Blut & Barolo - Henn, Carsten S.

Carsten S. Henn 

Blut & Barolo

Ein Hundekrimi aus dem Piemont

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Produktbeschreibung zu Blut & Barolo

Es herrscht klirrende Kälte in und um Turin, als das weltberühmte Grabtuch geraubt wird. Beherzt machen sich die beiden vierbeinigen Spürnasen Niccolò und Giacomo auf die Suche nach den Tätern - und geraten selbst in tödliche Gefahr.

Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt. Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.

Produktinformation


  • Verlag: List
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 343 S., 1 Plan
  • Seitenzahl: 343
  • Niccolò und Giacomo Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 125mm x 28mm
  • Gewicht: 374g
  • ISBN-13: 9783471300039
  • ISBN-10: 3471300031
  • Best.Nr.: 26380979
"Wer Hunde, Wein oder Italien liebt, kommt an diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht vorbei." Sebastian Fitzek

»Wer Hunde, Wein oder Italien liebt, kommt an diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht vorbei.« Sebastian Fitzek

»Wer Hunde, Wein oder Italien liebt, kommt an diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht vorbei.« Sebastian Fitzek
Carsten Sebastian Henn, geb. 1973 in Köln, lebt mit seiner Familie und zwölf Rebstöcken in Hürth. Er studierte Völkerkunde, Soziologie und Geographie und arbeitet heute als Autor und Weinjournalist für verschiedene Fachmagazine. Henn veröffentlichte mehrere Weinkrimis.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 3 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen ***** gut
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Bewertung von melange aus Bonn am 07.11.2009 ***** gut
Sind Hunde die besseren Menschen?

Vielleicht nicht, auf jeden Fall leben sie ihre Macken ohne Wenn und Aber aus.

Zur Story: Das Grabtuch wird aus dem Turiner Dom gestohlen. Die Suche nach der Reliquie verbindet Mensch, Wölfe, Vögel und die unterschiedlichsten Hunderassen und fordert Opfer unter Zwei- und Vierbeinern.

Zur Aufmachung: Die Haupt-"personen" berstimmen das Cover, darüber eine gemalte Landschaft, die meines Erachtens zwar wunderbar an Italien, nicht aber an Turin erinnert - und hier spielt der Großteil der Geschichte. Dennoch gefällt mir die Gestaltung sehr gut.

Mein Eindruck: Wer einen hauptsächlich spannenden Kriminalfall erwartet, wird enttäuscht. Zwar gibt es einige Tote und Folterszenen, die Akteure geraten in Lebensgefahr, wirklich gefesselt wurde ich von den Schilderungen nicht. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich gut unterhalten und das liegt an der Fähigkeit von Carsten Sebastian Henn, Hunde menschlich überspitzt darzustellen: Da sie sich nicht um gesellschaftliche Konventionen, die neueste Mode, Karriere und Schönheitsoperationen scheren müssen, geben sie sich so, wie sie sind. Natürlich haben sie auch Schwächen wie Gefallsucht, Völlerei, Bosheit und Dummheit, diese Schwächen werden jedoch nicht vertuscht, sondern ausgekostet.

Sehr oft musste ich bei der Lektüre des Buches grinsen oder sogar lachen, wenn die Menschen, die sich für die Krone der Schöpfung halten, von ihren vierbeinigen Freunden vorgeführt wurden. Die Schilderungen eines Hundes, der sich nur nach Genuss eines guten Weines wirklich auf sein Ziel konzentrieren kann (und will) taten ihr Übriges für den Lesespaß.

Fazit: Kein Krimi im üblichen Sinn, aber ein schönes Buch für zwischendurch, welches dem Leser Hunde, Italien und die kulinarischen Köstlichkeiten, die dieses Land zu bieten hat, sehr nahe bringt.

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Bewertung von Silke B. aus Köln am 29.10.2009 ***** gut
"Blut und Barolo" ist der Nachfolger von "Tod und Trüffel", das ich ebenfalls vor kurzem gelesen habe. "Tod und Trüffel" konnte mich mit seinen liebevollen Figuren/Hunden und der Originalität überzeugen.
Leider hat mir "Blut und Barolo" nicht mehr so gut gefallen.
War es im Vorgänger noch so, dass die "Ermittlungen" der Hunde eher darin bestanden, Geheimnisse aufzuklären, die zwar für sie als Hunde unverständlich, für die Menschen jedoch offensichtlich waren, so ist es in "Blut und Barolo" so, dass die Hunde in einem tatsächlichen Verbrechen ermitteln. Das fand ich nicht passend.
Zudem wird dieses zweite Buch durch ständige Perspektivenwechsel geprägt. Die drei Freunde Giacomo, Nicolo und Canini sind getrennt und schildern ihre Geschichte, parallel dazu gibt es dann auch noch den Pharaonenhund Amadeo, den Comte Rosso und diverse andere Hundecharaktere, die ihren Beitrag leisten wollen. "Tod und Trüffel" widmete sich den beiden Hauptfiguren Giacomo und Nicolo und ihrer Beziehung. Das habe ich bei "Blut und Barolo" sehr vermisst.
Auch die Tatsache, dass die im Vorgängerband so seltene Sache der "perfekten Verbindung" nun plötzlich jedem Hund zu passieren scheint, fand ich sehr befremdlich.
Carsten Sebastian Henn hat mit dem ersten Band gezeigt, wie unterhaltsam ein Buch aus der Perspektive von Hunden sein kann. Ich wünsche mir sehr, dass er zu diesem Ursprung der Geschichte zurück kehrt und im nächsten Band der Reihe wieder die liebevollen Details überzeugen können.

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Bewertung von Crazycat aus Lübeck am 13.09.2009 ***** weniger gut
Als großer Fan von Tierromanen habe ich mich auch an dieses Genre mal rangewagt - aber leider konnte mich dieses Exemplar nicht überzeugen.

