Schloss Simiane-la-Rotonde, ITER, Papstpalast, Tropaeum Alpium, Pont Saint-Bénézet, Barrage de Malpasset, Glanum-Staudamm, Alyscamps, Latitude 43, Amphitheater von Arles, Villa Noailles, Theater von Orange, Burg Roquebrune-Cap-Martin
Quelle: Wikipedia. Seiten: 31. Kapitel: Schloss Simiane-la-Rotonde,
ITER, Papstpalast, Tropaeum Alpium, Pont Saint-Bénézet, Barrage de
Malpasset, Glanum-Staudamm, Alyscamps, Latitude 43, Amphitheater
von Arles, Villa Noailles, Theater von Orange, Burg
Roquebrune-Cap-Martin, Sophia Antipolis, Pestmauer, Observatoire de
Calern, Flughafen Avignon, Villa Leopolda, Observatoire de
Haute-Provence, E.1027, Schloss Grimaldi, Tempe a Pailla,
Sainte-Croix-Staudamm, Le Cabanon, Villa Romée, Synagoge Avignon.
Auszug: Das Château de Simiane-la-Rotonde liegt in der
französischen Gemeinde Simiane-la-Rotonde im Département
Alpes-de-Haute-Provence in der Région Provence-Alpes-Côte
d'Azur auf der Spitze eines kegelförmigen Felssporns, dessen
Spitze von der Ruine des Châteaus mit seiner Rotunde bekrönt wird.
Simiane-la-Rotonde ist ein typisches Beispiel eines "village
perché" (Bergdorf), zu dessen Füßen sich eine weitläufige
Ebene ausbreitet. Die innere Struktur des Gebäudes der Rotunde mit
seinem nicht ganz kreisrunden Kuppelgewölbe erinnert an die
Sakralarchitektur damaliger Zeit (12. Jahrhundert). Das hat dazu
geführt, dass man in jüngerer Vergangenheit im ihm zeitweise einen
Kirchen- oder Memorialbau sehen wollte. Heute ist es allerdings
unbestritten, dass es sich um einen wehrhaften Burgturm, einen
Donjon handelt. Es wird vermutet, dass das Erdgeschoss des Turms
als Lagerraum genutzt wurde, während das obere Geschoss zu
repräsentativen oder gar administrativen Zwecken gedient hat, wie
etwa zur Versammlung der Vasallen des Burgherrn. Ein Vergleich mit
den "Rittern der Tafelrunde" liegt nahe. Ansicht des
Dorfes von SüdostenDer Donjon von Simiane ist das einzig bekannte
Beispiel eines aristokratischen Wohnturms in Form einer Rotunde in
Südfrankreich des 12. Jahrhunderts. Er ist wahrscheinlich ein enger
Verwandter, wenn nicht sogar das Vorbild der Tour de Constance
Ludwigs des Heiligen in Aigues-Mortes, der im 13. Jahrhundert
errichtet wurde. Die Rotunde von Simiane ist keineswegs ein
isoliert stehendes Baudenkmal, sondern Teil einer Gesamtanlage,
einer der Burg eng benachbarten Ortschaft, dem "Castrum
Simianae" der mittelalterlichen Texte. Das älteste Dokument,
das die Rotunde erwähnt, ist eine Akte aus dem Jahr 1031, die vom
"Cartulaire de Saint-Victor de Marseille" aufbewahrt
wird. Die Burg, von der im wesentlichen die Rotunde und die
nördliche und östliche Umfassungsmauer erhalten sind, wurde gegen
Ende des 12.Jahrhunderts von den Herrschaften von Simiane
errichtet, die schon dama