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10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von leonhardt01 aus Eibenstock am 12.12.2010 ***** ausgezeichnet
Detailiert regerchiert, bildhaft erzählt, spannend und einfühlsam.
Sabine Ebert malt ein genaues Sittenbild dieser Zeit und überträgt es auf eine farbenfrohe Handlung, die sich im wesentlichen an dem geschichtlichen Hintergrund orientiert.
Auf alle Fälle lesenswert!

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Bewertung von Manu aus Ettenheim am 22.07.2010 ***** weniger gut
Dies war nicht das erste Buch von Sabine Ebert, welches ich gelesen habe. Die Hebammen-Reihe hat mir schon sehr gut gefallen und nun habe ich mich mit „Blut und Silber“ auf eine Fortsetzung des Lebens der Änne gefreut.

Das Cover hat mich sehr angesprochen. Im unteren Drittel sieht man eine Stadt in Flammen. Durch eine goldene Bordüre ist dieses Bildnis abgetrennt. Eine Frau, die eine brennende Kerze in der Hand hält ist auf dem zweiten Teil des Covers zu sehen. Diese Frau soll vermutlich Änne darstellen. Der Schriftzug ist in Gold gehalten und leicht hervorgehoben, sodass man beim Drüberstreichen die Erhöhung spürt. Der Hintergrund ist in Brauntönen gehalten.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt und die Geschichte spielt im Mittelalter. Im ersten Teil ist die Stadt Freiberg von König Adolf von Nassaus Heer umstellt. Er will sie für sich erobern, da er mehr Macht erlangen will und es kommt zu sehr vielen Kämpfen und Blutvergießen. Im zweiten geht es dann um Markus und Änne. Die beiden lieben sich, jedoch muss Markus aus der Stadt gehen. Als er wieder zurückkehrt, hat sich einiges verändert.
Erst im dritten und letzten Teil erfährt man dann mehr über das Zusammenleben von Änne und Markus.

Den Schreibstil fand ich sehr zäh und langatmig. Es war alles sehr ausführlich beschrieben, wodurch an manchen Stellen bei mir etwas Langeweile beim Lesen aufkam. Freiberg und auch einige andere Städte sind während der Geschichte sehr schön dargestellt worden und ich konnte mir die Stadt Freiberg bildlich vorstellen. Auch die Charaktere waren detailliert beschrieben, was einen Pluspunkt von meiner Seite gibt. Von Änne erfährt man nur leider erst sehr spät mehr und als Hauptfigur des Werkes ist sie mir etwas zu schüchtern und zu ruhig beschrieben.

Zum Ende des Buches hin war ich etwas enttäuscht darüber. Ich hatte mir erhofft, etwas mehr über Änne zu erfahren. Für mich persönlich war es etwas zu viel Blutvergießen und Gemetzel.

Fazit:
Ein sehr langer und ausführlicher historischer Roman mit sehr viel Kämpfen und Blutvergießen. Man muss die Hebammen-Reihe nicht kennen, um dieses Buch lesen zu können.

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Bewertung von frank54 aus Meerane am 25.05.2010 ***** ausgezeichnet
Der Roman "Blut und Silber" von Sabine Ebert ist hervorragend recherchiert und bringt eine der entscheidensten Epochen in der mitteldeutschen Geschichte näher.
Die Wirren um die Herrschaft der Wettiner als Landgrafen und Markgrafen am Beginn des 14.Jahrhunderts, die in der Schlacht bei Lucka 1307 mündeten, sind endlich einmal in Romanform bearbeitet worden.
Der Erzählstiel der Autoren ist sehr flüssig, immer spannend und das Empfinden und Handeln der Menschen im späteren Mittelalter sehr gut dargestellt.
Wer sich für die Geschichte des mitteldeutschen Raumes interssiert, dem sei dieses Buch empfohlen.

