Der Computer ist die Schlüsseltechnologie unserer Gesellschaft.
Computerphilosophie beschäftigt sich mit den
logisch-erkenntnistheoretischen Grundlagen und den
praktisch-ethischen Folgen dieser Technologie. In seiner Einführung
zeigt Klaus Mainzer, wie früher angenommene Grenzen der
Berechenbarkeit zurückgenommen oder relativiert werden müssen.
Quanten- und Nanocomputer, zelluläre Automaten und neuronale Netze
führen zu einem neuen Verständnis der Expansion des Universums, der
Evolution des Lebens und des menschlichen Bewusstseins. Es stellt
sich die Frage, wie und zu welchem Nutzen sich Computersysteme in
einer technischen Ko-Evolution verselbstständigen können, sollen
und dürfen. Mensch-Maschine-Systeme sind für Klaus Mainzer die
entscheidende technische und ethische Herausforderung der Zukunft.
Prof. Dr. Klaus Mainzer, geboren 1947, hat einen Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie inne und ist Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Informatik an der Universität Augsburg. Zahlreiche Fachpublikationen.
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