersten Band der relativ schlicht, aber durchaus verschmitzt erzählten Geschichte folgen. Allerdings geht wegen der vielen privaten und persönlichen Anekdoten zu und über den Franz Eberhofer doch manchmal der Kriminalfall in den Hintergrund. Es ist eben doch eher eine Lebensgeschichte aus Niederkaltenkirchen, denn ein Kriminalroman! Diesen Eindruck unterstreichen auch die im Anhang befindlichen Rezepte der Oma. Lust zum Nachkochen bekommt man allemal, und es ist eine tolle Idee. So ist auch der zweite Fall des strafversetzten Kommissars gute Unterhaltung für all diejenigen, für die die kriminalistische Aufklärung auch mal in den Hintergrund rücken darf, um einer vergnüglichen Erzählung zu folgen. (c) 1/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 08.01.2012 | |
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Das Verbrechen ist mal wieder eher Nebensache, zumal das Opfer nicht besonders beliebt war, um nicht zu sagen sehr gehaßt wurde von seinen Mitmenschen, daher hat man als Leser auch eher wenig Mitgefühl mit dem dem Höfpl. Der Höpfl ist vom Zug überfahren worden, die unappetitlichen Details bleiben uns weitgehend erspart. Die eigentlichen Stars der Story sind natürlich ganz klar Franz Eberhofer mit Oma und Vater. Es ist so herrlich wieder in Niederkaldenkirchen einzutauchen und alle liebgewonnenen Charktere wiederzutreffen. Neuzugänge gibt es auch, Leopold hat inzwischen Gattin Nr. 3 und mit Panida auch ein Baby, dass von Franz Sushi statt Uschi genannt wird. Die kleinen Begebenheiten mit Leopold und dem Baby haben mich laut lachen lassen. Oma ist wie immer die beste aller Köchinnen und mir läuft beim Lesen das Wasser im Mund zusammen, vor allem bei den Dampfnudeln mit Vanillesoße. Habe mich beim ersten Teil schon gut amüsiert und hier bei dieser Geschichte kann man meiner Meinung nach einen roten Faden erkennen, der sich durch die Geschichte zieht. Die Ermittlungen, ob sich der Höpfl nun das Leben genommen hat oder eher nicht freiwillig aus diesem geschieden ist, sind eher untypisch, aber sehr Franz Eberhofer typisch. Hilfe bei seinen Ermittlungen bekommt er von seinem Freund Rudi und dem Gerichtsmediziner Günter. Privat läuft es dann eher nicht so ganz gut, da seine Susi sich im Italeinurlaub verliebt hat - herrlich, gute Unterhaltung, ich mag den Humor total !! Die nächsten Bücher von Rita Falk werde ich sicher nicht verpassen. Schweinskopf al dente liegt schon lesebereit an meinem Bett. |
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| Bewertung von Kuschelbu am 05.01.2012 | |
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Schon Rita Falks Krimidebut mit "Winterkartoffelknödel" habe ich an einem Tag geradezu verschlungen. Nicht anders ging es mir mit ihrem neuen Buch "Dampfnudelblues". Nach der langen Wartezeit bis zur Veröffentlichung war ich geradezu süchtig den Krimi zu lesen und mich in die urbayrische Welt des grantigen Franz Eberhofers zu vertiefen. Was die Welt um die eigentliche Krimigeschichte angeht, hat mich Rita Falk auch diesmal keineswegs enttäuscht. Mit viel Witz und Charme erlebt der Leser wieder die typischen Dorfcharaktere, die man schon aus dem ersten Band kennt. Da gibt es die schwerhörige Oma von Franz, die so gut kochen kann, den gehassten Bruder, der nun die Uschi - oder auch Sushi genannt - als Tochter hat. Den Beatles hörenden Vater, den Freund Rudi, der beim Ermitteln hilft wo er nur kann, die Stammtische im Dorflokal oder auch die Beziehung zur Susi. Bei all diesen so typisch bayrischen Charakteren bleibt das Schmunzeln beim Lesen nicht aus und es kommt keine Langeweile beim Lesen auf. Warum ich diesem Buch allerdings keine volle Punktzahl für die Bewertung geben kann, liegt an der etwas mauen Kriminalgeschichte. Auch wenn die eigentliche Mordgeschichte bei diesem Buch nicht die Hauptrolle spielt, fand ich die Idee und Auflösung des Mordfalls ein bisschen zu flach: der unbeliebte Lehrer in Niederkaltenkirchen findet sein Haus mit den Worten "Stirb Du Sau" beschmiert vor und stirbt ein paar Tage später. Verdächtige gibt es genug, findet man doch niemandem im Dorf, der den Lehrer mochte. Doch Franz Eberhofer schafft es auch diesmal mit viel Witz und Charme den Fall zu lösen. Ob die Idee und der Ausgang des Mordfalls dabei realistisch sind, spielt daher auch keine so große Rolle. Wer also Bayern und seine kulinarischen Schmankerl mag, auf ländlichen Witz und Charme steht, sowie gern Krimiliteratur liest, der kann mit dem Kauf dieses Buches nichts falsch machen. |
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| Bewertung von stella81 aus Cham am 02.01.2012 | |