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Bewertung von kathi98 aus Brand-Erbisdorf am 18.05.2010 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte um Änne, eine Nachfahrin der Hebamme Marthe, spielt im Mittelalter, wo sich gerade vor den Toren der sächsischen Stadt Freiberg ein Krieg anbahnt. König Adolf von Nassau setzt eine gewaltige Streitmacht gegen die reiche Silberstadt in Bewegung, um sie in die Knie zu zwingen. Die Bürger sind im Streit - dürfen sie sich ihrem König widersetzen? Auch Änne und die Gauklerin Sybilla kämpfen in den Reihen der Freiberger, die ihre Stadt verteidigen. Entsetzt müssen sie miterleben, wie ihre Stadt blutig durch Verrat erobert wird. Es geht um Macht, Silber, Liebe, Krieg, Intrigen, Glück und Freundschaft.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und nicht nur für Freiberger oder Ortskundige ein unbedingtes Muss. Ich empfehle es unbedingt weiter und dazu auch eine anschließende Stadtbesichtigung, welche speziell in Freiberg zum Buch angeboten wird.

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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 09.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die alte Silberstadt Freiberg ist Hauptschauplatz dieses Riesenwerkes von über 700 Seiten. Sabine Ebert versetzt ihre Leser wieder einmal ins Mittelalter. Ausgerechnet vor den Toren der Stadt Freiberg droht ein neuer Krieg. Adolf von Nassau zieht 1296 mit einer gewaltigen Armee gegen die reiche Silberstadt. Wird es wirklich zum Krieg kommen?
Der Leser merkt, dass die Autorin auch in ihrem neuesten Werk viel Recherchearbeit geleistet hat. Natürlich hat sie Personen und Orte literarisch ausgeschmückt, vieles an Informationen ist jedoch historisch belegt.
In diesem Buch geht es natürlich um das Silber der Stadt, aber auch um Krieg, Liebe und Intrigen, vor allem aber um die Machtinteressen von weltlichen und kirchlichen Männern.

"Blut und Silber" ist nicht das erste Buch von Sabine Ebert. Die in Berlin aufgewachsene Journalistin schreibt mit farbiger Sprache einen historischen Bestseller nach dem anderen. Auch dieses Buch hat das Zeug dazu. In ihren Büchern gibt es nicht den einen großen Helden. Es sind stets mehrere Romanfiguren, oft historische Persönlichkeiten, die so lebhaft beschrieben werden, dass beim Lesen ein Farbfilm vor dem inneren Auge mitläuft.
Im Buch findet sich eine Karte der Stadt Freiberg, sodass der Leser genau über alle Örtlichkeiten informiert ist. Einiges kann noch heute vor Ort in der alten Stadt bewundert werden.
Vor allem Geschichtsfreunde werden sich über das im Anhang befindliche Glossar und die sehr präzise Zeittafel freuen. Sie ermöglicht eine genaue Zuordnung der Ereignisse in den geschichtlichen Kontext.

Im gegenwärtigen Überangebot historischer Bücher fallen die Werke von Sabine Ebert besonders auf. In ihren Büchern treffen sich Geschichte und Literatur. Dies lässt ihre Bücher zu einem Lesegenuss werden.

Christian Döring

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 26.01.2010 ***** ausgezeichnet
Das schöne Cover in warmen Gold- und Brauntönen zieht mich wie magisch an. Die leicht hervorgestanzte Schrift des Titels "Blut und Silber" verleitet einem geradezu darüber zu streichen und sich vorzustellen um was es sich in diesem historischen Roman wohl handelt.

"Blut und Silber" ist der erste Roman den ich von der Autorin lese, und ich bin schon sehr gespannt auf den Schreibstil wie auch ihren Erzählstil.

Ich schlage das Buch auf und befinde mich mitten auf einer Landkarte von Freiberg im Jahre 1295, danach werden einem kurz die handelnden, historischen, Personen vorgestellt.

Nun beginnt auch schon die Geschichte, zuerst ein kurzer Ausschnitt aus Altenburg und schon befindet man sich am Haupthandlungsort in Freiberg, einer reichen Silberstadt die von dem königlichen Herr Adolf von Nassaus angegriffen wird.

Der machtgierige König Adolf von Nassau möchte unbedingt die Besitztümer von Friedrich von Wettin an sich reisen, koste es was es wolle. Doch er hat die Rechnung ohne Friedrichs Anhänger und Verbündete gemacht.

