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Eigentlich heißt sie Madeleine Wickham, doch ihre Fans und Leser kennen sie unter ihrem Pseudonym Sophie Kinsella. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood, von denen mittlerweile fünf vorliegen, werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers »Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin« wurde zum internationalen Kinohit. Die Bestsellerlisten eroberte Sophie Kinsella auch mit ihren Romanen »Sag’s nicht weiter, Liebling« , »Göttin in Gummistiefeln« und »Kennen wir uns nicht?« im Sturm. Innerhalb kürzester Zeit haben alle ihre so sympathischen wie chaotischen Heldinnen ins Herz geschlossen: „Sophie Kinsella ist die Königin der romantischen Komödie! Ihre Figuren haben genau die richtige Dosis liebenswerter Schrullen.“ (NEW YORK POST )

In Charleston Girl, Sophie Kinsellas neuem Roman, stellt Großtante Sadie das Leben von Lara Lington auf den Kopf: Eigentlich ist Tante Sadie gerade mit 105 Jahren verblichen, sie kehrt jedoch unvermutet als 23-jähriges Mädchen zurück und richtet Chaos in Laras Leben an …

Exklusiv für buecher.de hat Sophie Kinsella unseren Fragebogen
"22 Fragen an ..." beantwortet.

"Ich möchte gerne schreiben wie Jane Austen."

Das Schönste am Schreiben ist ...

... diese Euphorie, wenn man eine Idee hat und denkt: „Daraus könnte ein Buch werden!“ .

Gute Einfälle habe ich...

... zufällig, unvorhersehbar und meistens, wenn ich gerade keinen Stift zur Hand habe. Oft muss ich mir einen Kugelschreiber leihen oder meinen Einfall mit dem Lippenstift auf einen alten Kassenbon schreiben.

Wenn ich mal nicht weiterkomme...

... dann gehe ich mit meinem Mann aus. Wir trinken dann Mojitos und reden über die Story, bis wir das Problem aus der Welt geschafft haben. Ich finde übrigens, dass Cocktails der Kreativität manchmal sehr förderlich sind!.

Ich möchte gerne schreiben...

... wie Jane Austen – eine moderne Jane Austen, muss ich dazusagen. Ich werde sicher nicht damit anfangen, über Gesellschaftstänze im 18. Jahrhundert zu schreiben.

Ich lese niemals Bücher von...

... jemandem, der mit Liebe zum Detail über Folter, Vergewaltigung, Mord oder gar alle drei Themen schreibt. Solche Bilder brauche ich einfach nicht in meinem Kopf.

"Meine größte Stärke ist mein Humor."

Bei "Kindheit" denke ich an...

... mein Elternhaus, ein großzügiges altes Haus, aus dem man immer Musik, Lärm und Lachen hörte.

Meine Eltern ...

... haben mir immer das Gefühl gegeben, alles tun zu können, was ich wollte.

Geld ...

... treibt auf die eine oder andere Weise alle Menschen an. Aber am Ende des Tages ist es doch bedeutungslos.

Im Urlaub...

... brauche ich Sonnenschein, Meerblick und einen Stapel Bücher.

Meine größte Stärke ...

... ist mein Humor. Ich kann in jeder Situation etwas Kurioses entdecken.

Ich habe Angst vor...

... Spinnen.

"… wie es war, als sich in einem Restaurant der Reißverschluss meines Kleides …"

In meinem Lieblingstraum...

... kann ich fliegen. Ich hatte diesen Traum bereits mehrmals und war immer enttäuscht, als ich aufwachte.

Gott...

... muss einen schlechten Tag gehabt haben, als er sich überlegte, wie die Kinder auf die Welt kommen.

Ich würde nicht antworten, wenn Sie wissen wollten...

... wie es war, als sich in einem Restaurant in Hannover der Reißverschluss meines Kleides öffnete und jeder meine – oops, jetzt habe ich es ja doch erzählt.

Wäre ich Präsident der USA...

... dann müsste ich oberflächliche Reden halten und immer anständige Schuhe tragen.

"In zehn Jahren werde ich herausgefunden haben, wie mein Friseur das mit dem Fön immer hinbekommt"

Meine größte politische Sorge...

... ist das Maß an Bürokratie und Apathie in der Welt. Ich glaube, dass viele Politiker mit guten, mutigen und radikalen Ideen beginnen, sich dann aber vom System vereinnahmen lassen.

Könnte ich durch die Zeit reisen...

... wäre ich gerne Zuschauer bei allen großen Ereignissen der Weltgeschichte. Könnte ich auch in die Geschichte eingreifen? Ich würde dann wahrscheinlich ein ziemliches Chaos anrichten.

In 50 Jahren wird die Menschheit...

... noch immer Bücher lesen, hoffe ich. Auch wenn das über einen Computerchip läuft, der uns ins Gehirn gepflanzt wird.

In zehn Jahren werde ich...

noch immer Bücher schreiben, mit meiner Familie und dem Haushalt jonglieren und das Ganze hoffentlich noch genauso lieben wie heute. Außerdem würde ich gerne gelernt haben, Jazz-Piano zu spielen, oft im Urlaub gewesen sein, viele schicke Schuhe gekauft haben, ein bis zwei großartige Partys geschmissen und schließlich herausgefunden haben, wie mein Friseur das mit dem Föhn immer hinbekommt.

... und noch zwei Leserfragen:

Sie sind ja eigentlich Journalistin. Gab es da so etwas wie einen magischen Moment, an dem Sie merkten, dass Sie von nun an Bücher schreiben wollen?

Es gab da sogar zwei magische Momente: und zwar beide, als ich im Zug saß. Der erste stellte sich ein, als ich auf dem Weg zur Arbeit war. Ich arbeitete als Journalistin, schrieb über Finanzthemen und las ein Buch, als ich plötzlich dachte: „Ich möchte das auch tun – Bücher schreiben.“ Damals wusste ich aber noch nicht, worüber ich eigentlich schreiben sollte. Der zweite Moment war, als mir die Idee zu meinem ersten Roman kam. Ich griff mir einen Stift und einen Notizblock, den ich in irgendeinem Hotel habe mitgehen lassen, und begann zu schreiben. Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört.

Was würden Sie jungen Leuten empfehlen, die auch mit dem Bücherschreiben anfangen wollen?

Meine Empfehlung ist, genau die Art von Büchern zu schreiben, die man selbst am liebsten liest. Man sollte Spaß an der Sache haben. Man sollte sich auch nicht von der Meinung anderer Leute runterziehen lassen. Die Manuskripte würde ich nur Menschen zeigen, denen man vollkommen vertraut. Ein falscher Kommentar – von jemandem, der oft gar nicht weiß, wovon er redet – kann das Selbstvertrauen ganz schön runterziehen. Das Wichtigste aber: Es muss Spaß machen!

In Zusammenarbeit mit Literaturtest.

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