Bevor ich sterbe - Downham, Jenny

Jenny Downham 

Bevor ich sterbe

Roman

Gebundenes Buch
 
69 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Bevor ich sterbe

Ihr bleibt keine Zeit , aber die Liebe

Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Ihr Kampf gegen die Leukämie scheint nach vier Jahren verloren. Doch Tessa will nicht einfach verschwinden, sie will leben - wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Auf die Wand in ihrem Zimmer schreibt sie, was sie noch tun will, bevor sie stirbt: einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, einen Tag lang berühmt sein, etwas Verbotenes tun, einmal Sex haben. Als Adam auftaucht, ist Sex plötzlich mehr als ein Punkt auf ihrer Liste. Doch darf man lieben, wenn man stirbt?

Tessa erzählt die Geschichte ihres Todes - mit unglaublicher Courage, Ehrlichkeit und voller Hoffnung. Ihr glauben wir, dass Liebe selbst das Sterben verändert.

Eine einzigartige Geschichte über den Tod und die Liebe - ungeschminkt und voller Hoffnung.

"Ein Buch zum Heulen - schön!" Bücher

"Ich habe beim Lesen geweint. Mehr als ein Mal. Und es war nicht die Brutalität der Krankheit oder die Präsenz des Todes, die mich zu Tränen rührte, es war die Zärtlichkeit der Beziehung, die Adam und Tessa entwickelt, es waren die Details und der gewöhnliche Alltag des Familienlebens." The Guardian

"Der Roman, über den in diesem Jahr am meisten geredet wird." The Sunday Times


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 320 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 518g
  • ISBN-13: 9783570160022
  • ISBN-10: 3570160025
  • Best.Nr.: 23825557
"Ein Buch zum Heulen - schön!" (Bücher)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Ein Jugendbuch über Stigmatisierung und Sterben. Die Art, wie Jenny Downham über die Leukämieerkrankung der 16-jährigen Tessa und ihre pubertären Verhaltensweisen schreibt, hält Barbara von Korff Schmising für ganz schön deftig. Nichts für zarte Seelen also. Und nichts für Leser, die ihre Erwartungen bestätigt haben wollen. Mehr als einmal zeigt sich die Rezensentin überrascht angesichts der launischen Heldin und dem Gang der Handlung, an deren Ende der "verzweifelte Grundton" der Geschichte doch noch von einem optimistischen Impuls durchkreuzt wird. Eine eindrucksvolle, auch sprachlich gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben, findet die Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.03.2009

An erster Stelle Sex
Jenny Downhams Jugendbuch über ein todkrankes Mädchen
Behinderte und unheilbar Kranke im Jugendbuch gewinnen die Sympathie ihrer Leser oft mit herausragenden Eigenschaften wie Mut und Tapferkeit, künstlerischen Begabungen oder gar besonderer Lebensfreude. Nicht so Tessa Scott. Die 16-Jährige hat seit ihrem zwölften Lebensjahr eine „Diagnose”. So nennt sie selbst ihre Leukämieerkrankung, die sie wie eine dauerhafte Stigmatisierung erfährt. Wir lernen Tessa kennen, als sie alles aufgegeben hat. Nicht nur die Therapie, die Schule und die Zukunft, sondern auch die Gegenwart. Sie verlässt kaum noch das Zimmer, wehrt sich gegen den gesunden Ernährungswahn ihres fürsorglichen Vaters, vergrault den jüngeren Bruder, bis der ihr an den Kopf wirft, er sei froh, wenn sie endlich tot sei.
Da hilft auch ein 10-Punkte-Plan nicht, den Tessa bis zu ihrem Tod erfüllen will: An erster Stelle Sex, egal wie und mit wem. Dann Drogen, Diebstahl und viele weitere kindisch-trotzige Tabu- und Gesetzesübertretungen. Tessa möchte ihre Umwelt provozieren, verletzen und wünscht bisweilen der gesamten Menschheit Tod und Untergang. Ein Wunsch , der nicht …

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"Der Roman, über den in diesem Jahr am meisten geredet wird." The Sunday Times<br/><br/>"Anna Thalbach, wohl eine der größten deutschen Vorleserinnen, gibt dem traurig-schönen Text ihre ganze Seele - und nicht den leisesten Anhauch von Kitsch." Jury hr2-Bestenliste

"Eine aufrichtig und unsentimental erzählte Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die zutiefst bewegt." Bücher Aktuell

"Downham gelingt das Kunststück, mit dem Thema Tod ein Buch über das Leben zu schreiben. Der Heuler des Jahres - und das ist positiv gemeint."