So erlebt man den Roman aus Sicht des Ritters Ulrich von Maltitz und dem Hauptmann Markus. Zusammen mit ihnen erlebt man blutige Schlachten, gekonnte Kriegsmanöver und die Gefühle die sie an zwei starke Frauen schweißt. Bei diesen beiden Frauen handelt es sich zum einem um die Gauklerin Sybilla, und zum andern um das Mündel des Apothekers Änne. Seite an Seite kämpfen Änne und Sybilla um das Leben der verwundeten Kämpfer in der Hoffnung ihre Liebsten nicht darunter zu finden.

Sabine Ebert haucht in "Blut und Silber" den geschichtlichen Ereignissen Freibergs, und den damals herrschendem Kriegszustand, neues Leben ein. Ein fantastischer historischer Roman in dem fiktive Gedanken mit historischen Fakten verschmelzen. Aber nicht nur der Handlungsablauf ist spannend und fesselnd, sondern auch ihre Figuren schleichen sich durch ihre Einzigartigkeit in mein Herz. Bei den Hindernissen, die sich im Kampf und auch in der Liebe, den beiden Männern in den Weg stellen zerreist es mir fast das Herz und die eine oder andere Träne beginnt zu fließen.

Mein Fazit:
°°°°°°°°°°°°°°

Sabine Eberts Roman "Blut und Silber", in dem es nicht nur um den Kampf um die Silberstadt Freiberg, sondern auch um die Liebe geht,hat mich zutiefst berührt!

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Bewertung von Suraniti am 10.01.2010 ***** ausgezeichnet
In schlichten Worten.
Ich bin begeistert

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Bewertung von EvaZafira am 05.12.2009 ***** gut
Die Bücher der Hebammen-Trilogie gehören zu meinen absoluten Lieblings-Büchern, deswegen stand für mich von vornherein fest, auch das nächste Buch Sabine Eberts zu kaufen.
Leider konnte "Blut und Silber" meiner Meinung nach ganz und gar nicht an den Erfolg der Bücher über Marthe und Christian anknüpfen.

Zum Inhalt kann man folgendes sagen: Freiberg wird Schauplatz gesellschaftlicher Intrigen, und oft auch zum Gegenstand königlicher/fürstlicher/landgräflicher Fehden.
Dabei werden als Handlung in der Handlung auch noch die Liebesgeschichten von Änne und Sibylla beschrieben.

Ich habe den Rücken-Text gelesen und gedacht: "Wow, das klingt spannend". Als ich dann das Buch gelesen hatte, dachte ich nur noch "Aha. Interessant."
Die Figuren des Buches sind derart leb- und farblos gestaltet, dass es an einigen Stellen schwierig war zu unterscheiden, über wen man nun gerade eigentlich liest. Friedrich von Wettin und Ulrich von Maltitz waren einander durch fehlende Beschreibungen so ähnlich, dass es teilweise mehrere Seiten lang dauerte, bis offensichtlich wurde, wer von beiden gemeint war. Dass beide mehr oder weniger in die selbe Frau verliebt waren, erleichterte die Sache nicht gerade. Änne, die im Klapp-Text deutlich hervorgehoben wurde, ist während der gesamten Geschichte maximal eine Randfigur. Ihre Verwandtschaft zu Marthe wird einzig durch zwei Träume dargestellt, die das Schicksal von Freiberg und Markus vorhersagen.

Ich interessiere mich neben dem damaligen Alltag der Menschen, außerdem für die gesellschaftlichen Zusammenhänge zwischen den versch. Königs-/Fürsten-/etc. Häusern, deswegen war mir das Buch immer noch 3 Sterne wert.
Ich habe von diesem Buch definitiv nicht erwartet, dass es eine Fortsetzung der Hebammen-Bücher wird, aber ich hatte zumindest gehofft, dass Ebert es weiterhin versteht, ihrer Geschichte so viel Tiefe, Glanz und Farbe zu geben, wie den früheren Werken.
Wer allerdings das heimliche, spannende und fesselnde Flair des damaligen Lebens, wie in den Hebammen-Büchern zu finden hofft, ist mit "Blut und Silber" denkbar schlecht beraten. In diesem Buch kommen maximal die auf Ihre Kosten, die sich über alle Maßen für Freibergs Lokalgeschichte interessieren oder sich nicht weiter an farblosen Haupt-Charakteren stören. Denn die historischen Zusammenhänge sind wie immer sehr detailreich und ausgezeichnet recherchiert, das was leider fehlte, war für mich das drumherum.

