Briefwechsel, 2 Bde. - Celan, Paul; Celan-Lestrange, Gisele

Paul Celan Gisele Celan-Lestrange 

Briefwechsel, 2 Bde.

Die Briefe; Kommentar. Mit einer Auswahl von Briefen Paul Celans an seinen Sohn Eric. Aus d. Französ. v. Eugen Helmle. Anmerk. übertr. u. einger. v. Barbara Wiedemann

Hrsg. u. komment. v. Bertrand Badiou in Verbind. m. Eric Celan
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Produktbeschreibung zu Briefwechsel, 2 Bde.

Die 677 Dokumente dieses Briefwechsels aus den Jahren 1951-1970 sind ein einzigartiges Zeugnis. Paul Celan, ein Dichter von großer Diskretion, öffnet sich hier in der privatesten seiner Beziehungen. Anschaulich, wenn auch oft erst im Zusammenhang mit der Kommentierung, werden nicht nur Entstehung und Hintergrund vieler seiner Gedichte. Anschaulich wird sein Verhältnis zu Deutschland, diesem ihm auf seinen Reisen trotz der deutschen Muttersprache so fremd bleibenden Land. Zugleich dokumentieren diese Briefe auch den Lebensweg der Künstlerin Gisele Celan-Lestrange; sie zeichnen ihre künstlerische Entwicklung von den Anfängen als Malerin bis hin zu ihren bedeutenden graphischen Werken und der Zusammenarbeit mit Paul Celan. Anschaulich werden aber auch die verzweifelten Phasen dieser Ehe, Celans Zusammenbrüche und Klinikeinweisungen, die sich erneuernden Hoffnungen und die bis zum Schluss trotz aller Trennungen gemeinsam getragene Sorge um den Sohn Eric.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 590, 614 S.
  • Best.Nr. des Verlages: 41219
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 144mm x 90mm
  • Gewicht: 1545g
  • ISBN-13: 9783518412190
  • ISBN-10: 3518412191
  • Best.Nr.: 09447157
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.06.2001

Ostsehnsucht
Paul Celans Briefwechsel mit Erich Einhorn
Eine Brieffreundschaft im Kalten Krieg, zwischen West und Ost. Sie beginnt mit einem Schreiben Paul Celans aus Paris vom 24. April 1962. Adressat ist sein Jugendfreund Erich Einhorn, dem er 1944 das letzte Mal geschrieben hat, um ihm mitzuteilen, dass seine, Celans Eltern, „von den Deutschen erschossen” worden sind. Jetzt versucht der Dichter, an die einstige Freundschaft anzuknüpfen und schreibt Einhorn – nach Moskau. Was mag ihn dazu bewogen haben? Wollte er eine aus den Jugendtagen vertraute Stimme hören?
Wie Celan, so stammte auch Einhorn aus Czernowitz in der Bukowina. Beide waren sie während des Zweiten Weltkriegs wie andere ihrer Generation in die Welt hinausgeschleudert worden und lebten im Exil oder besser: in zwei unterschiedlichen, hermetisch gegeneinander abgeriegelten Welthälften. Celan war in seiner westlichen Hemisphäre längst berühmt geworden. Trotzdem blieb er ein von den Schlägen der Geschichte tief versehrter Mensch. Als er 1962 den ersten Brief nach Moskau sandte, litt er unter den abstrusen, auch antisemitisch getönten Plagiatsvorwürfen, die ihm in Westdeutschland …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2001

Freundschaft dreier Nachtgewiegten
Die Substanz des Humanen: Der Briefwechsel zwischen Paul Celan und Hanne und Hermann Lenz / Von Ernst Osterkamp

Hier waren zwei, denen Paul Celan vertrauen konnte. Er muß dies gleich bei der ersten Begegnung gespürt haben. Am 7. April 1954 war er zu einer Lesung nach Stuttgart gekommen und hatte dort, weil man ein Hotelzimmer zu bestellen vergessen hatte, den ihm noch persönlich unbekannten Hermann Lenz, den Sekretär des Süddeutschen Schriftstellerverbands, in seinem Büro aufgesucht, um ihn zu fragen, ob er bei ihm übernachten könne. Dies war zwar wohl auf Rat von Alfred Günther geschehen, der als Lektor der Deutschen Verlags-Anstalt sowohl Celans erstes Buch "Mohn und Gedächtnis" (1952) als auch die Bücher von Hermann Lenz betreute, und doch hätte Celan die Nähe des Erzählers nicht gesucht, wenn er dessen Welt nicht zuvor als Leser nahegekommen wäre.