1. Konnte mich der Schreibstil des Autoren nicht wirklich fesseln, auch die vermeintlich spannenden Momente kamen bei mir nicht als solche an :(

2. Mag ich die Thematik des Buches nicht, das Turiner Grabtuch wurde gestoheln und recht oft wird einem der religiöse Hintergrund aufgezwungen, für jeden Interessierten aber bestimmt tolle Nebeninfo - nur eben nicht für mich^^

3. Mag ich die Vermenschlichung von Tieren nicht, so wie hier die beiden Hunde die Detektivarbeiten aus zwei verschiedenen Richtungen übernehmen..

Im Übrigen sprach mich auch das Cover schon nicht an, der linke Hund ist zwar meiner Meinung nach gut getroffen zum Charakter, aber der recht impliziert mir leider keinen guten Trüffelhund sondern eher eine Flohquaste :D



Trotzdem vielen Dank für das Buch zum Probelesen, der mich meiner üblichen Genres wieder gefestigt hat ^^

Und zu guter Letzt:

Für jeden Krimi-Fan ist dieses Buch sicherlich eine tolle Geschichte, eben mal aus tierischer Sicht- warum nicht :)

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Bewertung von buecherwuermchen aus Mahlberg am 13.09.2009 ***** weniger gut
Ein tierischer und religiöser Krimi

Bei dem neuen Roman von Carsten Sebastian Henn handelt sich um einen etwas anderen Kriminalroman, indem Hunde die Hauptpersonen sind, was den Leser schon ziemlich neugierig auf die Handlung macht.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Isabella ist mit ihren drei Hunden, dem Trüffelhund Giacomo (der Haupthund schlechthin), dem Windspiel Nicolo und der Spanielhündin Canini in Turin, da sie hier untersuchen soll, ob es in den Wäldern Wölfen gibt.

Gleichzeitig wird der Pharaonenhund Amadeus neuer Wächter des berühmten Turiner Grabtuchs. Als das Grabtuch gleich in der ersten Nacht unter Amadeus' Aufsicht verschwindet, fällt Amadeus bei seiner Familie in Ungnade.

Der Trüffelhund Giacomo findet wenig später das Grabtuch, in einem Baum versteckt und bringt es seiner Herrin. Diese informiert die Polizei und der kluge Giacomo befindet das Grabtuch als etwas besonderes und versteckt es wieder. In Folge dessen wird Isabella selbst als Diebin verhaftet.

Nicolo und Canini kommen zunächst zu Mario, Isabellas Chef, der sich um sie kümmert. Giacomo irrt durch die Straßen von Turin da er versuchen will Isabella zu befreien. Auch Amadeus, von seiner Familie verstoßen irrt durch die Straßen und versucht das Grabtuch wieder zu finden.

Giacomo und Amadeus, zunächst noch getrennt voneinander, mobilisieren weitere Hunde, die ihnen bei ihrem Vorhaben helfen. Unterdessen flüchten auch Nicolo und Canini und stoßen nacheinander wieder auf Giacomo.

Die Erzählstränge laufen nun ziemlich schnell zueinander und so versuchen nun Giacomo, Amadeus, Nicolo und Canini gemeinsam, das Grabtuch zu finden und Isabellas Unschuld zu beweisen.

Die Hundecharaktere werden ziemlich vermenschlicht, was wohl auch sein muss, denn sonst würde wohl kaum ein Kriminalroman zustande kommen, indem Hunde die Aufgaben von Menschen übernehmen.

Der Schreibtil von Henn ist einfach und gut zu lesen. Man kann das Buch also gut flüssig lesen. Dennoch findet man nur schlecht in die Geschichte rein.

Auch die Erzählungen an sich, die Gedanken des Giacomo, der alles und jeden mit irgendwelchen Nahrungsmitteln vergleicht und vor allem eine Vorliebe für Wein - Barolo- hat machen das Buch anfangs amüsant. Doch wiederholt sich das Ganze und so wirkt auch der amüsante Teil des Buches schnell langweilig.

Auch der Spannungsaufbau ist leider nicht sehr gelungen. Schon ziemlich zu Beginn des Buches wird die Geschichte langweilig und durch die vielen vermenschlichten Hundecharaktere mit menschlichen Vorlieben auch schnell unglaubwürdig. So beginnt man, sich durch das Buch hindurch zu quälen.

Das Buch lässt sich aufgrund des leichten Schreibstils sicherlich gut zwischendurch lesen, hat mich als Leser allerdings nicht überzeugt.

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Bewertung von Ladybug aus Neuendettelsau am 05.09.2009 ***** gut
"Blut und Barolo" ist der zweite Teil rund um die tierischen Spürnasen Giacomo und Niccolo, aber man hat auch als Erstleser keine Probleme sich einzufinden und kann sich dem haarigem Lesevergnügen hingeben.

Giacomo ist ein alter Trüffelhund und wahrer Feinschmecker, nur sein kleiner Freund Niccolo hält ihn bei seinem momentanen Herrchen Isabelle. Als Isabella aus beruflichen Gründen mit ihren drei Hunden nach Turin muss, beginnt ein neues Abenteuer für die Hundebande. Parallel zu diesem Handlungsstrang liest man noch über die Pharaonenhunde, die schon seit Ewigkeiten auf das Turiner Grabtuch aufpassen. In der Nacht als ein neuer Wächterhund ernannt wird, passiert das unglaubliche und das Grabtuch wird gestohlen. Die ganze stolze Hundesippe gerät in Panik und verstößt den jungen Hund. Der muss nun ganz auf sich alleine gestellt das Grabtuch wieder finden und die Ehre der Familie wieder herstellen. Nichtsahnend findet er gutmütige Trüffelhund das heilige Tuch und bringt es seiner Isabella, doch als diese dann festgenommen wird und die Hunde bei einem guten Bekannten landen, gerät die Geschichte außer Kontrolle. Und um die liebgewonnene Freundin zurück zu bekommen müssen sich die Hunde nun selbst in die Ermittlungen stürzen. Und nicht immer stellen sich ihnen dabei nur Artgenossen in den Weg.

