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Führen wir nicht mehr
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| Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009 | |
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Dieses Buch muss und kann man nicht am Stück lesen. Besser: Inhaltsverzeichnis aufschlagen und die lustigste Überschrift wählen und erst mal nur diese Geschichte lesen. Der Schreibstil soll lustig, komisch oder unterhaltsam sein, dies gelingt dem Autor und seinen Co-Autoren nur manchmal, daher langweilen manche Geschichten. Die Idee die hinter diesem Buch steckt ist gut nur leider fehlt es an der Umsetzung. Das Buch eignet sich für die Fahrt im Bus zur Arbeit. Vielleicht würde das Buch als Hörbuch mit tollen Stimmen meine Meinung ändern, zum Lesen kann ich dieses Buch nicht empfehlen. |
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| Bewertung von Scylla am 30.08.2009 | |
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oberflächlich, klischeehaft und einfach nur schlecht Über Humor lässt sich ja bekanntlich streiten. Allerdings ist für jede Art von Humor Niveau erforderlich, was in diesem Buch eindeutlich zu kurz kommt. In zahlreichen, zum Glück sehr kurzen, Kapiteln erzählt der Autor alles Mögliche zum Thema „Reisen“, was eigentlich gar keiner wissen möchte. Interessante und vor allem informative Geschichten rund ums Reisen sucht man leider vergeblich. Manchmal berichtet der Autor von eigenen (eher fragwürdigen) Erlebnissen, manchmal sind die Kapitel in Interviewform gestaltet. Unbekanntere und bedeutungslosere Interviewpartner hätte Thomas Baumann jedoch nicht auswählen können, die Interviews sind einfach nur langweilig und deren Inhalt bleibt nicht im Gedächtnis. Auch sonst ist nicht viel Interessantes vorhanden. Ich empfand nur 2 der über 30 Kapitel als ansprechend und informativ, die anderen waren einfach nur langweilig, sinnfrei oder total dämlich. Das wird vor allem auch durch das Sprachniveau verursacht, das der Autor an den Tag legt: Sinnlose Wortneuschöpfungen, Aufzählungen über eine halbe Seite, haarsträubende Vergleiche und nachgemachte Dialekte sind nur wenige stilistische Verbrechen, mit denen der Leser gequält wird. Das alles sollte wohl lustig gemeint sein, wirkt aber einfach nur blöd, nervig und vor allem nicht lustig. Manche Formulierungen schrammen sogar so scharf an der Grenze des guten Geschmacks entlang, dass man sich wirklich fragen muss, wer so etwas überhaupt lustig finden kann. Auch die ab und zu eingefügten Fotos verstärken nur die bemüht lustige Wirkung und tragen nicht zur Verbesserung des Inhalts bei. So muss ich mir am Ende 3 Fragen stellen: 1. Was will der Autor mit diesem Buch erreichen? 2. Warum hat er seine kostbare Zeit geopfert, um so einen Blödsinn aufzuschreiben? 3. Wer will diesen Blödsinn lesen und dafür auch noch Geld bezahlen? Meine Antwort: Keine Ahnung. Wenn ich mich von irgendeinem Unsinn berieseln lassen will, kann ich auch den Fernseher einschalten. Dazu muss ich nicht dieses Buch lesen. Wer unbedingt Geld loswerden möchte, sollte es lieber spenden. |
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| Bewertung von kockritz aus Dresden am 25.08.2009 | |
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Bissig? Satire? (Ver-)bittert! 1 Selten habe ich so lange für ein Buch benötigt, oft habe ich es weg gelegt (um nicht zu sagen: in die Ecke geschmissen), um ihn dann doch wieder eine Chance zu geben. Irgend wann musste es doch besser werden. Und, zugegeben, einige Kapitel im letzten Drittel waren recht amüsant. Villeicht waren meine Erwartungen aber auch schon so weit herab gesunken. Ich hätte mir vor allem eine Verbindung der einzelnen Kapitel zu einander gewünscht. Nach welchen Kriterien sie ausgesucht wurden und die Festlegung ihrer Reihenfolge ist nicht nachvollziehbar. Der in anderen Rezensionen schon erwähnte rote Faden fehlt auch mir. Einige Kapitel hätte man sich sicher auch ganz raus nehmen können. Als Fazit kann ich nur sagen, dass Herr Baumann kein Buch über das Reisen geschrieben hat, weder als lustige Geschichtenansammlung, noch als humoristische Betrachtung der eigenen deutschen Reisschwächen. Mir kam das Buch sehr verbittert vor, z.T. leicht arogant die deutsche Sterotype verlachend. Sicher sollte dies bissig-satirisch aufheiternd wirken - leider missglückt. Daheimbleiben kann jeder - und dieses Buch ignorieren auch. |
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| Bewertung von Fredda am 05.08.2009 | |
