Bis zum letzten Atemzug - Baldacci, David

David Baldacci 

Bis zum letzten Atemzug

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. amerikan. Engl. v. Schumacher, Rainer
Broschiertes Buch
 
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**** ausgezeichnet
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Bis zum letzten Atemzug

Was als fröhliche Geburtstagsfeier einer Zwölfjährigen beginnt, endet in einer Katastrophe: Das Geburtstagskind wird am selben Abend entführt. Denn Willa ist nicht irgendein Mädchen sie ist die Nichte des Präsidenten. Als Maxwell und King
im Haus der Familie eintreffen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens: Willas Mutter liegt mit aufgeschlitzter Kehle auf dem Boden. Doch warum ist so wenig Blut ausgetreten? Und was macht die leere Ampulle neben der Leiche? Wer könnte ein
Interesse an dem Blut haben und was hat die kleine Willa damit zu tun? Bei diesem Fall stoßen Maxwell und King an ihre Grenzen, denn es wird immer schwieriger, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 573 S.
  • Seitenzahl: 573
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16553
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 126mm x 32mm
  • Gewicht: 413g
  • ISBN-13: 9783404165537
  • ISBN-10: 3404165535
  • Best.Nr.: 29733452
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Man schämt sich schon ein bisschen, sich von einem wie David Baldacci an den Lesesessel fesseln zu lassen. Seine Figuren sind nämlich so eindimensional, dass es eigentlich weh tun müsste - wäre es nicht so spannend. Die Nichte des Präsidenten der USA wird entführt, die smarte zwölfjährige Willa. Dabei wird ihre Mutter Pam getötet, während die Geschwister und der Vater ungeschoren davonkommen. Fast werden Michelle Maxwell und Sean King Zeugen des Ganzen, denn sie befinden sich just am Abend der Entführung auf dem Weg zu Pam. Welchen Auftrag sollten die beiden Privatdetektive von ihr bekommen? Das gilt es herausfinden, und natürlich gilt es auch, Willa zu befreien ... (kab)
David Baldacci, geb. 1960 in Virginia studierte Politikwissenschaft und Jura und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war 'Absolute Power'; es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen, darunter die National Multiple Sclerosis Society, die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.

Leseprobe zu "Bis zum letzten Atemzug" von David Baldacci

31. (S. 158-159)

Michelle starrte auf die Leiche ihrer Mutter. Die Autopsie war beendet, und auch wenn noch ein paar Untersuchungsergebnisse ausstanden, war jetzt bereits klar, dass Sally Maxwell keines natürlichen Todes gestorben war. Sie war durch einen Schlag auf den Kopf getötet worden. Michelle hatte mit dem leitenden Gerichtsmediziner gesprochen. Da ihr Bruder Sergeant bei der hiesigen Polizei war, hatte sie Zugang zu Stellen bekommen, die ihr ansonsten verschlossen geblieben wären. Die Familien von Mordopfern erhielten üblicherweise nur offizielle Beileidsbekundungen und ein bisschen Zeit allein mit ihren Toten, aber keine Fakten. Der Grund dafür war so einfach wie beunruhigend: Häufig fanden Morde innerhalb der Familie statt.

Der Pathologe hatte sich knapp ausgedrückt, doch seine Aussage war unmissverständlich gewesen. »Ihre Mutter ist nicht gestürzt und hat sich den Kopf aufgeschlagen. Dafür war die Wunde zu tief. Der glatte Betonboden hätte eine solche Verletzung nicht hervorrufen können, und am Türgriff oder dem Treppengeländer fanden sich keine Spuren. Außerdem hätten die Kanten auch nicht zum Wundprofil gepasst.« »Was genau war das denn für ein Profil?« »Ich sollte eigentlich nicht mit Ihnen darüber reden«, erwiderte der Arzt gereizt. »Bitte. Es geht um meine Mom. Ich bin dankbar für jede Hilfe, die Sie mir geben können.«

Das Flehen schien den Mann zu rühren. »Es war ein ungewöhnliches Profil. Ungefähr zehn Zentimeter lang und einen Zentimeter breit. Müsste ich raten, würde ich auf Metall tippen. Aber es war von der Form her wirklich seltsam.« »Also wurde sie eindeutig umgebracht.« Der Pathologe schaute Michelle durch seine Brille hindurch an. »Ich mache das jetzt schon seit dreißig Jahren, aber ich habe noch niemanden gesehen, der sich selbst durch einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand tötet und die Waffe nach seinem Tod dann so gut versteckt, dass die Polizei sie nicht mehr finden kann.« Anschließend war die Leiche von Michelles Mutter freigegeben und an ein Bestattungsinstitut überstellt worden. Michelle war noch einmal hergekommen, um ihre Mutter zu sehen, bevor sie für die Beerdigung zurechtgemacht wurde.