Carsten Sebastian Henn schreibt hier in einer sehr anschaulichen und erfrischenden Sprache über die Abenteuer der Hunde Giacomo und Niccolo. Besonders schön sind die etlichen Metaphern, die den Text zu einem wahren Vergnügen werden lassen. Darüber hinaus werden auch alle Sinneseindrücke der Hunde sehr eingehend beschrieben und oft af eher hündische Art und Weise zurück gegeben, was dem Buch eine gewisse Originalität verleiht. Die kleine Kriminalgeschichte baut sich dem Leser in all ihrer Farbenpracht vor dem Inneren Auge auf und lädt zum weiterlesen ein.

Störend empfand ich nur gewisse Begebenheiten wie die Verständigung zwischen Mensch und Tier, oder seelische Verbindungen zwischen Niccolo und Isabella. Diese etwas merkwürdigen Passagen überziehen den Rahmen des lustigen Tierkrimis doch eher etwas.

Zwischenzeitlich entwickeln dann auch noch einige Hunde sehr, sehr menschliche Eigenschaften und ziehen durch ihre unsäglichen Macken, die längst nicht mehr lustig wirken, die Geschichte in die Länge. Auch der Spannungsbogen schafft es nicht so recht sich voll zu entfalten, mehr als einmal scheint er sich in regelrechte Sackgassen zu verirren, um dann doch wieder ein wenig an Schwung zu gewinnen.

Im Großen und Ganzen ein nettes kleines Urlaubsbuch, vielleicht ja auch zum Urlaub in Turin?

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Bewertung von RikkiDD aus Dresden am 05.09.2009 ***** weniger gut
Ein Rudel Pharaonenhunde beschützen seit jeher das Sidone. Nachdem ein junger Hund die Bewachung übernommen hat, kommt es zum Raub. Doch er gibt nicht auf und versucht das Tuch wieder zu finden.
Giacomo, ein alter Trüffelhund, findet das Tuch und versteckt es im Wald, sein Frauchen wird aber inhaftiert, die Polizei glaubt in ihr den Dieb gefunden zu haben. Auch Giacomo und seine vierbeinigen Freunde machen sich auf die Suche nach den wahren Dieben. Die Hunde der Stadt Turin sind die Hauptakteure des Buchen und nehmen für meinen Geschmack zuviele menschliche Züge an.
Soweit zum Hauptthema des Buches. Leider schafft es Henn nicht die Spannung in dem Buch aufrecht zu erhalten. Es gibt immer wieder gut Ansätze, lässt aber immer wieder nach. Die Handlung ist leicht zu durchschauen. Für einen Krimi erwarte ich mehr.

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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 28.08.2009 ***** sehr gut
Schnüffelnase jagt heilige Reliquie - ein tierischer Krimi.

Giacomo, ein schon etwas in die Jahre gekommener, jedoch sehr weiser und gutmütiger reinrassiger Lagotto (italien. Wasserhund, der vorwiegend zur Trüffelsuche eingesetzt werden) geht mit seinen tierischen Freunden Niccolò (einem Windhund) und Canini (einer Spanielhündin) und deren Frauchen Isabella auf Wolfssichtung in den Wäldern des Schlosses Stupinigi südwestlich von Turin.

Gleichzeitig wird aus dem Duomo zu Turin die heiligste Reliquie überhaupt - das Turiner Grabtuch - Leichentuch von Jesus Christus - gestohlen. Amadeus, ein Pharaonenhund, dessen Meute schon seit Menschengedenken damit beauftragt ist, das Sindone (Grabtuch) mit dem Leben zu beschützen, wird auserwählt die Nachfolge als Wächter des Sindone anzutreten und versagt: Das Grabtuch wird gestohlen. Er bringt Schande über sich und seine Meute und wird von seiner Familie verstoßen.

Parallel dazu stößt Giacomo im verschneiten Wald von Stupinigi auf plötzlich deutlichen Trüffelgeruch. Er verfolgt diesen und findet in einem Baumstumpf ein verrottetes Bündel, das so stark duftet, dass Giacomo es mitnehmen muss. Er trägt es auf das Schloss, wo Isabella geschockt in den News erfährt, dass das Sindone von Turin gestohlen worden ist - nicht ahnend, was Giacomo soeben ins Schloss geschleppt hat. Nicollò versucht sein Frauchen auf den Fund aufmerksam zu machen. Als Isabella langsam bewusst wird, was vor ihr liegt verständigt sie die Polizei. Kurz darauf stehen auch schon dubiose Typen vor der Tür und versuchen, das Tuch mit Gewalt an sich zu bringen. Giacomo flüchtet mit der Reliquie. Isabella wird kurze Zeit später festgenommen und des Raubes des Sindone beschuldigt. Sie kommt in Untersuchungshaft.

Die Jagd nach der heiligen Reliquie beginnt.

Amadeus, der seinen Fehler wieder gutmachen will und der Rest von Turin - sowohl Menschen, wie auch Hunde - sind auf der Suche nach Giacomo und seinen Freunden. Giacomo bringt das Sindone an einen sicheren Ort, weil er sich nicht sicher ist, in welche Hände es geraten darf. Er versucht anschließend mit Nicollò Isabella zu befreien. Leider vergeblich.

Niccolò, Giacomo und Amadeus lernen viele neue Artgenossen kennen, die ihnen sowohl gut als auch böse gesonnen sind. Da wär z.B. Tomasso, eine agressive Bulldogge, die für Amadeus ein Heer aufstellt, das bei der Suche nach Giacomo und dem Grabtuch hilft. Außerdem spielen die Dachshunde und ihr Anführer "Kleiner Stinker", die die Unterwelt von Turin regieren eine wichtige Rolle.

Das Ende der Suche und damit die Auflösung des Rätsels um das Turiner Grabtuch kommt etwas aprupt, aber im Übrigen ist die Geschichte um Giacomo sehr lesenswert, witzig und aufgrund der Hundeperspektive mal wirklich etwas anderes.

Wirklich schön und zum Schmunzeln.