Tatsächlich hatte ihn ein gemeinsamer Freund, der nach Paris emigrierte Dichter und Übersetzer Friedrich Hagen, auf die Bücher Lenz' aufmerksam gemacht: die 1947 erschienene Erzählung "Das stille Haus", in der Lenz sich das Wien der …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Nach Kurt Oesterle kann dieser Band ein wenig dazu beitragen, Gisele Celan von dem Vorwurf zu entlasten, sie habe Paul Celan gerade dann allein gelassen, als er sich in einer Krise befunden hat. Denn nach Ansicht des Rezensenten kann jeder Leser, der "nicht einäugig hinsieht", hier erkennen, dass Gisele Celan und ihr Sohn nur knapp einer Katastrophe entkommen sind, als Paul Celan im Wahn androhte, das "Opfer Abrahams" zu wiederholen. Gleichzeitig wird nach Oesterle in diesen Briefen deutlich, "wie weit Gisele Celan in ihrer Selbstunterdrückung ging", etwa was die Zeit betrifft, in der Celan seine Liebesbeziehung zu Ingeborg Bachmann wieder aufnahm. Dieses Thema selbst wird jedoch, so der Rezensent, in den Briefen kaum angesprochen, obwohl es Anlass war "für schwersten Streit". Was Gisele Celan wirklich bewegt hat - darüber geben die Briefe nach Oesterle nur wenig Auskunft. Ihre wirklichen Gefühle habe sie vielmehr in ihrem Tagebuch niedergeschrieben. Doch dieses ist, so der Rezensent, bisher unveröffentlicht.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Der Briefwechsel Celans mit seiner Frau Gisèle de Lestrange legt Fakten offen, die man bisher nur ahnen konnte, lässt die Persönlichkeit Paul Celans in all ihren Facetten erkennen und gibt unerwartet konkrete Aufschlüsse über die Entstehungsbedingungen seines Werkes ... Dieser Briefwechsel nimmt den Leser mit. Es ist die Geschichte eines großen Dichters und einer großen, verzweifelten Liebe, es ist die Geschichte eines Scheiterns. Wie die Verleumdungen Claire Golls, wie der Antisemitismus in Deutschland nach 1945 auf Celan wirkten, wie ihm der Literaturbetrieb zusetzte, der mit all seinen Eitelkeiten und Intrigen für ihn nur als eine Ausweitung der Goll-Affäre erkennbar war - das ist hier genauso nachzulesen wie die Entstehung einer Poesie, die unwiederholbar ist." Helmut Böttiger Die Zeit

»Der Briefwechsel Celans mit seiner Frau Gisèle de Lestrange legt Fakten offen, die man bisher nur ahnen konnte, lässt die Persönlichkeit Paul Celans in all ihren Facetten erkennen und gibt unerwartet konkrete Aufschlüsse über die Entstehungsbedingungen seines Werkes ... Dieser Briefwechsel nimmt den Leser mit. Es ist die Geschichte eines großen Dichters und einer großen, verzweifelten Liebe, es ist die Geschichte eines Scheiterns. Wie die Verleumdungen Claire Golls, wie der Antisemitismus in Deutschland nach 1945 auf Celan wirkten, wie ihm der Literaturbetrieb zusetzte, der mit all seinen Eitelkeiten und Intrigen für ihn nur als eine Ausweitung der Goll-Affäre erkennbar war - das ist hier genauso nachzulesen wie die Entstehung einer Poesie, die unwiederholbar ist.«
Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben

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  • Best.Nr. des Verlages: 41219
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 144mm x 90mm
  • Gewicht: 1545g
  • ISBN-13: 9783518412190
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Die 677 Dokumente dieses Briefwechsels aus den Jahren 1951-1970 sind ein einzigartiges Zeugnis. Paul Celan, ein Dichter von großer Diskretion, öffnet sich hier in der privatesten seiner Beziehungen. Anschaulich, wenn auch oft erst im Zusammenhang mit der Kommentierung, werden nicht nur Entstehung und Hintergrund vieler seiner Gedichte. Anschaulich wird sein Verhältnis zu Deutschland, diesem ihm auf seinen Reisen trotz der deutschen Muttersprache so fremd bleibenden Land. Zugleich dokumentieren diese Briefe auch den Lebensweg der Künstlerin Gisele Celan-Lestrange; sie zeichnen ihre künstlerische Entwicklung von den Anfängen als Malerin bis hin zu ihren bedeutenden graphischen Werken und der Zusammenarbeit mit Paul Celan. Anschaulich werden aber auch die verzweifelten Phasen dieser Ehe, Celans Zusammenbrüche und Klinikeinweisungen, die sich erneuernden Hoffnungen und die bis zum Schluss trotz aller Trennungen gemeinsam getragene Sorge um den Sohn Eric.

