Quelle: Wikipedia. Seiten: 77. Kapitel: Pina Bausch, Sasha Waltz,
Mary Wigman, Alexander Sacharoff, Dorothee Günther, Heike Hennig,
Kurt Jooss, Henning Rübsam, Dore Hoyer, Christoph Winkler, Johann
Kresnik, Jessica Iwanson, Rosalia Chladek, Régine Chopinot, Merce
Cunningham, Yvonne Rainer, Martha Graham, Rudolf von Laban, Felix
Ruckert, Massimo Gerardi, Arila Siegert, Ruth Berghaus, Yvonne
Pouget, Anna Halprin, Grete Wiesenthal, Maja Lex, Anna Huber, Bob
Curtis, Judith Kuckart, Valerie Bettis, Gregor Seyffert, Alvin
Ailey, Bernd Schindowski, Gregor Zöllig, Ruth Abramowitsch, Jin
Xing, Dominique Mercy, Hans-Werner Klohe, Liste bekannter
Choreografen, Angelin Preljocaj, Teresa Ranieri, Helena Waldmann,
Trisha Brown, Konstantin Tsakalidis, Hanya Holm, Martin Schläpfer,
Hertha Feist, Garth Fagan, Lola Rogge, Hans Henning Paar, Deborah
Colker, Gerd Neggo, Agnes de Mille, Urs Dietrich, Johannes Wieland,
Meta Menz, Lotte Goslar, Patricio Bunster, Louise Wagner,
Chun-Hsien Wu, Birgitta Trommler, Erick Hawkins, Ismael Ivo, Thomas
Lehmen, Ben Van Cauwenbergh, Rosamund Gilmore, Michael Diekamp,
Parwin Hadinia, Hans van Manen, Alla Bastert-Tkachenko, Sarah
Levy-Tanai, Blanca Li, Sabine Ehlen, Clara Góra, Molissa Fenley,
Kim Duddy, Cesc Gelabert, Kadir Memis, Mark Morris. Auszug: Pina
Bausch, geborene Philippina Bausch, ( 27. Juli 1940 in Solingen;
30. Juni 2009 in Wuppertal) war eine deutsche Tänzerin,
Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin des nach ihr
benannten Tanztheaters in Wuppertal. In den 1970er-Jahren wurde
Pina Bausch mit ihrer Entwicklung des Tanztheaters zu einer
Kultfigur der internationalen Tanzszene. Sie gilt in der Fachwelt
als die bedeutendste Choreografin der Gegenwart. Pina Bausch
verband erstmals den Tanz mit den Genres Gesang, Pantomime,
Artistik, Schauspiel zu einer neuen Kunstgattung. Viele Fachleute
halten erst diese neue Kunstform für den Beginn des Tanztheaters.
Die herkömmliche Handlungsstruktur löste sie in einzelne Szenen auf
und verknüpfte sie mittels Collage und Montage in thematische
Zusammenhänge. Der Ausgangspunkt ihrer Stücke war die einzelne
Geste, das Darstellen und Äußern eines bestimmten Gefühls, diese
innere Bewegung wurde von Pina Bausch erfragt und von den Tänzern
mit einer erinnerten Handlung beantwortet. Unbeschwertheit und
Ausgelassenheit kontrastierte sie mit dramatischen Szenen und
rührte so an die letzten Fragen des Menschseins, was das Publikum
häufig in intensiver Weise miterlebte. Viele ihrer Stücke wurden
daher als außerordentlich radikal und bewegend zugleich erfahren.
Pina Bausch war das dritte Kind von August und Anita Bausch, die
eine Gastwirtschaft mit einem kleinen Hotelbetrieb in Solingen an
der Focher Straße führten, wo sie auch geboren wurde. Schon als
Kind nahm sie Ballettunterricht und trat in Kinderstücken und
Operetten auf. Mit 14 Jahren begann sie 1955 ein Tanzstudium an der
Essener Folkwangschule mit dem bedeutenden Tanzneuerer und
Choreografen Kurt Jooss als Lehrer. 1958 schloss sie ihr Studium in
Bühnentanz und Tanzpädagogik mit dem erstmalig ausgelobten
Folkwang-Leistungspreis ab. Wegen dieser Auszeichnung erhielt sie
1959 ein Stipendium des DAAD und konnte in den USA an der berühmten
Juilliard School unter der Leitung von Martha Hill in New York
studieren.
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