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Bewertung von tigercat666 am 28.08.2009 ***** ausgezeichnet
Giacomo und Niccolo
haben mich überzeugt, ich möchte mehr Abenteuer mit ihnen erleben dürfen.

Die Charaktere sind liebevoll und anschaulich beschrieben und man vergisst fast das es sich um Hunde handelt, die hier die Diebe des Turiner Grabtuches jagen, sie haben unterschiedliche Motive den Diebstahl aufzuklären.

Amadeus, ein Pharaonenhund, dessen Sippe seit Jahrhunderten das Tuch bewacht, hatte gerade seinen Dienst als Wächter angetreten als das Tuch gestohlen wird, versucht die Liebe und Achtung seiner Familie wiederzuerlangen die ihn nach dem Diebstahl, als Versager verstoßen hatte.

Und Giacomo und Niccole, deren *Mensch* Isabella, des Diebstahls bezichtigt wird, müssen den Raub aufklären um wieder mit ihr zusammen sein zu können, wobei Giacomo mehr an Wein, Trüffeln und Schokolade interessiert ist, dazu bärbeißig und grummelig wie ein alter Mann, mehr seinem besten Freund Niccolo zuliebe bei der Suche nach dem Dieb hilft.

Das Buch liest sich spannend und flüssig, ich war keine Sekunde gelangweilt und hatte nie das Bedürfnis die eine oder andere Seite zu überblättern um schneller zum Ziel zu kommen, das wäre auch unklug gewesen, denn auf jeder Seite konnte man in einen anderen Stadtteil Turins gelangen und eine wichtige oder spannende Wendung verpassen. Gut das es am Ende des Buches eine Karte Turins gibt, so das man immer nachsehen kann wo man gerade ist.

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Bewertung von S.L aus KL am 24.08.2009 ***** gut
Dies war das erste Buch, welches ich von Carsten Sebastian Henn gelesen habe. Den Anfang fand ich sehr spannend geschrieben. Der Wechsel zwischen der Handlung Giacomos und dann wieder der von Amadeus war sehr abwechslungsreich. Auch die Karte am Ende des Buches finde ich sehr gut. Immer wieder habe ich sie aufgeschlagen und geschaut, wo die Hunde sich gerade befinden. Die Beschreibung der einzelnen Hundecharaktere ist sehr gelungen. Bei den meisten musste ich doch sehr darüber schmunzeln. Da aber immer mehr Hunde dazu kamen, war es mir am Ende etwas zu unübersichtlich. Die Beschreibungen der Stadt waren sehr detailliert und auch das Flair Italiens kam super rüber. Jedoch gefiel mir überhaupt nicht, daß die Hunde so menschlich dargestellt wurden. Manchmal dachte man eher, man liest von Menschen. Das Buch war zwar anfangs spannend, aber konnte die Spannung nicht bis zum Schluss halten.

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Bewertung von Manuela2205 am 22.08.2009 ***** gut
***Zum Inhalt:***

Die Hunde Giacomo, Niccolo und Canini reisen zusammen mit ihrem Frauchen Isabella nach Turin. Dort hat Isabella beruflich zu tun.
Beim abendlichen Fernsehen erfährt sie schockiert, dass das berühmte Turiner Grabtuch gestohlen wurde. Der alte Trüffelhund Giacomo, der zu der Zeit am Waldrand herumstreunt, findet dieses in einem hohlen Baum – weil es so herrlich nach Trüffel duftet. Natürlich hat er keine Ahnung, was er da erbeutet hat. Er zerrt es nach Hause, wo Isabella fast in Ohnmacht fällt, als ihr klar wird, was ihr da zu Füßen liegt.
Sofort ruft sie die Polizei. Als diese mit Blaulicht anrückt, die Fenster zertrümmert und mit MG´s im Anschlag die Wohnung stürmt, dreht Giacomo durch. Er schnappt sich das Tuch, rast damit zurück in den Wald und verbuddelt es. Doch mit aus den Augen aus dem Sinn werden in der Menschenwelt keine Probleme gelöst. Isabella wird des Diebstahls des Grabtuchs verdächtigt und landet im Gefängnis. Nach Giacomo wird im selben Zusammenhang gefahndet. Die Hunde stehen nun vor der Aufgabe, ihr Frauchen zu befreien und nach Möglichkeit die wahren Diebe zu finden.

***Meine Meinung:***

Hier wird aus der Sicht der Hunde erzählt, die Menschen sind eher Nebendarsteller. Giacomo ist ein verschrobener alter Herr. Am liebsten mag er Wein (nach Möglichkeit Barolo), Gämsenschinken und natürlich Trüffel. Er gibt sich zwar knurrig und unnahbar, ist aber seinen Mitbewohnern doch sehr zugetan. Dem Windspiel Niccolo ist das vollkommen klar und erlässt sich von daher von Giacomo auch nie beirren.

Es laufen nebeneinander zwei Handlungsstränge: Einmal die Hunde Isabellas, die auf der Suche nach ihr sind und erst nach und nach begreifen, welche Rolle das dreckige alte Tuch spielt. Zum anderen wird vom Pharaonenhund Amadeus berichtet, dessen Lebensaufgabe darin besteht, das Grabtuch zu bewachen. Seine Welt ist durch den Diebstahl zusammengebrochen und er setzt alles daran, Giacomo (von dem in den nachrichten berichtet wurde) und mit ihm das Grabtuch zu finden.

Die Geschichte plätschert lang und breit vor sich hin, wirklich spannend wird es eigentlich nie. Die Auflösung um den Diebstahl ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich will nicht zu viel verraten, aber es spielt eine Dolmetscherin der besonderen Art eine Rolle. Hat schon mal jemand (wortwörtlich!) von Hund zu Mensch und zurück übersetzt? Auch die Motive des Täters sind ziemlich hanebüchen.

