Ein seit 40 Jahren immer wiederkehrendes Thema in der
gesellschaftlichen und politischen Diskussion in Deutschland ist
die Arbeitslosigkeit. Betrachtet man die Entwicklung der
Arbeitslosenquote, stellt man fest, daß der Verlauf einerseits von
der konjunkturellen Entwicklung abhängt, andererseits sich aber
auch ein fester Sockel von Arbeitslosen gebildet hat, dem der
Eintritt in den Arbeitsmarkt verwährt bleibt. Grund hierfür ist,
daß ein großer Anteil der Arbeitslosen über keine oder nur geringe
Qualifikation verfügen, für die auf dem Arbeitsmarkt eine geringe
Nachfrage besteht. Dieses Buch befasst sich mit dem Thema wie die
Nachfrage nach Personal mit geringer Qualifikation stimuliert, und
Arbeitsanreize geschaffen werden können. Es wird die Entwicklung
der Arbeitslosigkeit der letzten Jahre beleuchtet, die Einführung
der Hartz Reformen beschrieben und verschiedene
volkswirtschaftliche Modelle vorgestellt wie u.a. die
"aktivierende Sozialhilfe" und die "Magdeburger
Alternative".
Abschließend werden die Modelle am Beispiel eines Schuhputzers
geprüft, in wieweit eine solche Tätigkeit lohnend ist und ob sich
einem Arbeitssuchenden Anreize geben, eine solche Tätigkeit
aufzunehmen.
Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre begann er an der Georg August Universität Göttingen. Er wechselte zum Hauptstudium an die Kath. Universität Eichstätt Ingolstadt, das er als Diplom-Kaufmann abschloss. Während seines Studiums absolvierte er ein Semester in Buenos Aires. Er arbeitet heute für ein deutsches Unternehmen in Barcelona.
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