Blumen für Polt - Komarek, Alfred

Alfred Komarek 

Blumen für Polt

Roman

Broschiertes Buch
 
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Blumen für Polt

Warum beobachten vier Buben einen heruntergekommenen Gutshof?
Gendarmerie-Inspektor Simon Polt muss dahinterkommen ...
Eben noch hat Willi - ein geistig Behinderter und damit kaum beachteter Außenseiter im Weinbauerndorf - seinem Freund Simon Polt einen Strauß Frühlingsblumen gepflückt, da wird er unter einem steilen Lößabsturz tot aufgefunden. Gendarmerie-Inspektor Polt glaubt nicht an die Version eines Unfalls. Auch ein tödlicher Verkehrsunfall wirft Fragen auf, die nicht so ohne weiteres zu beantworten sind. In beiden Fällen folgt Polt bedächtig und unbeirrbar den wenigen Spuren, auch als seine Recherchen zum Streit mit der verehrten Lehrerin Karin Walter führen. Denn vier ihrer Schulkinder scheinen etwas zu wissen ...
In seinem zweiten Roman vertieft Alfred Komarek seine intensive Darstellung einer ländlichen Welt im Umbruch mit ihren Widersprüchen und Spannungen, dem fiktiven Wiesbachtal mit seinen Weinbauerndörfern und Kellergassen im rea


Produktinformation

  • Verlag: Diogenes
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. 185 S.
  • Seitenzahl: 185
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23295
  • Deutsch
  • Abmessung: 18 cm
  • Gewicht: 160g
  • ISBN-13: 9783257232950
  • ISBN-10: 3257232950
  • Best.Nr.: 09757588
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Gendarmerieinspektor Simon Polt ermittelt stets im niederösterreichischen Weinviertel. Da wird in den vielen privaten Weinkellerchen gesoffen, dass es nur so eine Art hat. Wenn es um önologisches Lokalkolorit geht, hat Komaraks Krimi seine Stärken, und die Dialoge sind keineswegs ungekonnt. Doch was hilft das Glas aus Bleikristall, wenn der Wein darin wässrig schmeckt? Das fängt bei Simon Polt an: Der leidet, wie so viele Krimi-Serienhelden, akut am Brunetti-Syndrom nicht unterdrückbaren Gutmenschentums. Und so staunen wir mit ihm über die dumpfen, dickschädeligen Bewohner des vergessenen Grenzlandes, in deren Mitte immer mal wieder das eine oder andere Verbechen begangen wird, stets aus kruder Leidenschaft heraus. Die Lehre daraus? Höchstens: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. War das gemeint? Für den ersten Polt-Roman "Polt muss weinen" hat Komarek den Glauser-Preis erhalten - da haben einige Leute offenbar einiges falsch verstanden. "Blumen für Polt" ist nur die Seifenblase eines Kriminalromans: ein wenig gut imitierte, bunt schillernde Oberfläche, aber kein wirkliches Zentrum. Die Frage nach dreißig Seiten Lektüre war noch "Wer war's?". Am Schluß lautete sie dann "Was soll's?" (rr)

Schnörkellos und geradlinig erzählt Komarek von krummen Touren, von der Intoleranz und der latenten Bösartigkeit netter Leute, von dem faschistoiden, der Wahnidee der Rassenhygiene verpflichteten Gedankengut, dem so mancher rechtschaffene Bürger insgeheim anhängt und das dem Mörder die Hand führte. Er vesteht sich auf die Kunst, einen Fall scheinbar zu lösen und dann hinterrücks völlig neu aufzurollen. Und ganz nebenbei entwirft er das Panorama einer ländlichen Welt, die zum Untergang verurteilt scheint, einer Idylle, um die man fürchten muß und die zum Fürchten ist. Blumen für Polt von Alfred Komarek, eine kriminalistische Weinlese aus dem Weinviertel - trocken, aber süffig .... Ulrich Klenner, Bayerischer Rundfunk B5 "...zweifellos ist der schlag- und trinkfeste Polt, der andernorts als archaisch gelten müsste, hierorts der einzig wahre und brauchbare Gesetzeshüter." Ingeborg Sperl, Standard Album "Komarek ist nicht nur imstande die Landschaft und Bevölkerung des Weinviertels so zu schildern, dass der Leser sich räumlich und emotional in den Roman einleben kann, er dürfte auch engen Kontakt zu Menschen mit geistiger Behinderung, bzw. deren Umfeld gehabt haben - ansonsten wären Beschreibungen wie im Roman gebraucht, wohl kaum möglich." Ein Leser, Amazon "Dieser Kriminalroman lebt nicht nur vom Plot, sondern auch von den detaillierten Milieuschilderungen aus dem Weinviertel und den Charakterstudien der Dorfbewohner, die eigentlich ganz normale Menschen mit kleineren oder größeren Fehlern sind." egotrip.de "Polts Geheimnis ist die schräge Idylle, wo aus jedem Haustor ein Mörder in einem Autor mit abgelaufener Parkuhr flüchten kann. Dieser "Kommissar" hat schon mit seinem zweiten Fall einen unverwechselbaren Kosmos um sich aufgebaut!" Helmuth Schönauer, FF "Im Sog der Renaissance der Kriminalliteratur bietet die Mischung aus Krimi, der liebevollen bis satirischen Beschreibung der Dorfbewohner und die zarte Liebesbeziehung zwischen Polt und der Lehrerin Karin Walter wahren Lesespaß mit Lokalkolorit." Saskia, www.mediodrom.com "Auch Komareks zweiter Roman atmet die betörende Atmosphäre einer grenzländischen Welt, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Obwohl sich auch in "Blumen für Polt" neben einem spannenden und solide konstruierten Kriminalfall der Komarek-typische Humor findet, so ist dieser Roman doch um Grade lakonischer, schmuckloser, zuweilen gar unversöhnlicher. Der in Wien lebende Autor scherzt wie alle guten Krimi-Autoren dort nicht, wo es um das Leben geht." Robert Hültner, Abendzeitung