Klar ist Blut & Barolo ein Hundekrimi. Aber die Hunde werden doch etwas zu sehr vermenschlicht. Ich habe kein Problem damit, dass sie sich untereinander die Hucke voll quatschen. Ich gebe auch zu, dass Hunde intelligent sind. Aber manches ist dann doch des Guten zuviel. Ein Hund, der sich selbst sein Jäckchen ausziehen kann, oder Hunde, die einem anderen zur Tarnung ein Halsband mit Leine anlegen sind Dinge, die ich als physisch unmöglich ansehe. Und das stört dann schon sehr.
Zudem werden Behauptungen aufgestellt, die sich widersprechen. Von den meisten Menschen können Hunde nur Emotionen empfangen. Es gibt immer nur einen Menschen, zu dem sie eine besondere Bindung haben können, den sie wirklich verstehen, wenn er mit ihnen spricht. Aber sie kapieren die Nachrichten im Fernsehen??

Natürlich gibt es nicht nur Negatives. Gefallen haben mir beispielsweise die Dachshunde. Die waren hinterhältig, schlau und witzig. Und von daher der Grund, dass ich drei von fünf Sternen vergebe.

Empfehlen würde ich dieses Buch nur Hundefans. Denn mit Krimi hat es nicht viel zu tun.

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Carsten S. Henn 

Blut & Barolo

Blut & Barolo - Henn, Carsten S.

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  • Verlag: List
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 343 S., 1 Plan
  • Seitenzahl: 343
  • Niccolò und Giacomo Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 125mm x 28mm
  • Gewicht: 374g
  • ISBN-13: 9783471300039
  • ISBN-10: 3471300031
  • Best.Nr.: 26380979

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Produktbeschreibung zu "Blut & Barolo"

Kurzbeschreibung

Es herrscht klirrende Kälte in und um Turin, als das weltberühmte Grabtuch geraubt wird. Beherzt machen sich die beiden vierbeinigen Spürnasen Niccolò und Giacomo auf die Suche nach den Tätern - und geraten selbst in tödliche Gefahr.

Beschreibung

Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt. Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.

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Zur Aufmachung: Die Haupt-"personen" berstimmen das Cover, darüber eine gemalte Landschaft, die meines Erachtens zwar wunderbar an Italien, nicht aber an Turin erinnert - und hier spielt der Großteil der Geschichte. Dennoch gefällt mir die Gestaltung sehr gut.

Mein Eindruck: Wer einen hauptsächlich spannenden Kriminalfall erwartet, wird enttäuscht. Zwar gibt es einige Tote und Folterszenen, die Akteure geraten in Lebensgefahr, wirklich gefesselt wurde ich von den Schilderungen nicht. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich gut unterhalten und das liegt an der Fähigkeit von Carsten Sebastian Henn, Hunde menschlich überspitzt darzustellen: Da sie sich nicht um gesellschaftliche Konventionen, die neueste Mode, Karriere und Schönheitsoperationen scheren müssen, geben sie sich so, wie sie sind. Natürlich haben sie auch Schwächen wie Gefallsucht, Völlerei, Bosheit und Dummheit, diese Schwächen werden jedoch nicht vertuscht, sondern ausgekostet.

Sehr oft musste ich bei der Lektüre des Buches grinsen oder sogar lachen, wenn die Menschen, die sich für die Krone der Schöpfung halten, von ihren vierbeinigen Freunden vorgeführt wurden. Die Schilderungen eines Hundes, der sich nur nach Genuss eines guten Weines wirklich auf sein Ziel konzentrieren kann (und will) taten ihr Übriges für den Lesespaß.

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Leider hat mir "Blut und Barolo" nicht mehr so gut gefallen.
War es im Vorgänger noch so, dass die "Ermittlungen" der Hunde eher darin bestanden, Geheimnisse aufzuklären, die zwar für sie als Hunde unverständlich, für die Menschen jedoch offensichtlich waren, so ist es in "Blut und Barolo" so, dass die Hunde in einem tatsächlichen Verbrechen ermitteln. Das fand ich nicht passend.
Zudem wird dieses zweite Buch durch ständige Perspektivenwechsel geprägt. Die drei Freunde Giacomo, Nicolo und Canini sind getrennt und schildern ihre Geschichte, parallel dazu gibt es dann auch noch den Pharaonenhund Amadeo, den Comte Rosso und diverse andere Hundecharaktere, die ihren Beitrag leisten wollen. "Tod und Trüffel" widmete sich den beiden Hauptfiguren Giacomo und Nicolo und ihrer Beziehung. Das habe ich bei "Blut und Barolo" sehr vermisst.
Auch die Tatsache, dass die im Vorgängerband so seltene Sache der "perfekten Verbindung" nun plötzlich jedem Hund zu passieren scheint, fand ich sehr befremdlich.
Carsten Sebastian Henn hat mit dem ersten Band gezeigt, wie unterhaltsam ein Buch aus der Perspektive von Hunden sein kann. Ich wünsche mir sehr, dass er zu diesem Ursprung der Geschichte zurück kehrt und im nächsten Band der Reihe wieder die liebevollen Details überzeugen können.
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2. Mag ich die Thematik des Buches nicht, das Turiner Grabtuch wurde gestoheln und recht oft wird einem der religiöse Hintergrund aufgezwungen, für jeden Interessierten aber bestimmt tolle Nebeninfo - nur eben nicht für mich^^

3. Mag ich die Vermenschlichung von Tieren nicht, so wie hier die beiden Hunde die Detektivarbeiten aus zwei verschiedenen Richtungen übernehmen..

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Bei dem neuen Roman von Carsten Sebastian Henn handelt sich um einen etwas anderen Kriminalroman, indem Hunde die Hauptpersonen sind, was den Leser schon ziemlich neugierig auf die Handlung macht.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Isabella ist mit ihren drei Hunden, dem Trüffelhund Giacomo (der Haupthund schlechthin), dem Windspiel Nicolo und der Spanielhündin Canini in Turin, da sie hier untersuchen soll, ob es in den Wäldern Wölfen gibt.

