Bei Anruf nackt - Bornschein, Ulrike

Ulrike Bornschein 

Bei Anruf nackt

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Bei Anruf nackt

"Ein amüsantes Buch. Nicht zuletzt dank witziger Mailwechsel." NEWS


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 303 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Heyne Bücher Bd.64521
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 118mm x 26mm
  • Gewicht: 250g
  • ISBN-13: 9783453645219
  • ISBN-10: 3453645219
  • Best.Nr.: 23817155
"Ein amüsantes Buch. Nicht zuletzt dank witziger Mailwechsel."

"Ein amüsantes Buch. Nicht zuletzt dank witziger Mailwechsel."
Ulrike Bornschein hat Germanistik und Publizistik studiert, als geschäftsführende Gesellschafterin viele Jahre eine Berliner Event-Agentur geleitet und sich in Norddeutschland intensiv mit ökologischer Landwirtschaft in Verbindung mit Naturschutzprojekten befasst. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt in Berlin.

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Kundenbewertungen zu "Bei Anruf nackt" von "Ulrike Bornschein"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** gut)
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Bewertung von JED aus Berlin am 22.05.2011 ***** weniger gut
Ulrike Bornschein, Anfang 40, verließ nach 3 Jahren Beziehung ihren damaligen Lebensabschnittsgefährten, als dieser verkündete: "Deine besten Tage sind rum."
Wohl auch um ihren verbliebenden Marktwert zu testen, meldete sie sich im Internet bei zwei konstenpflichtigen Singlebörsen an und setzte sich ein Limit von einem Jahr.
In dieser Zeit hatte sie mit 14 Männern Kontakt, mit 12 davon hat sie sich getroffen.
Ihre Erfahrungen verarbeitete sie in dem vorliegenden Buch, wobei es sich laut Verlag um das angeblich erste Erfahrungsbuch mit den neuen Medien als Kupplungsort handelt.



Meine Meinung:

Zunächst einmal sollte man zur besseren Einordnung des Buches (und auch der Autorin) festhalten, dass Bornschein mit diesem vermeintlich niederschmetternden Einstiegssatz "Deine besten Tage sind um" durchaus kokettiert.
Dreht man das Buch um, erhält man den Blick auf das Foto einer strahlend schönen Blondine, die noch keine 40 sein kann.
Nun sind Autorenfotos nicht immer aussagekräftig, aber die Tendenz für das Kommende scheint deutlich: die Autorin dürfte nicht allzu große Schwierigkeiten gehabt haben, jemanden kennenezulernen - wie man dies bei dem Durchschnittssingle vielleicht vermuten möchte.

Diese Diskrepanz wird aber niemals in dem Buch thematisiert, vielmehr wartet die Autorin am Ende des Buches noch mit vermeintlich hilfreichen Tipps zur Onlinesuche auf.

Und tatsächlich, sobald sie ihre Bilder im Netz für den jeweiligen Mail-Partner frei schaltet, ist dieser meistens und hin und weg und möchte sich bald treffen. So einfach ist das also?

Hinzu kommt, dass Bornschein als Geisteswissenschaftlerin (sie wird ihren ihren Mails nicht müde, ihre Profession zu betonen) auf einem Niveau parliert, dass mir (selbst Geisteswissenschaftlerin) irgendwann echt auf die Nerven gegangen ist.
Bewusst hat sie sich bei kostenpflichtigen Agenturen angemeldet, um eine gewisse (vermeintlich geistig unterdurchschnittliche) Männerklientel von vornherein auszuschließen.
Das mag noch legitim und verständlich sein.
Wenn man aber die Mailwechsel zwischen ihr und den diversen Männern liest, fragt man sich schon, wo Frau Bornschein eigentlich damit hin will. War ihr von vornherein klar, dass sie ein Buch veröffentlichen möchte und hielt das Geschreibsel auf einem entsprechend hohen Niveau?
Oder ist es eine Form von Narzissmus, dass man den anderen mit z.T. wirklich unverständlichen Mails zuschüttet, frei nach dem Motto: friss oder stirb, ansonsten spielst Du eh nicht in meiner Liga?