Schnörkellos und geradlinig erzählt Komarek von krummen Touren, von der Intoleranz und der latenten Bösartigkeit netter Leute, von dem faschistoiden, der Wahnidee der Rassenhygiene verpflichteten Gedankengut, dem so mancher rechtschaffene Bürger insgeheim anhängt und das dem Mörder die Hand führte. Er vesteht sich auf die Kunst, einen Fall scheinbar zu lösen und dann hinterrücks völlig neu aufzurollen. Und ganz nebenbei entwirft er das Panorama einer ländlichen Welt, die zum Untergang verurteilt scheint, einer Idylle, um die man fürchten muß und die zum Fürchten ist. Blumen für Polt von Alfred Komarek, eine kriminalistische Weinlese aus dem Weinviertel - trocken, aber süffig .... Ulrich Klenner, Bayerischer Rundfunk B5 "...zweifellos ist der schlag- und trinkfeste Polt, der andernorts als archaisch gelten müsste, hierorts der einzig wahre und brauchbare Gesetzeshüter." Ingeborg Sperl, Standard Album "Komarek ist nicht nur imstande die Landschaft und Bevölkerung des Weinviertels so zu schildern, dass der Leser sich räumlich und emotional in den Roman einleben kann, er dürfte auch engen Kontakt zu Menschen mit geistiger Behinderung, bzw. deren Umfeld gehabt haben - ansonsten wären Beschreibungen wie im Roman gebraucht, wohl kaum möglich." Ein Leser, Amazon "Dieser Kriminalroman lebt nicht nur vom Plot, sondern auch von den detaillierten Milieuschilderungen aus dem Weinviertel und den Charakterstudien der Dorfbewohner, die eigentlich ganz normale Menschen mit kleineren oder größeren Fehlern sind." egotrip.de "Polts Geheimnis ist die schräge Idylle, wo aus jedem Haustor ein Mörder in einem Autor mit abgelaufener Parkuhr flüchten kann. Dieser "Kommissar" hat schon mit seinem zweiten Fall einen unverwechselbaren Kosmos um sich aufgebaut!" Helmuth Schönauer, FF "Im Sog der Renaissance der Kriminalliteratur bietet die Mischung aus Krimi, der liebevollen bis satirischen Beschreibung der Dorfbewohner und die zarte Liebesbeziehung zwischen Polt und der Lehrerin Karin Walter wahren Lesespaß mit Lokalkolorit." Saskia, www.mediodrom.com "Auch Komareks zweiter Roman atmet die betörende Atmosphäre einer grenzländischen Welt, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Obwohl sich auch in "Blumen für Polt" neben einem spannenden und solide konstruierten Kriminalfall der Komarek-typische Humor findet, so ist dieser Roman doch um Grade lakonischer, schmuckloser, zuweilen gar unversöhnlicher. Der in Wien lebende Autor scherzt wie alle guten Krimi-Autoren dort nicht, wo es um das Leben geht." Robert Hültner, Abendzeitung
Alfred Komarek, geboren 1945 in Bad Aussee. Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler. Gestaltung von Features und Feuilletons, Drehbüchern und Dokumentationen fürs Fernsehen. Seine Krimis der Polt-Serie schafften alle den Sprung in die Bestseller-Listen und wurden für das Fernsehen verfilmt, ebenso seine Roman-Tetralogie, die im Salzkammergut spielt. 2011 wurde Alfred Komarek mit dem "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln" ausgezeichnet.
Der Autor lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.

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