"Dem Thema Sterben nähert sich Jenny Downham unverblümt und spart nicht mit physischen und psychischen Schreckensbildern. Tessas extreme Stimmungsschwankungen zeichnet sie mit einer Mischung aus recht deftigem Jugendjargon und schwärmerischen Sprachimpressionen nach, die Astrid Arz überzeugend ins Deutsche übertragen hat."
Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Leseprobe zu "Bevor ich sterbe"

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Leseprobe zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

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Leseprobe zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

Wenn ich doch nur einen Freund hätte. Ich wünschte, er würde im Schrank von einem Kleiderbügel hängen. Immer wenn ich wollte, könnte ich ihn rausholen, und er würde mich so ansehen wie die Jungs in Filmen, so als ob ich schön wär. Er würde nicht viel sagen, nur schwer atmen, während er seine Lederjacke auszieht und den Gürtel an seiner Jeans aufschnallt. Drunter hätte er weiße Unterwäsche, und er wäre so fantastisch, dass mir fast die Sinne schwinden würden. Er würde auch mich ausziehen und flüstern: "Tessa, ich liebe dich. Verdammt, ich lieb dich echt unheimlich. Du bist so schön." Genau die Worte, während er mich auszieht.

Ich setze mich im Bett auf und knipse die Nachttischlampe an. Ein Stift liegt da, aber kein Papier, deshalb schreibe ich an die Wand hinter mir: "Ich will das Gewicht von einem Jungen auf mir spüren." Dann lege ich mich wieder hin und schau in den Himmel draußen. Er hat eine komische Farbe angenommen - rot und pechschwarz zugleich, wie wenn der Tag verbluten würde.

Ich rieche Bratwurst. Samstagsabends gibt's immer Bratwurst, dazu Kartoffelpüree und Kohl mit Zwiebelsoße. Dad hat dann den Lottoschein, und Cal wird die Zahlen ausgesucht haben, und sie sitzen wieder mal vor dem Fernseher und essen von Tabletts, die sie auf dem Schoß halten. Erst sehen sie sich "X-Faktor" an, dann "Wer wird Millionär?", danach badet Cal und geht schlafen, und Dad trinkt Bier und raucht, bis es spät genug für ihn ist, schlafen zu gehen.

Vorhin ist er raufgekommen, um nach mir zu sehen. Er ging zum Fenster rüber und zog die Vorhänge auf. "Sieh dir das an!", hat er gesagt, als das Licht reinflutete. Draußen der Nachmittag, die Baumkronen, der Himmel. Sein Umriss zeichnete sich vor dem Fenster ab; die Hände in die Hüften gestemmt, sah er aus wie ein Power Ranger.

"Wenn du nicht drüber reden magst, wie kann ich dir dann helfen?", fragte er, und er kam zu mir rüber und setzte sich auf die Bettkante. Ich hielt die Luft an. Wenn man das nur lange genug macht, tanzen einem weiße Lichter vor den Augen. Er beugte sich vor und streichelte meinen Kopf, massierte mit den Fingerspitzen sanft meine Kopfhaut.

"Atme, Tessa", flüsterte er.

Stattdessen schnappte ich mir meinen Hut vom Nachttisch und zog ihn mir voll über die Augen. Da ging er weg.

Jetzt ist er unten und brät Würste. Ich höre das Fett spritzen und wie die Soße in der Pfanne schwappt. Ich weiß nicht recht, ob ich das von so weit oben hören sollte, aber mich überrascht nichts mehr. Jetzt höre ich, wie Cal den Reißverschluss seiner Jacke aufzieht, zurück vom Senfkaufen. Vor zehn Minuten bekam er eine Pfundmünze und die Anweisung: "Sprich mit keinem, der nicht ganz sauber ist." Während er weg war, stand Dad in der Hintertür und rauchte eine. Ich konnte das Flüstern der Blätter hören, die im Gras vor seinen Füßen landeten. Der Herbst im Anmarsch.

"Häng deine Jacke auf, und geh gucken, ob Tess irgendwas möchte", sagt Dad. "Wir haben jede Menge Blaubeeren. Mach sie ihr schmackhaft."

