Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2 - Falk, Rita

Rita Falk 

Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2

Ein Provinzkrimi

Broschiertes Buch
 
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Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2

In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um ...Nach 'Winterkartoffelknödel' der zweite Fall für den Eberhofer Franz.

"›Stirb, du Sau!‹, prangt es in roter Farbe von Höpfls Haus. Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. ›Stirb, du Sau!‹, schießt es mir durch den Kopf. Und ich ahne nix Gutes.« Ein Provinz-Krimi "'Stirb, du Sau!', prangt es in roter Farbe von Höpfls Haus. Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. 'Stirb, du Sau!', schießt es mir durch den Kopf. Und ich ahne nix Gutes."


Produktinformation

  • Verlag: (Dtv)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 253 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 256
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 137mm x 32mm
  • Gewicht: 386g
  • ISBN-13: 9783423248501
  • ISBN-10: 3423248505
  • Best.Nr.: 32579304
"Einen Ermittler wie den Franz Eberhofer trifft man in der weiten, deutschen Krimilandschaft wahrlich nur einmal an - zum Glück, denn so gerät Rita Falks Dampfnudelblues zu einer genialen Unterhaltung voller Witz und Absurditäten."<br />Susann Fleischer, literaturmarkt.info 02.05.2011 <br />

»Rita Falk gelingt etwas Seltenes.  Die 1964 in Oberammergau geborene Autorin lebt in Landshut, ist mit einem Polizeibeamten verheiratet und erzählt in ihren drei Neuerscheinungen >Winterkartoffelknödel<, >Dampfnudelblues< und >Schweinskopf al dente< bodenständig und verschmitzt Kriminalgeschichten in bayerischer Lebensart, ohne dialektversessen und klischeebehaftet zu werden. [...]  Das ist beste Unterhaltung, heiter, spannungsgeladen und anschaulich. Dabei stellt Falk nicht bayerischen Trugbildern nach, dafür aber authentischen Persönlichkeiten, deren Gebräuchen und Gewohnheiten. Sprache ist nicht platt, sondern grammatische Finesse, Tradition ist nicht bunte Werbung, sondern ruhiger Lebensweg, und Provinzkrimis sind hier Leseschmaus der Extraklasse.« Stefan Boes, Kulturland, München Februar - Juni 2012

»Die Krimiautorin Rita Falk singt den >Dampfnudelblues< mit bayerisch anmutender Sprachmelodie.« Rainer Wagner, Hannoversche Allgemeine Zeitung 21.09.2011
Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich 2010 gleich mit ihrem ersten Provinzkrimi um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer, "Winterkartoffelknödel", in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute gerade mal 160 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, in Landshut. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei Kinder. Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt. Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend - sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von 'dahoam'.

Leseprobe zu "Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2"

""Stirb, du Sau!", prangt es in roter Farbe von Höpfls Haus. Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. "Stirb, du Sau!", schießt es mir durch den Kopf. Und ich ahne nix Gutes."

Leseprobe zu "Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2"

Kapitel 24 (S. 161-162)

Grad wie ich zum Essen anfang, geht die Tür auf und der Sieglechner steht im Zimmer. Das hat mir jetzt grade noch gefehlt. Als wären ein Kater und ein Kleinkind nicht bereits genug Besucher. »Was willst du hier?«, frag ich recht unfreundlich, weil ich davon ausgeh, dass ihn nicht nur die Sehnsucht zu mir treibt. »Was ich von dir will, das kann ich dir schon sagen, Eberhofer«, sagt er und lehnt sich an die Wand. »Ich werde dir den ganzen Hof abfackeln, wenn du uns nicht endlich zufrieden lässt.« Ich fang an, meine Dampfnudeln zu essen, weil das die Langeweile unterstreicht, die ich jetzt gern ausstrahlen möchte. Sie sind wirklich göttlich. Außen fest, innen luftig und butterweich. Bei der Soße fehlen mir direkt die Worte.