Eine Decke verhüllte sie bis zum Hals; deshalb war zum Glück der y-förmige Schnitt nicht zu sehen, den der Gerichtsmediziner vorgenommen hatte. Michelles Brüder hatten sie nicht begleiten wollen. Als Polizisten wussten sie, dass eine Leiche nach der Autopsie wie die andere aussah, besonders, wenn der Tod bereits achtundvierzig Stunden zurücklag. Die Phrase »Schönheit geht nicht tiefer als die Haut« war nirgends passender als hier. Nein, Michelles »harte« Brüder wollten warten, bis der Körper künstlich aufgefrischt, geschminkt, elegant gekleidet und in einem Dreitausend-Dollar-Sarg aufgebahrt war. Michelle wollte sich aber nicht so an ihre Mutter erinnern; deshalb war sie hier. Sie musste sehen, welche Gewalt der Frau angetan worden war, die ihr vor über dreißig Jahren das Leben geschenkt hatte.

Michelle war versucht, den Kopf der Toten zu drehen, um sich die Wunde selbst anzusehen, widerstand aber diesem Verlangen. Es wäre despektierlich gewesen. Und wenn der Pathologe die Tatwaffe schon nicht bestimmen konnte, dann konnte Michelle es erst recht nicht. Sie stellte sich die letzten Augenblicke im Leben ihrer Mutter vor. Hatte sie ihren Mörder gesehen? Hatte sie ihn gekannt? Hatte sie gewusst, warum sie ermordet worden war? Hatte sie Schmerzen gelitten?

Kundenbewertungen zu "Bis zum letzten Atemzug" von "David Baldacci"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Petra aus Deutschland am 13.04.2012 ***** ausgezeichnet
Bevor man dieses Buch zu lesen beginnt soltte man:

-die Türklingel abstellen,
-den Anrufbeantworter einschalten,
- das Handy ausschalten und mit dem Hund Gassi gewesen sein.

Denn wirklich nichts sollte einen dazu bringen, dieses Buch zur Seite legen zu müssen...

Absolut spannend.

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Bewertung von blackygue aus Bottrop-Kirchhellen am 24.11.2011 ***** ausgezeichnet
Baldacci wieder in Höchstform. Einfach nur schmöckern und sich wohlfühlen. Genau das was man von einem guten Buch zum Feierabend erwartet.

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Bewertung von guggi aus wien am 03.08.2011 ***** sehr gut
ich bin begeisterte krimileserin und habe auch schon unmengen davon gelesen.
baldacci kann es durchaus mit den namhaften größen des metiers aunehmen, wie etwas rose, slaughter, mankell, ... er versteht es, den leser mit mehreren handlungssträngen zum ständigen umblättern zu bewegen, schwer, dieses buch aus der hand zu legen. am ende jeden kapitels wollte ich schon wissen wie´s weitergeht.
interessant, wie das sicherheits-netzwerk des amerikanischen präsidenten funktioniert, fbi, secret service usw; skrupellose menschen, denen menschenleben nichts wert sind, eine präsidentengattin, die undurchschaubar ist und abgebrüht, ein ermittlerpaar, das sich im laufe der ermittlungen näher kommt, verbitterte und um gerechtigkeit kämpfende hauptdarsteller, spannend, und dennoch nicht blutrünstig und grausam- schlicht, ein pageturner, den ich schwerstens empfehlen kann!!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von Olivia aus Schwerin am 05.04.2011 ***** sehr gut
Endlich Zwölf!!! Es sollte einer der schönsten Geburtstage werden die Willa je erlebt hat,doch es sollte anders kommen.Willa ist nicht irgendein Mädchen,oh nein,sie ist die Nichte des Präsidenten und es ist ja so als sollte es kommen, sie wurde an ihrem Geburtstag entführt.Maxwell und King treffen auch schon bald im haus ein und was sie da sahen war alles andere als schön: Willas Mutter lag mit aufgeschnittener Kehle am Boden doch was das Merkwürdige war,das nirgends Blut zusehen war.Was will jemand mit Willa und dem Blut einer Leiche ?? Es wird schwerer und schwerer eine antwort zu finden???
ich fand es toll und gruselig.es war schön geschrieben und ich hatte schon Gänsehaut.
ich empfehle es an alle die Nervenkitzel mögen

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Bewertung von Leseratte aus Gifhorn am 28.03.2011 ***** ausgezeichnet
Super Buch. Tolle Geschichte, die kann man sich auch im echten Leben vorstellen. Selbst wenn man schon einen Verdacht hat, wie das Ende ausgeht, ist es mal wieder anders als man denkt.

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