'Beleidigung' - Materialien zur Kritik eines justiziellen Phantomdelikts - Albrecht, Richard

Richard Albrecht 

'Beleidigung' - Materialien zur Kritik eines justiziellen Phantomdelikts

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'Beleidigung' - Materialien zur Kritik eines justiziellen Phantomdelikts

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Strafrecht, -, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Bändchen enthält drei meiner im GRIN-Verlag erschienen Netztexte (2007). Sie lassen sich leicht über diesen Link Die hier unverändert gedruckten Beiträge werden durch drei ebenfalls bisher ungedruckte praxisbezogene kurze und engagierte Netztexte zum virtuellen oder Phantomdelikt Beleidigung (
185 StGB) ergänzt: wobei mein Schlußwort (37-47), ohne daß ich beanspruche, revolutionär oder ein Revolutionär zu sein, künftig durchaus auch publizistisch gut aufgehoben sein könnte in jeder Neuauflage des (inzwischen lange vergriffenen) roten Freisprüche -Sammelbands[ (hrgg. von H.M. Enzensberger, suhrkamp taschenbuch 111, ²1973, 483 p.) Niemand muß Revolutionär noch revolutionär sein/werden, um den gesamten Justizapparat im heutigen Deutschland für so höchst reformbedürftig wie nachhaltig und systemimmanent gesehn - reformunfähig zu halten. Bleibt in concretozu den Texten in diesem Bändchen noch dreierlei nachzutragen: (1.) können auch die hier dokumentierten und kritisch kommentierten unscheinbaren Oberflächenerscheinungen , so Siegfried Kracauers kulturhistorischer Hinweis (1927), geeignet sein, den Ort, den eine Epoche im Geschichtsprozeß einnimmt, schlagender zu bestimmen als die diversen zeitgeistigen Urteile der Epoche über sich selbst ; (2.) ist das im ersten Text zum Phantomdelikt Beleidigung positiv hervorgehobene Bad Kreuznacher Landgerichtsurteil auf Betreiben von Generalstaatsanwaltschaft und Oberlandesgericht Koblenz inzwischen kassiert worden. Beide angeklagte Volljuristen wurden inzwischen nach OLG-Revision von derselben Richterperson (Vorsitzendem Landgerichter B.) bei unveränderter Sachlage verknackt ; (3.) ist ein weiterer derzeit unauflösbarer Widerspruch (nicht nur meine) Justizkritik heuer grad denen leider unzugänglich, die ihrer als professionell tätige Jurist(inn)en so dringlich bedürfen, weil in zwei Semestern hurtig reingezogene repetitorische Deduktionsmechaniken wohl als Voraussetzung zum Eintritt in den Staatsdienst ausreichen (mögen), gleichwohl jedes humanintellektuelle und sozialmoralische Verständnis von Gesetz, Recht und Gerechtigkeit vermissen lassen (müssen).


Produktinformation

  • Verlag: Grin Verlag
  • 2010
  • 1.
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 100 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 100
  • Akademische Schriftenreihe, Bd. V80615
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 7mm
  • Gewicht: 156g
  • ISBN-13: 9783638889629
  • ISBN-10: 3638889629
  • Best.Nr.: 23410751
Richard Albrecht (1945) ist Sozialwissenschaftler, Bürgerrechtler und Autor. Er lebt als unabhängiger kulturanalytischer Sozialpsychologe, reflexivhistorisch arbeitender Sozialforscher und freier sozialwissenschaftlicher Literat in Bad Münstereifel. Richard Albrecht ist Editor der Netzseite eingreifendes-denken.net.
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