Dieses Sachbuch behandelt die Entwicklung der Schuss-, Fern- und
Feuerwaffen des europäischen Mittelalters und ihre Bedeutung bei
den großen mittelalterlichen Schlachten und Belagerungen. Neben den
Schusswaffen der Fuß- und Reitertruppen werden auch die Fernwaffen
der Artillerie bis hin zu den ersten schweren Geschützen der
Rohrartillerie dargestellt. Es befasst sich mit den Distanzwaffen,
die in den Schlachten und Belagerungen des Früh-, Hoch- und
Spätmittelalters von Rittern, Landsknechten und Söldnern eingesetzt
wurden. Von den frühen Schlachten des 100-jährigen Krieges über die
Landsknecht-Züge und die Kreuzzüge bis zu den Schlachten und
Belagerungen des 30-jährigen Krieges werden die unterschiedlichen
Waffen und ihre Technik detailliert vorgestellt. Auch die
unterschiedlichen Taktiken, vom Pfeilhagel der Langbogen-Schützen
bis zum schweren Festungsbeschuss mit Tribok oder Steinbüchse, von
Arkebusiern aus den Gevierthaufen der Landsknechte und den
Kavallerie-Attacken mit Radschlosspistolen werden erläutert. Wer
sich heute mit den mittelalterlichen Waffen beschäftigt, wird viele
interessante Erläuterungen und Beschreibungen finden, die das
Verständnis und den heutigen Umgang ermöglichen. Das Buch wenden
sich unter anderem an aktive Langbogen-Schützen, an
Schwarzpulver-Schützen, aber auch an Darsteller und Spieler aus der
LARP oder Reenactment-Bewegung.
Thomas Meyer wurde 1950 in Basel geboren. Nach dem Humanistischen Gymnasium Studium von Philosophie, Germanistik und Anglistik. Später Waldorflehrerausbildung und Unterrichtstätigkeit. Ab 1985 freie Publizistik und Herausgabe des Nachlasses von W. J. Stein. Mitarbeit im Basler Troxler-Institut. 1990 Gründung des Perseus Verlages.
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