Beckett Erinnerung - Knowlson, James / Knowlson, Elizabeth (Hgg.)

James Knowlson / Elizabeth Knowlson (Hgg.) 

Beckett Erinnerung

Hrsg. v. James u. Elizabeth Knowlson. Aus d. Engl. v. Christel Dormagen
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Beckett Erinnerung

Beckett Erinnerung beginnt mit Gesprächen, in denen Samuel Beckett seinem Freund und Biographen James Knowlson von seiner Familie, seiner frühen Jugend und seiner Freundschaft mit James Joyce und dessen Familie berichtet. Er beschreibt seine Tätigkeit als Mitglied des französischen Widerstands in Paris, seine Flucht vor der Gestapo und sein Leben während der letzten Kriegsjahre im südfranzösischen Roussillon.

Der Band versammelt des weiteren Erinnerungen an Beckett von einigen seiner engsten Freunde. Sie erinnern sich an den Schüler, den jungen Schriftsteller, dann den Autor, der in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit seinen Romanen und dem Theaterstück Warten auf Godot weltberühmt wurde. Schauspieler, die in seinen Inszenierungen auftraten, Regisseure und Beckett-Kenner schildern ihre Erlebnisse mit Autor und Werk, und eine Reihe von Schriftstellern (darunter Edward Albee, Paul Auster, J. M. Coetzee, Raymond Federman und Antoni Libera) äußert sich über Becketts Werk und über den Einfluß, den es auf ihr eigenes Schreiben gehabt hat.

Beckett Erinnerung präsentiert ein facettenreiches, eindringlich persönliches Bild des gemeinhin als unzugänglich bekannten Jahrhundertgenies - zusammengesetzt aus lauter 'Originaltönen'. Der Band enthält zahlreiche Entdeckungen, auch für Kenner.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 359 S. m. zahlr. Fotos.
  • Seitenzahl: 359
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 133mm x 33mm
  • Gewicht: 532g
  • ISBN-13: 9783518417669
  • ISBN-10: 3518417665
  • Best.Nr.: 20774443
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.08.2006

Godot kommt
Beckett und Brecht: Was von den Jahrhundertdramatikern blieb
„Trop riche” („zu reich”) war das einzige, was Samuel Beckett gesagt haben soll, als er Brechts „Leben des Galilei” in der Inszenierung des Berliner Ensemble in Paris sah. Der lapidare Kommentar des großen Lakonikers ist zugleich die einzige überlieferte Äußerung Becketts über Bertolt Brecht, und es ist schon eine Pointe, dass auf den berühmtesten Dramatiker aus dem kapitalistischen Westen das Theater des berühmtesten Dramatikers aus dem sozialistischen Osten zu reich wirkte. Oder, um es mit einem Beckett-Wort zu sagen, zu „vollgestopft”.
Beckett und Brecht befanden sich damals, Ende der fünfziger Jahre, auf dem Höhepunkt ihrer Wirkung. Während Beckett jedoch jenseits des Eisernen Vorhangs noch bis in die achtziger Jahre als „dekadent” verboten war, ging das Berliner Ensemble auf Welttournee, um den Westen wenn nicht zum besseren System, so doch zum besseren Theater zu bekehren. Die Gastspiele der fünfziger Jahre glichen einem Triumphzug. Peter Zadek in London und Roland Barthes in Paris feierten Brecht als asketischen Theaterrevolutionär und sahen in seiner …

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Inhaltsangabe

Beckett erinnert sich Richard Seaver: Beckett übersetzen Patrick Bowels: Über Beckett in den frühen 1950ern Jean Martin: Über die Uraufführung von En attendant Godot Peter Woodthorpe: Über die britische Premiere von Waiting for Godot Ruby Cohn: Über den Godot-Kreis Lawrence E. Harvey: Über Beckett, 1961/62 Aidan Higgins: Über Beckett in den 1950ern Avigdor Arikha: Über Beckett und Kunst Martin Esslin: Über den Menschen Beckett Weitere Beiträge ohne Titel von: Eileen O Casey, Shivaun O Casey, Edward Albee, Paul Auster, Jessica Tandy, Hume Cronyn , Frederick Neumann, James Knowlson, S. E. Gontarski, Charles Krance, Michael Rudman, Jan Jönson, Anthony Minghella, Eugène Ionesco, Tom Stoppard, B.S. Johnson, Robert Pinget, E. M. Cioran, Edna O Brien, John Montague, Peter Brook, Jay Levy, Antoni Libera, Robert Scanlan, Siegfried Unseld, Raymond Federman Samuel Beckett: Über Racine

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