Briefe 1925 bis 1975 und andere Zeugnisse - Arendt, Hannah; Heidegger, Martin

Hannah Arendt Martin Heidegger 

Briefe 1925 bis 1975 und andere Zeugnisse

Aus d. Nachlässen hrsg. v. Ursula Ludz
Buch mit Leinen-Einband
 
Vergriffen, keine Neuauflage
Nicht lieferbar
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Produktbeschreibung zu Briefe 1925 bis 1975 und andere Zeugnisse

Seit den frühen achtziger Jahren ist in der Öffentlichkeit bekannt, dass es zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger - über die Lehrer-Schüler- und spätere professionelle Verbindung hinaus - eine Liebes- und Freundschaftsbeziehung gegeben hat. Die Dokumente, die das Verhältnis belegen und in den Nachlässen Arendt und Heidegger im Deutschen Literaturarchiv Marbach lagern, waren bislang nicht zugänglich. In diesem Band werden sie erstmals veröffentlicht. "Der Briefwechsel und die ihm beigelegten Zeugnisse sind ein biographisches Dokument ersten Ranges für zwei bedeutende Gestalten dieses Jahrhunderts. Eine Jahrhundertliebe - wie die fast gleichzeitig begonnene, aber ganz anders geartete zwischen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre." Bayerischer Rundfunk

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Produktinformation


  • Verlag: Klostermann
  • 2002
  • 3., durchges. u. erw. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 439 S., 16 Abb.
  • Seitenzahl: 435
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 154mm x 33mm
  • Gewicht: 575g
  • ISBN-13: 9783465032069
  • ISBN-10: 3465032063
  • Best.Nr.: 07223180
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.11.1998

Fuchs, du hast mein Herz gestohlen
Liebesbriefe, nicht übermäßig offen: Jetzt wissen wir, was Hannah Arendt und Martin Heidegger einander schrieben

Wer die Briefe liest, die Martin Heidegger und Hannah Arendt wechselten, gerät in den Bann einer Korrespondenz von außergewöhnlicher Intensität. Die Herausgeberin hat den Band sehr gut ediert, mit hilfreichen Anmerkungen versehen und mit einem lebendig geschriebenen Nachwort abgeschlossen. Jenseits des zeithistorisch Exemplarischen und des philosophiegeschichtlich Bedeutsamen erfährt man, wie ein schwieriges, auch in den langen Unterbrechungen gemeinsam bleibendes Leben zur Sprache kommt: wie zwei für Empfindungen offene Menschen Worte für das finden, was für sie die wichtigste Begegnung ihres Lebens gewesen sein dürfte. Dies freilich nicht im Stil klaren Austauschs oder problematisierender Erörterung, sondern nicht ohne Hilflosigkeit und Scheu: andeutend, stilisierend, immer wieder auch verschweigend. Die Sprache dieser Briefe, vor allem der frühen, mag dem heutigen Leser fremd, jugendbewegt pathetisch, wie imprägniert mit dem Duft rilkescher Verse vorkommen. Doch diese Sprache hat noch Raum …

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Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York.

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