Im Fokus der Beiträge des vorliegenden Bandes steht der Aspekt der
Bewegung hinsichtlich seiner immanenten Potenziale einer Reflexion
des Körpers. Diskutiert werden hierfür über die Grenzen
verschiedener sportwissenschaftlicher Disziplinen hinaus Entwürfe,
die Körper und Bewegung als kulturanthropologische Kategorien
verstehen und in dieser Deutung auf ähnliche theoretische Linien
verweisen. Wesentlich dabei ist, ob diese Ideen bezüglich ihrer
Anwendbarkeit zur Bestimmung der wirklichkeitskonstituierenden
Bedeutung von Körper und Bewegung sinnvoll befragt oder
möglicherweise auch neu gedeutet werden können.