09.10.2001

Freundschaft dreier Nachtgewiegten
Die Substanz des Humanen: Der Briefwechsel zwischen Paul Celan und Hanne und Hermann Lenz / Von Ernst Osterkamp

Hier waren zwei, denen Paul Celan vertrauen konnte. Er muß dies gleich bei der ersten Begegnung gespürt haben. Am 7. April 1954 war er zu einer Lesung nach Stuttgart gekommen und hatte dort, weil man ein Hotelzimmer zu bestellen vergessen hatte, den ihm noch persönlich unbekannten Hermann Lenz, den Sekretär des Süddeutschen Schriftstellerverbands, in seinem Büro aufgesucht, um ihn zu fragen, ob er bei ihm übernachten könne. Dies war zwar wohl auf Rat von Alfred Günther geschehen, der als Lektor der Deutschen Verlags-Anstalt sowohl Celans erstes Buch "Mohn und Gedächtnis" (1952) als auch die Bücher von Hermann Lenz betreute, und doch hätte Celan die Nähe des Erzählers nicht gesucht, wenn er dessen Welt nicht zuvor als Leser nahegekommen wäre.

Tatsächlich hatte ihn ein gemeinsamer Freund, der nach Paris emigrierte Dichter und Übersetzer Friedrich Hagen, auf die Bücher Lenz' aufmerksam gemacht: die 1947 erschienene Erzählung "Das stille Haus", in der Lenz sich das Wien der …

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22.06.2001

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Wie Celan, so stammte auch Einhorn aus Czernowitz in der Bukowina. Beide waren sie während des Zweiten Weltkriegs wie andere ihrer Generation in die Welt hinausgeschleudert worden und lebten im Exil oder besser: in zwei unterschiedlichen, hermetisch gegeneinander abgeriegelten Welthälften. Celan war in seiner westlichen Hemisphäre längst berühmt geworden. Trotzdem blieb er ein von den Schlägen der Geschichte tief versehrter Mensch. Als er 1962 den ersten Brief nach Moskau sandte, litt er unter den abstrusen, auch antisemitisch getönten Plagiatsvorwürfen, die ihm in Westdeutschland …

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Perlentaucher-Notiz zur SDZ-Rezension

20.04.2001

Nach Kurt Oesterle kann dieser Band ein wenig dazu beitragen, Gisele Celan von dem Vorwurf zu entlasten, sie habe Paul Celan gerade dann allein gelassen, als er sich in einer Krise befunden hat. Denn nach Ansicht des Rezensenten kann jeder Leser, der "nicht einäugig hinsieht", hier erkennen, dass Gisele Celan und ihr Sohn nur knapp einer Katastrophe entkommen sind, als Paul Celan im Wahn androhte, das "Opfer Abrahams" zu wiederholen. Gleichzeitig wird nach Oesterle in diesen Briefen deutlich, "wie weit Gisele Celan in ihrer Selbstunterdrückung ging", etwa was die Zeit betrifft, in der Celan seine Liebesbeziehung zu Ingeborg Bachmann wieder aufnahm. Dieses Thema selbst wird jedoch, so der Rezensent, in den Briefen kaum angesprochen, obwohl es Anlass war "für schwersten Streit". Was Gisele Celan wirklich bewegt hat - darüber geben die Briefe nach Oesterle nur wenig Auskunft. Ihre wirklichen Gefühle habe sie vielmehr in ihrem Tagebuch niedergeschrieben. Doch dieses ist, so der Rezensent, bisher unveröffentlicht.

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Rezensionen und Kritik

"Der Briefwechsel Celans mit seiner Frau Gisèle de Lestrange legt Fakten offen, die man bisher nur ahnen konnte, lässt die Persönlichkeit Paul Celans in all ihren Facetten erkennen und gibt unerwartet konkrete Aufschlüsse über die Entstehungsbedingungen seines Werkes ... Dieser Briefwechsel nimmt den Leser mit. Es ist die Geschichte eines großen Dichters und einer großen, verzweifelten Liebe, es ist die Geschichte eines Scheiterns. Wie die Verleumdungen Claire Golls, wie der Antisemitismus in Deutschland nach 1945 auf Celan wirkten, wie ihm der Literaturbetrieb zusetzte, der mit all seinen Eitelkeiten und Intrigen für ihn nur als eine Ausweitung der Goll-Affäre erkennbar war - das ist hier genauso nachzulesen wie die Entstehung einer Poesie, die unwiederholbar ist." Helmut Böttiger Die Zeit

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»Der Briefwechsel Celans mit seiner Frau Gisèle de Lestrange legt Fakten offen, die man bisher nur ahnen konnte, lässt die Persönlichkeit Paul Celans in all ihren Facetten erkennen und gibt unerwartet konkrete Aufschlüsse über die Entstehungsbedingungen seines Werkes ... Dieser Briefwechsel nimmt den Leser mit. Es ist die Geschichte eines großen Dichters und einer großen, verzweifelten Liebe, es ist die Geschichte eines Scheiterns. Wie die Verleumdungen Claire Golls, wie der Antisemitismus in Deutschland nach 1945 auf Celan wirkten, wie ihm der Literaturbetrieb zusetzte, der mit all seinen Eitelkeiten und Intrigen für ihn nur als eine Ausweitung der Goll-Affäre erkennbar war - das ist hier genauso nachzulesen wie die Entstehung einer Poesie, die unwiederholbar ist.«

Autorenporträt zu "Paul Celan; Gisele Celan-Lestrange"

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben

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