Dieses Buch ist mehr als nur eine Auseinandersetzung mit einem
umstrittenen Begriff. Es zeichnet die Entwicklung der christlichen
Literatur vom 16. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart
nach und präsentiert jeweils in Einzelinterpretationen fünfzig
maßgebliche Bücher, die sich zu einem Kanon fügen. Die Reihe der
Bücher beginnt bei Thomas Morus und seiner "Utopia" aus
dem Jahr 1516 und endet mit dem Roman "Gottesdiener" von
Petra Morsbach aus dem Jahr 2004. Dazwischen werden große Autoren
und ihre Meisterwerke behandelt: von Friedrich Spee über Angelus
Silesius bis Heinrich Böll, Patrick Roth und vielen anderen.
"Der vielfach erhobene Vorwurf, 'christliche
Literatur' sei biedere, brave Anpassungsliteratur, lässt sich
von den hier vorgestellten Werken her nicht verifizieren. Das
Christliche entfaltet im Gegenteil ein kritisches Potential hinein
in Gesellschaft und Kirche", so Georg Langenhorst. Eine
fesselnde, exemplarische Geschichte der christlichen Literatur mit
wichtigen Leseempfehlungen. Zur Verwendung in Unterricht und Lehre
sowie für alle Leser und Leserinnen, die an Literatur und Theologie
interessiert sind.
Georg Langenhorst, geb. 1962, Dr. theol., Inhaber der Lehrstuhls für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg; viel gefragter Referent in der Erwachsenenbildung; Autor zahlreicher Bücher, vor allem im Grenzbereich von Theologie und Literatur.
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