Gleichzeitig wird der Pharaonenhund Amadeus neuer Wächter des berühmten Turiner Grabtuchs. Als das Grabtuch gleich in der ersten Nacht unter Amadeus' Aufsicht verschwindet, fällt Amadeus bei seiner Familie in Ungnade.

Der Trüffelhund Giacomo findet wenig später das Grabtuch, in einem Baum versteckt und bringt es seiner Herrin. Diese informiert die Polizei und der kluge Giacomo befindet das Grabtuch als etwas besonderes und versteckt es wieder. In Folge dessen wird Isabella selbst als Diebin verhaftet.

Nicolo und Canini kommen zunächst zu Mario, Isabellas Chef, der sich um sie kümmert. Giacomo irrt durch die Straßen von Turin da er versuchen will Isabella zu befreien. Auch Amadeus, von seiner Familie verstoßen irrt durch die Straßen und versucht das Grabtuch wieder zu finden.

Giacomo und Amadeus, zunächst noch getrennt voneinander, mobilisieren weitere Hunde, die ihnen bei ihrem Vorhaben helfen. Unterdessen flüchten auch Nicolo und Canini und stoßen nacheinander wieder auf Giacomo.

Die Erzählstränge laufen nun ziemlich schnell zueinander und so versuchen nun Giacomo, Amadeus, Nicolo und Canini gemeinsam, das Grabtuch zu finden und Isabellas Unschuld zu beweisen.

Die Hundecharaktere werden ziemlich vermenschlicht, was wohl auch sein muss, denn sonst würde wohl kaum ein Kriminalroman zustande kommen, indem Hunde die Aufgaben von Menschen übernehmen.

Der Schreibtil von Henn ist einfach und gut zu lesen. Man kann das Buch also gut flüssig lesen. Dennoch findet man nur schlecht in die Geschichte rein.

Auch die Erzählungen an sich, die Gedanken des Giacomo, der alles und jeden mit irgendwelchen Nahrungsmitteln vergleicht und vor allem eine Vorliebe für Wein - Barolo- hat machen das Buch anfangs amüsant. Doch wiederholt sich das Ganze und so wirkt auch der amüsante Teil des Buches schnell langweilig.

Auch der Spannungsaufbau ist leider nicht sehr gelungen. Schon ziemlich zu Beginn des Buches wird die Geschichte langweilig und durch die vielen vermenschlichten Hundecharaktere mit menschlichen Vorlieben auch schnell unglaubwürdig. So beginnt man, sich durch das Buch hindurch zu quälen.

Das Buch lässt sich aufgrund des leichten Schreibstils sicherlich gut zwischendurch lesen, hat mich als Leser allerdings nicht überzeugt.
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Bewertung von Ladybug aus Neuendettelsau am 05.09.2009
*****
gut
"Blut und Barolo" ist der zweite Teil rund um die tierischen Spürnasen Giacomo und Niccolo, aber man hat auch als Erstleser keine Probleme sich einzufinden und kann sich dem haarigem Lesevergnügen hingeben.

Giacomo ist ein alter Trüffelhund und wahrer Feinschmecker, nur sein kleiner Freund Niccolo hält ihn bei seinem momentanen Herrchen Isabelle. Als Isabella aus beruflichen Gründen mit ihren drei Hunden nach Turin muss, beginnt ein neues Abenteuer für die Hundebande. Parallel zu diesem Handlungsstrang liest man noch über die Pharaonenhunde, die schon seit Ewigkeiten auf das Turiner Grabtuch aufpassen. In der Nacht als ein neuer Wächterhund ernannt wird, passiert das unglaubliche und das Grabtuch wird gestohlen. Die ganze stolze Hundesippe gerät in Panik und verstößt den jungen Hund. Der muss nun ganz auf sich alleine gestellt das Grabtuch wieder finden und die Ehre der Familie wieder herstellen. Nichtsahnend findet er gutmütige Trüffelhund das heilige Tuch und bringt es seiner Isabella, doch als diese dann festgenommen wird und die Hunde bei einem guten Bekannten landen, gerät die Geschichte außer Kontrolle. Und um die liebgewonnene Freundin zurück zu bekommen müssen sich die Hunde nun selbst in die Ermittlungen stürzen. Und nicht immer stellen sich ihnen dabei nur Artgenossen in den Weg.

Carsten Sebastian Henn schreibt hier in einer sehr anschaulichen und erfrischenden Sprache über die Abenteuer der Hunde Giacomo und Niccolo. Besonders schön sind die etlichen Metaphern, die den Text zu einem wahren Vergnügen werden lassen. Darüber hinaus werden auch alle Sinneseindrücke der Hunde sehr eingehend beschrieben und oft af eher hündische Art und Weise zurück gegeben, was dem Buch eine gewisse Originalität verleiht. Die kleine Kriminalgeschichte baut sich dem Leser in all ihrer Farbenpracht vor dem Inneren Auge auf und lädt zum weiterlesen ein.

Störend empfand ich nur gewisse Begebenheiten wie die Verständigung zwischen Mensch und Tier, oder seelische Verbindungen zwischen Niccolo und Isabella. Diese etwas merkwürdigen Passagen überziehen den Rahmen des lustigen Tierkrimis doch eher etwas.

Zwischenzeitlich entwickeln dann auch noch einige Hunde sehr, sehr menschliche Eigenschaften und ziehen durch ihre unsäglichen Macken, die längst nicht mehr lustig wirken, die Geschichte in die Länge. Auch der Spannungsbogen schafft es nicht so recht sich voll zu entfalten, mehr als einmal scheint er sich in regelrechte Sackgassen zu verirren, um dann doch wieder ein wenig an Schwung zu gewinnen.