Cal hat seine Turnschuhe an, die Luft in den Sohlen seufzt, während er in langen Sätzen die Treppen hoch und durch meine Zimmertür kommt. Ich stelle mich schlafend, aber das hält ihn nicht auf. Er beugt sich weit vor und flüstert: "Mir doch egal, und wenn du nie mehr mit mir redest." Ich kneife ein Auge auf

und sehe in zwei blaue. "Hab doch gewusst, dass du bloß so tust", sagt er mit breitem, tollem Grinsen. "Dad fragt, ob du Blaubeeren willst." "Ne."

"Was soll ich ihm sagen?"

"Sag ihm, ich will ein Elefantenbaby."

Er lacht. "Du wirst mir fehlen", sagt er und lässt mich mit offener Tür und der Zugluft von der Treppe zurück.

Zoey klopft nicht mal, kommt einfach rein und lässt sich auf das Fußende von meinem Bett fallen. Sie sieht mich so komisch an, als hätte sie nicht erwartet, mich hier anzutreffen.

"Was machst du?", fragt sie.

"Warum?"

"Gehst du nicht mehr runter?" "Hat mein Dad dich angerufen?" "Hast du Schmerzen?" "Nein."

Sie mustert mich argwöhnisch, steht dann auf und zieht ihren Mantel aus. Darunter trägt sie ein sehr kurzes rotes Kleid. Es passt zu der Handtasche, die sie auf meinen Boden gepfeffert hat.

"Gehst du aus?", frage ich sie. "Hast du ein Date?"

Schulterzuckend geht sie zum Fenster und guckt in den Garten runter. Während sie mit einem Finger Kreise auf die Scheibe malt, sagt sie: "Vielleicht solltest du versuchen, an Gott zu glauben."

"Ach ja?"

"Na ja, vielleicht sollten wir das alle. Die ganze Menschheit."

"Das finde ich nicht. Womöglich ist er ja tot."

Sie dreht sich um und sieht mich an. Ihr Gesicht ist blass wie der Winter. Hinter ihrer Schulter blinkt ein Flugzeug durch den Himmel.

Sie fragt: "Was hast du da an die Wand geschrieben?"

Ich weiß nicht, warum ich sie es lesen lasse. Wahrscheinlich will ich, dass was passiert. Es ist schwarze Tinte. Während Zoey sich das ansieht, krabbeln die Wörter rum wie Spinnen. Sie liest es immer wieder. Ich kann's nicht ab, wie sie mich manchmal bemitleidet.

Sie redet sehr sanft. "Disneyland ist das nicht gerade, was?"

"Hab ich das behauptet?"

"Ich hab gedacht, das wär die Absicht."

"Nicht meine."

"Dein Dad erwartet wohl eher, dass du dir ein Pony wünschst, keinen Freund."

Es klingt so irre, wenn wir beide lachen. Obwohl es wehtut, liebe ich es. Mit Zoey lachen ist so ziemlich das Beste, weil ich weiß, dass wir beide dieselben schrägen Bilder im Kopf haben. Sie braucht bloß zu sagen: "Ein Zuchthengst wär vielleicht die Lösung", und schon prusten wir beide los.

Zoey fragt: "Weinst du?"

Ich weiß nicht genau. Vielleicht schon. Ich hör mich an wie diese Frauen im Fernsehen, die gerade ihre ganze Familie verloren haben. Wie ein Tier, das sich die eigene Pfote abbeißt. Alles strömt zugleich auf mich ein - zum Beispiel dass meine Finger nur Haut und Knochen sind und meine Haut praktisch durchsichtig. In meinem linken Lungenflügel spüre ich, wie sich die Zellen teilen, sich aufschichten wie Asche, die nach und nach eine Urne füllt. Bald werde ich nicht mehr atmen können.

Kundenbewertungen zu "Bevor ich sterbe" von "Jenny Downham"

69 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 69 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Bella B aus Stade am 28.05.2012 ***** ausgezeichnet
Ein wundervolles Buch, dass den Mut und auch die Trauer über den Tod eines tapferen jungen Mädchens beschreibt, ohne dabei unnötig auf die Tränendrüse zu drücken.
Diese kommen jedoch ganz von alleine, auch durch die grandiose Anna Thabach, die die Figuren im Hörbuch mit einer sanften, gefühlvollen Stimme zum Leben erweckt und weiß, mit den schönen Metaphern und Bildern der Autorin umzugehen.
Unbedingt lesens- oder hörenswert.