Die Oma weiß halt einen defekten Magen zu reparieren. »Du kannst gerne abfackeln, was immer du möchtest, Bruno. Es wird mich aber nicht daran hindern, den Fall aufzuklären.« »Du bist aber auf der falschen Fährte, verstehst du. Der Marcel hat damit rein gar nichts zu tun. Und die Angie …« Er stößt sich von der Wand ab und kommt zu mir rüber. Er stützt sich mit beiden Händen auf die Tischplatte und lehnt sich direkt über mich.

»Die Angie nimmt sich das Leben, wenn du den Marcel für den Mord verantwortlich machst.« Er steht jetzt direkt vor mir und schnauft mir ins Gesicht. »Aber irgendjemanden muss ich halt verantwortlich machen. Und es gibt immerhin einen Augenzeugen. Du hast dich ja selber von der großartigen Aussicht auf dem Hochsitz überzeugen können, gell.« »Herrgott, dann hat er sich eben geirrt, dein Augenzeuge.« »Solang es aber keinen anderen Verdächtigen gibt, werde ich davon nicht ablassen. Keinen einzigen Millimeter, verstanden.« »Herrschaft, Eberhofer, der Bub hätte doch keiner Fliege was zuleide tun können.«

»Man kann halt nicht reinschaun in die Leut, gell. Die schauen oft von außen ganz harmlos aus und innen sind sie die Ausgeburt der Hölle.« hab ein untrügliches Gespür für nervöse Menschen. Schon rein berufsbedingt. »Vielleicht war es ja eine Gemeinschaftstat«, überleg ich dann so verbal. »So familienintern vielleicht.« »Was meinst du damit?«, will er jetzt wissen und schreitet wieder zu mir herüber. »Deine Fingerabdrücke haben wir nämlich auch gefunden, Bruno. Im Höpfl-Haus. Nicht nur die von deinem Sprössling.«

»Ja, das ist doch ganz einfach. Ich hab dir doch die Tür dort aufgesperrt. Schon vergessen? Danach hab ich mir die Hände gewaschen, weil die ja voller Schmieröl waren. Erinnerst du dich vielleicht bitteschön daran? Und überhaupt, wo hast du eigentlich meine Fingerabdrücke her, ha?« »Sieglechner, jetzt mach dich doch nicht lächerlich! Und das mit dem Schmieröl, das war einfach eine Nummer von dir. Weil du schon damals haargenau gewusst hast, dass irgendwann einmal ein Verdacht auf dich fallen wird. Drum hast du lieber vorgebeugt, gell. Aber in meiner Anwesenheit warst du nur im Erdgeschoss, Bruno. Sonst nirgends.

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Kundenbewertungen zu "Dampfnudelblues / Franz Eberhofers zweiter Fall Bd.2"

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Bewertung von Fannie aus Oelsnitz/Erzgebirge am 08.02.2012 ***** ausgezeichnet
„Kriminalistischer Lachgarant mit einer Prise Ernsthaftigkeit”

Der allseits unbeliebte Realschul-Rektor Höpfl wird bedroht. Von wem? Das weiß man nicht genau. Kurz darauf wird ein Mann vom Zug überrollt. Sehr unappetitliche Sache, denn das Opfer, das man sehr bald als den verhassten Rektor identifiziert, wird dabei enthauptet. War es Selbstmord? Vielleicht ein Unfall? An einen Mord jedenfalls will so recht niemand glauben. Doch Franz Eberhofer, Niederkaltenkirchens einziger Dorfsheriff, ist überzeugt davon, dass der Höpfl aus dem Weg geräumt wurde. Verdächtige gibt es wie Sand am Meer. Also ermittelt er gemeinsam mit seinem altem Weggefährten Rudi Birkenberger und stößt dabei auf so manche Überraschung…