Im Großen und Ganzen ein nettes kleines Urlaubsbuch, vielleicht ja auch zum Urlaub in Turin?
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Bewertung von RikkiDD aus Dresden am 05.09.2009
*****
weniger gut
Ein Rudel Pharaonenhunde beschützen seit jeher das Sidone. Nachdem ein junger Hund die Bewachung übernommen hat, kommt es zum Raub. Doch er gibt nicht auf und versucht das Tuch wieder zu finden.
Giacomo, ein alter Trüffelhund, findet das Tuch und versteckt es im Wald, sein Frauchen wird aber inhaftiert, die Polizei glaubt in ihr den Dieb gefunden zu haben. Auch Giacomo und seine vierbeinigen Freunde machen sich auf die Suche nach den wahren Dieben. Die Hunde der Stadt Turin sind die Hauptakteure des Buchen und nehmen für meinen Geschmack zuviele menschliche Züge an.
Soweit zum Hauptthema des Buches. Leider schafft es Henn nicht die Spannung in dem Buch aufrecht zu erhalten. Es gibt immer wieder gut Ansätze, lässt aber immer wieder nach. Die Handlung ist leicht zu durchschauen. Für einen Krimi erwarte ich mehr.
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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 28.08.2009
*****
sehr gut
Schnüffelnase jagt heilige Reliquie - ein tierischer Krimi.

Giacomo, ein schon etwas in die Jahre gekommener, jedoch sehr weiser und gutmütiger reinrassiger Lagotto (italien. Wasserhund, der vorwiegend zur Trüffelsuche eingesetzt werden) geht mit seinen tierischen Freunden Niccolò (einem Windhund) und Canini (einer Spanielhündin) und deren Frauchen Isabella auf Wolfssichtung in den Wäldern des Schlosses Stupinigi südwestlich von Turin.

Gleichzeitig wird aus dem Duomo zu Turin die heiligste Reliquie überhaupt - das Turiner Grabtuch - Leichentuch von Jesus Christus - gestohlen. Amadeus, ein Pharaonenhund, dessen Meute schon seit Menschengedenken damit beauftragt ist, das Sindone (Grabtuch) mit dem Leben zu beschützen, wird auserwählt die Nachfolge als Wächter des Sindone anzutreten und versagt: Das Grabtuch wird gestohlen. Er bringt Schande über sich und seine Meute und wird von seiner Familie verstoßen.

Parallel dazu stößt Giacomo im verschneiten Wald von Stupinigi auf plötzlich deutlichen Trüffelgeruch. Er verfolgt diesen und findet in einem Baumstumpf ein verrottetes Bündel, das so stark duftet, dass Giacomo es mitnehmen muss. Er trägt es auf das Schloss, wo Isabella geschockt in den News erfährt, dass das Sindone von Turin gestohlen worden ist - nicht ahnend, was Giacomo soeben ins Schloss geschleppt hat. Nicollò versucht sein Frauchen auf den Fund aufmerksam zu machen. Als Isabella langsam bewusst wird, was vor ihr liegt verständigt sie die Polizei. Kurz darauf stehen auch schon dubiose Typen vor der Tür und versuchen, das Tuch mit Gewalt an sich zu bringen. Giacomo flüchtet mit der Reliquie. Isabella wird kurze Zeit später festgenommen und des Raubes des Sindone beschuldigt. Sie kommt in Untersuchungshaft.

Die Jagd nach der heiligen Reliquie beginnt.

Amadeus, der seinen Fehler wieder gutmachen will und der Rest von Turin - sowohl Menschen, wie auch Hunde - sind auf der Suche nach Giacomo und seinen Freunden. Giacomo bringt das Sindone an einen sicheren Ort, weil er sich nicht sicher ist, in welche Hände es geraten darf. Er versucht anschließend mit Nicollò Isabella zu befreien. Leider vergeblich.

Niccolò, Giacomo und Amadeus lernen viele neue Artgenossen kennen, die ihnen sowohl gut als auch böse gesonnen sind. Da wär z.B. Tomasso, eine agressive Bulldogge, die für Amadeus ein Heer aufstellt, das bei der Suche nach Giacomo und dem Grabtuch hilft. Außerdem spielen die Dachshunde und ihr Anführer "Kleiner Stinker", die die Unterwelt von Turin regieren eine wichtige Rolle.

Das Ende der Suche und damit die Auflösung des Rätsels um das Turiner Grabtuch kommt etwas aprupt, aber im Übrigen ist die Geschichte um Giacomo sehr lesenswert, witzig und aufgrund der Hundeperspektive mal wirklich etwas anderes.

Wirklich schön und zum Schmunzeln.
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Bewertung von tigercat666 am 28.08.2009
*****
ausgezeichnet
Giacomo und Niccolo
haben mich überzeugt, ich möchte mehr Abenteuer mit ihnen erleben dürfen.

Die Charaktere sind liebevoll und anschaulich beschrieben und man vergisst fast das es sich um Hunde handelt, die hier die Diebe des Turiner Grabtuches jagen, sie haben unterschiedliche Motive den Diebstahl aufzuklären.

Amadeus, ein Pharaonenhund, dessen Sippe seit Jahrhunderten das Tuch bewacht, hatte gerade seinen Dienst als Wächter angetreten als das Tuch gestohlen wird, versucht die Liebe und Achtung seiner Familie wiederzuerlangen die ihn nach dem Diebstahl, als Versager verstoßen hatte.

Und Giacomo und Niccole, deren *Mensch* Isabella, des Diebstahls bezichtigt wird, müssen den Raub aufklären um wieder mit ihr zusammen sein zu können, wobei Giacomo mehr an Wein, Trüffeln und Schokolade interessiert ist, dazu bärbeißig und grummelig wie ein alter Mann, mehr seinem besten Freund Niccolo zuliebe bei der Suche nach dem Dieb hilft.