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Bewertung von Möp aus Northeim am 19.05.2012 ***** ausgezeichnet
In dem Buch „Bevor ich sterbe“ geht es um das 16-jährige an Leukämie erkrankte Mädchen Tessa, das einen schier ausweglosen Kampf gegen die tückische Krankheit führt. Im Alter von zwölf Jahren bekommt Tessa die Diagnose: Sie hat Leukämie. Seitdem ist viel Zeit vergangen und seitdem kämpft Tessa tapfer und voller Zuversicht und Optimismus für ein Leben nach der Krankheit. Als sich ihr Zustand nach vier langen Jahren der Qual einfach nicht bessert, sondern sich nur noch verschlechtert, scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren. Auch die Ärzte machen ihr wenig Hoffnung und so rückt Tessas Aussicht auf Heilung in immer weitere Ferne. Sie begreift, dass ihre Tage gezählt sind, dass sie keine Chance auf eine Heilung mehr hat und dass sie vor ihrem Tod noch so vieles tun möchte. Sie fasst einen Beschluss und schreibt alle Dinge, die sie noch erleben oder tun möchte, bevor sie stirbt, auf eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste findet man unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ oder „Einen Tag lang nur „JA“sagen“. Bei der Umsetzung dieses Plans wird sie tatkräftig von ihrer Freundin Zoey unterstützt. Tessa macht eine Kehrtwendung um 180°, denn sie akzeptiert keine Regeln mehr, provoziert und schockiert. In ihrem Leben existiert keine Normalität mehr und sie macht es ihrer Familie nur unnötig schwer. In diesem Buch wird mitreißend und sehr emotional die packende Geschichte einer sehr tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, das auf all seinen Wegen vom Tod begleitet wird, erzählt.
Dieses Buch lässt einen einfach nicht mehr los und es beschäftigt einen noch sehr lange nachdem man es gelesen hat. Es ist sehr gut geschrieben und da das Buch die ganze Zeit in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich sehr gut in Tessas Gefühlswelt hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen.Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch definitiv nichts für jüngere Leser ist, weil es sehr direkt und ungeschönt im Umgang mit der Grausamkeit und Brutalität der Krankheit umgeht. Außerdem setzt sich dieses Buch intensiv mit dem Thema Tod auseinander, weshalb ich mir vorstellen kann, dass viele nicht an Tessas Elend und ihrem Leid teilhaben möchten und daher empfehle ich dieses Buch nur an eher hartgesottene Leser.

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Bewertung von Möp aus Northeim am 19.05.2012 ***** ausgezeichnet
In dem Buch „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham steht der Kampf gegen die Leukämie der sechzehnjährigen Tessa im Mittelpunkt. Tessa war zwölf, als sie die Diagnose bekam: Leukämie. Seitdem kämpft das tapfere Mädchen voller Zuversicht und Optimismus gegen die tückische Krankheit. Doch ihr Zustand bessert sich nicht und nach vier langen Jahren des Hoffens scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren, denn die Ärzte machen ihr wenig Mut. Als sie erkennt, dass sie keine Chance mehr auf eine Heilung hat und dass ihre Tage gezählt sind, fasst Tessa einen Beschluss: Bevor sie stirbt möchte sie noch so viele Dinge tun und schreibt deshalb eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste stehen unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ und „Einen Tag lang nur Ja sagen“. Normalität gibt es für Tessa nicht mehr, auch akzeptiert sie keine Regeln mehr, provoziert, schockiert. Ihr Leben wendet sich um 180° und sie macht es ihrer Familie nicht leicht.
Mitreißend und sehr emotional erzählt dieses Buch die packende Geschichte einer tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, dessen stetiger Begleiter der Tod ist. Ein sehr gutes Buch, da es den Leser noch lange beschäftigt und ihn sehr mitnimmt. Definitiv ist dieses Buch nichts für jüngere Leser, weil es oft sehr direkt ist im Umgang mit Tessas Gefühlswelt und die Brutalität der Krankheit deutlich zu spüren ist. Außerdem setzt sich dieses Buch sehr intensiv mit dem Tod auseinander und ist daher wohl nicht für jeden geeignet.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 14.04.2012 ***** sehr gut
Meiner Meinung nach hat sich Jenny Downham sehr gut in die Rolle der 16-jährigen Tessa hineinversetzt. Das Buch lässt sich ziemlich flüssig lesen und ist auf jeden Fall sehr berührend.