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Das perfekte Buch für den Urlaub. Kurze Kapitel, die nicht unbedingt in Zusammenhang stehen, das Buch kann man immer wieder zur Hand nehmen und sofort weiterlesen. Ideal für Strand, Bahn, Flieger... Der Autor beschäftigt sich auf absolut amüsante Weise mit den verschiedensten, z.T. absurden Aspekten des Reisens. Über Straßenbahn-, Astral- und Zugvögelreisen ist alles dabei, und tatsächlich ist alles interessant zu lesen. Für mich ganz wichtig: endlich wissen, wie man richtig winkt!!!! Vielen Dank dafür ;-) Ich empfehle das Buch allen, die sich gut und informativ unterhalten wollen und vielleicht noch etwas lernen wollen (wer weiß schon, was eine Kaltabreise ist?) |
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| Bewertung von RikkiDD aus Dresden am 15.07.2009 | |
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Das etwas andere Reisebuch Wie kommt man auf dem Landweg nach Australien? Machen Verleger von Reiseführern eigentlich auch Urlaub? Und warum fahren wir gerade dann in heiße Gegenden, wenn es bei uns endlich warm ist? Diesen und anderen ähnlichen Fragen ist der Comedy-Autor Thomas Baumann nachgegangen. Er hat sich in einen Überraschungsflieger nach Osteuropa gesetzt, hat herausgefunden, dass Deutschlands längste Straßenbahntour mitten durchs Ruhrgebiet führt, und hat sich von einer heidnischen Reisepriesterin inspirieren lassen: witzig-schräge Geschichten von unterwegs. Denn Daheimbleiben kann schließlich jeder. So weit der Klappentext. Der Anfang ist ja recht lustig, allerdings wird es nach dem 1. Kapitel langatmig und es flacht schnell ab. Einen richtigen roten Faden gibt es eigenltich in dem gesamten Buch nicht und schnell habe ich die Lust am Lesen verloren - mich aber trotzdem tapfer durchgekämft - war am Ende froh es geschafft zu haben. Ich habe das Buch hintereinanderweg gelesen - vielleicht ist es ja was für andere, die nur immer ein Kapitel lesen und dann eine längere Pause machen. |
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Bewertung von Tuppi am 13.06.2009 |
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48 kurze Geschichten rund um das Thema „Reisen“. Es geht um Koffer, Reisebekanntschaften, GPS, Fundsachenversteigerung, Chirurgiereisen, TV, und vieles mehr. Mit ein paar kurzen Sätzen wird eine kleine Anekdote daraus. Die einzelnen Geschichten sind zwischen 2 und 10 Seiten lang. Die Kurzbeschreibung unter den Überschriften war das Lustigste am ganzen Buch. Ich konnte über die ein oder andere Geschichte schmunzeln, aber richtig vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Die Leseprobe, durch die ich auf das Buch neugierig wurde, hat nicht das gehalten was sie versprochen hat. Alles in allem ein mittelmäßiges Buch das einigermaßen interessant zu lesen war. Ich konnte es allerdings nicht am Stück lesen. Auch fand ich die eingestreuten Informationen (aus dem Lexikon?) zwar interessant, aber falsch platziert und die Geschichten hatten einen negativen Touch, da der Autor vieles abfällig behandelt hat. Ich hätte mir etwas mehr Schwung und Humor gewünscht. Das Buch erhält 2 Sterne von mir. |
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| Bewertung von james aus kassel am 10.06.2009 | |
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Also ich muss ja nun wirklich sagen, ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil mich die Leseprobe echt angesprochen hat und ich einige Male lachen musste. Leider muss ich sagen, nachdem ich einiges daraus gelesen habe, das Beste war wirklich die Leseprobe. Also das Inhaltsverzeichnis und Kapitel eins sind wirklich gut doch danach geht es nur noch bergab. Ich weiß nicht, ob die restlichen Kapitel lustig sein sollen und ich den Humor nicht verstehe, oder ob da jemand denkt er sei lustig und ist es gar nicht. Also meines Erachtens kann man dieses Buch getrost in der Bücherei liegen lassen, es sei denn man möchte einfach ein paar langweilige Urlaubserlebnisse von fremden Menschen lesen. Leider beide Daumen nach unten. |
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| Bewertung von anushka aus Berlin am 07.06.2009 | |