Das Buch liest sich spannend und flüssig, ich war keine Sekunde gelangweilt und hatte nie das Bedürfnis die eine oder andere Seite zu überblättern um schneller zum Ziel zu kommen, das wäre auch unklug gewesen, denn auf jeder Seite konnte man in einen anderen Stadtteil Turins gelangen und eine wichtige oder spannende Wendung verpassen. Gut das es am Ende des Buches eine Karte Turins gibt, so das man immer nachsehen kann wo man gerade ist.
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Bewertung von S.L aus KL am 24.08.2009
*****
gut
Dies war das erste Buch, welches ich von Carsten Sebastian Henn gelesen habe. Den Anfang fand ich sehr spannend geschrieben. Der Wechsel zwischen der Handlung Giacomos und dann wieder der von Amadeus war sehr abwechslungsreich. Auch die Karte am Ende des Buches finde ich sehr gut. Immer wieder habe ich sie aufgeschlagen und geschaut, wo die Hunde sich gerade befinden. Die Beschreibung der einzelnen Hundecharaktere ist sehr gelungen. Bei den meisten musste ich doch sehr darüber schmunzeln. Da aber immer mehr Hunde dazu kamen, war es mir am Ende etwas zu unübersichtlich. Die Beschreibungen der Stadt waren sehr detailliert und auch das Flair Italiens kam super rüber. Jedoch gefiel mir überhaupt nicht, daß die Hunde so menschlich dargestellt wurden. Manchmal dachte man eher, man liest von Menschen. Das Buch war zwar anfangs spannend, aber konnte die Spannung nicht bis zum Schluss halten.
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Bewertung von Manuela2205 am 22.08.2009
*****
gut
***Zum Inhalt:***

Die Hunde Giacomo, Niccolo und Canini reisen zusammen mit ihrem Frauchen Isabella nach Turin. Dort hat Isabella beruflich zu tun.
Beim abendlichen Fernsehen erfährt sie schockiert, dass das berühmte Turiner Grabtuch gestohlen wurde. Der alte Trüffelhund Giacomo, der zu der Zeit am Waldrand herumstreunt, findet dieses in einem hohlen Baum – weil es so herrlich nach Trüffel duftet. Natürlich hat er keine Ahnung, was er da erbeutet hat. Er zerrt es nach Hause, wo Isabella fast in Ohnmacht fällt, als ihr klar wird, was ihr da zu Füßen liegt.
Sofort ruft sie die Polizei. Als diese mit Blaulicht anrückt, die Fenster zertrümmert und mit MG´s im Anschlag die Wohnung stürmt, dreht Giacomo durch. Er schnappt sich das Tuch, rast damit zurück in den Wald und verbuddelt es. Doch mit aus den Augen aus dem Sinn werden in der Menschenwelt keine Probleme gelöst. Isabella wird des Diebstahls des Grabtuchs verdächtigt und landet im Gefängnis. Nach Giacomo wird im selben Zusammenhang gefahndet. Die Hunde stehen nun vor der Aufgabe, ihr Frauchen zu befreien und nach Möglichkeit die wahren Diebe zu finden.

***Meine Meinung:***

Hier wird aus der Sicht der Hunde erzählt, die Menschen sind eher Nebendarsteller. Giacomo ist ein verschrobener alter Herr. Am liebsten mag er Wein (nach Möglichkeit Barolo), Gämsenschinken und natürlich Trüffel. Er gibt sich zwar knurrig und unnahbar, ist aber seinen Mitbewohnern doch sehr zugetan. Dem Windspiel Niccolo ist das vollkommen klar und erlässt sich von daher von Giacomo auch nie beirren.

Es laufen nebeneinander zwei Handlungsstränge: Einmal die Hunde Isabellas, die auf der Suche nach ihr sind und erst nach und nach begreifen, welche Rolle das dreckige alte Tuch spielt. Zum anderen wird vom Pharaonenhund Amadeus berichtet, dessen Lebensaufgabe darin besteht, das Grabtuch zu bewachen. Seine Welt ist durch den Diebstahl zusammengebrochen und er setzt alles daran, Giacomo (von dem in den nachrichten berichtet wurde) und mit ihm das Grabtuch zu finden.

Die Geschichte plätschert lang und breit vor sich hin, wirklich spannend wird es eigentlich nie. Die Auflösung um den Diebstahl ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich will nicht zu viel verraten, aber es spielt eine Dolmetscherin der besonderen Art eine Rolle. Hat schon mal jemand (wortwörtlich!) von Hund zu Mensch und zurück übersetzt? Auch die Motive des Täters sind ziemlich hanebüchen.

Klar ist Blut & Barolo ein Hundekrimi. Aber die Hunde werden doch etwas zu sehr vermenschlicht. Ich habe kein Problem damit, dass sie sich untereinander die Hucke voll quatschen. Ich gebe auch zu, dass Hunde intelligent sind. Aber manches ist dann doch des Guten zuviel. Ein Hund, der sich selbst sein Jäckchen ausziehen kann, oder Hunde, die einem anderen zur Tarnung ein Halsband mit Leine anlegen sind Dinge, die ich als physisch unmöglich ansehe. Und das stört dann schon sehr.
Zudem werden Behauptungen aufgestellt, die sich widersprechen. Von den meisten Menschen können Hunde nur Emotionen empfangen. Es gibt immer nur einen Menschen, zu dem sie eine besondere Bindung haben können, den sie wirklich verstehen, wenn er mit ihnen spricht. Aber sie kapieren die Nachrichten im Fernsehen??

Natürlich gibt es nicht nur Negatives. Gefallen haben mir beispielsweise die Dachshunde. Die waren hinterhältig, schlau und witzig. Und von daher der Grund, dass ich drei von fünf Sternen vergebe.

Empfehlen würde ich dieses Buch nur Hundefans. Denn mit Krimi hat es nicht viel zu tun.
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Rezensionen und Kritik

"Wer Hunde, Wein oder Italien liebt, kommt an diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht vorbei." Sebastian Fitzek

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»Wer Hunde, Wein oder Italien liebt, kommt an diesem wunderbar geschriebenen Buch nicht vorbei.« Sebastian Fitzek

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Autorenporträt zu "Carsten S. Henn"

Carsten Sebastian Henn, geb. 1973 in Köln, lebt mit seiner Familie und zwölf Rebstöcken in Hürth. Er studierte Völkerkunde, Soziologie und Geographie und arbeitet heute als Autor und Weinjournalist für verschiedene Fachmagazine. Henn veröffentlichte mehrere Weinkrimis.

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