Mit ihrem zweiten Buch „Dampfnudelblues“ knüpft Autorin Rita Falk nahtlos und ohne Abstriche an ihren tollen Erstling „Winterkartoffelknödel“ an. Die liebgewonnenen und schrulligen Persönlichkeiten aus Franz Eberhofers Umfeld sind alle wieder mit von der Partie. Es gibt sogar Zuwachs in Form von Franz’ winziger Nichte Uschi, die er wegen ihrer Mandeläuglein und der zur Hälfte thailändischen Abstammung liebevoll „Sushi“ nennt. Auch dem mitunter rabenschwarzen Humor bleibt Rita Falk treu. Im Unterschied zum Vorgänger-Krimi schlägt die Autorin in „Dampfnudelblues“ jedoch zwischendrin auch ernste Töne an. Sie präsentiert uns nuancenweise einen gebeutelten Franz, der es in diesem Buch wirklich nicht leicht hat. Er hat den Blues: Den Dampfnudelblues. Mühelos geht die Nachdenklichkeit dann allerdings wieder über in den gewohnt grandiosen Humor, mit dem Rita Falk schreibt. Und so ist auch „Dampfnudelblues“ ein wunderbarer, kurzweiliger und unglaublich komischer Provinzkrimi – diesmal gewürzt mit einer kleinen Prise Ernsthaftigkeit.

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 10.01.2012 ***** sehr gut
Bayrisches Krimivergnügen

Der zweite Niederbayernkrimi von Rita Falk dreht sich um das Graffiti „Stirb du Sau“ an der Hauswand des eher ungeliebten Schulrektors Höpfl. Als dieser kurze Zeit später vom Zug überfahren tot aufgefunden wird, beginnt Kommissar Eberhofer zu ermitteln. Die Flut Verdächtiger ist bemerkenswert, denn so richtig gemocht hat den Zeitgenossen niemand so richtig.

Eberhofers familiäre Situation ist nicht so rosig, wie es beruhigend und hilfreich für ihn wäre. So treibt es ihn eher unruhig durchs Leben. Wer den Erstauftritt des niederbayrischen Ermittlers in „Winterkartoffelknödel“ gelesen hat, wird mit wenigen Worten hin und wieder daran erinnert und kann an schon Bekanntes anknüpfen. Alle anderen können jedoch auch ohne Bezug zum ersten Band der relativ schlicht, aber durchaus verschmitzt erzählten Geschichte folgen.

Allerdings geht wegen der vielen privaten und persönlichen Anekdoten zu und über den Franz Eberhofer doch manchmal der Kriminalfall in den Hintergrund. Es ist eben doch eher eine Lebensgeschichte aus Niederkaltenkirchen, denn ein Kriminalroman! Diesen Eindruck unterstreichen auch die im Anhang befindlichen Rezepte der Oma. Lust zum Nachkochen bekommt man allemal, und es ist eine tolle Idee.

So ist auch der zweite Fall des strafversetzten Kommissars gute Unterhaltung für all diejenigen, für die die kriminalistische Aufklärung auch mal in den Hintergrund rücken darf, um einer vergnüglichen Erzählung zu folgen.

(c) 1/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 08.01.2012 ***** sehr gut
Das Verbrechen ist mal wieder eher Nebensache, zumal das Opfer nicht besonders beliebt war, um nicht zu sagen sehr gehaßt wurde von seinen Mitmenschen, daher hat man als Leser auch eher wenig Mitgefühl mit dem dem Höfpl. Der Höpfl ist vom Zug überfahren worden, die unappetitlichen Details bleiben uns weitgehend erspart.

Die eigentlichen Stars der Story sind natürlich ganz klar Franz Eberhofer mit Oma und Vater. Es ist so herrlich wieder in Niederkaldenkirchen einzutauchen und alle liebgewonnenen Charktere wiederzutreffen. Neuzugänge gibt es auch, Leopold hat inzwischen Gattin Nr. 3 und mit Panida auch ein Baby, dass von Franz Sushi statt Uschi genannt wird. Die kleinen Begebenheiten mit Leopold und dem Baby haben mich laut lachen lassen. Oma ist wie immer die beste aller Köchinnen und mir läuft beim Lesen das Wasser im Mund zusammen, vor allem bei den Dampfnudeln mit Vanillesoße.

Habe mich beim ersten Teil schon gut amüsiert und hier bei dieser Geschichte kann man meiner Meinung nach einen roten Faden erkennen, der sich durch die Geschichte zieht. Die Ermittlungen, ob sich der Höpfl nun das Leben genommen hat oder eher nicht freiwillig aus diesem geschieden ist, sind eher untypisch, aber sehr Franz Eberhofer typisch. Hilfe bei seinen Ermittlungen bekommt er von seinem Freund Rudi und dem Gerichtsmediziner Günter.