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Thomas Baumann hat ein Reisebuch geschrieben, und zwar ein "etwas andere[s] Reisebuch". Er beschreibt darin keine einzelne Reise und deren Verlauf, sondern greift in zahlreichen Kapiteln einzelne, mehr oder weniger auf das Reisen bezogene Aspekte auf. Gefiel mir das erste Kapitel, in dem Baumann selbst eine Blind-Booking-Reise testet, noch sehr gut, war ich zunehmend enttäuscht von den darauf folgenden Kapiteln. Oft berichtet Baumann gar keine eigenen Erfahrungen, sondern interviewt Leute zu einzelnen reise"relevanten" Themen und schreibt deren Antworten nieder. Oft fehlte mir dabei der rote Faden und auch die Pointen gingen an mir vorbei. Diese Kapitel gingen häufig ohne eingängiges Fazit oder dramaturgischen Höhepunkt zuende, sodass ich mich immer wieder fragte, was eigentlich der Sinn des jeweiligen Kapitels war. Dieses Wiederkäuen der Erfahrungen anderer Leute fand ich enttäuschend und es hätte mir besser gefallen, wenn Baumann von eigenen Erfahrungen berichtet hätte. Zudem streut er wiederholt unangemessene Einwürfe, herabwürdigende Kommentare und zahlreiche kulturelle Klischees ein, die mir beim Lesen unangenehm aufstießen. Bei einigen Kapiteln wurde mir deren direkter Bezug zum Reisen auch nicht deutlich. Einen zusätzlichen Gnadenstern bekommt dieses Buch von mir, weil ich mich in dem Kapitel über Starbucks wirklich sehr amüsiert habe. Allerdings wurde mir auch dort bei näherem Nachdenken nicht klar, was dieses Kapitel in einem Reisebuch zu suchen hat. Mein Fazit für dieses Buch lautet, dass Baumann eindeutig das Thema verfehlt hat und es wesentlich bessere Reiseberichte und Reisebücher gibt. Wer dieses Buch im Laden in die Hand nimmt und einen Kauf in Erwägung zieht, sollte einzelne verstreute Kapitel anlesen und erst einmal prüfen, ob ihm Baumanns Schreibstil liegt, sonst könnte die Enttäuschung später groß sein. |
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| Bewertung von Bücherwürmchen aus Bayern am 06.06.2009 | |
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Dies ist eines der sehr wenigen Bücher, das ich nicht zu Ende gelesen habe. Nach gut der Hälfte habe ich aufgegeben. Dabei habe ich es mir nicht leicht gemacht. Bei jedem Kapitel gab ich dem Thema eine neue Chance, aber nach wenigen Zeilen fragte ich mich immer, was mir der Autor damit sagen wollte. Die Abschnitte waren weder informativ noch unterhaltsam. Der Humor war zu gekünstelt und bemüht, um tatsächlich witzig oder ironisch zu sein. Schon alleine die Themenwahl war für mich ein Graus. Rund um das Reisen gibt es garantiert jede Menge amüsante Randerscheinungen, typisch deutsche Reisemacken oder immer wiederkehrende Situationen, die hier leider alle nicht erwähnt wurden. Stattdessen erfuhr ich, dass man als Zuschauer einer Völkerschlacht besser den Kämpfern nicht den Rückzug verstellen sollte, damit sie nicht deswegen massakriert werden, weil sie nicht mehr abhauen können. Und dass Krakau und Dortmund von oben auf den Stadtplan geschaut ähnlich aussehen. Da bin ich dann abgehauen und habe das Buch zu geklappt. Durchgefallen |
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| Bewertung von Toebi aus Beckum am 06.06.2009 | |
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Wie der Untertitel des Buches „Das etwas andere Reisebuch“ schon sagt, geht es hier um das Reisen. Allerdings beleuchtet Thomas Baumann das liebste Hobby der Deutschen mal aus ganz anderen Perspektiven. Wer bei diesem Buch einen interessanten Reisebericht erwartet, dürfte wohl enttäuscht werden. Thomas Baumann hat die knapp 280 Seiten dieses Buches in gut 50 kurze Kapitel eingeteilt und spricht in jedem Kapitel ein anderes Thema rund ums Reisen an. Bei einigen Kapiteln fragt man sich, warum er diesem Thema überhaupt ein paar Seiten gewidmet hat und andere wiederum sorgen für gute Unterhaltung. Die angesprochenen Reisethemen reichen von Interviews über selbst gemachte Reisen bis hin zu Fakten. Die längste Straßenbahnfahrt durch das Ruhrgebiet, wie winken am Bahnsteig zurückgebliebene Angehörige, warum muss eine Reise immer sorgfältig vorbereitet werden, warum nicht einfach mal wild drauf los reisen sind Fragen, die Thomas Baumann in einigen Kapiteln anspricht. Außerdem findet der Leser Interviews mit Herbert Feuerstein oder mit Ernst Hinsken, dem ersten Bundestourismusbeauftragten. Weitere Themen sind: Die Erfindung des Rollenkoffers, Reisedokumentationen im Fernsehen, eine Ballonfahrt, Urlaubsvideos, das Leben eines Handlungsreisenden und und und. Es handelt sich jeweils um abgeschlossene Kapitel, die voneinander losgelöst gelesen werden können. Es muss keine Reihenfolge beachtet werden. Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten und sicherlich nicht literaturpreisverdächtig. Als Zweitbuch nebenbei gut zu lesen, z. B. für Leute, die abends gerne vorm Einschlafen noch ein kurzes Kapitel, aber nichts Anspruchsvolles lesen möchten, weil ihnen schon die Augen fast zufallen. |
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