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Bewertung von majo aus Gangloffsömmern am 02.01.2012 ***** ausgezeichnet
In dem buch geht es um ein mädchen das sehr krank ist. Sie hat krebs. Doch trotzden versucht sie einiger maßen damit klar zukommen. Was nicht immer so einfach ist. Sie schreibt alles was sie vor ihrem tod noch erleben bzw. erledigen will an ihre wand, hinter ihrem bett. Das wäre zum einen das sie drogen nehmen will und auf alle fälle noch mal sex haben möchte. Ihre eltern und vor allem ihre beste freundin unterstützen sie dabei tat kräftig und glauben an sie.
Das buch ist an manchen stellen sehr berührend aber man kann auch daraus lernen, das man auch wenn man krebs hat noch sehr viel aus seinem leben machen kann und es noch mal genießen sollte. Ich findet es sehr schön und empfehle es weiter.

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Bewertung von Saphira aus Altusried am 19.11.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch: Bevor ich sterbe, geht es um das sechzehn jährige Mädchen Tessa. Tessa hat Leukämie und die Ärzte sagen, dass sie den Krebs in ihr nicht besiegen kann. Am liebsten würde Tessa noch so viele Dinge tun bevor sie stirbt. Eine Liste mit all den Dingen hängt an der Wand über ihrem Bett. Und als sie dann Adam trifft verliebt sich Tessa auch zum ersten mal in ihrem leben…
Ein trauriges und gutes Buch. Ich empfehle es auf jeden fall weiter.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 05.09.2011 ***** ausgezeichnet
Die 16-jährige Tessa hat Krebs und niemand glaubt mehr an eine Heilung. Seit vier Jahren quält sich Tessa zwischen Krankenhäusern, Ärzten und ihrem Zuhause hin und her. Ihre Freunde und Bekannte haben sich abgewandt und ihr bleibt nur noch ihre Familie und ihre beste Freundin Zoey. Obwohl Tessa ihr Schicksal gut verkraftet, hat sie nur einen Wunsch: Sie will leben!
Sie erstellt eine Liste mit Dingen, die sie noch vor ihrem Tod erledigen will. Bei der Erfüllung soll ihr Zoey helfen. Doch dann tritt ihr Nachbar Adam in ihr Leben und scheint einiges in ihr zu verändern. Aber darf sie ihn an ihn ranlassen, wenn sie selbst zum Tode verurteilt ist?


"Bevor ich sterbe" erzählt die Geschichte der 16-jährigen Tessa, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und ihre letzten Monate erlebt.
Für die ehemalige Schauspielerin Jenny Downham ist "Bevor ich sterbe" ihr erster Roman.

Obwohl das Thema sehr ernst ist und die Geschichte sehr intensiv und melancholisch geschrieben ist, konnte sie mich nie so richtig packen. Manche Stellen waren mir persönlich zwar zu langatmig, aber bei einem so heilken Thema sehe ich da auch gerne drüber hinweg.
Viel mehr haben mich hier die Charaktere gestört, mit denen ich leider nie so ganz warm wurde.

Tessa kann sich mit ihrem Schicksal gut auseinandersetzen und versucht noch so viel wie möglich im Leben zu schaffen, deshalb hat sie sich eine To-Do Liste erstellt, auf der u.a. Sex, Straftaten und Drogen vermerkt sind.
Ich kann es sehr gut verstehen, dass sie möglich alles einmal gemacht haben will, aber einige ihrer Punkte kann ich einfach nicht nachvollziehen. Bei dem Thema "Straftat" verletzt sie absichtlich Menschen, indem sie diese mit dem Ellbogen schubst, etc. Bei solchen Aktionen kann ich nur mit dem Kopf schütteln und es fällt mir schwer, Tessa zu mögen.
Genauso ging es mir auch bei ihrer besten Freundin Zoey, die ebenfalls alles andere als eine Sympathieträgerin ist. Sie ist oberflächlich, launisch und eine Zicke. Häßliche Menschen machen ihr Kopfschmerzen und sie behandelt Tessa zum Teil wie den letzten Dreck.
Nur Adam hat mir hier ansatzweise gefallen. Durch den Tod seines Vaters muss er sich um seine Mutter kümmern und muss seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dadurch fühlt sich Tessa mit ihm verbunden.