Privat läuft es dann eher nicht so ganz gut, da seine Susi sich im Italeinurlaub verliebt hat - herrlich, gute Unterhaltung, ich mag den Humor total !! Die nächsten Bücher von Rita Falk werde ich sicher nicht verpassen. Schweinskopf al dente liegt schon lesebereit an meinem Bett.

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Bewertung von Kuschelbu am 05.01.2012 ***** sehr gut
Schon Rita Falks Krimidebut mit "Winterkartoffelknödel" habe ich an einem Tag geradezu verschlungen. Nicht anders ging es mir mit ihrem neuen Buch "Dampfnudelblues". Nach der langen Wartezeit bis zur Veröffentlichung war ich geradezu süchtig den Krimi zu lesen und mich in die urbayrische Welt des grantigen Franz Eberhofers zu vertiefen.

Was die Welt um die eigentliche Krimigeschichte angeht, hat mich Rita Falk auch diesmal keineswegs enttäuscht. Mit viel Witz und Charme erlebt der Leser wieder die typischen Dorfcharaktere, die man schon aus dem ersten Band kennt. Da gibt es die schwerhörige Oma von Franz, die so gut kochen kann, den gehassten Bruder, der nun die Uschi - oder auch Sushi genannt - als Tochter hat. Den Beatles hörenden Vater, den Freund Rudi, der beim Ermitteln hilft wo er nur kann, die Stammtische im Dorflokal oder auch die Beziehung zur Susi. Bei all diesen so typisch bayrischen Charakteren bleibt das Schmunzeln beim Lesen nicht aus und es kommt keine Langeweile beim Lesen auf.

Warum ich diesem Buch allerdings keine volle Punktzahl für die Bewertung geben kann, liegt an der etwas mauen Kriminalgeschichte. Auch wenn die eigentliche Mordgeschichte bei diesem Buch nicht die Hauptrolle spielt, fand ich die Idee und Auflösung des Mordfalls ein bisschen zu flach: der unbeliebte Lehrer in Niederkaltenkirchen findet sein Haus mit den Worten "Stirb Du Sau" beschmiert vor und stirbt ein paar Tage später. Verdächtige gibt es genug, findet man doch niemandem im Dorf, der den Lehrer mochte. Doch Franz Eberhofer schafft es auch diesmal mit viel Witz und Charme den Fall zu lösen. Ob die Idee und der Ausgang des Mordfalls dabei realistisch sind, spielt daher auch keine so große Rolle.

Wer also Bayern und seine kulinarischen Schmankerl mag, auf ländlichen Witz und Charme steht, sowie gern Krimiliteratur liest, der kann mit dem Kauf dieses Buches nichts falsch machen.

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Bewertung von stella81 aus Cham am 02.01.2012 ***** ausgezeichnet
Wunderbar zu lesen, wie Franz Eberhofer sein Leben verbringt. Als Urbayer hat er sich den ehemaligen Saustall als sein Domizil umgebaut. Er ermittelt an dem Tod des Rektors Höpfl, den niemand wirklich mochte und der von Bahngleisen erfasst wurde. Es stellt sich die Frage ob es Mord oder Selbstmord war. Da in Niederkaltenkirchen sonst kaum etwas geschieht, begiebt er sich eigenständig dazu den Hintergründen auf die Spur zu kommen.

Dies alles geschieht mit bayerischen Humor und in teilweise für Bayern aussagekräftigem Dialekt! Manchmal fast schon zu derb schildert er die heimische Situation mit seiner "Ex-Freundin" Susi, seiner allerliebsten Oma, welche die bayerische Küche zauberhaft beherrscht, seinem hanfanbauenden Vater und der Familie seines Bruders Leopold. Die zwiegespaltene Beziehung zu seiner Nichte Uschi (Sushi), weche ja eigentlich der "Fexer" seines ungeliebten Bruders ist, ihn aber wahrlich anhimmelt ist allerliebst.