Ich war erstaunt, wieviele Männer in genau dem selben Stil geantwortet haben, so dass man das Buch auch immer wieder aus der Hand legen musste, da es auf Dauer einfach nur ermüdend wurde, diesen diversen schriftlichen Ergüssen zu folgen.
Schreibt man so, wenn man sich kennenlernt und eigentlich auf gemeinsame Symphatie hofft oder geht es hier um Verbalschlachten, bei denen der Wortgewandtere als Sieger hervorgeht? Aber sind Partnerforen dafür dann das richtige Medium?

Und bleibt es da verwunderlich, dass sich hinter all den Verbalblasen immer wieder gänzlich merkwürdige Männer verbargen?

Dies als Ausgangssituation.

Das Buch gliedert sich in folgende fortlaufende Struktur:
- zunächst kann man das Profil lesen, was Bornschein von sich ins Internet gestellt hat.
- dann darf man das Profil des Mannes lesen, der ihr aktuell schreibt.
- als nächstes ist der nachfolgende Mailwechsel abgedruckt, bevor es zu einem Treffen kam. Manchmal auch SMS, falls getauscht.
- und schließlich beschreibt sie das Trefen mit diesem Mann aus ihrer Perspektive.

Fazit:
Was bleibt ist mehr als ein fader Nachgemaschmack. Als Single (möglicherweise selbst auf der Suche in diesen Börsen) sollte man das Buch auf keinen Fall lesen. Es deprimiert zu sehr.
Auch wenn die Frage bleibt, ob dies nicht einfach auch dem seltsamen Herangehen der Autorin geschuldet ist. Auf den reißerischen Titel des Buches gehe ich an dieser Stelle gar nicht mehr ein!

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Bewertung von Sarah aus Aachen am 15.08.2010 ***** schlecht
Nachdem ich in meinem Leben mit Sicherheit einige tausend Bücher gelesen habe, muss ich sagen, dass ich nur selten, ein so schlechtes Buch wie dieses zu Gesicht bekommen habe. Hatte mich auf eine lustige, kurzweilige Lektüre zum Zeitvergessen,gefreut. Leider ist der Schreibstil der Autorin überhaupt nicht meines und insgesamt ist das Buch doch eher langweilig. Habe es dennoch zu Ende gelsen- aus Prinzip der eigenen Meinungsbildung. Das Foto der Autorin auf dem Cover ist wirklich sehr symphatisch, leider wurde mir ebendiese während des Lesens immer unsymphatischer, da ich ich ihren Vesuch literarischer Ergüsse eher einschläfernd, selbstverliebt bis an die Grenze zur Arroganz empfand. Whatever, das war das Erste und Letzte Buch dieser Autorin - für mich. Zum Glück hat jeder einen anderen Geschmack. Ich würde vorschlagen, viell. lieber mal Kaffee kochen, anstatt Sekt schlürfen ;-)

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Bewertung von Anja aus Chemnitz am 18.12.2008 ***** sehr gut
Dieses Buch ist herzerfrischend und humorvoll verpackte Erkenntnis zugleich.
Ich habe beim lesen viel genickt, gelacht, den Kopf geschüttelt und gegrübelt, nur gewundert habe ich mich nicht. Hat Frau doch ähnliches erlebt und den Internetbekanntschaften entnervt abgeschworen.

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Bewertung von Elke Dürr aus Augsburg am 18.11.2008 ***** sehr gut
Wunderbar kurzweilig und lustig zu lesen, auch wenn man den Mann fürs Leben schon gefunden hat, muss man doch über die recht unterhaltsame Schreibweise schmunzeln.

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leichte Gebrauchsspuren 3,50 1,10 Nachnahme, PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Antiquariat Anja Clauberg 100,0% ansehen
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