Berlin 1961 - Kempe, Frederick

Frederick Kempe 

Berlin 1961

Kennedy, Chruschtschow und der gefährlichste Ort der Welt

Übersetzung: Michael Bayer u. Norbert Juraschitz
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Berlin 1961

Das Jahr, in dem die Mauer gebaut wurde
1961, der Höhepunkt der sogenannten Berlin-Krise, die Welt befindet sich am Rande eines Atomkriegs. Frederick Kempe erzählt auf der Basis neu zugänglicher Dokumente die atemberaubende Geschichte dieses Jahres, in dem Berlin der "gefährlichste Ort der Welt" war, wie Chruschtschow meinte. Ein Blick hinter die Kulissen der treibenden Mächte, eine faszinierende Darstellung der wichtigsten Protagonisten jener Zeit.
Im Juni 1961 erneuerte der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow sein Berlin-Ultimatum und forderte unter anderem den Abzug der westalliierten Truppen aus der Stadt. Die USA unter ihrem Präsidenten Kennedy hielten diesen Forderungen eigene Bedingungen entgegen. Mit Walter Ulbricht auf der einen und Konrad Adenauer auf der anderen Seite standen sich auch die deutschen Staatschefs feindselig gegenüber und trugen zur Verschärfung der politischen Lage bei.
In den folgenden Wochen und Monaten spitzte sich die Situation extrem zu, die Massenflucht aus der DDR nahm immer dramatischere Ausmaße an. Am 13. August schließlich wurde die Mauer durch Berlin gebaut, Ende Oktober richteten sowjetische und amerikanische Soldaten am Checkpoint Charlie ihre Panzer aufeinander. In diesem Moment war Berlin zur weltpolitischen Arena geworden, aus dem Kalten Krieg drohte ein heißer zu werden.


Produktinformation

  • Verlag: Siedler
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 668 S. m. Abb. 235 mm
  • Seitenzahl: 668
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 135mm x 43mm
  • Gewicht: 945g
  • ISBN-13: 9783886809943
  • ISBN-10: 3886809943
  • Best.Nr.: 33358642
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.08.2011

Weichei gegen Kraftprotz
Kennedy, Chruschtschow und Spion Bolschakow während der Berlin-Krise von 1961

Der Chef des Atlantic Council, ein erfahrener Journalist mit deutschen Wurzeln, entwickelt die Ereignisse in und um Berlin wie eine Kriminalgeschichte mit ständig wechselnden Ortsmarken und Zeitangaben. Frederick Kempe serviert in drei Gängen: "Die Akteure", "Der Sturm zieht auf" und "Der Showdown". Sein Buch endet mit dem "Nachbeben" der Kuba-Krise 1962 und der Berlin-Visite von Präsident Kennedy 1963. Eine glänzend erzählte Abrechnung mit Kennedy, der nach Kempe dem Mauerbau tatenlos zugesehen habe und erst ein Jahr später, aufgeschreckt durch die von Ministerpräsident Chruschtschow veranlasste Raketen-Stationierung auf der Karibikinsel, seinen "riskanten Kurs radikal" korrigiert habe.

Der 44 Jahre alte Kennedy und der 67 Jahre alte Chruschtschow standen sich am 3./4. Juni 1961 in Wien gegenüber. "Grüner Junge trifft Al Capone" - so die Kapitelüberschrift Kempes, der den desolaten Gesundheitszustand Kennedys, die Super-Medikation sowie zusätzliche "Anwendungen" erwähnt: "Der von seinen berühmten Patienten, zu denen Tennessee …

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"Eine glänzend erzählte Abrechnung mit Kennedy. Es liest sich alles äußerst spannend." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.08.2011<br/><br/>"Kempes Buch wirkt wie ein amerikanischer Cinemascope-Film, bildreich und blumig inszeniert." -- Die Zeit, 04.08.2011<br/><br/>"Elegant formuliert mit einem durchaus angemessenen Sinn für Dramaturgie. Sein Buch liest sich wie der Augenzeugenbericht eines politisch Kundigen, der hinter den Kulissen steht und alles festhält, was ihm erwähnenswert erscheint." -- Die Welt

»Elegant formuliert mit einem durchaus angemessenen Sinn für Dramaturgie. Sein Buch liest sich wie der Augenzeugenbericht eines politisch Kundigen, der hinter den Kulissen steht und alles festhält, was ihm erwähnenswert erscheint.«

"Kempes Buch wirkt wie ein amerikanischer Cinemascope-Film, bildreich und blumig inszeniert." Die Zeit, 04.08.2011

»Elegant formuliert mit einem durchaus angemessenen Sinn für Dramaturgie. Sein Buch liest sich wie der Augenzeugenbericht eines politisch Kundigen, der hinter den Kulissen steht und alles festhält, was ihm erwähnenswert erscheint.«
Frederick Kempe, geboren 1954, ist Präsident des Atlantic Council, eines außenpolitischen Think tanks mit Sitz in Washington. Kempe hat als Journalist u.a. für das Wall Street Journal gearbeitet und mehrere Bücher veröffentlicht. Bei Siedler ist erschienen: "Sibirische Odyssee. Reise in die Seele Russlands" (1993).

Leseprobe zu "Berlin 1961" von Frederick Kempe

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