Das Buch ist wunderbar leicht, geschrieben, zumindest wenn man den bayerischen Dialekt versteht. Und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Bewertung von Heinz - Bert Kluth am 20.12.2011 ***** sehr gut
Ich habe den ersten Teil gelesen der war schon super und der zweite scheint noch besser zu sein

Gruß H.-B. Kluth

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 25.09.2011 ***** sehr gut
Nach ihrem Debüt-Regionalkrimi "Winterkartoffelknödel" macht Autorin Rita Falk genau mit dem weiter, was sie am besten kann: Auch in "Dampfnudelblues" bringt sie uns, verpackt in einem Krimi, die niederbayrische Lebensart näher. Mit viel Herz und bodenständigem Humor meistert ihr Polizeibeamter Franz Eberhofer nicht nur manch schwierigen Fall, Rita Falk erzählt auch viel Alltägliches über das Miteinander der niederbayrischen Landbevölkerung. Das betrifft natürlich auch das Verhältnis zur Polizei, bei der, jedenfalls im Buch, am Ende mancher Strafzettel unbezahlt bleibt und stets auch Platz zum Schmunzeln ist. "Dampfnudelblues" ist nicht nur angenehm-leichte Unterhaltung für Fans des Niederbayrischen, sondern auch für Nichtbayern ein köstlicher und nicht zuletzt kulinarisch anregender Lesespaß. Bayerisch, gnarzig, amüsant.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 26.08.2011 ***** ausgezeichnet
Erst wird auf den allseits unbeliebten Rektor der kleinen Kaltenkirchener Schule ein fieser Farbanschlag auf die bis dato schneeweiße Fassade seines Heimes verübt, und dann wird derselbige ein paar tage später via Zug aus dem Leben gefahren.

Nun hat Kaltenkirchens Dorfsheriff Eberhofer alle Hände voll zu tun, denn nicht nur der Unfall des Rektors muss aufgeklärt werden, nein nebenbei muss sich Eberhofer noch um die bucklige Verwandtschaft, allen voran sein ungeliebter Bruder und dessen Frau und Tochter, kümmern. Zu allem Übel streicht auch seine Langzeitfreundin Susi die Segel und brennt samt italienischem Lover durch. Ein Glück das er noch ein paar freunde und seinen Hund hat….und natürlich Oma und deren legendären Kochkünste, wenn sie gut gelaunt ist.



Die Autorin zeichnet einen wirklich schrulligen Dorfmacho der trotz seiner Eigenarten bzgl. Des weiblichen Geschlechts sympathisch wirkt.

Lustige Anekdoten, wie die Streitschlichtung wegen einem Außenthermometers, und allein die Mundart lassen einen oft schmunzeln. Lokalkolorit, Lebens- und Denkweisen der Dorfgemeinschaft sind fabelhaft skurril wiedergegeben. Ein wunderbar kurzweiliger Krimi der durchaus Kultstatus erlangen kann. Einfach weil er sich von der Masse abhebt. Die Rezepte und Erklärungen typisch gebräuchlicher Floskeln am Ende des Buches werten es noch zusätzlich auf. Hier bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall.

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Bewertung von Mama 01 aus Koblenz am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe wiedermal herzhaft gelacht. Die Geschichte um den Eberhofer und seiner Familie ist einfach
entzückend. Aber auch die Krimigeschichte kommt nicht zu kurz. Ich freu mich schon auf den Dezember da kommt der 3. Fall: Schweinskopf al dente raus.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
Kluftinger bekommt Konkurrenz
5

und zwar von Franz Eberhofer, einem bayrischen Urgestein.

Herrlich sinnfrei die lustigen Dialoge, regen total zum Schmunzeln an. Ganz klasse die Idee aus dem Mischlingskind Uschi eine Sushi zu kreieren, weil die Mutter Thai ist. Ewig grantelnd löst der Franz nebenbei wieder einen Kriminalfall, der aber über die ganzen anderen Handlungen ein wenig in den Hintergrund rückt.

Skurrile Dialoge wechseln ab mit deftigen Kalauern und sanften Liebesszenen. Kein Krimi im herkömmlichen Stil, aber herrlich amüsant

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