Daemon - Suarez, Daniel
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Daniel Suarez 

Daemon

Die Welt ist nur ein Spiel. Thriller

Übersetzung: Cornelia Holfelder-von der Tann
Broschiertes Buch
 
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Daemon

Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.

Seit langem wusste Matthew Sobol, größtes Computergenie aller Zeiten, dass er sterbenskrank ist. In der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf. Zunächst unbemerkt. Doch bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON den gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. In einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 638 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 640
  • rororo Taschenbücher Nr.25643
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 35mm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783499256431
  • ISBN-10: 3499256436
  • Best.Nr.: 32469560
Bevor Daniel Suarez seinen ersten Roman begann, machte er als Systemberater Karriere und entwickelte Software für zahlreiche große Firmen der Militär-, Finanz- und die Unterhaltungsindustrie. "Daemon" veröffentlichte er 2006 unter Pseudonym im Eigenverlag. Nachdem der Roman die Internet- und Gaming-Community im Sturm erobert hatte, wurde ein großer Verlag auf das Buch aufmerksam. In der neuen Ausgabe avancierte "Daemon" zum Bestseller; eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Daniel Suarez, der bereits einen zweiten Roman vollendet hat, lebt und arbeitet in Kalifornien.

Videoclip zu "Daemon"

Kundenbewertungen zu "Daemon" von "Daniel Suarez"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Sonja am 31.08.2011 ***** gut
„Daemon“ von Daniel Suarez ist ein Thriller der besonderen Art. Matthew Sobol, ein Computergenie und Multimillionär, ist gestorben und hat der Welt etwas Außergewöhnliches hinterlassen: ein Computerprogramm mit dem Namen Daemon. Daemon ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und so programmiert, dass er ein Eigenleben entwickelt: er infiltriert weltweit alle größeren Unternehmen und erpresst Schutzgelder, er rekrutiert Männer und stattet sie mit Waffen aus, er manipuliert Daten, er tötet. Die Behörden sind mit dieser völlig neuartigen Gefahr hoffnungslos überfordert und müssen zu unkonventionellen Methoden greifen.

Daniel Suarez zeigt mit seinem Thriller, wie anfällig die Weltwirtschaft für Computerangriffe ist, und malt damit ein erschreckendes Bild.

Ich war auf einen richtig spannenden Thriller eingestellt, aber meine Erwartungen sind nicht erfüllt worden. Dass der Daemon eine immense Gefahr darstellt und jede Menge Möglichkeiten hat, seinen „Willen“ durchzusetzen, ist schon nach kurzer Zeit klar, schließlich beginnt das Buch mit zwei Morden. Die jeweils neuen Schritte des Daemon sind insofern nicht wirklich überraschend und beinhalten auch keine Steigerung der Gefahr. Und es gibt auch bei den Ermittlungen keine Spannung. Dass der Daemon die beiden Opfer getötet hat, steht schnell fest. Alle weiteren Ermittlungen zeigen nur auf, welche Macht der Daemon hat und dass es keine Möglichkeit gibt, ihn zu bekämpfen. Dagegen hat das Buch allerdings viel gute Action zu bieten und neuartige Waffen.

Das Buch hat mich an einen Ego-Shooter erinnert. Die Handlung ist grundsätzlich voraussehbar und besteht hauptsächlich aus Kämpfen. Beide Seiten rüsten im Verlauf ihre Waffen auf und die Kämpfe nehmen ein immer größeres Ausmaß an. Die Menschen dagegen werden nur oberflächlich beschrieben. Das Buch enthält unheimlich viele spezielle IT-Begriffe, über die man jedoch hervorragend hinweglesen kann. Der Sinn der wirklich wichtigen Begriffe ergibt sich aus dem Kontext.
Ich denke, dass das Buch ebenso wie Ego-Shooter seine Anhänger finden wird. Mein Fall ist es jedoch nicht.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 26.04.2011 ***** ausgezeichnet
Mathew Sobol, eine Computerspezialist der seiner Zeit weit voraus ist und Computerspieleentwickler, ist tot. Doch nur sein Körper ist vergänglich, der Geist lebt weiter. Im Moment seines Todes startet ein Daemon sein Werk und infiltriert alle Computerprogramme auf der Welt. Sobol will seine Macht über den gesamten Erdball ausdehnen und nichts steht ihm im Weg. Seine Helfer: gescheiterte Computerfreaks auf der ganzen Welt, die genug Zeit haben, um seine Codes zu knacken und sich seinem rasant ausbreitenden Netzwerk anzuschließen. Nur eine kleine Gruppe von Menschen scheint seinen Masterplan zu durchschauen und eröffnet die Jagd auf ihn. Anfangs eine virtuelle Jagd, deren Fäden sich bis in unsere reale Welt ziehen und jeden, der sich Sobol in den Weg stellt vernichtet. Selbst vor gefälschten Polizeiakten macht der Daemon keinen Halt, von heimtückischen Mord ganz zu schweigen.

Das Cover zeigt einen Strudel aus Binärcodes. Düster und geheimnisvoll. Zusammen mit dem Klapptext ein Buch, an welchem ich einfach nicht vorbei gehen konnte.

Daniel Suarez hat einen mitreißenden Schreibstil. Er baut seinen Thriller langsam auf, verknüpft Ereignisse und erschafft ein immer komplexeres Weltbild, dem man einfach nicht entziehen kann. Er reisst seine Leser in einen unglaublichen Computer-Bann; alles scheint möglich, die Grenzen der Realität verschieben sich. Der Schreibstil ist eine Mischung aus Action-Thriller und Computersprache, die aber selbst für einen Laien wie mich verständlich erklärt wurde und ich konnte der Handlung problemlos folgen.

Seinen Protagonisten haucht der Autor Leben ein. Jeder ist auf seine Weise unterschiedlich und interessant. Schnell entwickeln sich Sympathieträger, aber auch die Bösen werden lebensnah vorgestellt. Ihre Träume und Wünsche werden verständlich, da sie von der Welt als Außenseiter wahrgenommen werden, die keine Zukunft haben. Suarez spricht vorallem die Randgruppe der Gamer und Möchte-Gern-Hacker an, die von unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden. Was für eine Zukunft hat schon ein Computerspieler, der sich in die Realität der Spiele hinabreißen lässt und mit der realen Wirklichkeit nichts zu tun haben möchte? Suarez verwischt die Grenzen zwischen diesen beiden Welten. Wenn ein Mensch einen Mord begeht, bekommt er Bonuspunkte dafür. Unheimlich, aber durchaus vorstellbar.

Mein Fazit: Absolut lesenswert! Die Vorstellung, dass eine KI die Weltherrschaft anstrebt scheint gar nicht so weit hergeholt...

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