Das Cover wirkt unschuldig und strahlt gleichzeitig eine Lebensfreude aus. Das Weiß wirkt steril, dass sehr gut zu Tessas Krankheit passt, ebenso steht das Weiß auch für ihre Unschuld, die sie ausstrahlte, bevor sie ihre Liste erstellt hat.

Insgesamt konnte mich "Bevor ich sterbe" nicht ganz von sich überzeugen. Allerdings kann ich dieses Buch jeden Jugendlichen ans Herz legen, der sich auch in jungen Jahren schon mit dem Tod auseinandersetzen will.

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Bewertung von Bücherwurm69 am 23.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ich bin eher durch Zufall an dieses Buch gekommen, aber ich bereue nicht eine gelesene Seite.
Die Geschichte ist sehr realistisch geschrieben. Sie beschreibt die Sicht der kranken Tessa, ihre Ängste, ihre Wünsche.... Da ich einen lieben Menschen in einer ähnlichen Situation bis zum Schluss begleitet habe, ging mir dieses Buch sehr nahe, war für mich aber im gesamten Ablauf der Erzählung aber umso realistischer. Tränen am Ende können da nicht ausbleiben!
Die Autorin hat hier sehr einfühlsam und gut informiert eine der Ur-Ängste der Menschen geschildert.
Besser kann man eine solche Geschichte nicht erzählen!

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Bewertung von Möp aus Northeim am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch „Bevor ich sterbe“ geht es um das 16-jährige an Leukämie erkrankte Mädchen Tessa, das einen schier ausweglosen Kampf gegen die tückische Krankheit führt.
Im Alter von zwölf Jahren bekommt Tessa die Diagnose: Sie hat Leukämie. Seitdem ist viel Zeit vergangen und seitdem kämpft Tessa tapfer und voller Zuversicht und Optimismus für ein Leben nach der Krankheit. Als sich ihr Zustand nach vier langen Jahren der Qual einfach nicht bessert, sondern sich nur noch verschlechtert, scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren. Auch die Ärzte machen ihr wenig Hoffnung und so rückt Tessas Aussicht auf Heilung in immer weitere Ferne. Sie begreift, dass ihre Tage gezählt sind, dass sie keine Chance auf eine Heilung mehr hat und dass sie vor ihrem Tod noch so vieles tun möchte. Sie fasst einen Beschluss und schreibt alle Dinge, die sie noch erleben oder tun möchte, bevor sie stirbt, auf eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste findet man unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ oder „Einen Tag lang nur „JA“sagen“. Bei der Umsetzung dieses Plans wird sie tatkräftig von ihrer Freundin Zoey unterstützt. Tessa macht eine Kehrtwendung um 180°, denn sie akzeptiert keine Regeln mehr, provoziert und schockiert. In ihrem Leben existiert keine Normalität mehr und sie macht es ihrer Familie nur unnötig schwer. In diesem Buch wird mitreißend und sehr emotional die packende Geschichte einer sehr tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, das auf all seinen Wegen vom Tod begleitet wird, erzählt.
Dieses Buch lässt einen einfach nicht mehr los und es beschäftigt einen noch sehr lange nachdem man es gelesen hat. Es ist sehr gut geschrieben und da das Buch die ganze Zeit in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich sehr gut in Tessas Gefühlswelt hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen.Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch definitiv nichts für jüngere Leser ist, weil es sehr direkt und ungeschönt im Umgang mit der Grausamkeit und Brutalität der Krankheit umgeht. Außerdem setzt sich dieses Buch intensiv mit dem Thema Tod auseinander, weshalb ich mir vorstellen kann, dass viele nicht an Tessas Elend und ihrem Leid teilhaben möchten und daher empfehle ich dieses Buch nur an eher hartgesottene Leser.

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Bewertung von pitti aus Niedersachsen am 24.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch Läßt einen erschauern! Realistischser kann man die Verzweiflung und Wut diese jungen Mädchens nicht beschreiben.
Und doch Staunt man über die entschlossenheit dieser jungen Person.
R.P.

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