Ich bin dieses Buch wahrscheinlich mit falschen Vorstellungen und verkehrten Gedanken angegangen, vielleicht bin ich gerade deshalb so enttäuscht.
Alles in allem ist das Buch wohl ganz ok zu nennen, aber mich so zu begeistern und mich zu nächtelangem Lesen zu animieren hat es nicht geschafft.

Ob ich das Buch wieder kaufen würde? Nur zum einmal Lesen und ins Regal stellen, damit die Ebert-Reihe vollständig ist.

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 26.11.2009 ***** ausgezeichnet
Mit einer gewaltigen Streitmacht greift König Adolf von Nassau 1296 die reiche Silberstadt Freiberg an. Während die Freiberger Ihre Stadt verteidigen, spalten sich die Bürger bereits in zwei Lager. Durch einen Verrat gelingt den königlichen Truppen der Einzug in die Stadt. Eine große Bürgerschaft kann sich auf die Burg retten, dort verharren Sie weitere 21 Tage bis der Burgkommandant Ulrich von Maltiz sich gezwungen sieht die Burg zu übergeben. Entgegen der Zusage eines freien Abzuges werden 60 junge Männer, die die Burg heldenhaft verteidigt haben vor den Augen der Freiberger Bürgerschaft auf dem Marktplatz enthauptet. Damit nicht noch mehr Menschen sterben müssen verzichtet der Meißner Markgraf Friedrich auf Besitz und Titel und geht zu seinem Schwager ins Exil. Doch er gibt nicht auf und ist fest entschlossen sich sein rechtmäßiges Erbe zurückzuholen.

Doch auch der neue König Albrecht von Habsburg bricht sein Wort und so dauert es 11 Jahre bis Friedrich versucht Freiberg wieder einzunehmen.

Neben Friedrich wird die Geschichte von vielen Freiberger Bürgern getragen, deren Schicksale einen sehr bewegen. Das Apotherkermündel Änne und die Gauklerin Sibylla, die sich mit letzter Kraft in die Stadt rettet und zusammen mit Änne die Verwundeten auf der Burg versorgt. Der junge Hauptmann Markus und der Burgkommandant Ulrich von Maltiz, die Friedrich auch während des Exils die Treue halten, der Bürgermeister Nikol Weighart, der sich bei den Ratsherren und Bürgern gegen König Adolf von Nassau einsetzt , der mutige kleine Gassenjunge Christian und viele weitere geben dem Roman neben der ganzen Brutalität und Grausamkeit Wärme und Hoffnung.

Anhand des alten Stadtplanes der Am Anfang und Ende des Buches zu finden ist und der bildhaften Beschreibungen fühlt man sich ins 13. Jahrhundert hereinversetzt und im Epilog erfährt man dass einige der Protagonisten tatsächlich gelebt haben. Dieses Buch hat bei mir sehr starke Emotionen ausgelöst und beschäftigt mich noch Tage danach. Mehrmals täglich dachte ich mir immer wieder, welch ein Glück, dass Ich das nicht erleben musste. Man weiß nach so einer Lektüre sein eigenes Leben doch gleich noch mehr zu schätzen.

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Bewertung von Lilly aus Forchheim am 20.11.2009 ***** ausgezeichnet
Ich habe von Sabine Ebert bereits alle drei Hebammen-Bücher gelesen und war begeistert. Als ich hörte, dass der vierte Teil etwas dauert, da sie ein anderes Buch einschieben muss, war ich erst enttäuscht. Nun hab ich das Buch "Blut und Silber" gelesen oder eher gesagt verschlungen. Es ist genauso spannend und geschichtlich gut geschrieben wie ich es von der Hebamme gewohnt bin. Auch ist wieder alles dabei: Kampf, Liebe und auch Leid.
Super fand ich auch die Hinweise auf Christian und Marthe die geschichtliche Vorfahren waren. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, es verschönert einem triste Novembertage !!!

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Marie aus Wickede am 04.12.2009
    Diese Bewertung ist für mich sehr hilfreich. Auch ich habe alle
    drei Bücher (trotz Zeitmangel) von der "Hebamme"
    verschlungen. Gerade habe ich ein Buch (allerdings von einer
    anderen Autorin …mehr

    (Inhalt anstößig?)

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