Die Stadt an der Donau ist ein Geschwisterpaar voller Gegensätze:
hier das hügelige Buda mit dem mittelalterlichen Burgviertel, der
Fischerbastei und den atemberaubenden Aussichtspunkten, dort das
großstädtische Pest mit seinen Boulevards, dem kuppelbekrönten
Parlament, den Jugendstilbauten und den edlen Shoppingmeilen.
Allerorten zeigt sich deutlich, dass nach der politischen Wende
mächtig rangeklotzt wurde: Viele Prachtbauten aus der Zeit der
Donaumonarchie erstrahlen mittlerweile in neuem Glanz, Restaurants
und Cafés sind wie Pilze aus dem Boden geschossen, und mit dem
Palast der Künste hat Budapest seinen "kulturellen
Marktwert" noch einmal deutlich steigern können.