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Wunderbar zu lesen, wie Franz Eberhofer sein Leben verbringt. Als Urbayer hat er sich den ehemaligen Saustall als sein Domizil umgebaut. Er ermittelt an dem Tod des Rektors Höpfl, den niemand wirklich mochte und der von Bahngleisen erfasst wurde. Es stellt sich die Frage ob es Mord oder Selbstmord war. Da in Niederkaltenkirchen sonst kaum etwas geschieht, begiebt er sich eigenständig dazu den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Dies alles geschieht mit bayerischen Humor und in teilweise für Bayern aussagekräftigem Dialekt! Manchmal fast schon zu derb schildert er die heimische Situation mit seiner "Ex-Freundin" Susi, seiner allerliebsten Oma, welche die bayerische Küche zauberhaft beherrscht, seinem hanfanbauenden Vater und der Familie seines Bruders Leopold. Die zwiegespaltene Beziehung zu seiner Nichte Uschi (Sushi), weche ja eigentlich der "Fexer" seines ungeliebten Bruders ist, ihn aber wahrlich anhimmelt ist allerliebst. Das Buch ist wunderbar leicht, geschrieben, zumindest wenn man den bayerischen Dialekt versteht. Und ich kann es nur weiterempfehlen. |
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| Bewertung von Heinz - Bert Kluth am 20.12.2011 | |
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Ich habe den ersten Teil gelesen der war schon super und der zweite scheint noch besser zu sein Gruß H.-B. Kluth |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 25.09.2011 |
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| Nach ihrem Debüt-Regionalkrimi "Winterkartoffelknödel" macht Autorin Rita Falk genau mit dem weiter, was sie am besten kann: Auch in "Dampfnudelblues" bringt sie uns, verpackt in einem Krimi, die niederbayrische Lebensart näher. Mit viel Herz und bodenständigem Humor meistert ihr Polizeibeamter Franz Eberhofer nicht nur manch schwierigen Fall, Rita Falk erzählt auch viel Alltägliches über das Miteinander der niederbayrischen Landbevölkerung. Das betrifft natürlich auch das Verhältnis zur Polizei, bei der, jedenfalls im Buch, am Ende mancher Strafzettel unbezahlt bleibt und stets auch Platz zum Schmunzeln ist. "Dampfnudelblues" ist nicht nur angenehm-leichte Unterhaltung für Fans des Niederbayrischen, sondern auch für Nichtbayern ein köstlicher und nicht zuletzt kulinarisch anregender Lesespaß. Bayerisch, gnarzig, amüsant. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anyways aus greifswald am 26.08.2011 |
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Erst wird auf den allseits unbeliebten Rektor der kleinen Kaltenkirchener Schule ein fieser Farbanschlag auf die bis dato schneeweiße Fassade seines Heimes verübt, und dann wird derselbige ein paar tage später via Zug aus dem Leben gefahren. Nun hat Kaltenkirchens Dorfsheriff Eberhofer alle Hände voll zu tun, denn nicht nur der Unfall des Rektors muss aufgeklärt werden, nein nebenbei muss sich Eberhofer noch um die bucklige Verwandtschaft, allen voran sein ungeliebter Bruder und dessen Frau und Tochter, kümmern. Zu allem Übel streicht auch seine Langzeitfreundin Susi die Segel und brennt samt italienischem Lover durch. Ein Glück das er noch ein paar freunde und seinen Hund hat….und natürlich Oma und deren legendären Kochkünste, wenn sie gut gelaunt ist. Die Autorin zeichnet einen wirklich schrulligen Dorfmacho der trotz seiner Eigenarten bzgl. Des weiblichen Geschlechts sympathisch wirkt. Lustige Anekdoten, wie die Streitschlichtung wegen einem Außenthermometers, und allein die Mundart lassen einen oft schmunzeln. Lokalkolorit, Lebens- und Denkweisen der Dorfgemeinschaft sind fabelhaft skurril wiedergegeben. Ein wunderbar kurzweiliger Krimi der durchaus Kultstatus erlangen kann. Einfach weil er sich von der Masse abhebt. Die Rezepte und Erklärungen typisch gebräuchlicher Floskeln am Ende des Buches werten es noch zusätzlich auf. Hier bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Mama 01 aus Koblenz am 29.07.2011 | |
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Ich habe wiedermal herzhaft gelacht. Die Geschichte um den Eberhofer und seiner Familie ist einfach entzückend. Aber auch die Krimigeschichte kommt nicht zu kurz. Ich freu mich schon auf den Dezember da kommt der 3. Fall: Schweinskopf al dente raus. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Kluftinger bekommt Konkurrenz 5 und zwar von Franz Eberhofer, einem bayrischen Urgestein. Herrlich sinnfrei die lustigen Dialoge, regen total zum Schmunzeln an. Ganz klasse die Idee aus dem Mischlingskind Uschi eine Sushi zu kreieren, weil die Mutter Thai ist. Ewig grantelnd löst der Franz nebenbei wieder einen Kriminalfall, der aber über die ganzen anderen Handlungen ein wenig in den Hintergrund rückt. Skurrile Dialoge wechseln ab mit deftigen Kalauern und sanften Liebesszenen. Kein Krimi im herkömmlichen Stil, aber herrlich amüsant |
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